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Sparen
beim Strom nach dem Umzug
Seit drei Jahren können
Verbraucher bestimmen, welcher Anbieter sie mit Strom versorgt.
Gerade vor einem Umzug lohnt es sich, Angebote verschiedener
Stromversorger zu vergleichen.
Wichtig: Sobald man in der neuen Wohnung Strom "einschaltet",
kommt ein Vertrag mit dem bisherigen Versorger zustande. Ein
Wechsel zu einem neuen Stromlieferanten muss deswegen
v o r Beginn des Einzuges vollzogen sein. |
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So
spürt man kleine "Energiefresser" auf
Heizung, Elektrizität und Wasser verursachen
Kosten, die sich im Laufe des Jahres zu einer beträchtlichen
Summe addieren. Nicht zu Unrecht werden die laufenden Kosten als
zweite Miete bezeichnet. Damit die Ausgaben nicht davonrennen, braucht
man nicht gleich seinen Lebensstil zu ändern. Es reicht, die
folgenden Spar-Tipps umzusetzen:
Beim
Heizen
Bei
Elektrogeräten
In
der Küche
Beim
Waschen |
Beim Heizen
nach dem Umzug
- In Altbauwohnungen
sind die Wände häufig nicht richtig gedämmt, Wärme
kann schnell nach außen entweichen. Durch das Anbringen
einer etwa 0,5 Zentimeter dicken, mit Aluminium beschichteten
Styropor-Folie hinter den Heizkörpern wird die Wärme
nach innen geleitet. Zimmer erwärmen sich schneller, Heizverlust
verringert sich deutlich.
- Stoßlüften,
also Fenster für zehn Minuten ganz öffnen und dann wieder
zu schließen, ist deutlich effektiver, als wenn Fenster
Tag und Nacht gekippt bleiben. Beim Stoßlüften geht
die in den Wänden gespeicherte Wärme nicht verloren.
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Bei Elektrogeräten
- Elektrogeräte
wie Computer, Videorekorder oder Fernseher sollte man nicht im
Standby-Modus lassen, sondern stets ganz ausschalten. Im Bereitschaftsmodus
verbraucht ein TV-Gerät immer noch Strom für ungefähr
15 Euro pro Jahr.
- Trinken Sie häufig
Tee oder Kaffee? Dann lohnt ein Wasserkocher statt eines herkömmlichen
Kessels. Er erhitzt das Wasser schneller und benötigt weniger
Energie.
- Mit Energiesparlampen profitiert man gleich
doppelt. Sie halten etwa achtmal länger als konventionelle
Glühbirnen und sparen bis zu 80 Prozent Energie!
Zwar sind
Energie-sparleuchten in der Anschaffung etwas teurer, die
Mehrkosten
hat man wegen der hohen Wirtschaftlichkeit jedoch schnell
wieder
in der Tasche.
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In der Küche
nach dem Umzug
- Speisen garen wesentlich schneller, wenn
man den Kochtopf mit einem Deckel verschließt.
- Nutzen Sie die Nachwärme der Herdplatte.
Das heißt, schalten Sie die Energiezufuhr des Herdes schon
vor Beendigung der Garzeit herunter.
- Man verschenkt viel Energie, wenn die Böden
von Pfannen und Töpfen nicht genau auf der Herdplatte aufliegen.
Idealerweise sollte das jeweilige Kochutensil den gleichen Durchmesser
haben wie die Platte.
- Warme Speisen gehören nicht in den
Kühlschrank. Sie müssen auf Zimmertemperatur abkühlen,
da sie sonst ihren Kühlschrank zu unnötiger Arbeit zwingen.
.
- Öffnen Sie Türen von Kühl-
oder Gefrierschrank nur so kurz wie nötig.
- Achten Sie beim Einbau einer neuen Küche
darauf, dass Herd und Kühlschrank nicht nebeneinander stehen.
- Tauen Sie Ihr Tiefkühlfach regelmäßig
ab. Ist die Eisschicht zu dick, muss das Aggregat zu oft kühlen.
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Beim Waschen
- Für Spülmaschine, Waschmaschine
und Wäschetrockner gilt: Man sollte sie möglichst nur
in Betrieb nehmen, wenn sie komplett gefüllt sind. So spart
man sich einige Spül-, Wasch- oder Trockengänge.
-
Kochwäsche muss man nicht bei 90
Grad waschen, 60 Grad genügen in vielen Fällen. Und
bei normal verschmutzter Kleidung ist auch die Vorwäsche
eigentlich nicht erforderlich das spart Strom, Wasser
und Zeit.
