Powered by Telekom
 
Umzugsstudie 2014 Presseinformationen

Suche

Empfehlen Sie die Umzugsstudie:

PDF Version

Pressezusammenfassung “Umzugsstudie Deutschland 2014”

Wohnungsnot bei Singles in Deutschland

Wohnungsnot: 3,69 Millionen deutsche Singles sind akut betroffen

Eckdaten & Zusammenfassung

Kerndaten der Umzugsstudie 2014

Wirtschaftliche Meldung

Volkswirtschaftliche Aspekte und Brancheninfos

Immobilien-Aspekte

Details, bezogen auf den bundesdeutschen Immobilienmarkt

Modernes Wohnen

Studiendetails rund um den Umzug ins neue Heim

Familie & Soziales

Studienergebnisse mit sozialen Gesichtspunkten

Kontakt Pressemeldungen:

Jorg Mühlenberg

Ansprechpartner:

Umzugsstudie 2014 Presseinformationen

 

 

 

Jeder 5te nimmt in Deutschland seine Umzugsvorbereitungen zu spät vor

 

München, 04.08.2014 - Die „Umzugsstudie Deutschland 2014“ weist aus, dass hierzulande 9,39 Millionen Personen jährlich umziehen. Das entspricht einer Umzugsquote von 14 Prozent. 5,93 Millionen Haushalte wechseln jährlich die Wohnstätte. Jeder zweite Umziehende ist zwischen 20 und 39 Jahre alt. 1,33 Millionen Personen sind mehr als einmal umgezogen. Das Umzugsverhalten wurde von der Umzug-AG/ummelden.de untersucht, einem Institut für Umzugsmarktanalysen. Beteiligt an der Studie waren die Telekom Deutschland sowie das Handwerkerportal MyHammer.

Jeder zweite Umziehende will sein persönliches Lebensumfeld verbessern

Hauptmotivation des Umzugs ist für fast jeden Zweiten der Wunsch nach Optimierung seiner Wohnverhältnisse (47%). 16% sind mit einem Partner zusammengezogen, 15% nennen berufliche Neuorientierungen als Grund und 6% die Trennung von Partner/Familie. Den Auszug aus dem Elternhaus geben weitere 6% an.

Frühe Planer sind weitaus zufriedener mit der Abwicklung

Das Gros der Umziehenden plant den Wohnungswechsel 1 bis 3 Monate vor dem Umzugsdatum (44%) gefolgt von 2-4 Wochen (29%). 16% gaben an, den Umzug eher kurzfristig anzugehen, nämlich höchstens 2 Wochen vor dem Umzugsdatum.

„Sehr gut“ sind 29% mit der Planung und Reservierung eines geeigneten Umzugswagens zufrieden. Die Note „gut“ vergaben hier immerhin 46%.

Jeder fünfte hat die Durchführung des zurückliegenden Umzugs zu spät vorgenommen. 13% zeigen sich mit der Durchführung der Wohnungsräumung bzw. Wohnungsübergabe unzufrieden.

Mehrfach umgezogene meiden den Stressfaktor „Zeit“

Ganz allgemeinen Verbesserungsbedarf sehen die Befragten beim nächsten Umzug in folgenden Disziplinen: 39% „zeitliche Planung“, 35% „Renovierung beim Aus- oder Einzug“, 18% sind bereit den Kündigungsprozess zu verbessern, logistische Probleme sowie eine verbesserte Umzugsfinanzierung geben jeweils 16 Prozent an.

Wer Umziehende treffen will, könnte sich in Baumärkten umsehen: 3-5 mal sind knapp ein Drittel bereits im Zeitraum von drei Monaten vor dem Umzugstag dort anzutreffen. Die Quote bleibt auch hoch, wenn der Auszug bereits Wochen zurückliegt. 30% suchten einen Baumarkt 3-5 mal bis drei Monate nach dem Umzug auf. 22% waren gar 6-10 mal vor Ort und erstaunliche 8% sogar 11-15 mal im Zeitraum drei Monate nach dem Einzug.

