 |
 |
| |
Anstreichen
Tipps und Tricks
Die farbliche Gestaltung eines Raumes kann wesentlich zum Wohlbefinden
beitragen. Warme, harmonische Farben schaffen Gemütlichkeit,
sanft abgestimmte Farben sorgen für eine entspannte Atmosphäre,
kräftige, intensive Farben
beleben den Raum.
Außerdem gibt es Tipps und Tricks, um durch die richtige
Farbgebung Räume optisch zu verändern, zum Beispiel
in Bezug auf Größe, Raumhöhe etc.. Weitere Informationen
hierzu finden Sie auch in der Ratgeberrubrik Gesundes
Wohnen. In Baumärkten
findet sich ein umfangreiches Angebot an fertig gemischten Farben
in allen Schattierungen. Oder die Lieblingsfarbe wird selbst kreiert:
In diesem Fall ist es zweckmäßig, ausreichend Farbe zu
mischen und Restmengen für eventuelle kleine Ausbesserungsarbeiten
aufzuheben. |
Um Wände und Decken zu streichen,
eignen sich am besten Dispersionsfarben. Sie sind wasserlöslich
und trocknen schnell. Angefangen beim Farbkübel mit der herkömmlichen
weißen Wand- und Deckenfarbe über die so genannte feste
Farbe in allen erdenklichen Farbschattierungen bis hin zu Color-Effekten,
die zum Beispiel mit Schwämmchen aufgetragen werden, bleiben
keine Wünsche offen.
Bei Farbrollern, Pinseln und Abstreichgittern gibt es eine Vielzahl
von Optionen. Zum Streichen von Türen und Fensterrahmen aus Holz
oder Kunststoff werden im allgemeinen Acryllacke verwendet. Sie sind
umweltverträglicher als Kunstharzlack und trocknen schneller.
Zudem sind sie geruchsarm und wasserlöslich, das heßt,
Werkzeuge Acrylpinsel, Lackierrolle und Farbwanne lassen
sich leicht und bequem mit Wasser reinigen. |
 |
Umzugsratgeber-Tipp: Unter
umzugsratgeber.net
finden sich neben Informationen zu Materialien und professionellen
Ratschlägen zur perfekten Einrichtung Ihrer Küche nach dem
Umzug. |
Pinsel richtig benutzen
Egal, ob mit Plakatfarben auf Papier gemalt oder der alte Küchenstuhl
neu lackiert werden soll: Optimal wird der Farbauftrag, wenn der Pinsel
nur etwa zu zwei Dritteln in die Farbe getaucht wird. Das obere Drittel
der Borsten sollte stets frei von Farbe bleiben. So bleibt der Pinsel
beim Malen elastisch und der Farbauftrag wird schön gleichmäßig.
Außerdem nimmt der Pinsel auf diese Weise genau die richtige
Farbmenge auf, um einen kräftigen Strich zu hinterlassen, aber
dabei nicht zu tropfen.
Ein guter Pinsel wird mit der Zeit immer besser, weil seine Borsten
eingearbeitet sind. Übrigens werden ausgehärtete Pinsel
wieder weich, wenn man sie in kochendes Essigwasser legt und anschließend
mit Seifenlauge nachspült. |

|
Tipp: Spannen Sie
ein Klebeband über die Farbdose und streifen Sie dort den Pinsel
ab so bleibt der Dosenrand sauber. |
Tapezieren
leicht gemacht
Die folgenden Werkzeuge gehören
zur Grundausstattung: Bleistift, Senklot, Nahtroller, Zollstock, Tapezierspachtel,
Moosgummirolle, Malerspachtel, Tapezier-Schere, Cuttermesser, Klebeband,
Tapezierbürste und Tapeziertisch.
