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Neues Meldegesetz 2015

Wohnsitz anmelden – das neue Meldegesetz ist strengerDas neue Meldegesetz ist seit November 2015 erstmals in ganz Deutschland gültig. Es sieht die Wohnsitz-Anmeldung, bzw. die Wohnsitz-Ummeldung 2 Wochen nach dem Einzugsdatum vor.

Fristüberschreitungen können mit empfindlichen Strafen belegt werden. Die Höchstgrenze dieser Bußgelder wurde mit 1.000 Euro deutlich erhöht.

Die fristgerechte Ummeldung des neuen Wohnsitzes ist also unbedingt vorzunehmen und sollte eine der ersten Amtshandlungen sein, wenn man in der neuen Wohnung eingezogen ist. Auch die Auto-Ummeldung ist von der Adressänderung betroffen. Was vielen nicht bekannt ist, ist die Tatsache, dass eine Adressänderung in den Zulassungspapieren ebenfalls auf dem Einwohnermeldeamt vorgenommen werden kann.

Ummeldungen

UmmeldungenWas ist der Unterschied zwischen einer Ummeldung und einer Anmeldung? Laut Meldegesetz handelt es sich bei einer Ummeldung um eine Adressänderung innerhalb des bisherigen Meldebezirks. Wer also von Hamburg nach München umzieht, muss sich beim Bürgeramt in München anmelden.

Meldegesetz

Einwohnermeldeamt – neues Meldegesetz bei WohnungswechselDer Gesetzgeber unterscheidet zwischen einer Anmeldung und einer Ummeldung. Die Abmeldungen werden seit geraumer Zeit von den Bürgerämtern vorgenommen.

Meldefrist

Ummeldungen

Wissenswertes zur Ummeldung

Wo erhält man Formulare für die An-, Ab- oder Ummeldung? Wo gibt es Formulare direkt zum Download und sind Ummeldungen online möglich?

Fahrzeug Zulassung

Icon Auto ummeldenBeim umziehen will auch das Fahrzeug umgemeldet werden. Welche Unterlagen dazu benötigt werden und wie man sein Auto ummelden lassen kann?

ummeldenNeues Gesetz zur Ummeldung beim Meldeamt – neue Bußgeldhöhen sollen abschrecken

Zum allgemeinen Umzugsstress kommt der Gang durch die Behörden. Aber: Bei welchen Institutionen muss ich mich eigentlich ab- und anmelden? Kann ich die Meldebehörden auch schriftlich informieren? Gibt es Fristen, die eingehalten werden müssen?

Telekom Anschluss ummelden

Ummeldung beim Meldeamt

Beim Einwohnermeldeamt des bisherigen Wohnortes können Umziehende sich frühestens sieben Tage vor dem tatsächlichen Auszug abmelden. Für die Abmeldung benötigt man Personalausweis oder Reisepass – und ein wenig Zeit. Viele Behörden öffnen um acht Uhr morgens, an manchen Tagen sind die Schalter bereits ab sieben Uhr besetzt.

Frühaufsteher sind schneller dran: Je zeitiger man dort ist, desto kürzer sind in der Regel die Warteschlangen. Im neuen Meldebezirk geht der "Spaß" dann von vorne los. Wieder will das Meldeamt informiert sein – und zwar innerhalb kurzer Zeit. Je nach Bundesland gelten Fristen von ein bis zwei Wochen, innerhalb derer sich Umziehende gemeldet haben müssen.

Kommen sie ihrer Pflicht nicht nach, drohen im schlimmsten Fall Geldbußen ab 25 EUR aufwärts.

Übrigens: Auch beim Einzug in eine neue Wohnung innerhalb des gleichen Meldebezirks ist es erforderlich, dass zuständige Amt zu informieren bzw. persönlich zu erscheinen!

Vermieterbestätigung für die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt

Die kostenlose Vermieterbescheinigung 2016 als Mustervorlage bzw. Formular

Die Wohnungsgeber sind verpflichtet den Einzug eines Mieters zu bestätigen. Selbstverständlich kann diese Aufgabe an beauftragte Personen übertragen werden (Markler, Hausverwalter, Hausmeister). Zur Anmeldung des Wohnsitzes ist die Einzugsbestätigung jedenfalls unerlässlich.

Als Frist für die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt gelten zwei Wochen. Wer diesen Zeitraum überschreitet, nimmt die Zahlung von Bußgeld in Kauf. Eine kostenlose Vermieterbescheinigung steht hier zum Download bereit.

Übrigens: Auch Hauseigentümer und Besitzer von Eigentumswohnungen müssen bestätigen, Eigentümer der Immobilie zu sein und das Objekt zu eigenen Wohnzwecken zu nutzen.

