|
|
 |
| |
 |
Die
Hausapotheke
Eine Hausapotheke sollte in keinem Haushalt fehlen. So
sind kleinere Verletzungen und Beschwerden sofort und problemlos
zu behandeln. Die Haus-apotheke sollte an einem kühlen,
vor Licht und Feuchtigkeit geschützten Ort aufbewahrt werden,
zum Beispiel im Schlafzimmer, bevorzugt in einem verschließbaren
Medikamentenschrank. So ist der Inhalt vor Kindern sicher. Einmal
im Jahr sollte man die Hausapotheke auf Vollständigkeit
und Verfallsdatum der Arzneimittel überprüfen. Medikamente
am besten immer in der Originalverpackung aufbewahren, um Verwechslungen
zu vermeiden und Anwendung und Dosierung auf dem Beipackzettel
prüfen zu können. |
|
| |
Inhalt der Hausapotheke
Der Inhalt der Hausapotheke sollte
aus verschiedenen Medikamenten, Arzneien, aus Verbandmaterial und
verschiedenen anderen Pflege- und Ersthilfemitteln bestehen.
Bei der Zusammenstellung einer sinnvollen Hausapotheke stehen Apotheken
gerne beratend zur Seite. Grundsätzlich gehören in die Hausapotheke
jedoch alle Medikamente, die vom Arzt zur Dauereinnahme verordnet
wurden. |
Checkliste Hausapotheke
Komplett wird die Hausapotheke durch ein Verzeichnis von Telefonnummern
für den Notfall:
- Polizei, Feuerwehr, evtl. ADAC und Rettungsflugwacht
- Giftnotfallzentrale
- Ihr Hausarzt
- Ihr Krankenhaus
- Ärztlicher Notdienst
- Ihre Apotheke
|
Richtig Erste
Hilfe leisten
Die meisten Unfälle passieren im Haushalt.
Mal ehrlich erinnern Sie sich noch, wie man die Erste-Hilfe-Maßnahmen
richtig anwendet? Insbesondere wenn Kindern etwas passiert, ist
es unerläßlich, im Notfall eben genau das Richtige zu
tun
.
Der Kurs Lebensrettende Sofortmaßnahmen behandelt
in 8 Unterrichtsstunden die grundlegenden Hilfsmaßnahmen,
insbesondere bei Unfällen im Straßenverkehr. Dazu gehören
unter anderem Auffinden einer Person, Kontrolle der Vitalfunktionen,
Absichern der Unfallstelle, Absetzen des Notrufs, stabile Seitenlage,
Beatmung, Herz-Lungen-Wiederbelebung und Schockbehandlung.
Um auch bei Notfällen in Freizeit und Beruf richtig helfen
zu können, ist der klassische Erste-Hilfe-Lehrgang mit 16 Unterrichtsstunden
zu empfehlen. Zusätzliche Themen zu den lebensrettenden Sofortmaßnahmen
sind Wundversorgung/Verbände, Umgang mit Knochenbrüchen,
Verbrennungen, Hitze-/Kälteschäden, Verätzungen,
Vergiftungen und zahlreiche praktische Übungsmöglichkeiten.
Fehlt die Zeit, um einen dieser Kurse zu besuchen, bietet das Internet
eine bequeme Möglichkeit, sein Wissen zu prüfen und zu
vervollständigen. |
Diese Nummern sollte jeder,
auch jedes Kind,
auswendig kennen:
NOTRUF:
112
|
Feuer- und Rettungsleitstelle |
110
|
Polizei |
|
Bei Unfällen kann eine schnelle Hilfe
lebensrettend sein. Deshalb ist es besonders wichtig, beim Notruf
möglichst präzise Angaben anhand der fünf so genannten
W-Fragen zu machen:
-
Wo geschah es?
Möglichst genaue Angaben über den Unfallort ersparen
dem Rettungsdienst unnötiges Suchen.
-
Was ist passiert?
Durch die Beschreibung der Unfallsituation kann die Rettungsleitstelle
die richtigen Maßnahmen einleiten (z. B. Einsatz von Rettungsfahrzeugen).
-
Wieviele Verletzte?
Die Angabe der Anzahl der Verletzten ist wichtig für den
Abtransport mit Rettungs- und Krankenwagen.
-
Welche Art von Verletzungen?
Wichtig ist die Schilderung insbesondere von lebensbedrohlichen
Verletzungen, damit der Notarzt mit entsandt wird.
-
Warten auf Rückfragen!
Es ist wichtig, auf die Bestätigung der Leitstelle zu warten,
dass alle Angaben richtig verstanden wurden. Nur so ist gesichert,
dass der Einsatz schnell und reibungslos abläuft.
|
|
 |
|