Zum Entfernen der alten Tapeten werden diese mit einem Löser
eingestrichen. Nach ange-messener Einweichzeit können die Tapeten
ggf. mit einem Spachtel von der Wand abgelöst werden. Bevor Tapetenkleister
aufgetragen wird, sollten schadhafter Putz, kleine Risse oder ausgebrochene
Mauerecken mit Spachtelmasse ausgebessert werden.
- Das Zuschneiden
Als Faustregel für den Zuschnitt Ihrer Tapetenbahnen sollte
gelten: Höhe des Raumes plus 5-10 cm Zugabe für den
Verschnitt.
- Einkleistern und Weichzeit
Die vom Hersteller empfohlene Weichzeit sollte unbedingt eingehalten
werden, wobei alle Bahnen die gleiche Weichzeit haben müssen.
Nach dem Einkleistern werden die Bahnen zusammengelegt (2/3 oben,
1/3 unten). Die Tapetenbahnen müssen gleichmäßig
und insbesondere an den Kanten gut eingekleistert sein.
- Das Ausloten
Damit alle Bahnen gerade verlaufen, sollte die erste Bahn an jeder
Wand senkrecht ausgelotet werden. Tapezieren Sie stets mit dem
Licht, also von der Fensterseite her kommend.
- Das Kleben
Die Bahnen sollten an der Wand mit leichtem Überstand zur
Decke angesetzt werden - so lassen sich eventuelle Unebenheiten
ausgleichen. Die Tapete wird nun von der Mitte aus mit dem Tapezierspachtel
oder der Moosgummirolle blasenfrei angedrückt.
-
Die Nähte
Sitzen die Nähte perfekt, oder werfen sie noch Wellen?
Wenn ja, drücken Sie die Naht einfach mit einem konischen,
glatten Nahtroller an. Bei Prägetapeten ist hierbei Vorsicht
geboten. Damit die Tapeten richtig trocknen, sollten zu große
Wärme und Zugluft vermeiden werden
Optimal ist eine Raumtemperatur von etwa 18 bis 20ºC.
|
Tipp:
Gängige Tapeten werden als sogenannte Euro-Rolle angeboten, wobei
die Breite 0,53 cm und die Länge 10,05 m beträgt. So läßt
sich der Tapetenbedarf leicht wie folgt errechnen: Länge mal
Höhe geteilt durch fünf, aufgerundet, ergibt die Rollenzahl.
Im Zweifelsfall ist es sicherer, ein Rolle mehr zu kaufen. Ein Umtausch
bzw. Rückgabe ist
heute kein Problem.
Heben Sie angefangene Tapetenrollen für mögliche Ausbesserungsarbeiten
auf.
Bei Tapeten mit
versetztem Musteransatz muss entsprechend Verschnitt einkalkuliert
werden. Bei einem ver-setzten Musteransatz verschiebt sich das Muster
von Bahn zu Bahn um die Hälfte des Rapports. Die Länge des
Rapports, also einer Mustersequenz, ist auf der Tapete in cm angegeben. |
Zylinderschlösser
richtig geschmiert
Wenn sich die Türschlösser
in der neuen Wohnung nur schwer betätigen lassen und nur noch
unter Gewalteinwirkung bedient werden können, hilft meistens
ein wenig Graphitpulver. Erhältlich ist das Pulver in Baumärkten
bzw. Haushaltswarengeschäften. Über ein Röhrchen an
der Plastik-flasche wird das Pulver in den Profilzylinder geblasen.
Nach mehrmaligem Probieren sollte sich das Schloss nun wieder mühelos
betätigen lassen. |
 |
Umzug-Tipp: Zylinderschlösser
dürfen keinesfalls geölt werden. Das Öl kann zähflüssig
werden, sobald es älter wird oder wenn die Außentemperaturen
in den
Minusbereich sinken. |
Quietschen
von Tür- und Fensterscharnieren beseitigen
Hier vollbringt Schmierfett wahre
Wunder! Hängen Sie die quietschenden Teile aus und reinigen Sie
die Tür- bzw. Fensterzapfen. Hier setzt sich häufig Metall-Abrieb
fest. Die Zapfen werden nun mit einem hellen Schmierfett eingerieben.
