KW 43/03, 20. Oktober 2003

 
 
 

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Eigenheimzulage

Als wohnungspolitisch richtige und finanzpolitisch längst überfällige Entscheidung bezeichnete Dr. Franz-Georg Rips, Direktor des Deutschen Mieterbundes (DMB), den Beschluss des Deutschen Bundestages, die Eigenheimzulage ab 1. Januar 2004 zu streichen.

„Wir brauchen im Wohnungsbereich keine staatlichen Subventionen in zweistelliger Milliardenhöhe, verteilt nach dem Gießkannen-prinzip“, sagte Dr. Franz-Georg Rips. Angesichts dringender wirt-schaftlicher und sozialpolitischer Probleme sei ein Festhalten an der „10-Milliarden-Subvention“ Eigenheimzulage nicht nachvollziehbar. Es gibt keine vernünftigen Gründe, warum der Staat die private Lebensplanung Einzelner, zum Beispiel beim Bau eines Einfamilien-hauses am Stadtrand, mit 20.448 Euro bei einem Single und 32.720 Euro bei einem Vier-Personen-Haushalt aus Steuermitteln finan-zieren sollte.

 


Noch nie war das Baugeld so günstig

Schon für 4,5 Prozent Zins bieten einige Banken Hypothekenkredite mit zehnjähriger Zinsbindung an. Das ist knapp die Hälfte von dem, was Baugeld im langjährigen Mittel gekostet hat. Dass bei diesen Schnäppchenzinsen Kauflust aufkommt, ist naheliegend: Die monat-lichen Raten wirken bei der typischen Anfangstilgung von einem Prozent plötzlich selbst für Geringverdiener erschwinglich.

Ein Beispiel:

Für 150.000 Euro lässt sich je nach Stadt und Lage bereits eine passable Eigentumswohnung mit zwei bis drei Zimmern finden. Würden davon 120.000 Euro finanziert, läge die Monatsrate bei etwa 450 Euro, eine günstige Bank vorausgesetzt.
So viel muss mancher für eine vergleichbare Wohnung mitunter ohnehin als Kaltmiete aufbringen.

 


Gericht hilft Immobilien-Käufern

Wegen der geschrumpften Überschussbeteiligungen der Lebens-versicherer drohen vielen Häuslebauern Finanzierungslücken. Nach einem neuen Grundsatzurteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe haftet in diesen Fällen nun unter Umständen die Bank.

Bröckelt die Baufinanzierung, weil die Lebensversicherung zu wenig auszahlt, muss unter Umständen die Bank haften. Das geht aus einem neuen Grundsatzurteil des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe hervor.

Die dramatisch geschrumpften Überschussbeteiligungen der Lebensversicherer haben Hunderttausende Häuslebauer in Nöte gebracht: Bei ihnen wird die künftige Ablaufleistung voraussichtlich nicht mehr reichen, um das Hypotheken-Darlehen zu tilgen. Bei Ablauf drohen Finanzierungslücken von meist mehreren 10.000 Euro – im schlimmsten Fall kann das mit der Zwangsversteigerung enden.
 



Damit nichts schief geht

Sie renovieren gerade Ihre neue Wohnung? Da eine Steckdose hin und im Bad ein neuer Wasserhahn? Sie haben aber zwei linke Hände oder trauen Sich das nicht zu? Irgendwann hat auch "Do It Yourself" seine Grenzen. Dann kommt der Handwerker ins Spiel. Gute Handwerker sind begehrt, deshalb lieber langfristig einen Termin vereinbaren und bestätigen lassen. Ärgerlich, wenn der festgelegte Termin platzt oder womöglich eine festgelegte Fertigstellung nicht eingehalten wird. In letzterem Fall ist es möglich, die Handwerks-firma durch eine schriftliche Mahnung in Verzug zu setzen und die Ausführung bis zu einem neuen Termin zu verlangen.

Was Sie noch bei der Beauftragung eines Handwerker beachten sollten und wie Sie kleine Schönheitsreparaturen selber machen können, erfahren Sie hier.



 


Wechseln bevor es kracht


Der Winter steht vor der Tür. In einigen Teilen Deutschlands hat es sogar schon geschneit. Da wird es also langsam Zeit die Sommer-reifen durch Winterreifen zu ersetzen. Sie denken das hat noch Zeit? Nicht nur bei verschneiten Straßen, sondern in dem Moment, in dem die Temperaturen die 7 °C-Grenze unterschreiten ist das Unfallrisiko sechs Mal höher als im Sommer.

