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Nach einer sehr langen Diskussion haben sich die Finanzexperten
von SPD und Grünen darauf geeinigt, die Entfernungspauschale
auf 15 Cent pro Kilometer zu kürzen. Sie soll dafür ab
dem ersten Kilometer an für alle Verkehrsmittel gelten. Opposition,
Automobil-verbände und Boulevardblätter laufen Sturm gegen
die Pläne.
Auch Hans-Werner Sinn, Präsident des Münchner Instituts
für Wirtschaftsforschung (Ifo), ist gegen eine Senkung. In einem
Beitrag für die Süddeutsche Zeitung vom 25.9.2003 warnt
er vor einem ineffizienten Steuersystem: "Sind die Kosten für
die Fahrt zum Arbeitsplatz nicht mehr absetzbar, drohen Fehlentscheidungen
der Bürger." DIW-Experte Stefan Bach findet die rot-grünen
Pläne hingegen "durchaus korrekt".
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Seit dem rot-grünen
Wahlsieg im Herbst 2002 interessieren sich viele deutsche Firmen für
eine Verlagerung in die Schweiz - teilweise mit utopischen Vorstellungen.
Nicht nur Prominente wie Boris Becker zieht es aus Deutschland in
die Schweiz, sondern auch Firmen, darunter besonders viele kleine
und mittlere Unternehmen (KMU). Doch gerade für diese ist die
Schweiz oft nicht das Richtige. «Durch den Leidensdruck, meist
wegen hoher Steuern, machen sich viele utopische Vorstellungen über
die Schweiz», meint Wirtschaftsanwalt Thomas Gehrig, der Gründer
von Globogate, einem Netzwerk, das global bei Standort-verlagerungen
Unterstützung bietet und in Zürich, St. Gallen und Stansstad
verschiedene «Gates» unterhält. Das sind auf Steuern,
Immobilien oder Unternehmensberatung spezialisierte Nieder-lassungen.
So genannte Länderberater, Experten und Vertrauens-leute - auch
in Deutschland, wie Gehrig betont, denn Globogate arbeite strikt legal
- komplettieren das Angebot. 80% der Kunden stammen aus Deutschland.
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| Internet gehört für
viele Deutsche zum Alltag |
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Das Internet gehört mittlerweile fest in den Alltag der Deutschen.
Dies zeigt eine Studie der Deutschen Telekom. Neben dem für
viele selbstverständlichen Online-Shopping setzen 2003 fast
40 Prozent der Bürger das Internet zur Jobsuche ein. Interesse
an E-Government-Systemen ist bei über 70 Prozent der Befragten
vorhanden. Sie erhoffen sich Behördengänge und
Steuererklärungen online erledigen zu können.
87 Prozent
der befragten Bürger glauben, dass die Internetkompetenz der
Bevölkerung im Jahr 2005 hohe Bedeutung für den Standort
Deutschland haben wird. Im Rahmen der vom Euro Lab for Electronic
Commerce & Internet Economics durchgeführten Studie wurden
2068 Teilnehmer aus vier Gruppen befragt. Sie setzen sich zusammen
aus 427 Bürgern, 629 Unternehmen, 521 Unternehmen der Werbewirtschaft
sowie 491 Medienunternehmen.
Beinahe die Hälfte der befragten Unternehmen bestätigen
einen hohen Einfluss des Internet auf ihre Geschäftstätgkeit.
Besonders trifft dies auf die Werbeindustrie zu, die mittlerweile
"E-Mail-Marketing" als gleichwertig zum Telefondirektmarketing
einstuft.
Mit dieser Marketingform haben bereits 47,1 Prozent der Befragten
Kontakt gehabt. Der Trend zu breitbandigen Internetzugängen
wird sich laut den befragten Medienunternehmen fortsetzen und neuen
Anwendungen den Weg ebnen. So sollen im Jahr 2008 12,6 Millionen
Breitbandanschlüsse erreicht werden.
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Surfen Sie so, wie Sie
telefonieren: kabellos. Ein Umzug ist eine ideale Gelegenheit. Schauen
Sie sich die Vorteile der Funknetz-werktechnik näher an. Es lohnt
sich. Statt Kabel zu verlegen, können Sie einen oder mehrere
Rechner bequem anschließen und von jedem Ort der gesamten Wohnung
auf Ihre Web-Dienste zugreifen. Besonders vorteilhaft ist die W-LAN-Technik
dann, wenn Sie mit einem Notebook surfen. 'Online in jedem Raum' heißt
das Motto. Innerhalb von Gebäuden erlaubt das Funknetzwerk eine
Reichweite von 30 Metern, außerhalb sind es sogar bis zu 150
Meter. Auf diese Weise lassen sich selbst Etagen überwinden und
Online-Verbindungen zu Orten herstellen, die sonst nur mit aufwendigen
Kabelverlegungen denkbar wären. Schnurlos im Internet surfen
- nutzen Sie die aktuellen Angebotspakete der Telekom. Sie sparen
EUR 200,- im Vergleich zu Einzelkomponenten.
