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Wie berechnen sich Umzugskosten eigentlich?

Antworten auf Fragen wie „Wie teuer ist ein Umzug?“ oder „Was kosten Umzugsunternehmen?“ greifen häufig zu kurz, abgesehen davon, dass kein Mensch auf Eingaben in den Google-Suchschlitz käme a la: „Was kostet ein Urlaub?“, „Wie viel wiegt ist ein Panzer?“ oder „Was verdient ein Mann brutto, wenn er 30 Jahre alt ist?“.

Die Berechnungsmodelle sind so unterschiedlich, wie es Umzüge selbst sind. Eine pauschale Berechnungsgrundlage für die Ermittlung von Umzugsgesamtkosten existiert einfach nicht. Zu unterschiedlich sind die Voraussetzungen schlichtweg. Handelt es sich beispielsweise um einen Umzug innerhalb der Schweiz oder um einen Firmenumzug?

Vollkommen klar ist, dass Umzüge immerzu regional bezogene Ereignisse sind. In ländlichen Gebieten ist der Möbeltransport sicherlich preiswerter als in Metropolen wie Köln, Berlin, Hamburg oder München. Privatumzüge werden häufig anhand von Faustregeln kostenseitig überschlagen, die sich an der Quadratmeterzahl der Wohnungsgröße orientieren. Hingegen rechnen Umzugsfirmen gewerbliche Umzüge bevorzugt mit Kubikmeter-Angaben aus.

Wer ohne Anfrage an eine Umzugsfirma die ungefähren Gesamtkosten berechnen möchte, sieht sich mit einer Vielzahl einzelner Kostenpositionen konfrontiert. Schnell wird klar, dass Umziehen in Deutschland keine preiswerte Angelegenheit ist.

Vor diesem Hintergrund scheuen viele Privatleute tatsächlich den Wohnungswechsel. Zum einen müssen ausreichende Finanzmittel zur Verfügung stehen, um den Möbeltransport bewältigen zu können, zum anderen zeigen Umzugsstudien 2018, dass Bürger in großen Städten wie München vor dem Wohnungswechsel auch deshalb zurückschrecken, weil sie keinen günstigen (bezahlbaren) Wohnraum finden und statt dessen von Umzug zu Umzug eklatante Mietpreiserhöhungen drohen.

Private Umzugskostenberechnung – ohne Anfrage

Der Auszug aus einer Wohnung ist stets mit einer Reihe von Umzugsnebenkosten verbunden, die im Vorfeld tatsächlich schwer kalkulierbar sind.

Mal ist es ein fehlender Wohnungsschlüssel, der nachbestellt werden muss. In einem anderen Fall sind es Ausgaben für eine Halteverbotszone vor dem Umzugsobjekt. Selbst die Arbeitszeiten und Mietzeit lassen sich im Vorfeld schwer kalkulieren, da beim Möbeltransport stets unvorhergesehenes eintreten kann (Stau, Witterungsbedingungen).

Erfahrungsgemäß umfassen Privatumzüge eine Vielzahl einzelner Kostenpositionen. Die nachfolgende Checkliste fasst die wichtigen Kostentreiber zusammen:

  1. Beschaffung von Umzugsmaterialien (Umzugskartons, Verpackungen)
  2. Möbeldemontage, Hilfe bei den Umzugsvorbereitungen
  3. Renovierungsmaterial in der bisherigen Wohnung (Farbe, Schönheitsreparaturen)
  4. Arbeitsleistung für Malerarbeiten, Montage, Handwerkerleistungen)
  5. Reinigung der alten Wohnung – Müllentsorgung
  6. Möbeltransportkosten (Autovermietung oder Umzugsspedition)
  7. Ausgaben für Umzugshelfer (privat organisiert oder gewerblich)
  8. Kosten für die Einrichtung einer vorübergehenden Halteverbotszone
  9. Kosten für amtliche Ummeldungen (Meldeamt, Zulassungsstelle)
  10. Nutzung der Post-Weiterleitung an die neue Adresse (Nachsendeauftrag)
  11. Ausgaben für die Ummeldung von Telefon, Internet, TV (Bereitstellungspreis)
  12. Investitionen, die Neuanschaffungen in der neuen Wohnung betreffen
  13. Vorfinanzierung von Mietkautionsleistungen
Umzugspreise Anfrage
1. Wie Umzugsunternehmen einen Wohnungswechsel berechnen

: Voraussetzung für die Kalkulation eines Möbeltransports sind die Kerngrößen des Vorhabens. Dazu gehören Straße und Hausnummer des Auszugsorts. Und selbstverständlich die Adressdaten der neuen Wohnung am Einzugsort.

Um einem Missbrauch vorzubeugen ist die Angabe der Postleitzahl erforderlich, die mit dem Ortsnamen übereinstimmen sollte. Eine Online-Abfrage sichert die Angaben mittels Datenbankfunktionen ab.

Darüber hinaus ist für die Ermittlung des Angebotsbetrags wichtig, ob der Umzugstag starr definiert oder mit der Angabe „ab“ flexibel vorgegeben werden kann. Die Angabe der Wohnungsfläche komplettiert alle Pflichtangaben.

Selbstverständlich beeinflusst es die Gesamtsumme der Umzugsausgaben, in welcher Region Deutschlands der Möbeltransport stattfinden soll. Einige Bundesländer sind preiswert und andere Regionen gelten als hochpreisig, was besonders für Großstädte wie Frankfurt, Köln, Stuttgart, München und Hamburg gilt. In Berlin, Hamburg und München ist der Zeitpunkt der Umzugsanfrage entscheidend.

Kostenberechnung online
2. Wie man die besten Angebote online ermittelt

: Für die Berechnungen der Umzugsfirma ist es entscheidend, wie groß das Transportvolumen ist. Danach richtet sich der Preis (Wohnung, Haus, Zimmer). Auf der Hand liegt, dass dem Unternehmer daran gelegen ist, möglichst lukrative Aufträge zu ergattern, die seinen Fuhrpark und sein Team von Möbelpackern z. B. einen gesamten Tag beschäftigt halten.

Firmenumzüge gelten als lohnend. rentabel sind auch Privatumzüge, ab einer gewissen Wohnungsgröße. Beiladungen, Klaviertransporte und Einlagerungen sind nicht sonderlich attraktiv, was auch für Haushaltsauflösungen und Seniorenumzüge im kleineren Umfang gilt.

