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Umweltgerechtes Wohnen
Wer
möchte nicht gerne umweltgerecht und gesund wohnen? Durch
die Beachtung einfacher Regeln und entsprechendes Verhalten
kann jeder viel für sich und die Umwelt tun. |
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Atemschutz empfohlen
Um die Verletzungsgefahr möglichst gering
zu halten, tragen Sie beim Umziehen locker sitzende, aber geschlossene
Arbeitskleidung. Bei vielen Arbeiten, wie z. B. Sägen, Bohren
und Beizen, empfehlen sich zusätzlich Arbeitshandschuhe und
eine Schutzbrille. Holzstaub und Gesteinsmehl sind sehr gesundheitsschädlich,
beim Bohren nisten sich feinste Partikel in der Lunge ein. Benutzen
Sie deshalb einen Atemschutz, der Mund und Nase abdeckt. Einweg-
oder Wegwerfmasken bieten meist nur einen unzulänglichen Schutz,
außerdem wandern sie nach dem Gebrauch in den Abfall und vergrößern
den Müllberg. Besser: Sie kaufen eine preiswerte Atemmaske,
die Sie immer wieder verwenden können. Diese kostet zwar ein
paar Euro,
hält dafür aber Ihre Atemwege frei. |
Informieren Sie sich zu diesem Thema auch
unter:
Arbeitsschutz, Atemschutz
http://www.schnelle-seiten.de/arbeitsschutz/atemschutz.htm
Hauptverband Farbe, Gestaltung, Bautenschutz, Bundesinnungsverband
des deutschen Maler- und Lackiererhandwerks http://www.farbe.de |
Altlasten,
die belasten
Holz steht auf der Beliebtheitsskala
der Baustoffe ganz oben. Mit Holz verbindet man Gemütlichkeit,
Wohlbehagen und Natürlichkeit. So wundert es nicht, wenn auch
in Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmern häufig Holzdecken oder -verkleidungen
anzutreffen sind.
Leider glaubten und glauben immer noch viele von uns, das Naturprodukt
Holz müsse mit chemischen Mitteln vor einem Befall durch Organismen
geschützt werden. Holzschutzmittel enthalten fast immer chemische
oder als natürlich deklarierte Giftstoffe, die Insekten,
Schimmel oder andere Holzschädlinge töten sollen. Die wirksamen
Verbindungen sind immer Nervengifte, die schwerflüchtig sind
und über Jahrzehnte wirken.
Natürlich ist die Giftmenge klein, die täglich aus dem behandelten
Holz ausdünstet, aber über Jahre gesehen summieren sich
diese Minimengen zu einer echten Belastung. Im Körper lagern
sich die Gifte im Fettgewebe und an den Nervenbahnen ab und entfalten
dort langsam und schleichend ihre Wirkung.
Durch diesen langsamen Wirkungseintritt werden die Schäden oft
schwer erkannt, und die Patienten werden oft jahrelang falsch oder
unzureichend behandelt. Deshalb sollte man bei allen chronischen Erkrankungen
mit unklarer Herkunft immer auch an Holzschutzmittel denken.
Einst als großer Fortschritt der Chemie gefeiert, stellt heute
die Langlebigkeit vieler Insektizide ein großes Problem dar.
Über Jahre und sogar Jahrzehnte entfalten diese Gifte ihre Wirkung.
Pentachlorphenol, DDT und ähnliche Substanzen werden kaum abgebaut.
Eine Holzdecke, die vor 10 oder 20 Jahren mit XYLAMON
gestrichen wurde, setzt heute noch Gifte frei, welche die Bewohner
belasten.
