Umzug Kosten reduzieren – wie sich Kosten einsparen lassen – die besten Spartipps – eine Sammlung von 21 ultimativen Tipps

Wo sich erfahrungsgemäß Umzugskosten effektiv einsparen lassen – billig umziehen – preiswerte Umzugshilfen finden und unnötige Kosten vermeiden um günstig umzuziehen

Umzug Kosten Rechner: Spartipps – vorab Berechnungen vornehmen & Kostenfallen meiden – Umzüge kostengünstig vorbereiten

Nutzen Sie die ultimative Checkliste, mit der sich Umzugskosten einsparen lassen

  1. Umzugsplanung frühzeitig starten
  2. Doppelte Mietzahlung vermeiden
  3. Umzugstermin flexibel gestalten
  4. Korrekte Umzugskarton-Menge berechnen
  5. Abzocke beim Post Nachsendeauftrag vermeiden
  6. Verpackungsmaterialien früh sammeln
  7. Planungshilfen und Ratgeber-Checklisten nutzen
  8. Für finanziellen Spielraum sorgen
  9. Vergleichangebote einholen
  10. Vermeiden von Bußgeldern
  11. Umzugskostenübernahme prüfen
  12. Angebote von Umzugsfirmen vergleichen
  13. Verhindern von unnötigen Einsatzzeiten
  14. Konsequent ausmisten
  15. Lagerflächen-Miete verhindern
  16. Stromanbieterwechsel in Erwägung ziehen
  17. Check von Aktionsangeboten bei Telefon und Internet
  18. Angebote für junge Leute und Studenten nutzen
  19. Stromkosten und Heizkosten sparen durch Smart Home
  20. Recht auf Sonderkündigung prüfen
  21. Steuerliche Möglichkeiten ausschöpfen

Tippsammlung „Umzugskosten sparen“

Umzüge sind zwar immer recht individuelle Angelegenheiten, doch genauso wie man mit zunehmender Lebenserfahrung lernt den Wohnungswechsel geschmeidiger zu organisieren, genauso wissen Umzugsprofis aufgrund von Erfahrungswerten, wo sich konkret Geld einsparen lässt. Wir haben die besten Tipps zum Geldsparen hier zusammengefasst.

  1. Wer möglichst frühzeitig mit den Umzugsvorbereitungen beginnt, hat Auswahlmöglichkeiten und kann sich bewusst für besonders preiswerte Angebote entscheiden. Das gilt nicht nur für die Anmietung von Umzugstransportern sondern grundsätzlich für alle umzugsbedingten Einkäufe und Bestellungen (DSL, Kartons, Hilfsangebote, etc.)
  2. Vermeiden Sie die Zahlung doppelter Miete. Unter Umständen lässt sich der Vermieter auf einen vorzeitigen Mietaufhebungsvertrag ein, wenn Sie einen solventen Nachmieter vorschlagen.
  3. Umzugstermin flexibel wählen – es liegt auf der Hand das Privatumzüge bevorzugt an arbeitsfreien Tagen durchgeführt werden. Das macht das Umzugsvorhaben grundsätzlich teurer. Die Autovermieter wollen mehr Geld für beliebte Transporter wie z. B. den Mercedes Sprinter sehen und Umzugsfirmen verfügen insbesondere an Wochenenden über gut gefüllte Auftragsbücher. Wer Umzugskosten einsparen will, der sollte ‚antizyklisch’ umziehen. Das erhöht die Chance auf bessere Preise und eine günstigere Verhandlungsposition.
  4. Gehören Umzugskartons auch nicht zu besonders kostenintensiven Positionen, so ist die richtige Mengenberechnung der erforderlichen Kisten kostensparend. Grundsätzlich sollten lieber ein paar Umzugskartonagen (als Reserve für alle Fälle) übrig bleiben doch 20 zuviel eingekaufte Kartons belasten den Geldbeutel unnötig.
  5. Sparen Sie unnötige Umzugskosten, in dem Sie sicherstellen den originalen Nachsendeauftrag der Deutschen Post zu beauftragen und nicht überteueren Offerten von Drittanbietern aufsitzen. Die Online-Angebote dieser Firmen sehen den preiswerten Nachsendeanträgen der Post zum verwechseln ähnlich, beinhalten jedoch Zusatzleistungen, die den Mehrpreis nicht rechtfertigen.
  6. Steht der Umzugstermin fest sollten Sie mit dem Sammeln von alten Zeitungen, Decken, Koffern und Behältern beginnen. Auf diese Weise lässt sich der Kauf umweltbelastender Verpackungsmaterialien wie Luftpostlerfolien oder die Anschaffung von Transportdecken verhindern.
  7. Nutzen Sie kostenlose Planungshilfen und Checklisten in der Vorbereitungsphase. Manche Erinnerung und mancher Praxistipp hilft Umzugskosten zu sparen und typische Fehler beim Umziehen zu vermeiden.