Tipp: Nehmen Sie sich bei den Angaben etwas Zeit. Um auszurechnen, wie hoch die Gesamtkosten des Umzugs sind, sind wesentliche Angeben unumgänglich (Etage, Zimmeranzahl, Personen, die in der Wohnung leben, Aufzug vorhanden oder nicht?) Zu den Daten, die dem Sachbearbeiter in der Spedition vorliegen sollten gehört ebenfalls ob der Möbeltransport ggf. bezuschusst wird (rein privat, Arbeitsamt, Sozialamt, Jobcenter, Arbeitgeber).

Online Umzugsausschreibung vornehmen
3. Besichtigungstermin – unumgänglich bei Qualitätsumzügen und belastbaren Angeboten

– „Fair geht vor!“ – In Ihrem eigenen Interesse sollten Sie alle Details benennen, die wichtig für jemanden sind, der Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Preisangebot zusendet.

Klar, man kann als potentieller Auftraggeber einzelne Angebotspositionen verschweigen und sicherlich hat jeder Umzugsprofi auch einen gewissen Toleranzbereich einkalkuliert. Es empfiehlt sich allerdings nicht, diesen auszureizen. D. h. Sofern auf dem Dachboden, im Keller oder in der Garage sperrige Dinge eingelagert sind, geben Sie diese an.

Das schützt Sie vor Preiskalkulationen, die sich nicht am tatsächlichen Aufwand orientieren und bei denen nach getaner Arbeit jeder Firmenchef Extrakosten in Rechnung stellt.

Ab einem gewissen Umzugsvolumen empfiehlt es sich ohnehin einen Besichtigungstermin zu vereinbaren. Auf diese Weise fällt die Kalkulation der voraussichtlichen Kosten sehr genau aus. Erfahrene Umzugsberater können Ihnen innerhalb sehr kurzer Zeit vorhersagen, in welcher Höhe sich die Transportkosten bewegen werden.

Preise online recherchieren
4. An wen Umzugsausschreibungen übermittelt werden

sind persönliche Daten und unterliegen spätestens seit dem Jahr 2018 strengen Datenschutzrichtlinien (DSGVO). Wie mit den einzelnen Personendaten verfahren wird, ist von Vermittler zu Vermittler unterschiedlich. Klar ist, dass der Umzugsinteressierte seine Einwilligung zur Verarbeitung und Weitergabe der Daten gegeben haben muss.

Wer daran interessiert ist eine Auswahl passender Kostenberechnungen durch Firmen zu erhalten, sollte sich also mit dem Gedanken anfreunden Daten preiszugeben. Das jedoch unterscheidet den Urlaubsreisenden jedoch nicht vom Umzugsplaner. Vielleicht mit dem Unterschied, dass alle Angebotsformen, die zur Kalkulation von Transportkosten dienen, nie verbindlich sind und auch keine Zahlungsinformationen im Web bereitgestellt werden müssen.

Die Empfänger der Umzugsdetails sind in der Regel Spediteure. Deren Auftragsbearbeitung nimmt die Anfragen entgegen und synchronisiert diese mit den Kapazitätsmöglichkeiten. Ist das Umzugsunternehmen prinzipiell in der Lage den Transport zu realisieren, wird ein Kostenvoranschlag erstellt, der sich stark an Erfahrungswerten orientiert.

Vorteil: Nur der Möbeltransporteur stellt ein Umzugsangebot zu, der tatsächlich zum vorgesehenen Termin Arbeitskräfte zur Verfügung stellen kann.

Empfänger Ihrer Umzugsdaten sind empfehlenswerte (und mit einer guten Beurteilung durch Kunden vor Ihnen versehenen) Möbelspeditionspartner von umzug-easy (Immobilienscout).

Deutschlandweit sind dem System zirka 1.000 Umzugsfirmen angeschlossen. Angebote, die in Ruhe verglichen werden können, erreichen Umzugsplaner durchschnittlich ein halbes Dutzend, per E-Mail und die ersten treffen wenige Stunden nach dem Absenden des Formulars ein.

Checkliste Umzugsberechnungen
5. Umzugsgutliste – erforderlich oder nicht?

Eine Liste mit Ihrem Inventar ist für die Berechnung der typischen nicht notwendig.

Natürlich sind diese Angaben (wie viele Bücherregale, Tische, Schränke, Sessel, Sideboards, Vitrinen, Stühle, etc.) gerne gesehen. Doch orientieren sich die meisten Voranschläge an Erfahrungsformeln (privat = Personenanzahl + Quadratmeter) sowie im Fall von Firmenumzügen (Mitarbeiteranzahl, Bürofläche, Kubikmeter).

Unser Vorschlag: Sparen Sie sich alle Angaben zu Einrichtungsdetails, Möbelmengen und sonstigem. Vereinbaren Sie statt dessen lieber einen Vor-Ort-Termin, in dem die individuelle Umzugssituation unter Augenschein genommen werden kann.

Kostenberechnung Berlin umziehen in Berlin
6. Welche Vorteile durch die Nutzung von umzug-easy entstehen

zurückblicken. Die Umzugsanfragen werden einfach und verständlich entgegengenommen. Auch englischer Sprache wird das Formular angeboten:

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Die Hilfsangebote der Firmen beziehen sich dabei nicht nur auf den reinen Möbeltransport. Professionelle Helfer sind in der Lage die gesamte Umzugsrealisation zu planen und durchzuführen. Einschließlich der Demontage von Möbeln, dem Packen von Umzugskisten oder dem Einrichten von Halteverbotszonen.

Die bei umzug-easy angeschlossenen Firmen realisieren bei Bedarf ein Rundum-Wohlfühl-Paket und halten ggf. spezielle Umzugsfahrzeuge bereits. Alle Umzugsanfragen können auch internationale Kostenvoranschläge beinhalten und stehen innerhalb weniger Stunden kostenlos bereit.

Jedes Umzugsunternehmen wurde von ImmobilienScout zuvor qualitätsgeprüft.

Kalkulationsgrundlage bei der Berechnung
7. Was die Kalkulationsgrundlagen von Umzugsfirmen sind

Die schlechte Nachricht ist: Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Die gute Nachricht gleich hinterher. Eine Reihe wesentlicher Orientierungspunkte helfen dabei, die Dienstleistung eines Möbelspediteurs im Vorfeld einzuschätzen.

Vor Augen führen muss man sich die Unterschiedlichkeit der Herausforderungen, denen sich „Möbler“, wie man sich innerhalb der Branche selbst gerne bezeichnet, stellen. Mit der zunehmenden Preisvergleichbarkeit nimmt die Beratungsleistung ab. Und dieser Trend ist nicht zum Wohl des Kunden. Denn gerade in der Phase der Preisbestimmung zeigt sich die Kompetenz des Kundenberaters und seine Treffsicherheit, was die Kostenkalkulation betrifft.