Adressaktualisierungen werden zeitlich verzögert, jedoch gewissenhaft vorgenommen

14% der Befragten haben Aspekte des Ummeldens bei Meldeämtern weniger gut geplant. 77% gaben „gut“ oder sogar „sehr gut“ an. 16% räumen ein, die Adressaktualisierung beim Beitragsservice (Rundfunkgebühr, früher GEZ) „weniger gut“ vorgenommen zu haben.

Die Ummeldungen des Telefon- und Internet-Anschlusses klappen bei vielen reibungslos. 42% zeigen sich zufrieden mit dem Anschlusswechsel, weitere 33% werten ihn sogar als „sehr gut“.

In punkto Anbieterkündigung veranlasst durch den Ortswechsel liegen Energieanbieter an der Spitze mit Strom (37%) und Gas (19%). Die Bank bzw. das Kreditinstitut wechselten 9% und das Versicherungsunternehmen 10%.

Überraschend hohe Quote derer, die sich persönlich vor Ort informieren

Webinhalte stehen bei Umziehenden hoch im Kurs. Bei der Umzugsvorbereitung geben 13% an, das Web mehrmals täglich für geeignete Informationen zu nutzen. 25% nutzen es mindestens einmal am Tag für die Planung und 2-3 mal in der Woche greifen 32% der Umzügler auf die Unterstützung des World Wide Webs zurück.

Dreiviertel aller Befragten bedienen sich hierbei der Dienste durch einschlägige Suchmaschinen, wie Google. Erstaunlich ist die Bereitschaft sich persönlich vor Ort zu informieren. Ebenfalls jeder Zweite sucht vor dem Umzugstag die Stadt bzw. Ort auf, um am künftigen Wohnort Informationen einzuholen.

An erster Stelle steht die Informationsbeschaffung bei Freunden, Bekannten und Kollegen. 69% greifen in ihrem Informationsverhalten auf die Empfehlungen ihres persönlich bekannten und geschätzten Umfelds zurück.

Die Bereitschaft für Fremdleistungen ist enorm – in der Praxis setzt sich der Sparwille durch

Als „anstrengend“ bezeichneten 51% ihren letzten Umzug. Weitere 33% bezeichneten ihn sogar als „sehr anstrengend“.

Deutsche sind Do-it-yourself-Planer beim Thema Umzug. 75% organisieren den Wohnungswechsel selbst oder mit privater unentgeltliche Unterstützung bzw. wollen alle Vorbereitungen zukünftig in Eigenregie vornehmen.

Immerhin ein Viertel steht dem Einkauf von Fremdleistungen bei den Renovierungsarbeiten gegenüber offen. Dreiviertel geben an, den Umzug als solches überwiegend selbst zu erledigen, bzw. im Fall eines bevorstehenden Umzugs erledigen zu wollen.

Auch bei der Beschaffung von Umzugsmaterialien gibt es wenige Hürden. Der Mehrheit mit 43% fiel die Beschaffung von Umzugskartons & Co. leicht. Weitere 38% werteten sie sogar als „sehr gut“.

Bei der Suche nach geeigneter Unterstützung durch Umzugshilfen zieht jeder Zweite die Empfehlung von Freunde, Bekannte, Nachbarn und Berufskollegen zu Rate. Ergänzt wird die Suche von 77% durch Internet-Recherchen.

Umzugsfirmen schneiden in der Kunden-Beurteilung überraschend gut ab

Entscheiden sich Privatleute für die Zusammenarbeit mit Umzugsunternehmen ist die rückblickende Zufriedenheit in punkto Termintreue grundsätzlich hoch: 42% waren zufrieden, weitere 45% sogar sehr zufrieden mit der Umzugsabwicklung. Hingegen bemängeln 17% Kommunikationsdefizite, 18% die gewünschte Sorgfalt sowie 17% das erhoffte Arbeitstempo. Im generellen Urteil ergibt sich für die Umzugsbranche jedoch ein sehr erfreulicher Wert von 89% zufriedener (54%) beziehungsweise sogar sehr zufriedener Kunden (35%).

Wenn Arbeitsleistungen beim letzten Umzug eingekauft wurden so bezieht sich das vorwiegend auf Hilfen beim Möbel auf- oder abbauen (36%) sowie dem Transport von Umzugskisten (43%).