Mehr
Informationen gibt es hier.
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| Gezielt heizen und damit Geld
sparen |
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Angesichts gestiegener Gas- und Ölpreise sollten Verbraucher
beim Heizen jetzt verstärkt auf Energiesparmaßnahmen
achten und ihre Heizgewohnheiten überdenken. So muss zum Beispiel
an besonders kalten Tagen nicht die ganze Wohnung behaglich warm
geheizt werden. Die Türen geschlossen zu halten und nur einen
Raum gut
zu heizen, könne viel Geld sparen, rät der Bund der Energiever-braucher
in Rheinbreitbach (Rheinland-Pfalz).
"Wichtig ist es außerdem, die Dämmung des Hauses
zu überprüfen, so genannte Wärmelöcher abzudichten
und die Heizungsregelung richtig einzustellen", rät Aribert
Peters, der Vorsitzende der Organ-isation. Ein großer Teil
der Heizenergie wird Peters zufolge an den sehr wenigen sehr kalten
Wintertagen verbraucht. Die Heiz-kosten könnten an solchen
Tagen leicht zwischen fünf und zehn Euro pro Haushalt liegen.
Auch richtiges Lüften könne dazu beitragen, den Energieverbrauch
zu senken: Dauernd gekippte Fenster kosteten viel Geld. Ausreichend
sei es, zwei bis drei Mal täglich das Fenster für fünf
Minuten zu öffnen. Etwas anderes als solche Sparmaß-nahmen
bleibt Verbrauchern Peters zufolge derzeit kaum übrig, um die
Heizkostenrechnung trotz der gestiegenen Energiepreise möglichst
niedrig zu halten.
Nach einem Bericht des Energie-Informationsdienstes (EID) in Hamburg
sind die Kosten für das Heizen mit Gas seit dem
1. Oktober 2002 um bis zu 13 Prozent gestiegen. Verbraucher seien
gezwungen diese Erhöhungen hinzunehmen, da es - anders als
bei Öl und Strom - keinen Wettbewerb gebe. Ausgehend von den
derzeitigen Preisen kann es sich laut Peters allerdings langfristig
durchaus lohnen, beim Austausch des Heizsystems von einer Gas- auf
eine Ölheizung zu wechseln: "Beim Heizen mit Öl kostete
die Kilowattstunde Anfang August dieses Jahres 3,1 Cent, beim Heizen
mit Gas 4,5 Cent."
(Quelle: merkur-online.de)
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Immer mehr Abiturienten kommen an
die Hochschulen. Das ist politischer Wille. Nur wächst das Wohnungsangebot
nicht mit. Sonderprogramme für neue Wohnheime gibt es wegen der
knappen Landeskassen nicht.
Pünktlich zum Semesterbeginn wird landauf, landab geklagt.
Seit drei Jahren steigen die Anfängerzahlen an den Hochschulen.
Noch weiß man nicht genau, wie viele es in diesem Jahr sein
werden. Im Wissenschaftsministerium rechnet man aber damit, dass wie
in den vergangenen Jahren wieder etwa 4000 neue Studenten dazukommen.
Im Jahr 2002 haben an den Hochschulen in Baden-Württemberg 50
300 Männer und Frauen ein Studium angefangen, das sind fünf
Prozent mehr als im Jahr 2001 mit 47 900 Erst-immatrikulierten. Fast
58 Prozent schrieben sich an den neun Universitäten, knapp ein
Drittel an den 25 Fachhochschulen des Landes ein. Die Bildungspolitiker
freut"s, schließlich steht das Land mit einer Akademikerquote
von 15 Prozent der Erwerbstätigen international bescheiden da.
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| Ostdeutscher Immobilienmarkt
bleibt angespannt |
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Die Lage auf dem ostdeutschen
Immobilienmarkt bleibt angesichts großer Leerstände und
der flauen Konjunktur angespannt. Die Nachfrage nach Büroräumen
steige zwar bei Behörden. Große Unternehmen legten aber
eher Standorte zusammen, teilte die bundeseigene Immobiliengesellschaft
TLG Immobilien am Dienstag in Berlin mit.
In den Bau neuer Mietwohnungen
und Eigenheime werde derzeit wenig investiert. Einzelhandelsflächen
seien in den Top-Lagen der Innenstädte weiter gefragt, in etwas
abseits gelegenen Straßen sei die Lage aber schwierig. Nach
wie vor stehen in den neuen Ländern mehr als eine Million Wohnungen
leer, die für den Markt nicht geeignet seien, hieß es.
Nachfrage gebe es für hochwertige größere Wohnungen.
Angesichts der geringen Inves-titionen könne es regional einen
Mangel geben, der auch höhere Mietpreise erwarten lasse. Für
Neubauwohnungen liege die Spanne der Nettokaltmieten pro Quadratmeter
momentan in Rostock und Potsdam zwischen 5,60 und 7,70 Euro, in Dresden
zwischen 5,30 und 7,30 Euro, in Magdeburg zwischen 5,60 und 7,50 Euro
sowie in Erfurt zwischen 5,10 und 7,20 Euro.
