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Prepaid oder Vertrag?
SMS – Kurz und gut
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Mehr als ein Handy
GPRS – Zahlen nach Gewicht
Mobilfunk der anderen Art
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In manchen Situationen ist ein Handy Gold wert. Ob im Straßenverkehr, beim Skifahren oder beim Trekking, mit einem Mobiltelefon kann man schnell Hilfe anfordern. Ein Handy ist aber auch bei anderen Gelegenheiten recht praktisch –vor allem wenn man viel unterwegs ist und auf ein Telefon nicht verzichten kann. Jeder, der bereits eine Wohnung gesucht hat, weiß, wie schnell man mitunter auf Annoncen reagieren muss. Aber auch am Umzugstag ist ein Handy praktisch. Man ist jederzeit erreichbar und kann von fast jedem Ort telefonieren, sei es um die Möbelpacker zu kontaktieren, Pizza zur Stärkung zu bestellen oder mit den neuen Vermietern den Einzug abzustimmen.

Vorher oder nachher bezahlen?

Um unterwegs zu telefonieren, benötigt man neben einem Handy auch ein Unternehmen wie die Telekom, das die Verbindung zum Mobilfunknetz herstellt.

Entweder man kauft, ähnlich normaler Telefonkarten, so genannte Prepaid-Karten, mit denen man ein Guthabenkonto auffüllt. Oder man schließt mit einem Unternehmen einen längerfristigen Vertrag ab.

Wer hauptsächlich erreichbar sein möchte, für den sind Prepaid-Karten das bessere Angebot. Für ungefähr 50 – 100 EUR bekommt man Karte und Handy, ohne weitere Verpflichtungen einzugehen. Mit dem Abtelefonieren des Guthabens kann man sich ein Jahr lang Zeit lassen. Danach muss man maximal 25 EUR nachladen, um wieder ein Jahr mobil erreichbar zu sein.

Privatkundenverträge sind aber weiterhin die Nummer eins im mobilen Geschäft. Die monatliche Grundgebühr reicht von ungefähr zehn bis 15 EUR und variiert je nach Vertragslaufzeit. Teurer wird es bei den Geschäftskunden. Dafür sind die Minuten während der Hauptzeit günstiger. Man muss also lediglich wissen, wie lange man ungefähr zu welcher Zeit telefoniert, um den passenden Tarif zu wählen.


Spartipp:
Die Telekom bietet bei ihren Tarifarten verschiedene Spar-Optionen an. So kann man beim beispielsweise beim Local-Tarif eine Wunsch-Ortsvorwahl auswählen. Gespräche in dieses Ortsnetz sind dann besonders günstig.

Tipp:
Auch ohne Vertrag oder Prepaid-Karte ist es möglich, die Polizei verständigen. Sollten Sie ein Handy besitzen, das nicht mehr benötigt wird, können Sie es für alle Fälle ins Auto legen. Auch karitative Einrichtungen sind dankbare Abnehmer. Sie überlassen die Notruf-Handys alten Menschen, damit sie schnell Hilfe anfordern können.

SMS – Kurz und gut

SMS (Short Message Service) ist einer der Dienste im Mobilfunkbereich, der am schnellsten gewachsen ist. Pro Monat werden Millionen von SMS versendet. Schnell ist mit der Tastatur des Handys eine kleine Botschaft eingetippt und an Freunde versendet. Was viele nicht wissen: Die praktischen Kurznachrichten lassen sich nicht nur vom Handy zum Handy, sondern beispielsweise auch vom PC zum Handy versenden. Je nach Netzbetreiber können SMS auch vom Handy auf das Festnetz verschickt werden.


Smartphones – Mehr als ein Handy

Ebenfalls immer beliebter werden mobile Datendienste. Viele professionelle Nutzer geben sich nicht mit einem WAP-Handy (Wireless Application Protocol) zufrieden, bei dem auf Daten und Informationen im Internet mit dem Handy zugegriffen werden kann. Für sie muss es ein Smartphone, ein Alleskönner-Handy mit schnellem Internetzugang sein.


GPRS – Bezahlen nach Gewicht

Ein leistungsfähiges Handy benötigt einen leistungsfähigen Dienst. Dazu zählt beispielsweise GPRS (General Packet Radio Service), ein so genannter paketvermittelter Dienst. Mit dieser Technologie werden die Daten nicht als große, vollständige Dateien übertragen, sondern die Informationen – dazu gehören auch ganze Internetseiten – werden in kleine Pakete zerlegt und anschließend getrennt versendet. Beim Empfänger angekommen werden sie wieder zusammengesetzt, wodurch eine optimale Nutzung der gesamten Funkübertragung möglich ist. Die Abrechnung erfolgt nach gesendetem Datenvolumen. Dies bedeutet, dass der Nutzer nur für die Menge der übertragenen Daten zahlt und nicht wie bisher die Verbindungsdauer berechnet wird.

Zukünftig wird mit GPRS noch einiges mehr möglich sein. Bequemes Bezahlen, ePayment, mit dem Handy steht dabei ganz oben auf der Liste. GPRS macht das Internet noch zugänglicher und erleichtert damit beispielsweise das mobile Einkaufen, auf Neudeutsch: mCommerce.


Mobilfunk der anderen Art

Willkommen in der Zukunft. Mit UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), dem Mobilfunksystem der dritten Generation, ist es aufgrund einer Datenübertragungsrate von bis zu zwei Mbit möglich, völlig neue Anwendungen zu entwickeln. Fotos, Straßenkarten, ja selbst Filme können problemlos übertragen werden. Per UMTS kann man sich vorab per Handy Filmtrailer in Fernseh-Qualität anschauen und entscheiden, welchen Streifen man sehen möchte. Sie können bei der Wohnungsbesichtigung auch die Wohnung filmen. Dieser Film kann dann per Handy übertragen werden. Ihre Liebste kann sich somit ein Bild von dem neuen Domizil machen, als ob sie bei der Besichtigung dabei gewesen wäre.







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