Für die kaufmännische Berechnung von Transportangeboten gelten: 

  1. Eigenleistung des Auftraggebers (Verpacken, Demontieren, Vorbereiten)
  2. Privatumzug oder Firmenzug
  3. Umzugsvolumen (Wohngröße, Zimmeranzahl, Personenanzahl)
  4. Umzugsumstände (Etage, Aufzug, Güte des Umzugsgutes, Klavier, Tresor)
  5. Datum der Umzugsrealisation (Wochenende, Auslastung, Personalbedarf)
  6. Sonderleistungen (Küchenmontage, Einpacken, Verleih Packmaterial)
  7. Transportentfernung (Innerorts, Nahbereich, Fernbereich, Internation)
  8. Auftragsregion (Metropole, Ballungsgebiet, ländliche Gegend) 

Fragen nach den Kosten von Umzugsfirmen lassen sich also so gut wie gar nicht beantworten. Auch deshalb nicht, weil manche Firmenchefs Umzugsaufträge an Subunternehmer weitervermitteln. Wie viele Vermittler in der Kette der Auftragsvergabe mitverdienen ist für Kunden in der Regel undurchsichtig.

Merke: Die Angabe von Arbeitsstundenlöhnen lässt eine gewisse Kostentransparenz zu, da der Möbeltransportbereich naturgemäß weniger vom Materialeinsatz geprägt als von den Arbeitsleistungen der Möbelpacker und Lkw-Fahrern ist.

Die Arbeitsleistungen von Umzugfirmen lässt sich grob unterteilen in: 

–      Einpacken (ggf. Demontage)

–      Transportieren (Beladen, Befördern, Entladen)

–      Auspacken (Möbelmontage, Geräteanschluss, Installation)

8. Die wesentlichen Dienstleistungen bei Umzugsunternehmen

Kein Umzugsvorhaben ist wie ein anderes. Deshalb sind Möbelspeditionen von Natur aus flexibel aufgestellt und reagieren auf die jeweiligen Anforderungen. Kalkulatorisch macht es für den Unternehmer natürlich einen Unterschied, ob es sich um einen 2-3 Zimmer-Umzug von rund 80 qm handelt, der im Nahbereich bis 100 Kilometer Transportentfernung mit zirka 1.000 Euro zu veranschlagen ist.

Oder ob, der Auftraggeber über ein Wohnobjekt mit mehr als 120 qm verfügt und der Lkw im Fernbereich eingesetzt wird. Die Preisgrenze von 2.000 Euro (inklusive MwSt.) wird in diesen Fällen leicht übersprungen.   

Die Leistungen eines Umzugsauftrags setzen sich wie folgt zusammen: 

  1. Akquisekosten (Werbung, Homepage, Marketing)
  2. Aufwendungen für die Angebotserstellung
  3. Aufwand einer Vorort-Besichtigung und Detailberechnung
  4. Umzugsvorbereitungen (Halteverbotsgenehmigung, Dispositon)
  5. Leistungserbringung am Auszugstag (Arbeitsleistung, Material)
  6. Fuhrparkeinsatz
  7. Inanspruchnahme von handwerklichen Sonderarbeiten
  8. Auspacken, Aufbau, Inbetriebnahme im neuen Wohnobjekt

Tipp: Wer einen Preisvergleich in der Vorbereitungsphase anstellen möchte, der kann sich hier eine Sammlung praxisbewährter Umzugstipps zu Gemüte führen. Diverse Hinweise helfen effektiv dabei Umzugskosten in erheblichem Umfang einzusparen.

Ein aufschlussreicher Kostenvergleich kann sich ergeben, wenn man die Investitionen in Verpackungsmaterial im Falle eines Kaufs mit den Leihangeboten von Möbelspediteuren vergleicht. Da Transportprofis in der Regel nur auf Profiqualität zurückgreifen, sind z. B. Umzugskartonagen als Mietpreisangebot preiswerter, als der Erwerb von einschlägigen Billigangeboten in Baumärkten.

Schon gewusst? In Großstädten wie Berlin und Hamburg ist auch die Miete von Umzugskartons bei Spediteuren möglich, bzw. der Kauf und die anschließende Rücknahme (im Fall von wieder verwendbarer Qualität) zum Rücknahmepreis. 

Eine weitere Kostenrechnung, die sich auszahlen kann ist die Kombination von studentischen Hilfskräften bei der Umzugsvorbereitung (Einpacken), dem Einsatz von Transportspezialisten und dem anschließenden Auspacken, Reinigen und Einräumen der Gegenstände in der neuen Wohnung.

Der Durchschnittspreis für das Ein- und Auspacken beläuft sich in der Kostenberechnung eines Möbeltransporteurs auf einen Stundenlohn von 25-35 Euro (inkl. MwSt). Die Zusammenarbeit mit studentischen Umzugshelfern ist in solchen Aufgabengebieten preiswerter und lässt sich durchaus miteinander kombinieren.

9. Wie eine Kostenanfrage bei Umzugsfirmen funktioniert

Der Kunde gibt in der Angebotsmaske alle wesentlichen Umzugsdaten an. Dazu gehören natürlich die genauen Anschriften, die Objektgröße der Immobilie sowie der Wunschtermin des Auszugstags.

Einer Auswahl an professionellen Helfern in der passenden Region wird die Angebotssuche zur Verfügung gestellt. Bundesweit sind mehr als 1.000 Umzugsdienstleister an dem System angeschlossen.

Potentielle Auftraggeber erhalten von den Firmen, die ausnahmslos qualitätsgeprüft sind, eine zeitnahe Rückmeldung, zumeist per E-Mail oder telefonisch. Auf diesem Weg werden die Angebotsdetails hinterfragt oder sogleich eine unverbindliche Vor-Ort-Einschätzung der Wohngegebenheiten in Form eines Besichtigungstermins vorgenommen.

Aufgrund von Erfahrungswerten nehmen die am System angeschlossenen Unternehmen eine Preisbewertung vor und senden dem Kunden eine ungefähre Preisabschätzung zu. Nutzer der Angebotsanforderung erhalten auf diese Weise rund ein halbes Dutzend Preisangebote von qualifizierten Fachunternehmen aus der Region. 

