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Umzugskosten sparen

Kosten sparen beim Umziehen – eine Sammlung von wertvollen Tipps

Steuerlich kann man selbstverständlich einiges beim Privatumzug einsparen. Die besten Steuertipps für Umziehende haben wir zusammengestellt.


Sparen lässt sich allerdings auch bei Ummeldung und Adressänderung. Wer seinen Wohnsitz fristgerecht anmeldet spart Bußgelder. Wer sein Kfz-Kennzeichen beibehält spart bei der Autoummeldung. Zu viel Fernseh-Gebühren zahlt ggf. derjenige, der sich nicht bei der GEZ ummeldet.


Kostenlos kann man sich darüber hinaus postalisch ummelden und die Post per Umzugsmitteilung informieren.

Umzugsprofis finden

Günstige Umzugsunternehmen online finden.

Die Preise von günstigen Umzugsunternehmen lassen sich nicht immer allgemeingültig vergleichen, da die Wegstrecke des Transports, das Umzugsdatum und die individuellen Gegebenheiten berücksichtigt werden müssen.


Auffinden lassen sich Umzugsfirmen jedenfalls am einfachsten durch die Einholung eines Kostenvoranschlags, der zuvor online mehreren Firmen aus der Region zugesandt wurde. Dieses Vorgehen der Kostenersparnis bewährt sich täglich hundertfach in Deutschland.


Werden hingegen nur kostengünstige Umzugshelfer gesucht, ist die Suche per Jobvermittlung empfehlenswert. In Deutschland finden sich preiswerte Personaldienstleister, die sich z. B. auf die Vermittlung von Studenten als Umzugshelfer spezialisiert haben.

Ratgeber in Steuerangelegenheiten

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Umzugskosten und Steuern sparen – jetzt clever planen und Steuervorteile nutzen

UmzugskostenDass mit dem Wohnungswechsel nicht nur die Wohnung, sondern auch eine Menge Geld den Besitzer wechselt, diese leidvolle Erfahrung musste wohl jeder schon machen, der seinen Haushalt verlegt hat.

Von Wohnungsannoncen über Renovierungsarbeiten zu Maklergebühren und Möbelpackern: die Liste der Ausgaben findet kein Ende.

Wer sich genau informiert und alle Rechnungen aufhebt, kann jedoch einiges an Kosten sparen: unter bestimmten Bedingungen sind die Ausgaben für den Wohnortwechsel steuerlich absetzbar.

Jetzt clever die anstehenden Umzugskosten senken

Umziehen aus beruflichen Gründen

Wer aufgrund seines Arbeitsplatzes seinen Wohnsitz verlegt, kann die entstandenen Ausgaben als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Als beruflich bedingt gilt, wenn

  • eine Versetzung durch den Arbeitgeber oder die Behörde vorliegt
  • auf Wunsch des Arbeitgebers eine Dienstwohnung bezogen wird
  • ein Ortswechsel durch Antritt einer neuen Stelle bzw. beim Berufseinstieg vollzogen wird
  • eine Zweitwohnung aus beruflich bedingter, doppelter Haushaltsführung bezogen oder aufgegeben wird
  • sich die Entfernung von Wohnort zu Arbeitsstelle um mindestens eine Stunde verkürzt bzw. die Arbeitsstelle von der neuen Wohnung in weniger als zehn Gehminuten zu erreichen ist

Welche Kosten sind absetzbar?

Ist mindestens eine der oben genannten Bedingungen erfüllt, so können folgende Ausgaben geltend gemacht werden:

