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eCommerce Stromwirtschaft  

Yellow Strom – günstiger Strom von Yello Strom




Yellow Strom ist eine der bekanntesten Stromanbieter-Marken in Deutschland. Yellow Strom bietet in der Tat sehr günstige Strompreise an. Mit dem Wechsel zum Stromanbieter Yellow-Strom lassen sich bar Euro sparen. Die Chancen der Neukundengewinnung, die das World Wide Web bietet, werden von der deutschen Stromwirtschaft nicht ausgeschöpft. Marktsegmente wie der Umzugsbereich gewinnen zwar an Aufmerksamkeit, doch werden heute -umfangreicher Werbeetats zum Trotz - auf Unternehmens-Webssites Kunden vielfach nur noch verwaltet. Energieanbieter, die zielgruppen-fokussierten eCommerce im Netz platzieren, können hingegen auf beachtliche Neukundenpotentiale stoßen.

Vertriebsgebiete verwischen zunehmend

Seit langem sind die klassischen Typen der Energieanbieter, die Stromerzeugung, Netzbetrieb und Vertrieb unter einem Dach vereinten, auf dem Rückzug. Heute muss aus diesem Grund buchstäblich um jeden einzelnen Kunden geworben werden. Das gewichtigste Argument dabei ist oft der Preis. Der daraus resultierende Wettbewerbsdruck zeigt Wirkung; längst wird auf allen Ebenen reorganisiert, rationalisiert, kooperiert und fusioniert.

Mündig, kostensparend und "on"

Zwar sank einer Umfrage des Magazins "stern" zufolge die Zahl derjenigen, die einen Anbieterwechsel in Erwägung zogen (von 64 Prozent im Jahr 1999 auf 40 Prozent im Jahr 2002), doch erwecken sogenannte Billigstrom-Angebote weiterhin reges Interesse. Gerade in Zeiten, in denen Kosten der privaten Lebenshaltung rapide steigen, suchen viele nach bislang vernachlässigten Einsparmöglichkeiten. "Von den vermeintlichen Segnungen der Strommarkt-Liberalisierung spürt der Privathaushalt wenig. Seine Stromrechnung steigt und steigt", bemerkte die "Frankfurter Allgemeine" Anfang 2003. In der Tat ist für Privatkunden Strom vergleichsweise teuer. In Deutschland zahlen Privatkunden laut Eurostat 2002 für eine Kilowattstunde 0,13 Euro. Der Durchschnittswert aller 15 EU-Staaten liegt bei 0,10 Euro, so das europäische Statistikamt.

Yellow Strom kommt ggf. auch bei Ihnen in Kürze aus der Steckdose.

Internet und Stromwirtschaft

Hunderttausende nutzen das Internet, um sich im Tarifdschungel zurecht zu finden, suchen online nach den interessantesten Angeboten. Die Fülle der im Web zu findenden "Stromtarifrechner" belegt nachhaltig das Interesse an "preiswertem Strom" und "Strom bestellen" . Auch die Online-Angebote der Stromanbieter sind grundsätzlich vielfältig und kreativ: Yello Strom bietet beispielsweise Informationen zum Stromsparen, Tipps zum Thema Sicherheit, dazu Spiele und Bildschirmschoner im Yello-Look. E.ONs "MixPower" hält ein virtuelles Mischpult bereit, mit dem Interessenten aus verschiedenen Energiequellen auswählen und bestellen können.

Hingegen wird die Vermarktung von vielen Unternehmen nicht sonderlich ernsthaft betrieben. Offensichtlich geht es dem überwiegenden Teil der Anbieter von Haushaltsstrom im Web vorerst weniger um Neugewinnung von Kunden, als vielmehr um die "Verteidigung", sprich der Verwaltung bestehender Kundenbeziehungen. Webaktivitäten dieser Unternehmen konzentrieren sich stark auf den Bereich "Customer Care". Zurückhaltend zeigt sich die Stromwirtschaft hinsichtlich absatzfördernder Vermarktungskonzepte außerhalb ihres angestammten Einzugsbereiches: Kooperationen mit Immobilienanbietern, Städteportalen oder Umzugsservices scheinen erst wenige für sich entdeckt zu haben.

Ein Neukunde kommt selten allein

Unter dem Druck des Wettbewerbs verstärken alle Stromversorger ihre Bemühungen, mit möglichst wenig Personal auszukommen. Rationalisiert wird seit Jahren. So sank laut Erhebungen des Statistischen Bundesamtes zwischen 1991 und 2001 die Zahl der Beschäftigten in der öffentlichen Stromversorgung um 40 Prozent.

