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Per Webformular kann man sich bei der GEZ anmelden, abmelden oder ummelden

GEZ ummeldenUm die GEZ ranken sich die kuriosesten Geschichten und Gerüchte. Von mafiösen Methoden ist da die Rede und von an Haustiere gerichtete Forderungsschreiben. Leider steckt in vielen Erzählungen ein Fünkchen Wahrheit und dass die GEZ an Ihrem Image arbeiten muss, ist kaum zu bestreiten.

Tatsache ist aber auch, dass Sie, wenn Sie Rundfunkgebühren zahlen, bei einem Umzug auch die GEZ über Ihre Adressänderung informieren müssen. Was die GEZ ist, wer und wie Sie sich ummelden, erklären wir Ihnen im Folgenden.

Was ist die GEZ?

Die GEZ ist eine Gemeinschaftseinrichtung der ARD-Landesrundfunkanstalten und des ZDF. Sie zieht die Rundfunkgebühren ein, die für den Empfang von öffentlich-rechtlichen TV- und Radiosendern fällig werden. Mittels dieser Gebühren sollen die Öffentlich-Rechtlichen ein fast werbefreies, von wirtschaftlichen und staatlichen Interessen unabhängiges Programm bieten können und so die „Grundversorgung“ mit Informationen sicherstellen. Der Hauptsitz ist in Köln.

Wer einen Fernseher oder ein Radio besitzt und zum Empfang bereithält, gehört zu den so genannten gebührenpflichtigen Rundfunkteilnehmern. „Zum Empfang bereithalten“ bedeutet, dass die Geräte technisch funktionsfähig sind - dann können sie theoretisch öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radiosender empfangen. Daher muss jeder, der solche Geräte besitzt, sich anmelden und zahlen, unabhängig davon, ob er die Programme tatsächlich anschaut oder nicht. Auch Autoradios müssen angemeldet werden.

Seit einigen Jahren besteht zudem eine Gebührenpflicht für so genannte neuartige Rundfunkgeräte. Dazu gehören etwa Computer mit Internetanschluss oder UMTS-fähige Handys. Denn auch über das Internet ist der Empfang von öffentlich-rechtlichen Programmen möglich. Privatleute müssen allerdings nur Gebühren für neuartige Rundfunkgeräte entrichten, wenn für den Haushalt noch kein Radio und kein Fernseher angemeldet sind. Anders sieht es bei Rechnern mit TV-Karte aus: Da hier uneingeschränkter Fernseh-Empfang möglich ist, gelten diese als TV und kosten die vollen Gebühren.

Gebühren

Für gewöhnlich zahlt man die Gebühren in einem vierteljährlichen Rhythmus, man kann aber auch eine halbjährliche oder eine jährliche Zahlungsweise wählen. Für Fernsehen und Radio werden dann alle drei Monate 53 Euro fällig, für Radio und die so genannten neuartigen Rundfunkgeräte allein beträgt die Gebühr 17,28 für drei Monate.

Wer sollte sich ummelden?

Prinzipiell sollte sich jeder, der Rundfunkgebühren zahlt, auch bei der GEZ ummelden. Darum kann man sich schon frühzeitig kümmern, sobald man die neue Adresse und das Einzugsdatum weiß.

Einige Personenkreise sind von der Zahlung von Rundfunkgebühren befreit, dazu gehören etwa Arbeitslose, Empfänger von ALG II, Schwerbehinderte, Schüler und unter bestimmten Bedingungen auch Studenten, Auszubildende und Rentner. Aber auch dieser Personenkreis sollten den Wohnungswechsel mitteilen.

Wenn Sie sich von der Gebührenpflicht befreien lassen wollen, müssen Sie das Antragsformular (ebenfalls auf der Webseite der GEZ erhältlich) ausfüllen und mit den entsprechenden Bescheinigungen abschicken.

Online ummelden

Um die Änderung des Wohnortes und / oder der Kontoverbindung mitzuteilen, kann man verschiedene Wege nutzen: So kann man etwa bei der Hotline unter 018 599 950 100 anrufen. Eine weitere Möglichkeit ist, das Änderungsformular über die Website gez.de abzurufen, auszudrucken und auszufüllen und dann per Fax zu schicken.

Am schnellsten und kostenlos funktioniert allerdings die Ummeldung online. Unter gez.de ruft man dafür den Menü-Punkt Online-Service auf. Dort kann man wählen, welche Daten man ändern möchte – im Falle eines Umzugs „Adresse/Wohnanschrift“. Nach einem Klick auf „Ändern“ erscheint das Formular und man kann nun direkt seine persönlichen Daten eingeben sowie die alte und die neue Adresse, zudem natürlich das Datum, ab dem die neue Adresse gilt. Mit dem gleichen Formular kann man ebenso die Zahlungsweise ändern und entscheiden, ob man die Gebühren per Lastschrift oder per Überweisung zahlen möchte. Nachdem das Formular ausgefüllt ist, muss man seine Daten noch einmal prüfen und bestätigen und kann die Änderungsanzeige dann abschicken. Anschließend besteht die Möglichkeit, das Formular für die eigenen Unterlagen auszudrucken.

Für welchen der drei Wege man sich auch entscheidet – man muss auf jeden Fall seine Teilnehmernummer bereithalten. Diese findet sich auf der GEZ-Meldebestätigung, die man nach der Erstanmeldung bekommen hat.

Hat man nach dem Umzug mehr Empfangsgeräte im Haus als zuvor, zum Beispiel weil man sich zusätzlich zum Radio den ersten eigenen Fernseher zulegt, muss man noch das Formular „Anmeldung“ ausfüllen. Schafft man dagegen eines der Empfangsgeräte ab und möchte dafür nicht mehr zahlen, nutzt man das Formular „Abmeldung“. Das funktioniert online ähnlich einfach wie die Ummeldung. Bei der Abmeldung von Geräten sollte man beachten, dass diese nicht rückwirkend möglich ist und immer nur für volle Kalendermonate gilt. Meldet man ein Gerät nun zum 15. Juni ab, wird die Abmeldung erst zum 1. Juli wirksam.

 
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