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Energie
sinnvoller nutzen
Ob in Haus oder Garten, bei Arbeit, Fitness, Hobby,
in Küche, Wohn- oder Schlafzimmer: Überall benötigen
wir Strom. Und deshalb können wir auch überall Strom
sparen - und damit eine Menge Geld.
Man muss nur wissen, wie. Hier finden Sie das
7-Punkte-Sofort-Spar-Programm, das Sie auch in Ihrem Haushalt
direkt umsetzen können. Es sind ganz einfache, unspektakuläre
Tipps, die aber eine ganze Menge bewirken können.
Sie werden sehen: Strom-Sparen kann ganz einfach sein. Viel
Erfolg!
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Tipp
Nr.1: Cooler kühlen
Achten Sie auf die richtige Temperatur im
Kühlschrank. 6 bis 8 Grad genügen - jeder weitere Kältegrad
bedeutet Minute für Minute mehr Stromverbrauch.
Lassen Sie warme Speisen erst abkühlen, ehe Sie sie in den Kühlschrank
stellen. Prüfen Sie, ob die Luft am Wärmetauscher, also
an der Gerätehinter-seite, gut zirkulieren kann. Und prüfen
Sie auch, ob Ihr Kühlschrank möglichst kühl steht:
direkt neben Herd oder Heizung verbraucht er deutlich mehr Energie.
Das alles gilt entsprechend für Ihr Gefriergerät, mit einer
Idealtemperatur von minus 18 Grad. Mehr
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Tipp
Nr.2: Raffinierter kochen und
backen
Der passende Deckel auf dem Topf erspart Ihnen jede Menge Energie
und Garzeit. Kleine Töpfe nicht auf große Platten stellen
- gleich und gleich verringert Wärmeverluste. Moderne Backöfen
braucht man nicht mehr vorheizen. Und auch die Restwärme sollten
Sie beim Backen
wie Kochen nutzen: Stellen Sie bei erreichter Backtemperatur den Ofen
frühzeitig ab oder schalten Sie bei längerer Garzeit zurück.
Alles wird genauso lecker. Guten Appetit! Mehr
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Tipp
Nr.3: Gut zu wissen beim Waschen
Eine halbleere Waschmaschine kostet unnötig viel Energie: Füllen
Sie sie also möglichst komplett. Und wenn´s doch mal weniger
ist, bitte die "1/2-Programm-Taste" nicht vergessen. Verzichten
Sie bei Koch- und Buntwäsche auf den Vorwaschgang. Und sparen
Sie bis zu 45 % Energie, indem Sie normal verschmutzte Kochwäsche
statt bei 90 Grad nur mit 60 Grad waschen. Ihre Wäsche wird danach
so sauber wie gewohnt sein, Ihr Stromverbrauch aber erheblich verringert.
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Tipp
Nr.4: Helle sein in Sachen Licht
Festbeleuchtung in allen Sälen? Das kostet. Es lohnt sich, immer
wieder daran zu denken, Licht auszuschalten, wo es nicht benötigt
wird. Eine gute Faustregel: geringe Allgemeinbeleuchtung und direkte,
kräftige Beleuchtung für Ihren "Arbeitsplatz"
- ob Sie kochen, Lesen, bügeln, einen Brief schreiben oder Socken
sortieren. Es zahlt sich aus, kaputte Glühlampen überall
dort, wo Licht länger brennt, durch Energiesparlampen zu ersetzen.
(Energiesparlampen sollten vor dem Einschalten abgekühlt sein,
deshalb bitte auf kurze Licht-aus-Phasen verzichten.) Mehr
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Tipp
Nr.5: Alles klar beim Spülen
In aller Regel reicht es, beim Geschirrspüler die niedrigste
Temperatur zu wählen. Verzichten Sie auf´s Vorspülen,
auch von Hand. (Entfernen Sie lediglich grobe Speisereste.) Schalten
Sie den Geschirrspüler erst an, wenn die Maschine voll ist. Nutzen
Sie bei leichter Verschmutzung das Kurz-programm und reinigen Sie
die Siebe regelmäßig. Beim Spülen von Hand sollten
Sie daran denken: Immer den Stopfen in den Ausguss, nie unter laufendem
Wasser spülen - selbst bei wenig Geschirr. Mehr
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Tipp
Nr.6: Richtig schalten beim Hören und Sehen
Im unauffälligen Stand-by-Modus verbrauchen Radio, Stereo-Anlage
und TV auffällig viel Strom. Richtig ausschalten macht sich bezahlt!
Ein Tipp zu Ihrer Bequemlichkeit: Schließen Sie diese Geräte
lieber an eine Steckdosenleiste mit Schalter an - auch dann läuft
alles mit einem Knopfdruck. übrigens: Ältere Fernsehgeräte
können bis zu 80% mehr Strom als moderne Apparate verbrauchen
- da lohnt sich oft sogar die kleine Investition in eine Abschalt-automatik.
Und auch beim PC gilt: Monitor abschalten, wenn Sie eine Weile nicht
daran arbeiten, denn er ist der größte Stromschlucker Ihres
Computers. Auch Bildschirmschoner schonen Ihren Stromverbrauch ganz
und gar nicht. |
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Tipp
Nr.7: Clever heizen
Heizungen "verrauchen" den Löwenanteil, nämlich
rund 24% der gesamten Energie eines Privathaushaltes. Vergewissern
Sie sich, dass Ihre Heizkörper nicht hinter Sesseln oder unter
Gardinen verschwinden: Kann sich die warme Luft besser verteilen,
genügt auch eine energiesparendere Thermostat-Einstellung für
ein angenehmes Raumklima. Lüften Sie kurz und mit weit geöffnetem
Fenster, und stellen Sie das Heizthermostat dabei niedriger. Und senken
Sie die Raumtemperatur in Zimmern, in denen Sie sich weniger aufhalten,
ruhig um einige Grad - bei Bedarf lassen sie sich schnell wieder aufheizen.
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Wissen
Sie, was man mit einer Kilowattstunde machen kann?
Eine Kilowattstunde - kurz: kWh - ist die Messeinheit des verbrauchten
Stroms. Saugt man zum Beispiel mit einem 1000-Watt-Staubsauger eine
Stunde lang die Wohnung, verbraucht man 1000 Watt-Stunden - das entspricht
einer Kilowattstunde Strom. Der Verbrauch der elektrischen Geräte
wird im Haushalt am Stromzähler gemessen.
Und das gibt's zum Beispiel für eine kWh Strom:
Etwa
sieben Stunden Fernsehen (140 Watt-TV)
Ca. 15 Hemden mit dem Dampfbügeleisen bügeln
(1000 Watt-Dampfbügeleisen)
10 Stunden mit einer 100 Watt-Glühlampe
einen Raum
beleuchten - mit einer Energiesparlampe ist das sogar
50 Stunden lang möglich!
Etwa 70 Tassen Kaffee können Sie mit einer
850 Watt-Kaffeemaschine kochen
Mit einem 25 Watt-CD-Player 40 Stunden lang
CDs abspielen
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