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Erste Wohnung

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Checkliste Umziehen und Einrichten

Checkliste Umzug

Wohnung einrichten

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Vorsicht bei der Abrechnung!

Die Abrechnung der Betriebskosten - jede zweite soll falsch sein. Und Ihre? Welche Kosten dürfen überhaupt abgerechnet werden?

Kosten für Wohnungssuche absetzen

Die Suche nach einer passenden Unterkunft kostet auch Geld. Aber diese Kosten kann man auch bei der Steuererklärung geltend machen.

Checkliste - Wohnungsbesichtigung

PDF ChecklisteDamit Sie sich nicht alles merken müssen - die wichtigsten Informationen kann man mit dieser Checkliste zur Besichtigung der Wohnung festhalten.

Die erste eigene Wohnung – jetzt Einrichtungstipps und Checkliste nutzen

Erste eigene WohnungDie ersten eigenen vier Wände stehen für Freiheit, Unabhängigkeit und Selbstständigkeit. Angesichts so verheißungsvoller Aussichten verfällt man jedoch leicht in übereilten Enthusiasmus und vergisst, dass zur Selbstständigkeit auch Verantwortung gehört. Selbst wenn Ihre Eltern Sie weiterhin finanziell unterstützen, sind mit dem Einzug in die erste eigene Wohnung monetäre Aspekte zu berücksichtigen, die bis dato selbstverständlich schienen.

So belaufen sich die monatlichen Kosten nicht nur auf die reine Miete, durch die steigenden Energiepreise können die Nebenkosten diesen Betrag schon einmal verdoppeln In Wohnungsanzeigen bleibt dies gerne unerwähnt. Angaben über Kaltmieten sind deshalb immer mit Vorsicht zu genießen und auch in Warmmieten müssen noch nicht alle Kosten enthalten sein.

Praxistipp:

Auch anfallende Maklerprovisionen werden in Inseraten selten genannt und wer meint, in den eigenen vier Wänden könne er endlich machen, was er will, hat leider noch nichts von Hausordnungen und Reinigungspflichten für Mieter gehört. Diese können manchmal strenger ausfallen als Mamas Putzplan.

Aber keine Angst, wir wollen Ihnen den Auszug keineswegs vergällen: Nur wer um die Stolpersteine auf dem Weg in die Unabhängigkeit weiß, kann diese umgehen. Deswegen haben wir hier ein paar Tipps und Hinweise zum Einzug in die erste eigene Wohnung zusammengestellt.

Erste eigene Wohnung Checkliste

Finanzielles: Miete, Betriebskosten und weitere Kosten

Bevor man sich auf die Suche nach dem eigenen Domizil macht, verschafft man sich einen Überblick, welche Einnahmen man monatlich hat, sei es Bafög, Lohn und/oder Unterstützung der Eltern. So sieht man, wie viel Geld man für eine Wohnung ausgeben kann. Experten raten dazu, nicht mehr als 1/3 des Nettoeinkommens für Miete und Nebenkosten auszugeben.

Praxistipp:

Zu den Betriebskosten gehören unter anderem Wasser, Grundsteuer, Versicherungen, Hauswart, usw. Dafür sollte man etwa 1.50 Euro pro Quadratmeter veranschlagen. Sind die Betriebskostenvorschüsse geringer, kann am Ende des Jahres eine saftige Nachzahlung warten.

Zur Monatsmiete und den Nebenkosten kommen noch die Kosten für Strom und eventuell für Heizung. Und noch weitere Kosten sollte man in die Rechnung einbeziehen, zum Beispiel Kabelanschluss, Telefon und Internet. Dazu kommt die Kaution – die muss man zwar nur einmalig bei Einzug bezahlen, sollte dafür aber Geld zurücklegen. In der Regel beträgt die Kaution drei Monatskaltmieten, die auf einem Sparbuch angelegt werden. Mit manchen Vermietern kann man auch eine Ratenzahlung vereinbaren.

Die Warmmiete wird entweder per Lastschrift vom Konto des Mieters abgebucht oder per Dauerauftrag überwiesen.

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Wohnungssuche

Vor dem eigentlichen Einrichten der eigenen vier Wände steht natürlich die Wohnungssuche. Dafür sollte man auf jeden Fall genug Zeit einplanen, gerade wenn man in Ballungsgebiete zieht oder eine Wohnung zum Semesterbeginn sucht.

Wohnungsanzeigen findet man natürlich in Tageszeitungen, auf Internet-Immobilienportalen oder Studentenwohnungsbörsen, wo man auch selbst Gesuche aufgeben kann - ebenso an den Pinnwänden von Unis und FHs. Da viele Wohnungen gar nicht erst inseriert werden, sollte man im Freundes- und Bekanntenpreis verlauten lassen, dass man eine Wohnung sucht - vielleicht weiß jemand einen Geheimtipp.

Praxistipp:

Auch eine Nachricht über Social Networks wie Facebook hat schon die eine oder andere Traumwohnung zu Tage gefördert. Um Kosten zu sparen, sollte man die Suche auf provisionsfreie Wohnungen konzentrieren, Maklerprovisionen belaufen sich meist auf 2,38 Nettokaltmieten und werden im Gegensatz zur Kaution beim Auszug nicht zurückgezahlt.