Der weitere Auftragsstatus wird zwischen den Interessenten und möglichen Auftragnehmern individuell ausgehandelt, was auch die finale Angebotshöhe, Auftrags- und Rechnungsabwicklung betrifft.

 

10. Mit einer Umzugsfirma umzuziehen ist oft preisgünstiger als man denkt

Umziehen ist stets mit finanziellen Aufwendungen verbunden. Umzüge zum Billigtarif lassen sich vielleicht noch im Studentenalter realisieren, indem sich Ortswechsel vielerorts auf Ein- oder Auszüge in Wohngemeinschaften beziehen. Ab einer Wohnungsgröße von 60 Quadratmetern ist zumindest ein Umzugstransporter notwendig.

Addiert man dann die Aufwendungen für den Kauf von Umzugskartons hinzu und den Stundenlohn für Helfer hinzu lässt sich die Summe x für den reinen Möbeltransport leicht berechnen.

Die Zusammenarbeit mit Dienstleistern ist in Mode gekommen. Die Preise orientieren sich an der Nachfrage und der Angebotsmenge und die hat in ihrer Sichtbarkeit enorm zugenommen, in den vergangenen Jahren. Daran angepasst sind die Angebote von Umzugsfirmen, die vom kleinen Transportservice mit 2 Leuten und einem Lieferwagen bis hin zu großen Möbelspeditionen reichen, die auch große Büroumzüge international abwickeln können.

Bevor man sich also die Mühe macht und Einzelpositionen kalkuliert (Umzugswagen, Verpackung, Möbelpacker) kann man in Erwägung ziehen die Absicht des Wohnungswechsels bekannt zu geben und einschlägige Preisvorschläge anzufordern.

Keine renommierte Umzugspedition käme auf die Idee, den Lkw-Fuhrpark für kleine (bis 50 qm) Privatumzüge im Nahbereich anzubieten (ca. 600 Euro). Vor diesem Hintergrund richten sich Umzugsangebote stets nach den Erfordernissen. 

Bei der Preisbetrachtung sollte man zudem bedenken das Rechnungen von Umzugsfirmen steuerlich geltend gemacht werden können. Bei berufsbedingten Ortswechseln lassen sich Arbeitgeber gelegentlich zu einem Zuschuss bewegen. Der AG braucht in diesem Fall einen Rechnungsnachweis. Unter gewissen Voraussetzungen übernimmt auch das Jobcenter Kosten des Umziehen, z. B. wenn damit ein Jobantritt verbunden ist.

Übrigens: In Städten wie Berlin, Köln, Hamburg und München ist die Nachfrage nach Firmen groß, die Umzüge auf Ratenzahlung anbieten. Wenige Anbieter werben aktiv damit, doch im individuellen Dialog kann man als potentieller Auftraggeber die Möglichkeit von Teilzahlungen ja mal ansprechen.

Umzugskosten schätzen - eine Preisliste
11. Ungefähre Preisangaben in Form einer Kostentabelle

Die Preisspannen können nur vage Auskunft darüber geben wie teuer Umzüge sind. Zu viele beeinflussende Faktoren spielen bei der Berechnung eine Rolle. Als Faustregeln zur Hochrechnung dienen Quadratmeterangaben. Anhand von Erfahrungswerten lassen sich ungefähre Angebotspreise bestimmt.

Beispiel: Eine Wohnungsfläche von 70 qm übersteigt selten ein Transportvolumen von 40 qm. Der Umzug einer Wohnungsgröße von 130 Quadratmetern (3-5 Zimmer oder kleines Haus) lässt selten mehr als 60 cbm Ladevolumen entstehen. 

Die hier aufgeführten Umzugskosten verstehen sich als grobe Anhaltspunkte. Sie berücksichtigen weder eine abweichende Arbeitsintensität, einen erhöhten Bedarf an Verpackungsmaterial oder besondere Transportbedingungen (Werttransporte, Beladungshindernisse, etc.)

  • Wohnfläche
  • Quadratmeter
  • 40 qm²
  • 70 qm²
  • 100 qm²
  • ab 130 qm²
  • Regional
  • bis 50 km
  • 400-600 €
  • 600-1100 €
  • 800-1500 €
  • ab 1500 €
  • Nahbereich
  • bis 100 km
  • 600-700 €
  • 800-1400 €
  • 900-1700 €
  • ab 1700 €
  • Fernbereich
  • ab 100 km
  • 700-1100 €
  • 900-1600 €
  • 1200-1900 €
  • ab 1800 €

Die angegebenen Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und beziehen sich auf Durchschnittswerte.

Generell gilt das Ladevolumen als preisbestimmend. Wer also seine Transportkosten selbst ausrechnen möchte, der sollte sich über das Ladevolumen preislich nähern. Dieser Berechnungsweg ist z. B. bei der Bestimmung eines Umzugswagens in der richtigen Größe naheliegend.

Wer sein Umzugsvorhaben selbst organisiert und durchführt ist daran interessiert die passende Ladekapazität zu ermitteln. Auf der Hand liegt, dass zu knapp bemessene Transporter oder Lkw unliebsame Mehrkosten verursachen.

Firmenumzüge, also Büroumzüge, werden bevorzugt in Kubikmeterangaben kalkuliert. Bis 5 Mitarbeiter fallen zwischen 20-50 cbm an. Ab einer Firmengröße von 15 Mitarbeitern rechnet man zwischen 5-10 cbm pro Person.

Umzugskostenrechner nutzen
12. Wie genau online Umzugskostenrechner bzw. Planungstools sind

Es macht Sinn die voraussichtlich zu erwartenden Kosten des Möbeltransports auszurechnen. Leider muss der ein oder andere bei dieser Gelegenheit feststellen, dass die wahrscheinlichen Ausgaben seine finanziellen Möglichkeiten übersteigen. In vielen privaten Haushalten Deutschlands zehren die Investitionen, die mit einem Wohnungswechsel verbunden sind auf. Nicht wenige müssen sogar eine Teilfinanzierung in Anspruch nehmen.

Was liegt also näher unter Verwendung von Kostenrechnern die ungefähren Kosten zu taxieren? Nichts, und deshalb alleine macht diese Form der Angebotseinholung schon Sinn. Ganz zu schweigen von der mindestens genauso hilfreichen Möglichkeit überhaupt mit geeigneten Transportfirmen in Kontakt zu kommen, die auf Umzüge spezialisiert sind.

