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Umzugskartons richtig packen |
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Der Umzug steht kurz bevor und beim Gedanken ans Packen geraten Sie in Stress?
Kein Grund zur Panik – mit der richtigen Planung vermeiden Sie Beschädigungen Ihres Umzugsguts und erleichtern sich und allen Helfern die Arbeit. Denn organisiertes Packen ist nicht nur da A und O für einen reibungslosen Umzug, auch das Auspacken wird um einiges leichter. |
| Wie teuer wäre mein Umzug mit einem Umzugsunternehmen? |
Auf die genaue Beschriftung kommt es an
Das richtige Packen und Beschriften der Umzugskartons erleichtert Finden und Einräumen im neuen Heim erheblich. Versehen Sie jeden Karton mit einer aussagekräftigen, gut lesbaren Beschriftung an mindestens zwei Seiten. Damit auch beim Auspacken Chaos vermieden wird, sollten Sie die Kisten möglichst nur mit Dingen aus einem Raum füllen.
Kartons mit zerbrechlichem Inhalt brauchen eine besondere Kennzeichnung. Hinweise auf den Inhalt wie „schwer“, „zerbrechlich“ oder „aufrecht stellen“ sind effektiv. Wer es ganz professionell möchte, kann spezielle Aufkleber für Glas oder Geräte verwenden, die im Schreibwarenhandel erhältlich sind. Auch im Internet stehen kostenlose Beschriftungsvorlagen zum Download bereit.
Alle fertig gepackten und beschrifteten Kartons werden nach dem Packen in eine Ecke des jeweiligen Zimmers gestellt, wo man sie geschickt stapeln kann. Auch in der neuen Wohnung sollten sich die entsprechenden Kartons möglichst gleich an in ihrem Bestimmungsort befinden. Sie erleichtern sich das Ausräumen, wenn Sie jeder Kiste eine Priorität zwischen sehr wichtig und unwichtig zuordnen und nach dem Umzug zuerst die wichtigsten Kisten auspacken. Ein Wohnungsplan an jeder Zimmertür der neuen Wohnung ist hier sehr nützlich.
Wie viele Kisten brauche ich eigentlich und was dürfen sie wiegen?
Wer ein Umzugsunternehmen beauftragt, wird vom Spediteur für einen Kostenvoranschlag besucht. Die Fachleute können meist sehr genau einschätzen, wie groß das Volumen ist und wie viele Kartons benötigt werden. Ein paar Kartons in Reserve sind auf jeden Fall sinnvoll. Wollen Sie Ihre Umzugshelfer nicht übermäßig belasten, sind maximal zehn bis fünfzehn Kilogramm angebracht. Um das Gewicht zu kontrollieren, können die fertig gepackten Kisten ganz einfach mit der normalen Personenwaage gewogen werden.
Wie packt man Umzugskartons richtig?
So mancher hat durch falsches Packen die Umzugsdauer wesentlich verlängert. Hier ein paar Tipps, die vor unliebsamen Überraschungen schützen:
Schweren Gegenstände sollten sich unten, leichtere oben befinden. So erhalten die Umzugskartons Standfestigkeit und können gut gestapelt werden. Bewährt hat sich außerdem, kleinere Kartons für schwere Gegenstände und größere für leichte Dinge zu nehmen.
Bücherkisten sollten Sie lieber nicht bis zum Rand mit Büchern füllen, sondern höchstens bis zur Hälfte. Packen Sie in den unteren Teil Bücher und in den oberen Teil leichte Kleidung. So bleibt Ihnen ein Ausreißen des Karton während des Tragens erspart.
Um sehr empfindliche Gegenstände zu schützen, möglichst kein Zeitungspapier verwenden, da die Druckerschwärze abfärben kann. Sehr kleine Gegenstände wie Zuckerdosendeckel oder Eierbecher lieber in buntes Papier packen, das man leicht erkennen kann. So werden sie nicht aus Versehen mit dem Füllmaterial zusammen entsorgt. Für die Auspolsterung eignet sich nahezu jedes weiche und leichte Material wie Kissenbezüge, Packpapier, Styroporkugeln oder Luftpolsterfolie. Luftpolsterfolie ist bei der Spedition erhältlich. |
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Geschirrtransport ohne Scherben
Umzugskartons mit Geschirr, Glas und Porzellan müssen besonders vorsichtig gepackt und gut ausgepolstert werden. Alle zerbrechlichen Teile wickeln Sie am besten einzeln in Zeitungspapier oder Folie. Lampen können Sie auch in festen Kunststoffkisten transportieren oder zur Not einzeln tragen. Ein kleiner Schütteltest, den man vor dem Umzug leicht selbst durchführen kann, deckt Schwachstellen in der Kiste auf, die das Zerbrechen begünstigen. Wer hierbei noch kleine Lücken entdeckt, sollte sie auspolstern.
| Kleiderkisten - die leichteste Übung |
Wäsche- und Kleiderkartons sind am einfachsten zu packen. Sie können ohne Sorge bis zum Rand gefüllt werden. Pullover, Hosen und Bettwäsche sind dabei die schwersten Stücke und sollten unten liegen. Empfindliche Kleidung wird in einer Kiste oder Kleiderbox aus Kunststoff sicherer transportiert. Hier können beispielsweise Handtücher als Füllung verwendet werden.
Wirklich nichts vergessen?
Bleibt zum Schluss die Frage, ob tatsächlich auch alles verpackt ist. Machen Sie noch einmal einen Rundgang und schauen Sie sich um. Hängt vielleicht noch ein Vorhang und sind alle Lampen abmontiert? Falls Sie noch etwas finden, kommen jetzt die übrig gebliebenen Umzugskartons zum Einsatz. Oder Sie räumen die letzten Utensilien in einen praktischen Wäschekorb, den sie extra für diesen Zweck bereitgestellt haben.
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Zu guter Letzt: Der "Überlebens-Koffer"
Damit sind Sie solange im neuen Domizil gerüstet, bis die wichtigsten Umzugskartons ausgepackt sind. Der „Notkoffer“ enthält Kleidung für ein oder zwei Tage, Waschutensilien, Medikamente, Bettwäsche und andere unentbehrliche Dinge. Er wird für jedes Familienmitglied einzeln gepackt.
Am Schluss müssen noch Gegenstände wie zum Beispiel Geschirr, die man sofort in der neuen Wohnung braucht, verstaut werden. Sie können im eigenen Auto transportiert werden und sind so gleich griffbereit.
Der Umzug ist geschafft und alles hat geklappt. Sollten doch Transportschäden aufgetreten sein, melden Sie diese gleich der Spedition. Belohnen Sie Ihre Umzugshelfer mit einen zünftigen Essen und ausreichend Trinkgeld. Schon bald können Sie ihre Einweihungsparty planen, bei der alle, die Sie unterstützt haben, herzlich willkommen sind. |
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