8. Umzüge sind insgesamt eine kostspielige Angelegenheit, weil der Wohnungswechsel stets mit einer Vielzahl von Neuanschaffungen, Aufwendungen für die Renovierung, Mietkautionsvorauszahlungen und dergleichen, verbunden ist. Tipp: Sorgen Sie im Vorfeld möglichst für einen ausreichenden finanziellen Spielraum. Das ist preiswerter als übergangsweise teure Überziehungszinsen auf dem Girokonto in Anspruch zu nehmen.

9. Schätzen Sie den Gesamtaufwand des Wohnungswechsels möglichst genau. Das erspart einerseits unangenehme Überraschungen und führt andererseits auch noch mal alle wesentlichen Ausgabenpositionen vor Augen. Holen Sie Vergleichangebote (Küchenmontage, Renovierung, Transport) ein.

10 Vermeiden Sie Bußgelder durch verspätete oder nicht korrekte Adressmitteilungen (Meldeamt, Zulassungsstelle, GEZ). Die Kosten für die Ummeldung bei Umzug sind vergleichsweise gering. In die Höhe lassen sie sich treiben, wenn man Fristen nicht beachtet bzw. Falscheinstufungen (Beitragsservice = Doppelzahlung bei Betriebsstätte im Homeoffice) vorliegen.

11. Prüfen Sie, ob Dritte Teile der Umzugsfinanzierung ggf. übernehmen (Arbeitgeber, Arge, Jobcenter). Die Umzugskostenübernahme ist bei einem betrieblich veranlassten Wohnungswechsel sogar üblich. Ergeben sich durch einen Ortswechsel neue berufliche Perspektiven empfiehlt es sich dem zuständigen Sachbearbeiter im Jobcenter Umzugsangebote vorzulegen.

12. Entscheiden Sie frühzeitig, ob Unterstützungsleistungen durch eine Möbelspedition in Frage kommen. Falls ja, nutzen Sie Umzugskostenrechner, die kostenlos online angeboten werden und vergleichen Sie die Kostenvoranschläge der Transportfirmen.

13. Stellen Sie am Umzugstag ausreichend Verpflegung bereit. Eine zünftige Brotzeit am Einsatzort verhindert, das sich ihr Umzugshelfer-Team (egal, ob privat oder gewerblich) zur nächsten Burgerbude oder Pizzeria begibt und die Einsatzzeit dadurch erheblich verlängert wird

14. Misten Sie im Vorfeld konsequent aus! Das reduziert das Transportvolumen und auch die mit dem Transport verbundenen Arbeiten. Verkaufen Sie Möbel, die nicht mehr gebraucht werden auf eBay oder im Kleinanzeigenteil. Vorsicht Falle! – droht beim Haushaltszusammenlegung. Besprechen Sie Einzelheiten des Hausstandes, vermeiden Sie Dinge, die mehrfach vorhanden wären.

15. Verzichten Sie auf die Anmietung von Lagerflächen, sofern das geht. Lagerflächen und Einlagerungen in Stocks sind zwar in Mode, doch sind es laufende Fixkosten, die sich unter Umständen vermeiden lassen, indem das Lagervolumen konsequent minimiert wird.

16. Suchen Sie vor dem Einzugstag nach Einsparpotentialen am neuen Wohnort. Eine gute Gelegenheit ergibt sich durch den Wohnungswechsel die Stromrechnung zur Hand zu nehmen und die Anbieterpreise zu vergleichen. Merke: Strom ist Strom – Qualitätsunterschiede gibt es keine (abgesehen von der Art der Energiegewinnung). Durch einen Anbieterwechsel lassen sich durch den Umzug bare Euro einsparen.

