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Wie meldet man sich online um?

Leider noch nicht ganz möglich. Aber vieles kann man online schon mal vorbereiten. Wie das geht, steht hier.

Übersicht der Artikel zum Meldeamt

Alle Artikel mit vielen Informationen und Tricks zum ummelden bei Behörden sind auf dieser Seite zusammengefasst.

Behörden Informieren

Wenn Sie in Korrespondenz mit anderen Behörden sind, können Sie diese schriftlich über den Umzug informieren.

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Ummelden beim Einwohnermeldeamt

Ummelden im EinwohnermeldeamtIst man neu in eine Stadt gezogen, sollte einer der ersten Wege zum Einwohnermeldeamt führen. Das gilt allerdings genauso, wenn man den Wohnsitz innerhalb einer Gemeinde gewechselt hat – auch dann muss die Adresse amtlich umgemeldet werden. Zuständig ist immer das Meldeamt am neuen Wohnort. Die Anmeldung einer Adresse ist nötig, damit die Kommune zum Beispiel Lohnteuerkarten richtig ausstellen oder bei Wahlen das Wählerverzeichnis ordnungsgemäß vorbereiten kann.

In der Regel muss man innerhalb einer Woche nach dem Umzug beim Meldeamt vorbeischauen und sich anmelden. Hält man sich nicht an diese Fristen, begeht man eine Ordnungswidrigkeit und es drohen Bußgelder. Im Extremfall kann dieses Bußgeld bis zu 500 Euro betragen – solche Strafen sind jedoch selten. Meist belaufen sich die Ordnungsgelder auf etwa 10 bis 30 Euro. Eine Abmeldung des alten Wohnsitzes ist heute nicht mehr nötig.

Bürgerämter

Seit den 1990er Jahren wurden in den meisten Kommunen so genannte Bürgerämter eingeführt. Diese sollen eine kundenorientiertere und effizientere Verwaltung gewährleisten. In den Bürgerämtern sind alle bürgernahen Dienstleistungen zusammengefasst, wie das Bearbeiten von Ausweisen, die Ausgabe von Lohnsteuerkarten – und das An- bzw Ummelden einer Adresse. Damit ersetzen sie das spezielle Meldeamt.

Im Falle eines Wohnungswechsels kann man auf den Bürgerämtern auch gleich die Adresse im Fahrzeugschein ändern lassen sowie einen Reisepass, einen Bewohnerparkausweis sowie Erziehungsgeld beantragen. Welche Unterlagen hierfür erforderlich sind und ob Gebühren anfallen, können Sie bequem online oder auch telefonisch erfragen.

Unterlagen

Zur Ummeldung muss man einen Meldeschein und den Personalausweis bzw. gültige Reisepässe mitbringen. Den Meldeschein kann man in vielen Kommunen online herunterladen und bringt diesen dann ausgefüllt und unterschrieben mit. Jede umzumeldende Person benötigt dabei einen eigenen Meldeschein – es sei denn, die Personen wohnten zuvor schon in einer gemeinsamen Wohnung und gehören zu einer Familie. In diesem Fall genügt ein gemeinsamer Meldeschein. Neben dem eigenen Namen und der Anschrift müssen im Meldeschein auch Name und Adresse des Vermieters eingetragen werden.

Es ist in der Regel nicht zwingend notwendig, einen Miet- oder Kaufvertrag vorzuweisen. Einige Kommunen, wie etwa die Stadt Berlin, verlangen seit Kurzem einen schriftlichen Nachweis über die Wohnberechtigung. Dies dient der Missbrauchs-Vorbeugung - etwa, dass sich fremde Personen in der eigenen Wohnung anmelden. Informationen dazu findet man auf den Internetseiten der Melde- und Bürgerämter.

Vollmacht

In fast allen Städten und Gemeinden ist die An- bzw. Ummeldung des Wohnsitzes nur persönlich möglich, da auch die Anschrift im Personalausweis geändert werden muss. Es genügt allerdings, wenn ein volljähriges Mitglied der Familie mit den Ausweispapieren aller anderen umgezogenen Familienmitglieder beim Bürgeramt erscheint.

Hat man innerhalb der Frist von einer Woche selbst keine Zeit, kann man einer Vertrauensperson eine schriftliche Vollmacht ausstellen und ihr die Ausweispapiere mitgeben. Diese Person kann dann die Adresse ummelden. Einige Bürgerämter verlangen in diesem Fall zusätzlich eine beglaubigte Vollmacht - für welche Bürgerämter das zutrifft, kann man auf den Webseiten der Kommunen erfahren. Übrigens sind die Bürgerämter auch für Beglaubigungen zuständig, allerdings können Sie diese auch an Ihrem alten Wohnort erstellen lassen.

Ummelden in Berlin

Ummelden in BerlinWie in vielen Kommunen sind auch in der Hauptstadt die Bürgerämter für die Ummeldung eines Wohnortes und für die Anmeldung von Neuzugezogenen zuständig. Dabei muss man sich nicht unbedingt an das Bürgeramt des Bezirkes wenden, in den man zieht, sondern hat freie Wahl. In Berlin hat man für die Ummeldung etwas länger Zeit als in vielen anderen Städten – die Frist beträgt zwei Wochen.

Möglich ist die Ummeldung in Berlin auch beim so genannten mobilen Bürgerdienst. Dabei muss der Kunde nicht extra ein Bürgeramt aufsuchen – Bürgerberater kommen in Nachbarschaftszentren, Bibliotheken, Krankenhäuser oder Einkaufszentren. Wann sich Bürgerberater in Einrichtungen in der Nähe befinden, erfährt man auf der Webseite des mobilen Bürgerdienstes und in der Tagespresse. Besonders älteren oder kranken Menschen wird so der Behördengang erleichtert.

Ummelden in München

Ummelden in MünchenIn München, wie in ganz Bayern, gibt es eine Besonderheit bei der Ummeldung des Wohnsitzes: Dies kann man hier auch bequem per Post erledigen. Es reicht aus, den ausgefüllten Meldeschein und eine Kopie des Personalausweises ans Bürgeramt zu schicken.

Die Adressänderung im Personalausweis kann man dann beim nächsten Behördenbesuch vornehmen lassen. Für die Ummeldung durch eine Vertrauensperson verlangen die bayrischen und hessischen Bürgerämter allerdings eine beglaubigte Vollmacht.

Ummelden in Hamburg

Ummelden in HamburgIn den meisten Bundesländern ist die Ummeldung kostenlos. Eine Ausnahme ist die Hansestadt Hamburg: Hier sind die Kundenzentren der Bezirksämter für An- und Ummeldung zuständig und verlangen eine Gebühr in Höhe von 6 Euro.

Checkliste zur Ummeldung

  1. Erfragen Sie online oder telefonisch die Adresse des zuständigen Bürgeramts, Öffnungszeiten, Fristen, weitere für Sie interessante Dienstleistungen sowie die jeweils nötigen Unterlagen und Bescheinigungen sowie Gebühren.
  2. Wenn möglich, laden Sie sich den Meldeschein bereits zu Hause runter und füllen Sie ihn aus.
  3. Stellen Sie sicher, dass Sie alle benötigten Unterlagen, Bescheinigungen, Papiere und Geld für evt. anfallende Gebühren parat haben.
  4. Stellen Sie nochmals telefonisch sicher, dass das Bürgeramt zu Ihrem Besuch tatsächlich geöffnet ist und Sie zu einer Zeit erscheinen, in der Sie mit geringen Wartezeiten rechnen können. Gerade in den Großstädten können zu den Stoßzeiten ansonsten bis zu vier Stunden Wartezeit anfallen.
 
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