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Gesundes Wohnen

Bei der Planung eines Eigenheims gibt es einige Besonderheiten auch im Hinblick auf die Gesundheit. Baumaterial kann Allergien auslösen oder Krankheiten verursachen.

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Kaufen oder MietenStaatliche Förderung

Die Palette der staatlichen Förderung ist groß. Eigenheimzulage, Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmer-Sparzulage, öffentlich geförderte Darlehen, Zuschüsse und Prämien

Die Finanzierungsberatung Ihres Kreditinstitutes hilft Ihnen, relevante Leistungen auszuschöpfen.

Die Eigenheimzulage

Bekannteste Fördermaßnahme und „Nachfolgerin“ der ehemaligen „10e-Abschreibung“ ist die Eigenheimzulage. Als Voraussetzung für die Zulage gilt: Wer die Zulage beantragt, muss seinen Wohnsitz im Inland haben und Bauherr oder Käufer einer selbst genutzten Immobilie sein. Darüber hinaus gibt es die Zulage auch für Aus- und Umbauarbeiten. Außerdem ist die Förderung an bestimmte Einkommensgrenzen gebunden.

Einkommensgrenzen:

Alleinstehende dürfen zusammen bis zu 81.807 Euro verdienen, Verheiratete bis zu 163.614 Euro. Maßgeblich ist das Einkommen von zwei Jahren: des betreffenden Jahres plus des Vorjahres.

Die Zulage wird über acht Jahre vom Finanzamt ausgezahlt und beträgt fünf Prozent (bei Neubauten bzw. Kauf eines Neubaus) des Kaufpreises maximal 2.556 Euro pro Jahr. Als Neubau gelten übrigens auch noch Objekte im zweiten Jahr nach der Fertigstellung. Alle anderen Immobilien gelten als Altbauten und werden mit 2,5 Prozent des Preises bzw. maximal 1.278 Euro jährlich gefördert. Hinzu kommt das„Baukindergeld“ für alle Eltern mit Anspruch auf Kindergeld oder Kinderfreibetrag. Egal ob Alt- oder Neubau: Pro Kind gibt es vom Staat 767 Euro jährlich, also insgesamt 6.136 Euro über acht Jahre.

Gilt für alle Varianten:

Die genannten Fördermittel gibt es pro Person nur einmal. Das wären also beispielsweise zwei Zulagen für ein Ehepaar, allerdings nicht beim gleichen Objekt. Wie bei Altbauten gibt es für An- und Ausbauten unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 1.278 Euro plus Baukindergeld. Informationen über die individuelle Situation und über Sonderprogramme einzelner Länder gibt es beim Finanzierungsberater der Sparkasse.

Wohnungsbauprämie

Beträgt das zu versteuernde Einkommen maximal 25.000 Euro (Alleinstehende) bzw. 50.000 Euro (Verheiratete), haben Bausparer Anspruch auf Wohnungsbauprämie. Diese beträgt zehn Prozent der begünstigten Aufwendungen. Diese betragen höchstens 500 Euro bei Ledigen und 1.000 Euro bei Verheirateten. Ledige können damit über sieben Jahre 50 Euro im Jahr, Verheiratete 100 Euro im Jahr Wohnungsbauprämie erhalten. Die Prämie wird von der Bausparkasse beim Finanzamt angefordert und mit Zuteilung der Bausparsumme ausgezahlt.

Zehn Prozent vom Staat

Auch die Vermögenswirksamen Leistungen des Arbeitgebers (VL) erhöhen den Bausparvertrag. Voraussetzung ist ein zu versteuerndes Jahreseinkommen von bis zu 17.500 Euro bzw. 35.000 Euro bei Verheirateten. Dann gibt es vom Staat ein jährliche Zulage von zehn Prozent auf den Höchstbetrag von 479 EUR. Arbeiten beide Ehepartner, können beide die Staatszulage abrufen.

Tipp:

Auch wer von seinem Arbeitgeber keine vermögenswirksamen Leistungen bekommt, kann die Vergünstigungen mitnehmen. Es genügt, wenn der Arbeitgeber den jeweiligen VL-Jahresbetrag vom Gehalt abzweigt und direkt auf einen Bausparvertrag überweist. Wenn die genannten Einkommensgrenzen nicht überschritten werden, besteht auch dann ein Anspruch auf die staatliche Sparzulage.

Zinsgünstige Sonderprogramme

Staatliche Förderung beim Kauf, Bau oder der Modernisierung gibt es nicht nur in Form von Zuschüssen oder Prämien. Über zahlreiche Sonderprogramme vergeben Bund und Länder neben der Finanzierung der Sparkassen und Bausparkassen eine Reihe Zins günstiger Kredite. Wichtigster Förderer auf Bundesebene ist die Kreditanstalt für Wiederaufbau, die zahlreiche Programme aufgelegt hat.

So gibt es beispielsweise Kredite für Erwerber eigengenutzter Immobilien mit einer tilgungsfreien Zeit von bis zu fünf Jahren. Die Zinsen liegen weit unter Marktniveau. Oder Kredite für Investitionen in CO2-Minderung oder zur Energieeinsparung. Dazu gehören z. B. die Wärmedämmung der Fassade, Wärmeschutzfenster oder neue Heizkessel.

Wichtigste Grundregel: Öffentliche Fördermittel werden nicht doppelt gewährt.

Wer Bundesmittel erhält, bekommt keine Landesmittel – und umgekehrt. Da die Programme oft rasch ausgeschöpft sind, lohnt sich ein doppelter Antrag. Den besten Überblick über Bundes- und Landesmittel und die verschiedenen Förderprogramme bekommen Bauherren bei der Finanzierungsberatung.

Denkmalschutz mit Steuer-"Bonbon"

Die Kosten für Modernisierung und Instandhaltung denkmalgeschützter Gebäude sind deutlich höher als bei herkömmlichen Altbauten. Für den Erhalt eines Denkmals können Bauherren zehn Prozent der Kosten jährlich abschreiben. Obendrein beteiligen sich die Länder an den Kosten.

Info:

Über die Modalitäten der Zuschüsse informiert das zuständige Amt für Denkmalschutz. Voraussetzung für die steuerliche Anerkennung der Kosten, ist eine Bescheinigung der Denkmalbehörde. Diese Bescheinung muss vom Finanzamt anerkannt werden.

 
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