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Weitere kostenlose Energiespartipps
gibt's hier:
Umweltbundesamt
Bismarckplatz 1
14193 Berlin
Tel. (0 30) 89 03-0
Fax (0 30) 89 03-29 12
Das Umweltbundesamt gibt das Faltblatt Energiesparen im Haushalt
Tipps und Informationen zum richtigen Umgang mit Energie und
Umwelt heraus. |
Günstiger
Telefonieren durch individuelle Tarifwahl nach dem Umzug
Hohe Telefonrechnung? Vielleicht
liegt's daran, dass Sie noch nicht zu dem Tarif gewechselt sind, der
ihrem Telefonier-Profil am besten entspricht. So bietet die Telekom
beispielsweise einen Tarif
an, mit dem man sonntags und an bundeseinheitlichen Feiertagen im
gesamten Bundesgebiet kostenlos mit Familie, Freund oder Freundin
quatschen kann den lieben langen Tag.
Wer sich häufig im Internet unterwegs ist, sollte sich überlegen,
ob er in der neuen Wohnung nicht auf einen
DSL-Anschluss umsteigen möchte. So kann man beispielsweise
mit einer so genannten Flatrate man zahlt hier eine monatliche
Pauschale statt der Kosten pro Einwahl praktisch 24 Stunden
im Internet ohne zusätzliche
Kosten surfen. |
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Vor allem für Nutzer,
die oft und lange im Netz sind, lohnt sich eine FlatRate. Mit einem
einfachen Mausklick taucht man hier in die Welt der Telekommunikation
ein. |
Umzug-Möbel-Schnäppchen
Mit Möbeln ist es wie mit der Garderobe:
Ein guter Geschmack und entsprechende Ansprüche lassen die
Kaufsumme öfter mal in die Höhe schnellen. Doch auch Anhänger
exklusiver Wohnkultur können echte Schnäppchen an Land
ziehen.
Viele Hersteller bieten Möbel im Fabrikverkauf an oft
zu wesentlich niedrigeren Preisen als im Laden. Vielleicht befindet
sich Ihr neues Domizil in der Nähe eines Möbelproduzenten?
Informationen darüber liefert ein Blick ins Internet oder in
gedruckte Schnäppchenführer. In solchen Büchern sind
Hersteller, die ihre Waren günstig ab Fabriktor abgeben, nach
Regionen aufgelistet.
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| Interessante Stücke lassen sich aber auch auf dem Flohmarkt
finden: Jugendstillampe, Flokatiteppich oder Nierentisch
hier gibt es noch die Originale. |
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Und wer auf der Suche nach antiquarischen
Möbeln ist, kann im Kleinanzeigenteil der Zeitung mit ein wenig
Glück auf richtige Kleinode stoßen. |
Musterküchen
und andere Koch-Gelegenheiten
Wer in der Wahl einer neuen Küche
flexibel ist, kann leicht ein paar Hunderter sparen. Viele Hersteller
verkaufen Musterküchen und Ausstellungsstücke mit hohen
Preisnachlässen.
Hilft der Schnäppchenführer nicht weiter, wird man im Internet
fündig.
Oder wie wäre es mit einer Küche aus zweiter Hand? Gebrauchte
Küchen werden oft über Kleinanzeigen in Zeitung oder Internet
angeboten.
Wenn man eine Küche kauft, lohnt es sich in jedem Fall, sich
über die Ausstattung Gedanken zu machen. So gibt es Geräte
verschiedener Energieklassen, von A = sehr sparsam bis G = hoher Verbrauch.
Ein anderes Zeichen, das auf niedrigen Stromverbrauch hinweist, ist
der blaue Engel des Umweltbundesamtes.
Besonders bei Kühlschränken
empfiehlt sich ein sparsames Gerät, schließlich ist er
das ganze Jahr in Betrieb. Braucht man einen neuen Herd, bietet sich
ein Ceran-Kochfeld an. Auch hier gilt: Der Herd ist etwas teurer in
der Anschaffung, aber dank energiesparender Eigenschaften auf lange
Sicht günstiger. |
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Ausführliche Informationen und eine
Liste mit energiesparenden Geräten erhalten Sie unter anderem
beim Bund der Energieverbraucher e.V., Grabenstraße 17, 53619
Rheinbreitbach,Tel. 02224/92270, Fax 02224/10321. Wer Rückporto
beilegt, bekommt
die Liste zugesendet. |
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