Reifen müssen alle fahrdynamischen Kräfte, die während der Fahrt auftreten, wirksam auf die Fahrbahn übertragen - beim Anfahren, Bremsen und in Kurven. Gerade in der kalten Jahreszeit jedoch gelten spezielle Voraussetzungen. Nicht nur, dass Nässe, Schnee und Eis auf der Fahrbahn die Griffigkeit stark beeinträchtigen, allein schon die vergleichsweise niedrigen Temperaturen haben spürbare Auswirkungen auf die Fahrsicherheit.

 


Stadt greift Mietern in die Taschen

Zehn Prozent von der Kaltmiete als Zusatzsteuer für die Stadt: Für alle jene, die in Minden ihren zweiten Wohnsitz haben, wird dies im kommenden Jahr Realität, wenn der Rat im November zustimmt.

Die angespannte Haushaltssituation (aktuelles Minus: 22,4 Millionen Euro) zwinge die Stadt, sämtliche Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen - dazu gehöre auch die Erhebung einer gesetzlich möglichen Zweitwohnungssteuer, so Stadtkämmerin Dr. Gabriele Buchholz gestern im Hauptausschuss. Die Verwaltung rechnet mit jährlichen Einnahmen von rund 120 000 Euro.


Kennen Sie den Mietspiegel Ihrer Stadt?

Mehr als 1,8 Millionen Mietern flattert jedes Jahr eine Mieterhöhung ins Haus. Viele davon sind unzulässig, falsch begründet oder einfach viel zu hoch. Die Mietspiegel von 255 deutschen Städten und auf was Sie unbedingt achten sollten.

Mieter, die sich darauf einlassen, verschenken jährlich Millionen-beträge, beobachtet der Deutsche Mieterbund. Umgekehrt provo-zieren Eigentümer, die die vom Mietspiegel gesetzten Grenzen nicht kennen, unnötig Streit mit ihren Mietern oder gar ein Bußgeld-verfahren wegen Mietpreisüberhöhung oder Mietwucher.



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Ihren neuen Telefonanschluss können Sie direkt online bestellen. Diesen Service bietet die Festnetzsparte T-Com, der Deutschen Telekom AG. Die Konzern-Division ist mit rund 56 Millionen Anschlüssen - inklusive ISDN-Kanäle - einer der größten Festnetz-anbieter in Europa. In Deutschland betreut T-Com Privatkunden und mittelständische Unternehmen mit über 49 Millionen Anschlüssen (einschließlich ISDN-Kanäle).

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Worauf es ankommt

Beim Umzugsstress kann man schon mal was vergessen. Damit Sie nichts vergessen gibt es hier unsere besonders nützlichen und deshalb beliebten Checklisten, mit denen Sie Umzüge einfach und bequem planen können. Was sollten Sie bei einer Wohnungs-besichtigung beachten? Wie kündigt man das Mietverhältniss richtig?

Diese Dokumente enthalten das umfangreiche Umzugs-Know-how von ummelden.de in konzentrierter Form.
 


Rostock - Perle der Ostsee

Schon rund 1400 Jahre leben Menschen in Rostock . Als es die Stadt noch gar nicht gab, legten die slawischen Kyzziner am östlichen Flußufer der Warnow eine Siedlung an und zum Schutz vor feind-lichen Übergriffen eine Burg. Diesen Flecken nannten sie "roztoc", was soviel, wie "Auseinanderfließen eines Flusses", bedeutet.
Heute ist Rostock ca. 181 Quadratkilometer groß.

Gut 200.000 Menschen wohnen in der größten Stadt Mecklenburg-Vorpommerns. Die Hansestadt liegt im Zentrum der Seebäder an der deutschen Ostseeküste. Rostocker sind Norddeutsche und nach eigenen Angaben manchmal etwas spröde, vielleicht sogar unnahbar. Doch das gibt sich schnell. Das bunte Kulturleben, die zahlreichen Kneipen und Lokale, Museen und Theater bieten Gelegenheiten zum Sich-Kennenlernen. Die Hanse Sail (etwa eine Million Besucher), viele Regatten und Sportwettkämpfe, zahlreiche Märkte, Volksfeste in Warnemünde und anderen Stadtteilen stehen alljährlich auf dem Rostocker Veranstaltungsprogramm. Die größte Stadt, zugleich wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Bundeslandes, ist nicht nur während der Sommermonate beliebtes Reiseziel. Die vielen Besucher gehören einfach zum Gesicht dieser Stadt am Meer.

Im Online-Rathaus-Test von meldeaemter.de hat Rostock allerdings nicht gut abgeschnitten.

Testurteil:

In Sachen virtuelles Rathaus hat die Hansestadt Rostock noch einen gewaltigen Nachholbedarf. Mit viel Ausdauer findet man im Online-Angebot Kontaktadressen und Öffnungszeiten, aber Formulare oder Anleitungen sind nicht vor-handen.


Mehr zum Thema umziehen in Rostock und Umzug nach Rostock erfahren Sie hier.

 


 

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