Halteverbot bei Umzug – günstig Halteverbotsschilder mieten

Beantragung eines temporären Halteverbots bei Umzugsvorhaben in Berlin, Hamburg und München spart Zeit und Geld

Die Parksituation ist in vielen deutschen Großstädten generell angespannt. Es müsste schon ein großer Zufall sein genau am Umzugstag einen freien Parkplatz direkt vor dem Haus vorzufinden. Das gilt insbesondere in Städten wie Köln, München, Frankfurt, Berlin und Hamburg.

Viele Umzüge finden zudem an Wochenenden statt, d. h. zu einer Zeit an denen nur wenige Menschen zur Arbeit pendeln. Darüber hinaus benötigen Umzugstransporter mehr Parkfläche als ein Pkw.

Mit Rücksicht auf die Möbelpacker und Umzugshelfer empfiehlt sich daher die Beantragung einer Halteverbotszone. Das Einrichten einer Verbotszone für die Dauer der Umzugsdurchführung kann auf drei Wegen erfolgen: 

1. Persönliche Beantragung bei der Gemeindeverwaltung

2. Bestellung eines Halteverbots über einen spezialisierten Vermittler

3. Optionale Angabe bei der Zusammenarbeit mit einem Umzugsunternehmen

 

Halteverbot für Umzug bestellen in Berlin oder München oder Hamburg

Ein zeitlich begrenztes Halteverbot ist in vielen Fällen vorteilhaft. Wohnungswechsel stehen ganz oben bei der Häufigkeit der Beauftragungen. Doch auch für umfangreiche Renovierungsarbeiten (Container) oder im Fall von Veranstaltungen (wie Filmsets) sind die reservierten Parkflächen beliebt.

Vor dem Einrichten einer mit privaten Mitteln vorgenommen Ladezone mit improvisierten Hilfsmitteln kann nur gewarnt werden. 

Das Blockieren öffentlicher Parkflächen ist kein kleines Vergehen. Es handelt sich vielmehr um einen Eingriff in den öffentlichen Straßenverkehr. Darüber hinaus ist das Aufstellen von beschilderten Stühlen, Kartons, Absperrungen mit Flatterbländer, etc. keine Garantie für die Platzreservierung.

Ignorieren Anlieger die Aufsteller ist der Parkplatz besetzt. Wer hier spart, spart Kosten am falschen Platz.

Die Aufstellung von Schildern muss fachmännisch vorgenommen werden. Diverse Firmen wie die in Hamburg ansässige Firma „platzda.de“ sind auf einen solchen Komplettservice spezialisiert und nehmen nach der behördlichen Genehmigung den Aufbau mit eigenem Beschilderungsmaterial vor.

Wer ein Halteverbot im Do-it-yourself-Verfahren genehmigen und aufstellen lassen will, muss Gründe für die Maßnahme nennen. Entschieden werden muss zudem, ob eine Zone sinnvoll ist (also z. B. nur vor dem Objekt in dem der Auszug stattfindet) oder auch vor dem Haus, in dem der Einzug erfolgen wird.

Anträge nehmen Ordnungsämter, Gemeindeämter oder Straßenverkehrsämter entgegen. Viele Städte wie Hamburg, Berlin, Köln und Nürnberg stellen Antragsformulare online bereit.

Das Beantragungsformular nimmt die Kontaktdaten des Auftraggebers entgegen. Darüber hinaus sind der Antragsgrund, die exakte Adresse sowie der Wunschzeitraum anzugeben. In vielen Fällen ist die Angabe einer individuellen Halteverbotszonenlänge erforderlich. Auf der Hand liegt, dass die vorreservierte Ladefläche am Rande des Gehwegs nicht zu klein gewählt werden sollte.

In der Praxis haben sich mindestens 12 Meter (besser: 15 Meter) Halteverbot als Standard bei Privatumzügen etabliert. Spielraum für die Beladung sollte einkalkuliert werden. In einigen Städten ist die Angabe des Kfz-Kennzeichens des Lkw erforderlich, bzw. sogar dessen Gesamtgewicht.

Bei der Ablauforganisation eines Privatumzugs sollte die Beantragung einer Verbotszone rund 2 Wochen vor dem Wunschtermin stattfinden. Zu berücksichtigen ist, dass die Beschilderung nämlich bereits vier Tage vor der Wirksamkeit des Halteverbots aufgestellt wird.

Auf diese Weise wird anderen Verkehrsteilnehmern die Möglichkeit gegeben alternative Stellplätze in Erwägung zu ziehen. Durch den Vorlauf verkürzt sich sozusagen das Genehmigungsverfahren. Dem sollte in der Umzugsplanung Rechnung getragen werden.

Wird die Genehmigung der gemieteten Halteverbotsschilder durch eine Umzugsfirma vorgenommen, ist die terminliche Abstimmung sichergestellt. Wird hingegen der privat organisierte Umzug terminlich verschoben, kommt der Auftraggeber selbstverständlich trotzdem für die Kosten auf.

 

Die Preise für die Miete von Halteverbotsschildern ist von diversen Faktoren abhängig. Beispielsweise von:

1. Der Stadt – lokalen Gebührenverordnung

2. Der Höhe von Vermittlungsgebühren (Dienstleister, Umzugsfirma oder keine)

3. Der Länge der Halteverbotszone

4 .Der Dauer der behördlichen Genehmigung (i.d.R. 2 Tage) 

Die Preislisten für Halteverbot in München, Berlin und Hamburg unterscheiden sich geringfügig von jenen in Köln, Düsseldorf oder Dresden. Als unterer Preis gelten Bestellkosten zwischen 50-65 Euro. Nehmen Dienstleister wie platzda.de die Realisation in die Hand werden maximal 90 Euro berechnet.

Die Preise gelten jeweils für eine Zone, inklusive Mehrwertsteuer. Das Aufstellen von gemieteten Schildern durch Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, also ohne Dienstleister, ist zweifelsohne kostengünstiger. Aktuelle Kosten-Informationen, individuelle Regelungen sowie Beantragungsformalare finden sich auf den Seiten der jeweiligen Stadtverwaltung im Liefergebiet.

Die Dauer eines Halteverbots beträgt in der Regel zwei Tage. Wie erwähnt ist der Vorlauf der Kennzeichnung von 4 Tagen vor der Gültigkeit des Verbots zu berücksichtigen.

Fazit: 

Bei der Kalkulation der Umzugskosten fallen drei besonders preiswerte Positionen auf, die vom Preis-/Leistungsverhältnis her betrachtet unglaublich preiswert und effektiv sind. Neben dem Post Nachsendeauftrag gehören alle behördlichen Ummeldungen des Wohnsitzes dazu. Letztere sind in weiten Teilen Deutschland sogar gebührenfrei.

Transportwege zu verkürzen und die Beförderung von sperrigem Hausstand und schweren Gegenständen zu erleichtern zahlt sich ebenfalls aus. Auf dem Land lässt sich vielleicht manches individuell in der Nachbarschaft regeln. Doch in Metropolen wie Berlin, Hamburg oder München würde kein Umzugsprofi auf die offizielle Einrichtung einer Halteverbotszone verzichten.

Zu eindeutig gestalten sich einfach die Vorteile oder besser gesagt zu gravierend jene Nachteile, die sich durch das Versäumnis eines temporären Halteverbots vor dem Haus ergeben. Kurzum: Das Einrichten eines Parkverbots gehört zu den unabdingbaren Maßnahmen in der Organisationsphase. Die damit verbundenen Kosten sind bestens investiert und zahlen sich garantiert aus.