Anmeldungen bei den Meldebehörden

Viele Städte und Gemeinden sind mittlerweile mit "virtuellen Rathäusern" im Internet vertreten. Neben Informationen zu Öffnungszeiten, Adressen und Ansprechpartnern erhält man dort Online-Formulare. Diese elektronischen Vordrucke müssen lediglich am Bildschirm ausgefüllt und anschließend ausgedruckt und abgesendet werden.

In einigen Städten kann man sich auf diese Weise tatsächlich den Gang zur Kreisverwaltung sparen. Ein Beispiel ist München. In der Isarstadt genügt es, ein Anmeldeformular – online erhältlich - zusammen mit der Abmeldebestätigung an die Meldestelle zu schicken. Das ist tatsächlich ein nachahmenswerter Service für Bürger!

Tipp:

Lesen Sie hierzu auch unser Special „Online-Rathaus“

Finanzamt, Arbeitsamt und Familienkasse

Die bisherige Finanzbehörde muss beim Ortswechsel in eine andere Stadt – am besten unter Angabe der Steuernummer – schriftlich informiert werden. Ändert sich die Anschrift innerhalb des gleichen Ortes, ist dies nicht nötig. Das Finanzamt erfährt mit der nächsten Steuererklärung von der neuen Adresse.

Werden Leistungen vom Arbeitsamt bezogen, so sind die neuen Daten innerhalb kurzer Zeit schriftlich mitzuteilen. Falls nach der Hauptwohnsitzänderung ein anderes Arbeitsamt (Jobcenter) zuständig ist, wird die Akte automatisch dorthin geleitet. Arbeitslosengeld und Arbeitslosenhilfe müssen neu beantragt werden - inklusive neuer Wartefrist! Ebenso sollte die Familienkasse schnellstmöglich über die neue Anschrift informiert werden. Ansonsten verzögern sich möglicherweise Zahlungen oder Überweisungen.

Neues Ummeldegesetz Einwohnermeldeamt

Zulassungsstelle

Der Ummelderei nicht genug! Natürlich ist es erforderlich, die neue Adresse in die Fahrzeugpapiere eintragen zu lassen. Beim Wegzug in einen anderen Kreis werden benötigt: Anmeldebestätigung des Einwohnermeldeamtes, Personalausweis, KFZ-Schein und -Brief.

Für die KFZ-Ummeldung sind etwa 25 EUR Ummeldegebühr und ungefähr 35 EUR für die neuen Kennzeichen fällig. Außerdem wird eine Versicherungs-Doppelkarte benötig, da das Auto neu zugelassen werden muss. Beim Umziehen im Nahbereich und erfolgter Ummeldung innerhalb einer Stadt genügt der KFZ-Schein. Außerdem empfiehlt es sich bei der Gelegenheit, der Versicherung die neue Adresse zu melden.

"Meldepflichten der Eigentümer und Halter von Kraftfahrzeugen oder Anhängern" sind in der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung in § 27 geregelt:

Hinweis:

Änderungen von Angaben zum Fahrzeughalter müssen unverzüglich gemeldet werden (§ 27 Abs. 1 a StVZO).

Wird der regelmäßige Standort des Fahrzeugs für mehr als drei Monate in den Bezirk einer anderen Zulassungsbehörde verlegt, so ist bei dieser unverzüglich die Zuteilung eines neuen Kennzeichens zu beantragen. Ist die Verlegung voraussichtlich nur vorübergehend, so genügt eine Anzeige an die Zulassungsbehörde, die dem Fahrzeug ein Kennzeichen zugeteilt hat. (§ 27 Abs. 2 StVZO).

Tipp:

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es unter http://www.verkehrsportal.de/stvzo/stvzo.html

Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio

Damit der Beitragsservice von Ihrer neuen Adresse erfährt, sollten Sie den elektronischen Ummelde-Service nutzen: Einfach die Adressen in ein Online-Formular eintragen und per Mausklick absenden.

BaFöG

Studenten, die Leistungen nach dem Berufsausbildungs-Förderungs-Gesetz beziehen, sind verpflichtet, ihre neue Anschrift dem zuständigen Amt für Ausbildungsförderung sowie dem Bundesverwaltungsamt mitzuteilen.

Auch für Arbeitstätige, die ihr BaFöG zurückzahlen, gilt: Jede Adressänderung muss dem BVA mitgeteilt werden, ansonsten werden gut 25 EUR fällig. Auf der Internetsite der Bundesverwaltung ist es möglich, eine Adressänderung online einzugeben.

 
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