Wird in Anzeigen nicht eindeutig auf eine Provision hingewiesen, sollten Sie vorher unbedingt telefonisch nachfragen – so sparen Sie sich unnötige Besichtigungen.

Die Besichtigung

Vor der Wohnungsbesichtigung sollte man sich einige Fragen aufschreiben, die man dem Vormieter stellen möchte: Wie sind die Nachbarn? Wie laut ist es in der Wohnung? Sind irgendwelche Mängel bekannt? Wie schnell reagieren Vermieter bzw. Hausverwaltung auf eine Mängelanzeige? Kann man Einbaumöbel und –geräte, etwa die Küche, übernehmen? Welche Nebenkosten sind in der Miete enthalten und welche nicht?

Mietvertrag und Wohnungsübergabe

Der Mietvertrag besteht in der Regel aus einer Beschreibung der Mietsache, also der Wohnung, der Höhe der Mietzahlungen und Regelungen über Instandsetzungspflichten sowie das Kündigungsrecht. Bei der Wohnungsübergabe sollte ein Übergabeprotokoll erstellt werden, dass eventuelle Mängel festhält und klärt, wer für die Instandsetzung zuständig ist.

Selbstauskunft

Viele Vermieter verlangen vom Wohnungssuchenden eine Selbstauskunft. Die Fragen nach den finanziellen Verhältnissen sollte man wahrheitsgemäß beantworten – schließlich möchte der Vermieter wissen, ob sein künftiger Mieter die Wohnung auch zahlen kann und nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Bei Personen ohne oder mit geringem eigenem Einkommen können Bürgern eingesetzt werden, zum Beispiel die Eltern.

Inzwischen wird auch häufig eine SCHUFA-Auskunft verlangt. Diese können Sie online bei der SCHUFA beantragen. Da Traumwohnungen rar gesät sind, sollten Sie sich alle nötigen Unterlagen bereits vor der Wohnungssuche bereitlegen – haben Sie eine passende Unterkunft gefunden, gehen Vermieter oft nach dem Motto „Wer (mit allen nötigen Unterlagen) zuerst kommt, malt zuerst “ vor.

Einrichtung

Gerade beim Einzug in die erste eigene Wohnung ist das Geld meist knapp. Da muss es nicht die neueste Einrichtung sein. Vielmehr sollte man prüfen, welche alten Möbel man noch gebrauchen kann und welche Einrichtungsgegenstände man von Eltern, Verwandten und Bekannten übernehmen könnte.

Tipp;

Auch auf Flohmärkten und über Kleinanzeigen lassen sich Schnäppchen finden. Eventuell kann man vom Vormieter Möbel übernehmen oder der Vermieter bietet Abschlagszahlungen auf vorhandene Einrichtungen wie etwa eine Einbauküche an.

Umzug

Geld kann man weiterhin sparen, wenn man den Umzug selbst organisiert. Miettransporter und freiwillige Helfer sind billiger als ein Umzugsunternehmen. Um Kleintransporter oder LKWs zu fahren, sollte man allerdings den entsprechenden Führerschein haben. Vielleicht kann man Studententarife nutzen, dies kann man auf den Internetseiten der Mietwagenfirmen prüfen.

Hausordnung

Natürlich möchte man in die neue Wohnung Freunde einladen und auch mal Partys feiern. An die herrschende Hausordnung sollte man sich dennoch halten, schließlich hat man in diese mit Unterzeichnung des Mietvertrags eingewilligt. Wird es mal länger und lauter, kann man die Nachbarn vorher informieren und sogar einladen. Das sorgt für ein gutes Verhältnis untereinander – und so lebt es sich viel entspannter.

Reinigungspflichten

Mit dem Vermieter sollte man klären, wer für die Treppenhausreinigung und für die Schnee- und Eisbeseitigung zuständig ist: Gibt es einen Hausmeister oder übernehmen die Mieter diese Pflichten?

Ein- und Umbauten und Renovierungen

Mietwohnungen darf man leider nicht ganz nach eigenem Belieben gestalten. Tapeten und Teppichböden dürfen oft nicht entfernt werden oder müssen bei Auszug wieder in den Ausgangszustand versetzt werden. Für größere Veränderungen sollte man sich auf jeden Fall eine schriftliche Genehmigung vom Vermieter geben lassen, so ist man auf der sicheren Seite.

Dagegen kann man für Wohnungsaufbesserungen wie das Legen von Laminat oder Parkett eventuell Mietnachlässe verhandeln. Im Mietvertrag sind meist turnusgemäße Renovierungen und Schönheitsreparaturen erwähnt, die man vor einem Auszug durchführen muss.

Kündigung

Als Mieter kann man eine Wohnung jederzeit, ohne Angabe von Gründen kündigen. Die Kündigungsfristen belaufen sich in der Regel auf drei Monate. Möchte der Vermieter einem Mieter kündigen, braucht er dafür eine berechtigte Begründung, wie etwa Vertragsverstöße, zum Beispiel ausbleibende Mietzahlungen, oder Eigenbedarf. Bei Problemen mit dem Vermieter helfen Mietervereine weiter. Adressen findet man im Internet.

 
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