Erstaunlich, warum vor diesem Hintergrund weite Teile der Stromwirtschaft den Vertrieb von Energieprodukten im Internet bislang nicht energischer fokussiert haben. Bekanntlich sind Online-Bestellprozesse vergleichsweise preisgünstig, flexibel zu bewerben, bieten eine Reihe weiterer Vorteile und sind rund um die Uhr aufrufbar.

Neben dem Erhalt von Bestandskundenbeziehungen sollte demzufolge die Gewinnung von Neukunden das oberste Ziel jedes Stromunternehmens sein. Kunden, die den Weg zum Unternehmens-Web längst gefunden haben, sind aus Vertriebssicht weitgehend

 

irrelevant. Das Niveau der Energieversorger-Webinhalte ist hierzulande derart hoch, dass sich keine Unternehmensführung ernsthaft darüber Sorgen machen muss, dass auf den Unternehmensseiten navigierende Kunden integrierte Bestellfunktionen übersehen.

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Online-Umzugsmarkt boomt

Das Energiegeschäft ist vergleichsweise statisch. Mit dem Thema Strom kommen Privatleute eher selten in Berührung. Umzüge geben hier einen entscheidenden Impuls. Immerhin wechseln nach Zahlen der Deutschen Post jährlich rund 9 Millionen Menschen in Deutschland ihren Wohnort. Das sind in Ballungsgebieten bis zu 15 Prozent der Bevölkerung.

In allen deutschen Großstädten mit über 100.000 Einwohnern bieten seit Frühjahr 2003 Internet-Umzugsportale umfangreiche Hilfen und lokale Umzugsempfehlungen. Die Themenverwandtschaft zwischen "Energieversorgung" und "regionalem Privatumzug" wurde erstmals im Jahr 2000 erkannt: Als eines der ersten Energieversorgungsunternehmen offeriert Energis seither auf den Seiten www.schlauer-umziehen.de nützliche Informationen und regionale Umzugstipps.

Strom auf Stadtportalen bestellen

Umzüge sind stets regionale "Abenteuer". Das Konzept, Umziehenden mit Tipps von lokaler Bedeutung zur Seite zu stehen, verfolgt auch die Münchner Pronto Business Media als Betreiber des Informationsdienstes www.ummelden.de sowie zahlreicher Stadtportale zum Thema Umzug. Neben Tipps für Planung und Durchführung des Umzuges und den damit verbundenen Ab- und Ummeldungen ist auf den Seiten von ummelden.de das Thema Strom ein wichtiger Bestandteil. In Zusammenarbeit mit der GEW Rheinenergie, dem fünftgrößten Energieversorger Deutschlands, startet Pronto im Frühsommer 2003 in mehr als 40 Städten und Gemeinden ein breitangelegtes Pilotprojekt: Interessenten können dann direkt auf den zahlreichen Pronto-Stadtportalen GEW-Strom bestellen.


Kundengewinnung versus Kundenverwaltung

Die deutsche Stromwirtschaft fokussiert Kundenbindungsmaßnahmen und Maßnahmen zur Neukundenakquise gleichermaßen. Dazu Jorg Mühlenberg, Geschäftsführer der Pronto Business Media GmbH: "Aus Marketinggesichtspunkten dürfen diejenigen getrost vernachlässigt

Jorg Mühlenberg, GF Pronto Business Media GmbH
Jorg Mühlenberg, GF der Münchner
Pronto Business Media GmbH

werden, die bereits den Weg auf die Unternehmenswebseiten gefunden haben. Ziel der Marketing-Bemühungen sollte die Erschließung jenes Kundenpotentials sein, das sich im Internet proaktiv auf der Suche befindet und sich eine Meinung darüber bildet, was der neue Wohnort bietet. Zumindest fraglich erscheint, ob sich jemand, der seinen Wohnort beispielsweise nach Düsseldorf verlegt, tatsächlich für das Angebot des betreffenden Stadtwerkes auf einem bundesweiten Umzugsportal entscheidet.

Viele Marketing-Verantwortliche der Stromwirtschaft sind im Internet zu sehr mit Maßnahmen zur Kundenverwaltung beschäftigt. Statt zielgerichtet dort Nachfrage zu schaffen, wo sich potenzielle Neukunden befinden, versiegen vielerorts Marketing-Budgets auf der eigenen Unternehmenswebseite. Das ist so, als vergüte man Anhaltern obendrein Fahrtkosten."