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Die Wohnung mieten oder doch gleich kaufen?

Immobilien TippsAls Mieter bleibt man flexibel, aber als Eigenheimbesitzer kann man auch für die Zukunft vorsorgen. Was also tun?

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Gesundes WohnenSchädliche Bausubstanzen

Es ist bekannt, dass bei den verwendeten Materialien im Bau bis in die 80er Jahre in erster Linie auf Kostenoptimierung, nicht auf mögliche Gesundheitsrisiken für die Bewohner geachtet wurde. Bevor Sie ein neues Haus oder eine Wohnung beziehen, können Sie dem Vermieter ruhig ein paar Fragen stellen – auch auf die Gefahr hin, den Zuschlag nicht zu bekommen.

Ein ungesundes Haus kann zu gesundheitlichen Einschränkungen bis zu schweren chronischen Krankheiten führen. Viele Schadstoffe dünsten lange Zeit aus Baumaterialien und Einrichtungs- gegenständen aus.

Kann der Vermieter zum Beispiel ausschließen, dass Asbest und andere gesundheits-gefährdende Materialien und Dämmstoffe wie Formaldehyde, Aldehyde, PVC, Holzschutzmittel, Chlor, Brom oder Jod beim Bau verwendet wurden? Sind Schimmelpilze ausgeschlossen? Im besten Fall kann der Vermieter Zweifel anhand von Gutachten ausräumen.

Tipp:

Wer skeptisch bleibt, kann aber auch einen unabhängigen Prüfer (zum Beispiel Ingenieurbüro für Umweltmessungen) beauftragen oder sogar eine baubiologische Nachbesserung verlangen.

Schadstoff-TÜV für Möbel

Einen zweiten Blick sollte man beim Umziehen auch auf seine Möbel werfen. Vielleicht lassen sich einige schon vor dem Auszug aussortieren, denn auch Mobiliar kann durch Umweltgifte in den Polstern und der Lackierung belastet sein. Umweltfreundliche und gesundheitsverträgliche Möbel sind an dem "Blauen Engel", dem Umweltzeichen für emissionsarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen, zu erkennen. Mit diesem Umweltzeichen konnte nach umfangreichen Messungen eine Reihe bekannter Möbelprogramme, Laminatböden und Paneele ausgezeichnet werden.

Der "Blaue Engel" ersetzt das alte Umweltzeichen für formaldehydarme Holzprodukte und berücksichtigt neben der Ausdünstung von Formaldehyd auch die Emissionen anderer organischer Schadstoffe in die Innenraumluft. Darüber hinaus werden Anforderungen an den Lebensweg der Produkte wie zum Beispiel umweltverträgliche Herstellung und Entsorgung gestellt.

Hohe Heizkosten dank veralteter Technik?

Heizkosten, egal ob man Mieter oder baldiger Neueigentümer ist, sollten unbedingt unter die Lupe genommen werden. Hier sammelt sich bei einer veralterten Anlage über das Jahr eine stattliche Summe an.

Ein Energieberater oder Heizungsfachmann könnte jedoch auch Schwachstellen im Wärmeverteilsystem oder bei der Warmwasserbereitung aufdecken. Energieberater in der Umgebung vermittelt die Hauptberatungsstelle für Elektrizitätsanwendung (HEA e.V.), der Bundesverband der Gas- und Wasserwirtschaft (BGW e.V.) oder die Handwerkskammer.

Auf die Dämmung kommt es an

Ein deutlicher Hinweis auf einen schlechten Wärmedämmstandard ist der jährliche Heizenergieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche. In Mehrfamilienhäusern, die vor 20 Jahren gebaut wurden, ist ein Verbrauch von jährlich 25 Litern Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche und oft noch mehr üblich. Dagegen werden die heute gebauten Häusern mit weniger als zehn Liter pro Quadratmeter und Jahr beheizt.

Wer bauen lässt, sollte ein Niedrigenergiehaus in Erwägung ziehen. Die eingesparten Heizungskosten rechnen die Mehrkosten in Windeseile auf. Wer sein Haus fürs kommende Jahrhundert ausrüsten will, für den ist eine gute Wärmedämmung oberstes Gebot. Die Dämmung des Hauses sollte sich an der neuesten Wärmeschutzverordnung orientieren, die seit 1995 für Neubauten und bei erstmaligem Einbau, Ersatz und Erneuerung von Bauteilen gilt. Am besten, man übertrifft die Dämmwerte um mindestens 30 Prozent, um die eines echten Niedrigenergiehauses zu erreichen.

Info:

RAL Deutsches Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V.
Siegburger Straße 39
D-53757 Sankt Augustin,
http://www.ral.de

Fachverband für Energie-Marketing und -Anwendung (HEA) e.V. beim VDEW
Am Hauptbahnhof 12
D-60329 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 2 56 19-0
http://www.hea.de

Achtung Elektrosmog!

Auch durch den so genannten Elektrosmog wird unser alltägliches Wohlbefinden beeinträchtigt. Selbst wenn Experten noch über Richtwerte streiten, unbestritten ist mittlerweile, dass hochfrequente Strahlungen den menschlichen Körper beeinträchtigen.