17. Nehmen Sie einen Anbietervergleich im Bereich Telefon, Internet und TV vor. Viele Telekommunikationsanbieter bieten preislich vorteilhafte Komplettpakete an und werben regelmäßig mit Aktionsangeboten. Prüfen Sie, ob Ihr bislang verwendeter Tarif noch zeitgemäß ist. Nicht selten werden durch Tarifaktualisierungen deutlich bessere Preise erzielt, bei einem deutlich verbesserten Leistungsumfang.

18. Sofern Sie ein junger Mensch sind, sollten Sie nach Angeboten für Studenten bzw. jungen Leuten Ausschau halten. Diverse Unternehmen bieten Einsteigerkonditionen, die sich im Geldbeutel positiv bemerkbar machen.

19. Sparen Sie in der neuen Wohnung Stromkosten und Heizkosten. Die Anschaffung von smarten LED-Lampen kann die Stromkosten um bis zu 60 Prozent reduzieren. Das gleiche gilt für den Einsatz von smarten Heiztemperaturreglern. Die Anschaffungskosten amortisieren sich im Handumdrehen.

20. Nehmen Sie Vertragsbedingungen unter die Lupe – in diversen Fällen haben Sie ein Recht auf Sonderkündigung. D. h. auf eine vorzeitige Beendung des Vertragsverhältnisses (Kabel-TV, Internet, Strom). Das ist zum Beispiel gegeben, wenn der bisherige Provider am neuen Wohnort nicht liefern kann, Sie ins Ausland ziehen oder im Fall von Haushaltszusammenlegungen.

21. Bedenken Sie bereits während der Umzugsdurchführung, dass bestimmte Ausgaben steuerliche Auswirkungen haben, also steuerlich abgesetzt werden können. Das sind eine Reihe haushaltsnaher Dienstleistungen. Die steuerliche Absetzbarkeit betrifft vor allem für berufsbedingte Umzüge (berufliche Veranlassung). Hierbei ist darauf zu achten alle Quittungen und andere Rechnungsbelege für die Steuererklärung aufzubewahren. Alternativ kann eine Umzugskostenpauschale in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.

Preisgünstig umziehen – Umzugskosten steuerlich absetzen

Kostenvoranschläge helfen dabei die Gesamtkosten eines Wohnungswechsels zu berechnen – diverse Kosten sind zudem steuerlich absetzbar

Ein Wohnortwechsel ist eine aufwändige und teure Angelegenheit. Vieles muss detailliert geplant und organisiert werden. Dies gilt vor allem dann, wenn die Kosten überschaubar bleiben sollen. Grundsätzlich gilt: Wer gut, sicher und günstig umziehen möchte, sollte so früh wie möglich aktiv werden. Hier ein paar Tipps, mit denen sich bares Geld sparen lässt:

Die Einsparung von Umzugskosten kann an vielen Stellen erfolgen. Interessant sind natürlich die steuerlichen Potentiale, die zum Beispiel per Umzugskostenpauschale bei der Steuererklärung veranschlagt/abgesetzt werden können. Darüber hinaus sind Kostenrechner beliebt mit denen sich die ungefähren Ausgaben ermitteln lassen, z. B. bei Kauf von Umzugskartons oder auch bei einer möglichen Beauftragung einer Umzugsfirma.

Unter gewissen Voraussetzungen werden Umzugskosten auch vom Arbeitsamt oder vom Arbeitgeber übernommen. Den Voraussetzungen hierfür widmen wir uns in Beiträgen zu diesen Themen.

Umzüge umfassen viele verschiedene Kostenpositionen. Vor allem jungen Leuten geht es häufig um die grundsätzlichen Einsparpotentiale, mit denen sich die Kosten für den Wohnungswechsel möglichst gering halten lassen.

Geld sparen lässt sich durch den Wechsel des Stromlieferanten, Umzugstransporter lassen sich an Werktagen günstiger anmieten und preiswerte Umzugshelfer könnten über eine Arbeitsvermittlung engagiert werden. Auch bei den Renovierungsarbeiten lässt sich Geld sparen, z. B. dadurch, dass Vermieter ggf. gar nicht zur Durchführung bestimmter Schönheitsreparaturen verpflichtet werden können. Selbst Umzugsausgaben in Form von Mietkautionen lassen sich durch Alternativen vermeiden.