Hierzu sollte kein Öl verwendet werden, da es sehr leicht abläuft
und die Schmierdauer dadurch eingeschränkt wird. |
Es werde Licht
Da hat man endlich im Baumarkt die
neue Glühbirne gekauft, schraubt sie in die Fassung, und nichts
passiert. Das Licht bleibt aus. Das kennt wohl jeder. Vorausgesetzt,
die neue Birne funktioniert, kann es daran liegen, dass die Glühbirne
keinen Kontakt mit der Fassung hat.
Beim Einschrauben in die Fassung drückt die Glühbirne auf
eine federnde Zunge am Boden der Fassung. Ist diese zu weit unten,
erhält die Birne keinen Kontakt. Dieser Defekt kann leicht selbst
behoben werden. Hierzu ist sicherzustellen, dass die Fassung stromlos
ist bzw. die Sicherung herausgeschraubt ist. Mit einem isolierten
Schraubendreher kann der Federkontakt ein Stück nach oben gebogen
werden.
Die Glühbirne müsste jetzt wieder leuchten. |
Bohren ohne
Staub
Wer kennt das nicht? Die Löcher
in der Wand sind gebohrt, und das Bild hängt. Doch leider ist
die neue italienische Designer-Sitzgruppe mit einer feinen Staubschicht
überzogen. Damit das nicht passiert, nehmen Sie einfach Ihren
Staubsauger zur Hilfe und halten das offene Saugrohr unterhalb der
Bohrstelle beim Bohren an die Wand. Somit landet der Bohrstaub nicht
auf dem Sofa, sondern im Staubsaugerbeutel. |
Das Rinnsal
aus dem Wasserhahn
Wenn aus dem Wasserhahn nur noch
ein trauriges Rinnsal fließt, kann das am kalkhaltigen Wasser
liegen. Mit der Zeit lagern sich im so genannten Strahlregler, dem
unter die Auslauföffnung geschraubten Teil, Kalk und andere Teilchen
aus dem Wasserleitungsnetz ab.
Der Wasserdurchfluss wird dadurch behindert.
Der Strahlregler muss dabei nicht notwendigerweise ersetzt werden.
Oft tut eine Reinigung Wunder. Besonders eignen sich hierzu Entkalkerlösung,
Essig oder Zitronensäure. In diese Flüssigkeiten für
kurze Zeit eingelegt, lösen sich die Ablagerungen am Strahlregler,
Schraubring und Gummidichtung. |
Fliesen schneiden,
bohren und fräsen
Oft müssen Fliesen an Kanten, Ecken, Anschlüssen oder Installationen
zurechtgeschnitten werden keine ganz
einfache Sache. Wir sagen wie es geht:
- Für gerade Schnitte wird am besten
ein Fliesenschneidegerät verwendet. Damit lassen sich auch
mehrere Fliesen zuverlässig auf das gleiche Maß abschneiden.
Die Fliesen werden am Anschlag eingelegt, eingeritzt und mit der
Brechvorrichtung sauber gebrochen.
- Seitliche Aussparungen, z. B. für Wasseranschlüsse,
werden angezeichnet und mit der Papageienzange von der Glasurseite
her vorsichtig ausgebrochen. Die Fliesenleger bezeichnen das auch
als "abknabbern".
-
Löcher in der Fliese können
mit einem Steinbohrer vorgebohrt und anschließend mit
der Papageienzange von innen ausgebrochen werden.
|
 |
Umzugsratgeber-Tipp: Stärkere
Fliesen wie z. B. Spaltplatten oder Bodenklinkerplatten können
nicht mit dem Fliesenschneidegerät geschnitten werden. Diese
werden auf der Glasurseite angeritzt und durch vorsichtiges Schlagen
mit dem Fliesenhammer auf der Rückseite entlang der Ritzlinie
getrennt. |
|
 |
|