Überhaupt scheint der Auf- und Abbau von Möbeln nicht sonderlich beliebt zu sein. Etwas überraschend geben zwei Drittel (62%) an, diesen Umzugsteil beim nächsten Wohnungswechsel am liebsten von Fachleuten vornehmen zu lassen.

Wer Renovierungsarbeiten nicht selbst vornimmt, greift auf Internet-Angebote zurück

Befragt nach dem nächsten Umzug sieht ein Drittel vor, die anfallenden Renovierungsarbeiten von professioneller Hilfe erledigen zu lassen.

Nimmt man die Renovierungs- oder Verschönerungsarbeiten genauer unter die Lupe ergibt sich mit 74% Anteil eine klare Führung bei den Maler- und Lackierarbeiten. Auch Bodenarbeiten legen 60% lieber in die Hände von Fachleuten. Hilfe beim Küchenaufbau ist beliebt (56%) sowie bei der Durchführung von Elektrikerarbeiten (52%).

Auf der Suche nach handwerklicher Unterstützung zeigt sich eine ähnliche Situation wie bei der Recherche nach Umzugsfirmen. Besonders setzt man auf persönliche Empfehlungen durch Freunde, Bekannte, Nachbarn und Kollegen großes Vertrauen. Nahezu jeder zweite tut das (48%). Einschläge Internet-Recherchen werden von 40% vorgenommen.

Das zu transportierende Umzugsgut wird im Vorfeld kritischen Prüfungen unterzogen. 44% sehen den Wohnungswechsel als ideale Gelegenheit an den eigenen Hausrat umfassend zu entrümpeln. Teilweise entrümpelt haben weitere 44%. Lediglich 6% verzichten ganz darauf. Ein Viertel der Auftraggeber erhielt fachmännische Unterstützung bei der Entrümpelung bzw. bei der Entsorgung.

Umzugskosten und der Wille möglichst viele Kosten einzusparen

8% der Befragten gab an für die Umzugsbewältigung einen Kredit aufgenommen zu haben. Zur Finanzierung der nachfolgenden Investitionen in der neuen Wohnung nannten 12% die Kreditaufnahme.

Bei jenen, denen ein Umzug bevorsteht sind die Werte noch höher, jeder Zehnte freundet sich mit dem Gedanken einer Kreditaufnahme für unmittelbare Umzugsleistungen an. Umzugsplaner gehen bei den nachfolgenden Investitionen sogar zu 17% von einer Darlehn-Aufnahme aus, um die Ausgaben in der neuen Wohnung zu finanzieren.

Initiatoren der Umzugsstudie Deutschland 2014 sind die Umzug-AG, ein Institut für Umzugsmarktanalysen, gemeinsam mit der Telekom Deutschland und dem Handwerker- Portal MyHammer. Das Institut liefert damit bereits die zweite umfassende, qualitative sowie quantitative Analyse innerdeutscher Wohnungswechsel. Die Daten wurden im Juni 2014 in einer Befragung von 2.000 Deutschsprachigen ab 18 Jahren erhoben.

Ansprechpartner für die Medien:

Umzug-AG
Jorg Mühlenberg
Almenrauschstraße 5a
85521 München/Ottobrunn

Tel: 089/20 08 45 80
Fax: 089/20 04 35 73
Mobil: 0172/83 29 737
E-Mail: jm@ummelden.de
XING: www.xing.com/profile/Jorg_Muehlenberg
Web: www.ummelden.de, www.umzug.info

Infografiken, Logos, Fotos, Statements, Audio-Files & ein Video finden sich unter:

https://www.ummelden.de/umziehen-in-deutschland-daten-fakten-2014.html

Diese können mit folgender Quellenangabe frei verwendet werden: © Umzug-AG, ummelden.de

 
ÜBER UNS
PRESSE & PARTNER
BESONDERS BELIEBT
  • Telekom Umzugsservice
  • Postadress
  • Immobilienscout24
  • Kabel Deutschland
  • Yello Strom
  • Sixt Lkw Vermietung
  • Targobank