Umziehen aus beruflichen Gründen

Wer aufgrund seines Arbeitsplatzes seinen Wohnsitz verlegt, kann die entstandenen Ausgaben als Werbungskosten steuerlich geltend machen. Als beruflich bedingt gilt, wenn

  • eine Versetzung durch den Arbeitgeber oder die Behörde vorliegt
  • auf Wunsch des Arbeitgebers eine Dienstwohnung bezogen wird
  • ein Ortswechsel durch Antritt einer neuen Stelle bzw. beim Berufseinstieg vollzogen wird
  • eine Zweitwohnung aus beruflich bedingter, doppelter Haushaltsführung bezogen oder aufgegeben wird
  • sich die Entfernung von Wohnort zu Arbeitsstelle um mindestens eine Stunde verkürzt bzw. die Arbeitsstelle von der neuen Wohnung in weniger als zehn Gehminuten zu erreichen ist

Umzugsunternehmen Kosten - Preise von Umzugsfirmen ermitteln und vergleichen

Wer aus beruflichen Gründen einen Wohnortwechsel anstrebt, dem stehen alle Türen offen seine Kosten beim Finanzamt geltend zu machen. Wobei die Inanspruchnahme der Pauschale nicht nur während des Umzugs die bequemere Lösung ist. Höhere Auslagen werden weit genauer vom Finanzamt überprüft und der Steuerpflichtige trägt die objektive Beweislast für die geltend gemachten Kosten.

Im Optimalfall trägt der Arbeitgeber die Umzugsausgaben. Da auch für ihn einige Steuervorteile aus diesem Arrangement entstehen, lohnt es sich immer den Arbeitgeber auf diese hinzuweisen. Bei einem privaten Umzugsvorhaben kommt man um das Sammeln aller Quittungen zwar nicht umhin, kann aber immer noch deutlich seine Kosten reduzieren.

Renovierung – mit zunehmender Erfahrung werden Kostenvoranschläge selbstverständlicher

  • Prüfen Sie die Schönheitsreparaturklauseln Ihres Mietvertrages. Viele dieser Klauseln sind nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs unwirksam. Möglicherweise sind Sie nicht verpflichtet, Ihre Wohnung zu renovieren und können eine Menge Geld und Arbeit sparen. Sollten Sie dennoch auf eigene Kosten renoviert haben, können Sie die Kostenerstattung verlangen und ggf. einklagen.
  • Wollen oder müssen Sie die Wohnung renovieren und einen Fachmann beauftragen, gilt auch hier: Mehrere Angebote einholen, Preise vergleichen, Festpreise verhandeln!
  • Wenn Sie selbst malern und tapezieren wollen, achten Sie darauf, Böden und evtl. vorhandenes Mobiliar gut und rutschfest abzudecken. Sparen Sie nicht an Abklebeband für Leisten, Rahmen etc. Eine gute Vorarbeit führt zu einem guten Ergebnis und verhindert Kosten und Schäden, die beispielsweise durch Farbe auf Teppichboden oder Parkett entstehen können.
  • Viele Geräte und Werkzeuge wie z. B. Teppichreinigungsgeräte, Bohr- / Schleifmaschinen können gemietet werden. Überlegen Sie gut, ob sich eine Anschaffung für Sie lohnt.

Welche Umzug Kosten sind absetzbar?

Ist mindestens eine der oben genannten Bedingungen erfüllt, so können folgende Ausgaben geltend gemacht werden:

  • Beförderungs- und Reisekosten: Unter Beförderungs- und Reisekosten fallen sowohl die Transportkosten als auch zwei Fahrten (bei einer zum Haushalt gehörenden Person) bzw. eine Fahrt (bei zwei Personen) zur Wohnungsbesichtigung inklusive Hotelübernachtung. Auch der Verpflegungsmehraufwand von Helfern sowie die Absperrkosten und Speditionsleistungen sind absetzbar. Als Richtlinie für die Rückerstattung gelten hier 0,30 Euro pro Kilometer sowie die Hotelübernachtung und der Verpflegungsmehraufwand in voller Höhe.
  • Maklergebühren: Die ortsübliche Courtage für eine Mietwohnung und eine Garage werden ebenfalls vom Fiskus akzeptiert. Ausnahme: Vermittlungsgebühren für Eigentumswohnungen.
  • Mietkostenentschädigungen: Sollte auf Wunsch des Arbeitgebers der Umzug plötzlich erfolgen, dass die Kündigungsfrist der alten Wohnung nicht eingehalten werden kann, so können die Mietausgaben bis zu sechs Monate lang geltend gemacht werden. Umgekehrt fallen auch bei zwingend erforderlicher Anmietung der neuen Wohnung bis zu drei Monate der Mietkosten unter die Werbungskosten.
  • Ausgaben für Herd, Ofen und Lichtanlagen: Ebenfalls vom Finanzamt akzeptiert werden die Kosten für den Abbau und Anschluss von Herden, Öfen und Beleuchtungsanlagen .
  • Nachhilfeunterricht: Sollten ihre Kinder aufgrund des Wohnortwechsels Zusatzunterricht benötigen, so können sie auch dies in Höhe von max. 1.409 Euro pro Kind in ihrer Steuererklärung geltend machen.
  • Weitere Kosten: Alle weiteren klassischen Ausgaben wie Wohnungsinserate, Telefonanschluss und Umschreibung des PKWs und Personalausweises, neue Nummernschilder, Schönheitsreperaturen usw. fallen unter den Pauschbetrag und können auch ohne entsprechenden Rechnungen beim Finanzamt abgesetzt werden.
  • Der Pauschbetrag: Für alle, die sich auch noch mit dem Sammeln sämtlicher Belege und Quittungen belasten wollen, gibt es die Möglichkeit für alle weiteren Kosten die Umzugspauschale in Anspruch zu nehmen. Bei Ehepaaren gewährt das Finanzamt einen Pauschbetrag in Höhe von 1121 Euro, bei Ledigen sind es 561 Euro. Für jede weitere zum Haushalt gehörende Person erstattet der Staat 247 Euro.
  • Entschädigung durch den Arbeitgeber: Übernimmt der Arbeitgeber die Kosten, so kann er diese in Höhe des gesetzlichen Pauschbetrages steuer- und sozialversicherungsfrei ersetzen. Auch bei höheren Kosten können diese bei Vorlage der entsprechenden Quittungen kompensiert werden. Laufen die betreffenden Rechnungen direkt auf den Arbeitgeber, so kann er seit 2006 die Umsatzsteuer sogar als Vorsteuer absetzen.
  • Umziehen aus privaten Gründen: Selbst wenn keine berufliche Notwendigkeit für den Wohnortwechsel besteht, können 20% der Auslagen als so genannte haushaltsnahe Dienstleistungen bei der tariflich festgesetzten Einkommenssteuerschuld geltend gemacht werden. Dies ist ebenfalls nur gegen Vorlage der entsprechenden Rechnungen sowie nur für die Dienstleistungen z.B. durch Spediteure möglich. Insgesamt können pro Jahr bis zu 600 Euro an haushaltsnahen Dienstleistungen von der Steuer abgezogen werden.
Preiswert umziehen - wo man bei einem Umzug sparen kann

Viele Privatleute versuchten die Telekom Umzug Kosten zu umgehen. Sofern sich das auf die Bereitstellungsgebühren bezieht ist dieses Ansinnen kurz gedacht. Denn der Bereitstellungspreis von rund 70 Euro wird vom Gesetzgeber vorgegeben.

Richtig ist, dass unter bestimmten Voraussetzungen die Umzugskosten von der Telekom per Gutschrift erstattet werden, doch tatsächlich lassen sich 2018 an vielen anderen Kostenpositionen Telekommunikationskosten einsparen.

Checkliste Umzugskosten einsparen

Kosten sparen beim Online-Formular des Post Nachsendeauftrags.

Stellen Sie sicher, dass Ihre Nachsendebeauftragung auf den Seiten der Deutschen Post beauftragen und nicht z. B. auf einem Immobilienportal, dass den Auftrag lediglich vermittelt. Überzahlungen drohen ansonsten, weil der Post Nachsendeservice mit diffusen Preismodellen & Zusatzleistungen verbunden wird, die in der Praxis kaum Mehrwert bieten.

Umzugskostenübernahme überprüfen lassen
Zum Online Formular des Post Nachsendeauftrags
Telekom Neuanschluss bei Umzug