Logisch ist, dass diese Firmen Auftragsdetails benötigen. Daraus ergibt sich gleichzeitig eine kostenseitige Ungenauigkeit. Denn die Angaben des potentiellen Auftraggebers müssen so vollständig wie möglich sein, um belastbare Vorausberechnungen anstellen zu können. 

Nicht jeder geht bei der Angabe von Eckwerten gewissenhaft vor. Hieraus ergibt sich die erste Ungenauigkeit. Darüber hinaus sind Planungstools zwar in der Lage grobe Wohnsituationen zu erfassen, spezielle Gegebenheiten lassen sich jedoch nur vom Fachmann vor Ort einschätzen.

Umzugskostenrechner sind geeignet um den ungefähren Transportkosten auf die Spur zu kommen. Für eine erste Abschätzung ist das äußerst praktisch. Genauer gestalten sich Berechnungen, wenn mit Umzugsgutlisten (Möbellisten) gearbeitet wird. Ziemlich genau lassen sich Preise beziffern indem Auftraggeber mit möglichen Auftragnehmern Besichtigungstermine vereinbaren. In diesem Fall sind sogar Festpreisvereinbarungen möglich, sofern sich der Kundenberater auf einen solchen Deal einlässt.

Preise von Umzugsunternehmen kalkulieren lassen
13. Was kostet ein Umzug über 400 oder 500 Kilometer und was einer über 600?

Derartige Fragen nach Pauschalpreisangaben sind populär, jedoch kaum seriös zu beantworten. Schließlich ist die Fahrstrecke von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Handelt es sich um 500 Autobahnkilometer innerhalb Deutschlands? Wie hoch ist der Anteil der Landstraßenstrecken?

Welches Transportvolumen soll über 400, 500 oder 600 Kilometer befördert werden? Handelt es sich um einen vergleichsweise flotten Transporter (bis zu 150 km/h schnell) oder um einen voll beladenen 7,5 Tonner, der mit Rücksicht auf das Transportgut mit 80 km/h unterwegs ist? 

Steht der Fahrer auf einer langen Strecke mehrmals in Staus, wird es sicherlich in den seltensten Fällen diese Mehraufwendungen auf eigene Rechnung nehmen. Deshalb werden bei Ferntransporten stets Stau- und gesetzlich vorgeschriebene Ruhezeiten berücksichtigt. 

Die Frachtpreise variieren stark, abhängig vom Ladevolumen und von den Entfernungsklassen. Ob ein Möbelspediteur Kosten pro gefahrenen Kilometer veranschlagt oder sich seine Berechnung auf einen Pauschalpreis (Fahrerarbeitszeit plus Fahrzeugfixpreis) bezieht ist individuell abhängig.

Pro Transportkilometer bewegen sich bei einem Lastwagen die Preise zwischen 0,80 Euro und 1,80 Euro. Preislich beeinflusst wird die Kalkulation davon, ob es sich um ein Fahrzeug aus dem Fuhrpark eines Unternehmens handelt oder um einen Miettransporter/-Lkw. Bei letzterem entscheidet z. B. eine Einwegmiete über den Preis, was bei längeren Entfernungen wie im Fall von 500 Kilometern grundsätzlich für bundesweit agierende Autovermieter spricht.

 Da es sich bei Umzugsangeboten überwiegend um Mischkalkulationen handelt, sind Frachtpreisberechnungen nur mit individuellen Gegebenheiten vorzunehmen. Preisbestimmend sind u. a.: 

  1. Transportart (Beiladung, Umfang)
  2. Rahmenbedingungen bei einer Mischkalkulation
  3. Autobahn- und Landstraßenanteile
  4. Region (Inlandsumzug, Maud, Ruhezeiten, grenzüberschreitender Transport, Wartezeiten)
  5. Treibstoffkosten
  6. Transportsituation (Jahreszeit/Witterung, Verkehrslage, Standzeiten)
  7. Eigentumsverhältnisse – eigener Fuhrpark oder Mietfahrzeug
  8. Fahrer-Qualifikation (Berufskraftfahrer, studentische Hilfskraft mit Führerschein

Im Umzugszusammenhang kommen verschiedene Tarif- und Fahrzeugklassen zum Einsatz. Als das wären: Caddy/Bus, Sprinterklasse, Schwerlast-Bus, 7,5 Tonner Lkw, 15 Tonner Lkw. Bei den Stundensätzen werden zumeist mindestens 2 Stunden als Mindesttarif vorausgesetzt. 

Die Speditions-Stundensätzen variieren im Nahbereich bis 100 Kilometer zwischen 50 Euro/Std. (Caddy & Sprinterklasse) bis hin zu 65 Euro/Std. für 7,5 Tonner und 15/16 Tonner. Die genannten gewerblichen Preise verstehen sich zzgl. 19 % Umsatzsteuer. Berechnungsgrundlage sind die Stunden ab Standort hin und zurück.

Alternativ können Tagessätze Aufschluss geben, die sich häufig auf einen Zeitraum bis maximal 10 Stunden beziehen.

Speditions-Preisliste 2019 (Durchschnittsangaben deutschlandweit)

  • Sprinterklasse
  • Rechengrundlage
  • Stundensatz
  • Tagessatz
  • Kilometersatz
  • Sprinterklasse
  • Rechengrundlage
  • 45-55 €
  • 350-450 €
  • 0,55-075 €
  • 7,5 bzw. 15/16 t
  • Rechengrundlage
  • 50-75 €
  • 450-650 €
  • 0,95-1,60 €

Je nach Auftragssituation gesellen sich zu den Speditionspreisen noch Spesen bzw. Übernachtungskosten für die Unterbringung des Fahrers.

Bleiben wir beim Preisbeispiel dem die Entfernung von 500 Kilometern zugrunde liegt, würde eine Beförderung mit einem Transporter plus Fahrer zwischen 275 und 375 Euro kosten. Mit einem Lkw liegt der Preis in einer Spanne zwischen 475 und 800 Euro.

 

14. Wie teuer es ist umzuziehen – pauschale Transportkosten versus Gesamtkosten

Beim Versuch sich über die Gesamtausgaben eines Umzugsvorhabens im Klaren zu werden überschlagen viele Privatleute leider bedeutende Kostentreiber. Nennenswerte Ausgaben lassen sich auf den ersten Blick leicht übersehen. Wer allzu blauäugig Kosten ansetzt läuft Gefahr sich finanzielle Aufwendungen zusammenzureimen, die keiner Gesamtbetrachtung standhalten.