Unser Tipp: Entfernen Sie jede Holzdecke oder -verkleidung, die irgendwann
mit Holzschutzmitteln behandelt wurde. Über andere Sanierungsmaßnahmen
auch ohne Entfernen des Materials können Sie sich
informieren unter:
Umweltanalytik, Untersuchungen für Umwelt und Gesundheit
http://www.umwelt-sr.de/Preise/body_preise.html |
Wärmedämmung
Allein durch entsprechendes Verhalten
können gut 10 Prozent der Energie ohne Komfortverlust im Haushalt
eingespart werden. Viele Bürger würden gerne noch mehr Energie
sparen, jedoch haben sie als Mieter nur wenig Einfluss auf die oft
sehr veraltete Heizungstechnik, auf schlecht isolierende Fenster und
ungedämmte Außenwände. Sie wären häufig
auch bereit, die notwendigen Investitionen über den Mietpreis
mitzutragen.
Ein deutlicher Hinweis auf einen schlechten Wärmedämmstandard
ist der jährliche Heizenergieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche.
In Mehrfamilienhäusern, die vor 20 Jahren gebaut wurden, ist
ein Verbrauch von jährlich 25 Litern Heizöl pro Quadratmeter
Wohnfläche und oft noch mehr üblich. Dagegen werden die
heute gebauten Häusern mit weniger als 10 Litern pro Quadratmeter
und Jahr beheizt. |
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Tipp: Vor der Erneuerung einer Heizungsanlage
sollte stets geprüft werden, ob Wärmedämmmaßnahmen
vorgezogen werden können. Dadurch können der Heiz-wärmebedarf
gesenkt und die Heizungsanlage kleiner dimensioniert werden. Wann
ist überhaupt eine verbesserte Wärmedämmung notwendig
und wann eine Erneuerung der Heizungsanlage? Bei der Heizungsanlage
macht in der Regel der Bezirksschornstein-feger aufgrund einer Messung
auf zu hohe Abgasverluste aufmerksam. Beispielsweise liegen die neuen
Grenzwerte für Öl- und Gasfeuerungsanlagen mit 26 bis 50 kWh Nennwärmeleistung bei maximal 10 % Abgasverlusten. |
Lärm
bedeutet Umweltbelastung
Achten Sie beim Kauf oder beim Ausleihen
von Elektrogeräten und Maschinen auf die Geräuschbelästigung:
Lärm kann Ihre Gesundheit gefährden. Tragen Sie beim Arbeiten
deshalb einen Ohrenschutz! Denken Sie auch an Ihre Nachbarn; das hilft
Ärger zu vermeiden. Verwenden Sie bei Bohrschraubern Akkus, sie
sind umweltfreundlicher als Batterien, weil sie bis zu 1000 mal aufgeladen
werden können. Entsorgen können Sie Akkus wie Batterien
- beide gehören in
den Sondermüll. |
Öko-Packs sparen
Müll
Müll vermeiden: zum Beispiel
mit Öko-Packs. Sie werden zum Teil mit 80 Prozent weniger Kunststoff
hergestellt als andere Verpackungen . Die einzelnen Komponenten lassen
sich wieder-verwerten: Die PE-Folie gehört in den gelben Sack
oder zur Wertstoff-Sammelstelle und der Karton in den Papiercontainer.
Noch ein Tipp: Beim Lackieren und Anstreichen den Fußboden mit
Folie aus Recyclingmaterial oder Zeitungspapier abdecken. |
Recycling
für Elektrogeräte
Ausgediente Elektrogeräte (netz-
oder akkubetrieben), die dieses Zeichen tragen, können Sie an
den Hersteller zurückschicken. Bei Händlern mit der Recyclingplakette
können Sie Ihre Geräte ebenfalls abgeben. Die Altgeräte
werden in sortenreine Wertstoffgruppen getrennt, so zum Beispiel das
Kunststoffgehäuse oder Metallteile. Nicht wiederverwendbare Reststoffe
(Öle und Fette) werden dem Sondermüll zugeführt. |
Schimmelpilzsanierung
Die Schimmelpilzsanierung birgt eine
Reihe von Fallen. So besteht die Gefahr, dass durch unsachgemäße
Sanierung die Sporen in der ganzen Wohnung intensiv verteilt werden
und der Schaden eher größer als kleiner wird.