Die Studie führt den Angaben zufolge Daten zum Grundstücksmarkt
aus den kreisfreien Städten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern,
Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zusammen. Die TLG ist die
ehemalige Treuhand-Privatisierungsgesellschaft für Immobilienbesitz
aus den neuen Ländern.
(Quelle: Mitteldeutsche Zeitung)
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| Viel Ärger mit säumigen Stromkunden |
Die Stromrechnung liegt
im Papierkorb. Für Hunderte von Zwieslern ist das normal. Zahlungsunwillige
Privatleute, vermehrt auch klamme Gewerbebetriebe erfordern es, dass
sich eine eigene Kraft in den Stadtwerken mit dem aufwändigen
Mahnverfahren beschäftigt. Siglinde Stangl hat schon alles erlebt:
Drohungen, Tränen, Märchenstunden. Sie ist es, die in den
Stadtwerken die "Lieblingskunden" betreut. Wie sagte doch
der Mann, der im Taxi vorgefahren kam, um sich über die verhängte
Stromsperre zu beschweren? "Wenn dös a so weida geht, dann
nimm i mein Strom vom Yello!"
Das wäre dann ein Problemfall weniger gewesen von über 300.
Jeden 15. Februar, Mai, Juli, September und November wiederholt sich
dasselbe Spiel. Die Stadtwerke verschicken 5628 Abschlags-Stromrechnungen.
93 Prozent davon werden umgehend oder mit leichter Verspätung
bezahlt. Die meiste Arbeit aber gibt es mit den rund sieben Prozent
der Stromkunden, die nicht zahlen können oder wollen.
Es handelt sich um den "harten Kern", der noch nie freiwillig
bezahlt hat, verstärkt von den "Neuzugängen",
die in jüngster Zeit durch Arbeitslosigkeit oder andere wirtschaftliche
Probleme ins finanzielle Abseits gedriftet sind.
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| Essen - Leben
in der Geschichte |
Die Geschichte der Stadt ist älter als z.B. die Berlins, Dresdens
oder Münchens. Im Jahr 2002 feierte Essen das 1150 jährige
Jubiläum von Stift und Stadt. Altfrid, später Bischof
von Hildesheim, gründete um 852 auf dem Grund des heutigen
Burgplatzes ein Stift für Damen des Hochadels. Fast 1000 Jahre
regierten die Äbtissinnen die Stadt.
Heute leben rund 591 889 Einwohner (Stand 2001) in der 210,4 Quadratkilometer
großen Stadt Essen. Essens Entwicklung zur Großstadt
ist untrennbar verknüpft mit der Entdeckung und dem Abbau von
Steinkohle und der Guss-Stahlherstellung. Nicht zuletzt durch die
wirtschaftliche Erfolgsstory Alfred Krupps wird Essen ab Mitte des
19. Jhs. zum Inbegriff für die Montanindustrie.
Geblieben sind beeindruckende Monumente des Industriezeitalters.
Das Wahrzeichen des Ruhrgebiets, die Zeche Zollverein, wurde zusammen
mit dem angrenzenden Areal der Kokerei von der UNESCO 2001 in den
Rang des Weltkulturerbes erhoben. Heute ist die Schachtanlage ein
kreatives Zentrum und Veranstaltungsort.
Das Design-Zentrum NRW, das Choreographische Zentrum NRW, Werkstätten,
Studios und Ateliers sind hier beheimatet.
Die Essener lieben
an ihrer Stadt besonders die Verbindung von Urbanität und
von Grün- und Erholungsflächen. Der Grugapark, in
unmittelbarer Nähe zur Messe, ist einer der größten
und schönsten deutschen Stadt-gärten. Er lockt Besucher
nicht nur mit thematischen Pflanzungen und Tiergehegen, sondern
auch mit Tennis- und Tischtennis-plätzen, Tummelwiese,
Rollschuhbahn, Volleyballcourt und vielen Sonderveran-staltungen.
Der Baldeneysee und seine Umgebung sind ein bekanntes Ziel für
Angler, Ruderer, Surfer, Segler und Inlineskater. Jährlich trifft sich die Seglerprominenz hier zur größten
deutschen Binnenseeregatta, der Essener Woche.
Im Online-Rathaus-Test von meldeaemter.de hat Essen allerdings nicht gut abgeschnitten.
Testurteil:
Bei Essen.de finden sich zwar einige Formulare, allerdings keine
ummelderelevanten Unterlagen. Wer sich in Essen anmelden will,
muss zum Bürgeramt. Dort werden die Angaben der Neubürger
vom Sachberarbeiter direkt ins System eingegeben.
Mehr zum
Thema umziehen in Essen und Umzug nach Essen erfahren Sie hier.
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