Naturgemäß können viele Umzugskostenhilfen, die online angeboten werden, nennenswerte Ausgabenpositionen eines Wohnungswechsels gar nicht erfassen. Mitberechnen muss man nämlich eine Fülle weiterer Faktoren, die an einem Auszug, dem Transport und dem Einleben in der neuen Wohnung beteiligt sind. Hierzu zählen in der Gesamtkostenbetrachtung abgesehen von den Transportausgaben am Umzugstag: 

    1. Aufwendungen für die Wohnungssuche (Inserate, Maklerkosten beim Immobilienerwerb)
    2. Zahlungen für die Renovierung (Schönheitsreparaturen) in der bisherigen Wohnung
    3. Doppelte Mietbelastungen (besonders häufig bei Haushaltszusammenführungen)
    4. Kosten für die Beschaffung von Verpackungsmaterial (Kartonagen, Luftposterfolie)
    5. Auslagen für die Müllentsorgung (Container, Reinigungskraft, Gebühren der Entsorgung)
    6. Überscheidungen bei der Leistung von Mietkautionen
    7. Ablösen (Einbauküchen, Einbauschränke, Hausrat, Lampen, u.s.w.)
    8. Geldleistungen für Neuanschaffungen und Luxus (Baumärkte, Möbelhäuser, Technik)
    9. Belastungen verursacht von Handwerkern, Hilfskräften, Freundschaftsdiensten, Trinkgeldern
    10. Beträge für die Adressänderung (Post Nachsendeauftrag, Kfz-Ummeldung, nicht genutzte Sonderkündigungsformen, etc.)

Die finanziellen Auslagen sind derart individuell, wie sich Umzüge im Allgemeinen gestalten. Viele Posten sind abhängig vom Grad der Eigenleistung und der vorhandenen „Connections“. Manches lässt sich in jungen Jahren durch die Zahlung eines Obolus realisieren.

Allgemein helfen alle Formen von Freundschaftsdiensten und wirken sich kostensenkend aus. Die Erfahrung zeigt: preislich enorm entscheidend ist alle Maßnahmen so frühzeitig wie möglich in die Wege zu leiten und en kapitalintensivsten Ausgabeposten einem Preisvergleich zu unterziehen. 

Merke: Die Gesamtbetrachtung der Ausgabesituation ist beim Umziehen entscheidend. Aufgrund der Komplexität der Thematik fokussiert sich in Online-Ratgebern vieles rein auf die Kosten des Möbeltransports. Das ist unzweifelhaft zu kurz gedacht. Es gibt tatsächlich Leute, die beim Privatumzug einige Hundert Euro bei den Transportaufwendungen einsparten und gleichzeitig die gleiche Summe unnötigerweise bezahlten, weil sie wesentliche Belastungen im Gesamtzusammenhang nicht im Blick behielten.

Umzug-Kosten-Berechnung-was-beachten
15. Kosten vergleichen – worauf achten beim Einholen von Angeboten?

Die Berechnung von Umzugskosten orientiert sich zumeist an einer groben Datenfülle. Derjenige, der den Umzug plant interessiert sich schließlich primär für eine ungefähre Kosteneinschätzung. Und diese Herangehensweise an das Thema macht Sinn. Schließlich wird kaum ein Interessent in Anspruch nehmen, dass es sich bei einer vagen Preisberechnung sogleich um die Ausarbeitung eines verbindlichen Angebots handelt.

Kostenvoranschläge sind hingegen an gesetzliche Bestimmungen gebunden. Sie sind meistens zeitlich beschränkt und beanspruchen weiter reichende Kenntnisse der Sachlage. Maximal bis zu 20 % sollten Preisberechnungen vom Angebotsbetrag abweichen. Für den Auftraggeber sind Vorausberechnungen also vergleichsweise bindend. Vorausgesetzt für die Berechnung der Umzugskosten sind allerdings wahrheitsgemäße Angaben, andernfalls drohen Nachberechnungen, zumeist zum Nachteil des Umziehenden.

Wer die konkreten Preisgebote von Umzugsfirmen vergleichen will, dem fordert es der faire Vergleich ab zunächst alle Angebotspositionen gründlich auf ihre Vollständigkeit hin zu überprüfen. Das gilt auch für Kleingedrucktes. Nicht selten verbergen sich Mehrkosten, die auf dem ersten Blick nicht ins Gewicht fallen in den AGB. Hieraus ergeben sich teils unangenehme Beträge, die gezahlt werden müssen, obschon sie wissentlich gar nicht beansprucht wurden/werden.

Achten sollte man als Auftraggeber auf die Konditionen der Geldleistungen, die zu erbringen sind. Ist eine Barzahlung eingefordert? Werden auf dem Angebot bereits Zahlungsziele ausgewiesen? Handelt es sich um Brutto- oder Nettobeträge (netto nur bei Firmenumzügen erlaubt). Bietet der Auftragnehmer Möglichkeiten der Ratenzahlung? Teilzahlungen werden aufgrund der angespannten Liquiditätssituation vieler privater Haushalte immer beliebter in Deutschland.

Kostenkalkulation beim Umziehen vornehmen
16. Flächen- und Volumenberechnungen über Quadratmeter und Kubikmeter

Die Preisberechnung von Umzügen ist hier und da eine besondere Herausforderung. Manches wird übersehen in der Aufwandsbetrachtung, z. B. weil es eingekellert ist. Hier und da werden ganze Lagerflächen schlichtweg übersehen und fließen deshalb in der Kalkulation nicht ein.

Typischerweise sind hier Lagerflächen auf dem Dachboden zu nennen, in Garagen oder die Sammlung von Gartenmöbeln, Werkzeug und Umzugsgut, dass stets außerhalb der Wohnung aufbewahrt wurde. 

Wer also sein Umzugsangebot von Beginn an möglichst sparsam gestalten möchte, der sollte clever haushalten und sich von Unnötigem trennen bevor es zum vergleichsweise kostspieligen Transport in neuen wohnliche Gegebenheiten kommt.

Es ist unwirtschaftlich Dinge einzulagern. Gleiches gilt für den Transport von Haushaltsgegenständen, die effektiv nicht (mehr) im neuen Heim benötigt werden. Das Dosieren von Dingen des täglichen Bedarfs liegt bekanntlich im Trend. Geradlinige Mitmenschen begrenzen die Anzahl dringend benötigter Gegenstände auf eine Zahl von insgesamt 100 Stück persönlicher Dinge.

Es lohnt sich an dieser Stelle einen kurzen Moment inne zu halten und darüber nachzudenken, wie viel Ballast wir unter Umständen von Umzug zu Umzug mitschleppen, ohne konkreten Bedarfsgrund über eine gewissen Zeitraum (Puristen nennen in diesem Zusammenhang = 1 Jahr). 