Im Zweifelsfall holen Sie sich einen Fachbetrieb in die Wohnung und
lassen sich vom Profi vor Ort beraten. Bei von Schimmel befallener
Tapete ist es beispielsweise sehr wichtig, beim Entfernen der befallenen
Tapete großflächig über die optisch erkennbaren (scheinbaren)
Grenzen des Befalls hinaus zu arbeiten und den Staub mit speziellen
Staubsaugern (Pollenfilter!) abzusaugen.
Hinweise zur fachgerechten Schimmelbekämpfung finden Sie unter:
http://www.baustoffchemie.de/pub/schimmel/schimmel_1.html |
Vermeiden
Sie Reste!
Sparsam, umweltbewusst und gesund:
Kaufen Sie stets nur so viel Material, wie Sie wirklich benötigen.
Flächen genau ausmessen, damit keine oder nur kleine Reste übrig
bleiben. Reste nicht einfach in die Mülltonne werfen. Lacke und
Farben kindersicher und im Freien austrocknen lassen und dann zum
Sondermüll bringen. Verwenden Sie nach Möglichkeit keine
Pinselreiniger. Lieber den Pinsel über Nacht in Wasser stellen
oder in eine Plastiktüte stecken und oben zubinden, so bleibt
Ihr Pinsel geschmeidig. Wichtig: Während und nach den Anstricharbeiten
gut lüften. Farbspritzer auf der Haut nicht mit Verdünner
oder Pinselreiniger entfernen. Solche Stoffe sind giftig und dringen
leicht in die Haut ein. Für hartnäckige Verschmutzungen
gibt es spezielle Handwaschpasten. |
Umweltgerechter
Waschtag
Jeder Waschvorgang beeinträchtigt
die Umwelt. Die Inhaltsstoffe der zirka 500.000 Tonnen Waschmittel
jährlich belasten Kläranlagen und Gewässer. Ein absolut
umweltfreundliches Waschmittel gibt es nicht. Verbraucher haben jedoch
durch überlegtes Waschverhalten viele Möglichkeiten, die
Umwelt zu entlasten. Herkömmliche Vollwaschmittel im 10-kg-Paket
bestehen aus Fertigmischungen: Waschaktive Substanzen, Wasserenthärter,
Bleichmittel, optische Aufheller, Stellmittel usw. Mit solchen Mischungen
erzielt man im Allgemeinen gute Waschergebnisse, aber auch erhebliche
Umweltbelastungen. Vor allem in Gebieten mit höheren Wasserhärten
ist man gezwungen die Waschmittel höher zu dosieren. Neben dem
gewünschten Effekt der Wasserenthärtung erfolgt automatisch
eine Überdosierung von waschaktiven Substanzen,
Bleichmitteln und optischen Aufhellern. |
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Tipp: Dosieren
Sie Kompakt-, Fein- oder Buntwaschmittel für die 30°- bzw.
40°-Wäsche und das Kompakt-Vollwaschmittel für die 60°-Wäsche
nach Wasserhärte 1 und verwenden Sie entsprechend ihrem Wasserhärtebereich
einen separaten Enthärter. Setzen Sie Flüssigwaschmittel
nur bei besonders fettverschmutzter Wäsche ein. Sie enthalten
zwar keine Bleichmittel, dafür aber einen höheren Anteil
an Tensiden als Pulverwaschmittel.
Tipps rund um das Wäschewaschen, Trocknen und Bügeln:
http://www.waesche-waschen.de/tipps/ |
Wassersparen
heißt Umwelt schonen
Planen Sie ein neues Bad? Denken
Sie daran: Trinkwasser steht nicht unbegrenzt zur Verfügung.
Beginnen Sie mit dem Wassersparen schon beim Kauf des Spülkastens:
Einige Modelle sparen bis zu 50 Prozent Wasser. Auch mit Aufsätzen
für die Wasserhähne in Küche und Bad können Sie
Wasser sparen, ebenso bei der täglichen Dusche. Duschköpfe
mit speziellen Einsätzen verringern den Wasserverbrauch um mehr
als die Hälfte im Vergleich zu herkömmlichen Brausen. |
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