  • Beförderungs- und Reisekosten: Unter Beförderungs- und Reisekosten fallen sowohl die Transportkosten als auch zwei Fahrten (bei einer zum Haushalt gehörenden Person) bzw. eine Fahrt (bei zwei Personen) zur Wohnungsbesichtigung inklusive Hotelübernachtung. Auch der Verpflegungsmehraufwand von Helfern sowie die Absperrkosten und Speditionsleistungen sind absetzbar. Als Richtlinie für die Rückerstattung gelten hier 0,30 Euro pro Kilometer sowie die Hotelübernachtung und der Verpflegungsmehraufwand in voller Höhe.
  • Maklergebühren: Die ortsübliche Courtage für eine Mietwohnung und eine Garage werden ebenfalls vom Fiskus akzeptiert. Ausnahme: Vermittlungsgebühren für Eigentumswohnungen.
  • Mietkostenentschädigungen: Sollte auf Wunsch des Arbeitgebers der Umzug plötzlich erfolgen, dass die Kündigungsfrist der alten Wohnung nicht eingehalten werden kann, so können die Mietausgaben bis zu sechs Monate lang geltend gemacht werden. Umgekehrt fallen auch bei zwingend erforderlicher Anmietung der neuen Wohnung bis zu drei Monate der Mietkosten unter die Werbungskosten.
  • Ausgaben für Herd, Ofen und Lichtanlagen: Ebenfalls vom Finanzamt akzeptiert werden die Kosten für den Abbau und Anschluss von Herden, Öfen und Beleuchtungsanlagen .
  • Nachhilfeunterricht: Sollten ihre Kinder aufgrund des Wohnortwechsels Zusatzunterricht benötigen, so können sie auch dies in Höhe von max. 1.409 Euro pro Kind in ihrer Steuererklärung geltend machen.
  • Weitere Kosten: Alle weiteren klassischen Ausgaben wie Wohnungsinserate, Telefonanschluss und Umschreibung des PKWs und Personalausweises, neue Nummernschilder, Schönheitsreperaturen usw. fallen unter den Pauschbetrag und können auch ohne entsprechenden Rechnungen beim Finanzamt abgesetzt werden.
  • Der Pauschbetrag: Für alle, die sich auch noch mit dem Sammeln sämtlicher Belege und Quittungen belasten wollen, gibt es die Möglichkeit für alle weiteren Kosten die Umzugspauschale in Anspruch zu nehmen. Bei Ehepaaren gewährt das Finanzamt einen Pauschbetrag in Höhe von 1121 Euro, bei Ledigen sind es 561 Euro. Für jede weitere zum Haushalt gehörende Person erstattet der Staat 247 Euro.
  • Entschädigung durch den Arbeitgeber: Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten, so kann er diese in Höhe des gesetzlichen Pauschbetrages steuer- und sozialversicherungsfrei ersetzen. Auch bei höheren Kosten können diese bei Vorlage der entsprechenden Quittungen kompensiert werden. Laufen die betreffenden Rechnungen direkt auf den Arbeitgeber, so kann er seit 2006 die Umsatzsteuer sogar als Vorsteuer absetzen.
  • Umziehen aus privaten Gründen: Selbst wenn keine berufliche Notwendigkeit für den Wohnortwechsel besteht, können 20% der Auslagen als so genannte haushaltsnahe Dienstleistungen bei der tariflich festgesetzten Einkommenssteuerschuld geltend gemacht werden. Dies ist ebenfalls nur gegen Vorlage der entsprechenden Rechnungen sowie nur für die Dienstleistungen z.B. durch Spediteure möglich. Insgesamt können pro Jahr bis zu 600 Euro an haushaltsnahen Dienstleistungen von der Steuer abgezogen werden.
Umzugskosten einsparen – und mit Steuertipps Kosten absetzen

Fazit:

Wer aus beruflichen Gründen einen Wohnortwechsel anstrebt, dem stehen alle Türen offen seine Kosten beim Finanzamt geltend zu machen. Wobei die Inanspruchnahme der Pauschale nicht nur während des Umzugs die bequemere Lösung ist. Höhere Auslagen werden weit genauer vom Finanzamt überprüft und der Steuerpflichtige trägt die objektive Beweislast für die geltend gemachten Kosten.

Im Optimalfall trägt der Arbeitgeber die Umzugsausgaben. Da auch für ihn einige Steuervorteile aus diesem Arrangement entstehen, lohnt es sich immer den Arbeitgeber auf diese hinzuweisen. Bei einem privaten Umzugsvorhaben kommt man um das Sammeln aller Quittungen zwar nicht umhin, kann aber immer noch deutlich seine Kosten reduzieren.

 
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