Umzugskosten-Check: Wie viele ungeöffnete Umzugskartons mit Inhalten aus Ihrem persönlichen Leben befinden sich in Ihrem Besitz, die seit Ihrem letzten Wohnungswechsel ungeöffnet in Ihrem Hausstand befinden?   

Tipp: Reduzieren Sie Ihren Hausstand. Diese Maßnahme wirkt sich erheblich und dienlich auf die Gesamtkosten Ihres bevorstehenden Möbeltransports aus.

Pro Quadratmeter rechnet man mit einem Umzugskarton, besagt eine Faustregel. Die Höhe eines Umzugskartons beträgt zirka 30 Zentimeter, ebenso wie die Breite. Die Länge entspricht zirka 60 Zentimeter. Daraus ergibt sich ein Volumen von 50-70 Liter. 1 Kubikmeter entspricht 1.000 Litern. 

Den Bedarf an Ladefläche kann man selbst ausrechnen. Nehmen wir das Beispiel eines Kastenwagens, Modell Mercedes Sprinter. Dessen Ladefläche beträgt etwas mehr als 4 m2 und das Ladevolumen knapp 8 cbm. Zum Vergleich die Daten eines Mercedes Benz Atego 7,5 t = knapp 15 qm Ladefläche (ca. 15. Europaletten) und ein Ladevolumen von rund 35 cbm.

Für die Bedarfsrechnung ergibt sich das Wohnungsgrößen bis 40-50 qm mit einem Transporter realisiert werden können (einfache Fahrt). Ab 70-80 qm ist die Verwendung eines 7,5 Tonners empfehlenswert.  

17. Wissenswertes über Festpreisangebote

Festpreisangebote von Umzugsunternehmen haben eine vermeintlich hohe Attraktivität. In der Tat geht (theoretisch) eine große Preissicherheit von solchen Vereinbarungen aus. Allerdings ist zu bedenken, dass der Möbeltransporteur stets eine gewisse kostenseitige Reserve einkalkulieren muss.

Unvorhergesehene Arbeiten sind bei Umzügen keine Seltenheit. Da die meisten Möbelpacker auf Stundenlohnbasis und nicht auf Projektbasis bezahlt werden, müssen die ausgehandelten Preise den Arbeitsaufwand decken. Dies muss der Umzugsunternehmer sicherstellen, um sein wirtschaftliches Risiko gering zu halten. 

Aus Verbrauchersicht günstig ist die Vereinbarung eines Festpreises, wenn der Kostenvoranschlag aufgrund eines Besichtigungstermins zustande kam. In der Praxis ist es üblich Angebotssummen abzurunden. Darauf lässt sich der Umzugsberater meistens ein, um den Zuschlag zu erhalten.

In jedem Fall ist es bei den Preisverhandlungen hilfreich Vergleichsangebote eingeholt zu haben, die dem Auftragnehmer signalisieren, dass sich weitere Mitbewerber um den Auftrag bemühen.

Wichtig bei Festpreisangeboten: Der Angebotspreis einer Umzugsfirma sollte sich nie auf einen Zeitraum beziehen sondern immer das gesamte Umzugsprojekt einschließen.

Bei besonders preiswerten Anbietern, die darüber hinaus zu einem attraktiven Festpreis arbeiten lohnt ein Blick auf den Versicherungsumfang. Eine besondere Umzugsversicherung ist selten notwendig, da sie im gewerblichen Zusammenhang bei Transporten üblich ist. Verwendet der Auftragnehmer jedoch Kleintransporter mit einem Gesamtgewicht das unterhalb von 3,5 Tonnen liegt, ist der Unternehmer nicht verpflichtet das Transportgut auf eigene Rechnung zu versichern. Es lohnt sich also einen Blick auf diese Passage eines Umzugsangebots zu werfen.

Umzugskosten jetzt kostenlos online berechnen lassen

Kostenlos lassen sich die Umzugskosten entweder selbst ermitteln oder man bezieht Umzugsunternehmen in die Kalkulation ein. Bei Selbstberechnung lauern manche Fallstricke. Besser ist es die Berechnung von Profis vornehmen zu lassen und dann genauestens zu prüfen. Grundlage für die Berechnung sind gerne Kubikmeter-Angaben, doch lassen sich diese nicht so leicht ermitteln. Auch hier spielt der Profi bei einer Ortbegehung sofort seine Erfahrungsvorteile aus.

Die kostenlose Berechnung von Firmen vornehmen zu lassen hat noch niemanden geschadet. Schließlich ist das Einholen von Kostenvoranschlägen eine völlig unverbindliche Sache. Übrigens lassen sich ein Teil der Umzugskosten auch steuerlich absetzen.

Praxistipp: Umzugskosten beim Arbeitsamt oder beim Finanzamt geltend zu machen ist weitaus einfacher wenn ein offizieller Kostenvoranschlag, bzw. eine Endrechnung vorgelegt werden kann.

Telekom Umzug - alles zu den neuen Tarifen und Details zu Neuanschlüssen

Die Notwendigkeit Kosten des Umzugs zu ermitteln ist vielen leider nicht bewusst. Tatsächlich lassen deshalb viele Privatleute in die Gefahr finanzieller Engpässe. Umzugsstudien zeigen, dass gerade die Umzugsfinanzierung nicht zu unterschätzen ist und auf Platz 2 der Kardinalfehler angesiegelt ist (nach dem Unterschätzen der benötigten Organisationszeit.

Sind die Ausgaben für die Ummeldung nach dem Umzug weitgehend zu vernachlässigen, so sind die Kosten, die beim Transport des Mobiliars entstehen schon wesentlichere Kostenpunkte.

Das Internet hilft dabei Angebote einzuholen und ganz nebenbei geeignete Umzugsfirmen zu finden, doch wenn alle Kosten final berechnet wurden, sollte man ggf. in Erwägung ziehen einen Kredit für das Umzugsvorhaben aufzunehmen. Das ist besser, als in finanzielle Not zu geraten oder das Girokonto mit teuren Überziehungskrediten zu belasten.

Kostenvoranschlag bei Umzugsunternehmen anfordern

Preisvergleiche liegen im Trend und es ist naheliegend, dass sich Privatpersonen, die sich für die Zusammenarbeit mit einer Umzugsfirma interessieren im Web über ungefähre Preise informiert.