Das kann beim Einrichten und Planen einer neuen Wohnumgebung weitgehend verhindert werden. Als Erstes vergewissert man sich, ob vorhandene Geräte das VDE-Siegel (Verband Deutscher Elektrotechniker) tragen und gemäß der Gebrauchsanweisung eingesetzt und platziert werden. Das garantiert den ersten Schutz vor den meisten gesundheitsgefährdenden Emissionen.

Elektrische Geräte richtig im Wohnraum platzieren

Oft genügt es, einfache Regeln zur Anordnung der Geräte im Raum zu befolgen. Telefon, Fax, PC und Handy gehören nicht ins Schlafzimmer und auch nicht unbedingt direkt neben die Couch. Selbst der Radiowecker und das beliebte TV-Gerät haben im Schlafraum nichts verloren, zumindest nicht in Kopfnähe.

Schlaf- und Wohnzimmer sollten möglichst weit weg sein von Küche, Büro und Wasch küche. Außer wenn nicht anders planbar, auf gar keinen Fall Kühlschrank, Computer und Waschmaschine an die Außenwand des Schlafzimmers platzieren. Das Babyphone im Kinderschlafzimmer setzt man am besten auch möglichst selten ein und immer mindestens 1,5 Meter vom Kopf des Kindes entfernt.

Grundsätzlich gilt: Elektrosmog tritt nicht nur dann auf, wenn die Geräte eingeschaltet oder im Stand-by-Modus sind. Auch wenn die Geräte ausgeschaltet sind, stehen die Zuleitungen unter Spannung und strahlen elektromagnetische Wellen ab, die den menschlichen Organismus stören können. Eine am Schalter ausschaltbare Mehrfachsteckdose kann hier helfen; sie unterbricht die Stromzufuhr zu den Geräten. Es gibt viele Experten, die Elektrosmog in der Wohnung messen. Kontakte zu vereidigten Sachverständigen vermitteln die Industrie- und Handwerkskammern.

Sofortmaßnahmen gegen Strahlen

Wer meint, in seinem Wohn- und Schlafambiente massiv durch Elektrosmog beeinflusst zu werden, der kann zu einigen Sofortmaßnahmen greifen. Das Bett wird mindestens zehn Zentimeter von der Wand weggerückt, Federkernmatratzen und Metallbettgestell werden ausgemustert. Die metallenen Federn stehen im Verdacht, Elektrosmog zu verursachen. Latex-Matratzen sorgen ohnehin für natürlicheren Schlafkomfort.

Auch in Wänden können durch Elektroleitungen Strahlenfelder entstehen. Verlängerungs-kabel werden ganz verbannt. Wenn es nicht anders geht, dann kommen nur die kürzestmöglichen in Frage. Für alle elektrischen Geräte gilt: nach Gebrauch den Stecker herausziehen.

In Altbauten ist es schwierig, neue Kabel zu verlegen. Am besten, man rüstet seine Wohnung mit Netzfreischaltern nach. Diese unterbrechen den Stromkreis automatisch, wenn kein Gerät in Betrieb ist. Zudem ist es dann nicht mehr nötig, den Stecker eines Gerätes herauszuziehen, wenn diese nicht im Stand-by-Modus belassen wurden.

Info:

Deutscher Industrie- und Handelskammertag (DIHK)
Adenauerallee 148
D-53113 Bonn
http://www.ihk.de

Gebirgsluft im Flachland

Viele Elektrogeräte, insbesondere solche mit Hochspannungsspulen wie Fernseher und Monitore, verbreiten positiv geladene Luftmoleküle (Ionen) in der Raumluft. Diese gelten als gesundheitsschädlich. Daher gilt: Monitor in Arbeitspausen immer ausschalten, auch wenn der PC eingeschaltet bleibt.

Im Elektronikhandel bekommt man so genannte Luft-Ionisatoren; kleine Geräte, die negativ geladene Ionen erzeugen, welche ihre positiv geladenen Gegenstücke kompensieren und so für gesünderes Raumklima sorgen. Die bekanntlich gesunde Meer- und Gebirgsluft enthält übrigens einen vielfach höheren Anteil an negativ geladenen Ionen als übliche Raumluft.

Eine nicht ganz so effektive Alternative oder Ergänzung zum Ionisator sind Salzkristall-Lampen, auch völlig stromfrei für Teelichter erhältlich. Durch die von der Glühbirne oder Kerzenflamme erzeugte Wärme gibt das Natursalz ebenfalls negativ geladene Ionen an die Luft ab. Nebenbei zieht die Lampe Staub an, der dadurch nicht woanders landet, und verbreitet ein angenehmes orangefarbenes Licht.

Tipp:

Der Stand-by-Modus gilt ohnehin als heimlicher Stromfresser und bekannter Elektrosmogverbreiter. Auch Halogenleuchten, Heizdecken, elektrisches Spielzeug und schnurlose Telefone belasten die Räume mit ihren starken hochfrequenten Feldern.

 
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