ummelden umzug blank
StartseiteUmzugsserviceUmzugsratgeber
 
Vorbereitung
Möbel befördern
Transport aber gekonnt
Umzug mit Spediteur
Preise im Griff: Der Kostenvoranschlag
Saubere Speditionen
Für den Fall der Fälle - Speditionen sind versichert
Bei Anruf Streitschlichtung
Wer packt, der haftet
Transporthelfer
 
 

Umzug mit einer Möbelspedition

Transporte mit Hilfe von Spediteuren sind bequemer; die Profis haben Erfahrung im Zupacken und im Verstauen des Umzugsgutes, außerdem haften die Unternehmen für Schäden.

Einziger "Nachteil": diese Pluspunktefinden sich auf der Kostenseite wieder. Bevor man Profis beauftragt, gilt es, folgendes zu beachten:
 
 
Leistungsumfang definieren
In der Regel bieten Umzugsunternehmen verschiedene Leistungen an. Das reicht vom Einpacken der Einrichtung über den Transport und zur Lagerung von Mobiliar bis zur Montage von Schränken und Küchen.


Preise im Überblick: Der Kostenvoranschlag


Je nach Wegstrecke, Menge und Größe des Umzuggutes fallen die Preise für den Umzug mittels Spedition unterschiedlich aus. Bevor ein Unternehmen den Zuschlag erhält, holen Umziehende am besten zwei oder drei Alternativangebote ein.

In ihren Angeboten sollten die Spediteure ihre Leistungen detailliert beschreiben. Nur so können Umziehende die Preise vergleichen und sich einen Überblick verschaffen, wie viel der Umzug tatsächlich kosten wird.

Handelt es sich um einen Kostenvoranschlag, so kann der tatsächliche Endpreis über dem des Angebots liegen. Ist jedoch ein Festpreis als Endpreis ausdrücklich vereinbart, so muss sich der Unternehmer daran halten, es sei denn, die Auftraggeber verlangen während des Umzugs weitere Leistungen.



Pausen werden zur Arbeitszeit gerechnet, auch wenn dies nicht eigens im Vertrag steht. Übrigens: Manche Speditionen verlangen, dass die Rechnung gleich am Umzugstag bar bezahlt wird.

Möbelspedition - eine Sache des Vertrauens

Ein Umzug ist Vertrauenssache, schließlich wird einem Spediteur dass eigene Hab und Gut anvertraut. Doch wie können seriöse von weniger verläßlichen Umzugsunternehmen unterschieden werden?

Werden in Inseraten kostengünstige Umzüge angeboten, außer einer Telefonnummer jedoch weder Name und Adresse des Unternehmens genannt, darf man ruhig etwas kritischer nachfragen.

In der Branche ist es üblich, dass Möbelspediteure ihre Angebote kostenlos erstellen. Skepsis ist also geboten, wenn Unternehmen Gebühren für die Angebotserstellung verlangen.


Auch wenn Speditionen damit werben, Kostenvoranschläge unentgeltlich zu erstellen, ist Vorsicht angebracht, schließlich versteht sich dieser Service nicht von selbst.

Werben Speditionen mit Angeboten, die nur die Kosten pro Stunde nennen, verstoßen sie gegen den lauteren Wettbewerb. Solche Angebote täuschen über die tatsächlichen Kosten hinweg.

Eine solide Berechnungsgrundlage ist eine sogenannte Umzugsgutliste. Die Spediteure tragen dort die Menge des Hausstands ein und können so die anfallenden Kubikmeter ausrechnen. Auf diese Weise haben Spediteure und Auftraggeber das Umzugsvolumen sowie die Kosten im Blick. Ein Angebot sollte neben dem Preis auch eine genaue Auflistung aller Leistungen und deren Kosten beinhalten. Umziehende können dann genau abschätzen, wie teuer der Umzug insgesamt wird.


Angebot erstellen

Unabhängige und kostenlose Angebote für Ihren Umzug von Möbelspeditionen finden Sie auf dieser Seite. Angebot für Umzug erstellen.

Wichtig im Schadenfall: Die Möbelspediton ist versichert

Übernimmt ein Spediteur den Transport, ist das Umzugsgut gesetzlich mit etwa 600 Euro je Kubikmeter versichert. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Bei höherer Gewalt zahlt das Unternehmen nur, wenn vorher eine entsprechende Zusatzpolice abgeschlossen worden ist. Nicht versichert sind außerdem Tiere, Pflanzen, Schmuck, Wertsachen und -papiere, Urkunden, Lebensmittel sowie Computer - es sei denn, zuvor wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

Sollte etwas zu Bruch gegangen sein, stellt sich natürlich die Frage: Bis zu welchem Zeitpunkt muss reklamiert werden? Bei offensichtlichen Schäden wie zum Beispiel gebrochenen Stuhlbeinen oder tiefen Kratzern in Tischplatten ist der Spediteur spätestens einen Tag nach dem Umzug schriftlich zu informieren. Finden Umzügler verdeckte Schäden – sie sind nicht sofort von außen erkennbar – bleiben ihnen 14 Tage Zeit. Verursachen die Möbelpacker Schäden an Haus oder Wohnung, schaben sie beispielsweise den Putz im Treppenaufgang ab oder zerkratzen sie den Parkettboden, so muss der Schaden innerhalb eines Monats schriftlich angezeigt werden.

Die Reklamationsfrist beginnt in allen drei Fällen mit dem Tag der Lieferung oder Annahme des Umzugsgutes.

Bei Anruf Schlichtung

Kommt es zu Streitigkeiten zwischen Umzüglern und Transportunternehmen, können sich die Auftraggeber an eine Schiedsstelle des Bundesverbandes Möbelspedition (AMÖ) wenden. Strittige Angelegenheiten werden dort vorjuristisch geprüft; die Speditionen sind verpflichtet, sich an die Schiedssprüche des Gremiums zu halten. Allerdings kann dieser Service nur dann in Anspruch genommen werden, wenn die beauftragte Spedition Mitglied des AMÖ ist.

Wer packt, der haftet

Was viele nicht wissen: Packt man die Kisten selbst ein, läßt sie aber von einem Spediteur transportieren, haftet dieser nicht für Beschädigungen. Vereinfacht gesagt: Wer packt, haftet auch. Bestimmte Wertsachen oder Computer sind generell nicht versichert, selbst wenn Speditionen den Umzug übernehmen.




umzug moebelspedition