Preislisten von Umzugsunternehmen finden sich online selten und da diese immer stark regional orientiert sind, wären sie auch selten aussagekräftig. Eine konkrete Anfrage mit Hilfe einer Abfrage aller Eckdaten ist da weitaus erfolgversprechender.

Gleich eine Handvoll Umzugsangebote lassen sich per Online-Formular sofort anfordern. Diese Angebote sind z. B. auch vollkommen ausreichend, um dem Jobcenter vorgelegt zu werden. Am besten gibt man in dem Fall, in dem der Kostenvoranschlag zur Genehmigung für die Arge benötigt wird, den Verwendungszweck gleich an.

Umzugsunternehmen kennen die Anforderungen eines Hartz-4-Umzugs bestens und können das Angebot entsprechend gestalten. Für den Fall, dass der Umzug vom Arbeitsamt gefördert wird, haben wir nähere Hinweise und Tipps zusammengefasst, da Umzüge bei Beziehern von Alg-2 recht häufig vorkommen.

Preise im Überblick: Umzugskosten per Quadratmeter oder Kubikmeter berechnen lassen

Je nach Wegstrecke, Menge und Größe des Umzuggutes fallen die Preise für die Beförderung mittels Spedition unterschiedlich aus. Bevor ein Unternehmen den Zuschlag erhält, holen Umziehende am besten zwei oder drei Alternativangebote ein.

Praxistipp:

In ihren Angeboten sollten die Spediteure ihre Leistungen detailliert beschreiben. Nur so können Umziehende die Preise vergleichen und sich einen Überblick verschaffen, wie viel der Auszug und der Einzug tatsächlich kosten wird.

Handelt es sich um einen Kostenvoranschlag, so kann der tatsächliche Endpreis über dem des Angebots liegen. Ist jedoch ein Festpreis als Endpreis ausdrücklich vereinbart, so muss sich der Unternehmer daran halten, es sei denn, die Auftraggeber verlangen während des Umzugs weitere Leistungen.

Erfahren Sie hier, wie sich die Gesamtkosten eines Umzugs des Telekom-Anschlusses zusammensetzen können. Viele Verbraucher schielen lediglich auf die Bereitstellungskosten und Möglichkeiten diese zu vermeiden.

Doch tatsächlich können mit einem Anschlussumzug der Deutschen Telekom weitaus mehr Kosten- aber auch Preisvorteile verbunden sein.

Umzugskosten von Profis kalkulieren lassen – Einsparungen ermitteln

Übrigens: Vorausberechnungen sind umso verlässlicher, je gewissenhafter die Umzugsfirma den Aufwand berechnen kann und das ist in der Regel nur bei einem Vorort-Termin möglich. Ansonsten sind Abweichungen eigentlich der Regelfall und Festpreisversprechen nach reiner Online-Vorlage immer mit Skepsis zu beurteilen.

Umziehen ist Vertrauenssache, schließlich wird einem Spediteur dass eigene Hab und Gut anvertraut. Doch wie können seriöse von weniger verlässlichen Umzugsunternehmen unterschieden werden?

Werden in Inseraten kostengünstige Umzüge angeboten, außer einer Telefonnummer jedoch weder Name und Adresse des Unternehmens genannt, darf man ruhig etwas kritischer nachfragen.

In der Branche ist es üblich, dass Möbelspediteure ihre Angebote kostenlos erstellen. Skepsis ist also geboten, wenn Unternehmen Gebühren für die Angebotserstellung verlangen.

Auch wenn Speditionen damit werben, Kostenvoranschläge unentgeltlich zu erstellen, ist Vorsicht angebracht, schließlich versteht sich dieser Service nicht von selbst.

Werben Speditionen mit Angeboten, die nur die Kosten pro Stunde nennen, verstoßen sie gegen den lauteren Wettbewerb. Solche Angebote täuschen über die tatsächlichen Kosten hinweg.

Eine solide Berechnungsgrundlage ist eine sogenannte Umzugsgutliste. Die Spediteure tragen dort die Menge des Hausstands ein und können so die anfallenden Kubikmeter ausrechnen. Auf diese Weise haben Spediteure und Auftraggeber das Umzugsvolumen sowie die Kosten im Blick. Ein Angebot sollte neben dem Preis auch eine genaue Auflistung aller Leistungen und deren Kosten beinhalten. Umziehende können dann genau abschätzen, wie teuer der Möbeltransport insgesamt wird.

Umzugskostenberechnung – was ist im Schadensfall?

Wichtig im Schadensfall: Die Möbelspedition ist versichert

Übernimmt ein Spediteur den Transport, ist das Umzugsgut gesetzlich mit etwa 600 Euro je Kubikmeter versichert. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Bei höherer Gewalt zahlt das Unternehmen nur, wenn vorher eine entsprechende Zusatzpolice abgeschlossen worden ist. Nicht versichert sind außerdem Tiere, Pflanzen, Schmuck, Wertsachen und -papiere, Urkunden, Lebensmittel sowie Computer – es sei denn, zuvor wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

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Sollte etwas zu Bruch gegangen sein, stellt sich natürlich die Frage: Bis zu welchem Zeitpunkt muss reklamiert werden? Bei offensichtlichen Schäden wie zum Beispiel gebrochenen Stuhlbeinen oder tiefen Kratzern in Tischplatten ist der Spediteur spätestens einen Tag nach dem Transport schriftlich zu informieren. Finden Umzügler verdeckte Schäden – sie sind nicht sofort von außen erkennbar – bleiben ihnen 14 Tage Zeit. Verursachen die Möbelpacker Schäden an Haus oder Wohnung, schaben sie beispielsweise den Putz im Treppenaufgang ab oder zerkratzen sie den Parkettboden, so muss der Schaden innerhalb eines Monats schriftlich angezeigt werden.

Wer packt, der haftet

Was viele nicht wissen: Packt man die Kisten selbst ein, läßt sie aber von einem Spediteur transportieren, haftet dieser nicht für Beschädigungen. Vereinfacht gesagt: Wer packt, haftet auch. Bestimmte Wertsachen oder Computer sind generell nicht versichert, selbst wenn Speditionen den Transport der persönlichen Habseligkeiten übernehmen.

Wer sucht sie nicht? Die Einsparpotentiale, die sich bei einem privaten Ausnahmezustand wie dem eines Auszugs aus der bisherigen Wohnung ergeben.

Wir haben die ultimative Zusammenstellung von Spartipps zusammengetragen, die sich im Fall eines Wohnungswechsels ergeben.

Überzeugen Sie sich selbst!