Vergleich der kostenlosen Umzugsangebote vornehmen und gegenüberstellen

Wie sich vorliegende Umzugsangebote verschiedener Anbieter am besten miteinander vergleichen lassen. Worauf man beim Preisvergleich achten sollte

1. Worauf man beim Umzugspreisvergleich unbedingt achten sollte

:

Mancher Kunde rieb sich bereits die Hände und war voller Vorfreude was den ausgehandelten Festpreis mit der Umzugsfirma betrifft. Später folgte dann das böse Erwachen, da verschiedene und nicht kalkulierte Positionen überhaupt nicht Bestandteil des Angebotspakets waren. Das öffnet gerissenen „Möblern“ Tür und Tor für finanziell saftige Nachforderungen, sogenannte Nachträge.

Der vereinbarte Angebotspreis gerät in solchen Fällen schnell zur Nebensache und deshalb ist es vor allem beim Preisvergleich der vorliegenden Angebote von Möbeltransporteuren ratsam alle angebotenen Angebotspositionen auf Vollständigkeit zu überprüfen.

Die Praxis zeigt jedoch, dass die häufigsten Fehleinschätzungen gar nicht durch trickreiche Spediteure verursacht werden, sondern durch die Auftraggeber selbst. In diesem Zusammenhang spielen den Umzugsunternehmern folgende Fehler in die Karten: 

  • Der anfragende Kunde steht unter Zeitdruck und oder füllt die Angebotsanfrage nicht gewissenhaft aus
  • Der Auftraggeber „übersieht“ wesentliche Kostenfaktoren bei der Angabe des Leistungsumfangs (Garageninhalt, verengte Türeingänge, Demontagearbeiten, Entsorgungen oder beispielsweise nicht vorhandenes Verpackungsmaterial)
  • Der Umzugsprofi schlägt im Vorfeld eine kurze Besichtigung der wohnlichen Gegebenheiten vor, doch der Umzugskunde nimmt dieses Angebot nicht an.

In solchen Fällen kommt nicht der ausführende Dienstleister für Mehraufwendungen auf, sondern der Auftraggeber, der wissentlich oder unwissentlich kostenrelevante Details nicht übermittelt hat. Tritt eine solche Situation ein, ist der sorgfältige Angebotsvergleich im Vorfeld fast hinfällig.

Am Umzugstag selbst haben Umziehende kaum noch Möglichkeiten preiswert „nach zu verhandeln“. Sind wesentliche Dinge bei der Angebotsanfrage schlichtweg nicht berücksichtigt worden, so hat das beauftragte Unternehmen weitreichende Möglichkeiten der Nachberechnung. Nicht wenige Auftragnehmer spekulieren auf diese „Sonderposten“, die bei der Endabrechnung kräftig zu Buche schlagen können.

 

2. Vorteile der preislichen Gegenüberstellung von Umzugsangeboten

:

Preise und Leistungen gegenüberzustellen hat eine lange Tradition. Den Preisvergleich vorzunehmen und dabei die Möglichkeiten des Internets zu nutzen hat viele Vorteile für uns Konsumenten und für diverse traditionelle Branchen und den Einzelhandel schicksalhafte Konsequenzen. Der Umzugspreisvergleich ist seit rund 10 Jahren üblich und zieht in den vergangenen 5 Jahren kräftig an. Die Vorteile einer preislichen Gegenüberstellung liegen auf der Hand: 

  1. Preisvergleiche helfen effektiv dabei Umzugskosten zu reduzieren
  2. Das Einholen mehrerer Umzugsangebote erhöht den Verhandlungsdruck
  3. Preisvergleiche sind mehr und mehr selbstverständlich innerhalb der Umzugsbranche
  4. Der Angebotsvergleich birgt die Aussicht auf echte Schnäppchenpreise (z. B. bei mangelnder Auslastung des Möbeltransportunternehmens)

Mancher Kunde rieb sich bereits die Hände und war voller Vorfreude was den ausgehandelten Festpreis mit der Umzugsfirma betrifft. Später folgte dann das böse Erwachen, da verschiedene und nicht kalkulierte Positionen überhaupt nicht Bestandteil des Angebotspakets waren. Das öffnet gerissenen „Möblern“ Tür und Tor für finanziell saftige Nachforderungen, sogenannte Nachträge.

Der vereinbarte Angebotspreis gerät in solchen Fällen schnell zur Nebensache und deshalb ist es vor allem beim Preisvergleich der vorliegenden Angebote von Möbeltransporteuren ratsam alle angebotenen Angebotspositionen auf Vollständigkeit zu überprüfen.

Die Praxis zeigt jedoch, dass die häufigsten Fehleinschätzungen gar nicht durch trickreiche Spediteure verursacht werden, sondern durch die Auftraggeber selbst. In diesem Zusammenhang spielen den Umzugsunternehmern folgende Fehler in die Karten: 

  • Der anfragende Kunde steht unter Zeitdruck und oder füllt die Angebotsanfrage nicht gewissenhaft aus
  • Der Auftraggeber „übersieht“ wesentliche Kostenfaktoren bei der Angabe des Leistungsumfangs (Garageninhalt, verengte Türeingänge, Demontagearbeiten, Entsorgungen oder beispielsweise nicht vorhandenes Verpackungsmaterial)
  • Der Umzugsprofi schlägt im Vorfeld eine kurze Besichtigung der wohnlichen Gegebenheiten vor, doch der Umzugskunde nimmt dieses Angebot nicht an.

In solchen Fällen kommt nicht der ausführende Dienstleister für Mehraufwendungen auf, sondern der Auftraggeber, der wissentlich oder unwissentlich kostenrelevante Details nicht übermittelt hat. Tritt eine solche Situation ein, ist der sorgfältige Angebotsvergleich im Vorfeld fast hinfällig.

Am Umzugstag selbst haben Umziehende kaum noch Möglichkeiten preiswert „nach zu verhandeln“. Sind wesentliche Dinge bei der Angebotsanfrage schlichtweg nicht berücksichtigt worden, so hat das beauftragte Unternehmen weitreichende Möglichkeiten der Nachberechnung. Nicht wenige Auftragnehmer spekulieren auf diese „Sonderposten“, die bei der Endabrechnung kräftig zu Buche schlagen können.

 

3. Weitere Fallstricke beim Umzugspreisvergleich, die oft übersehen werden

:

Viele Privatumzüge bewegen sich in einem mittleren Wohnungsflächenbereich unter 100 qm. Das entspricht in Etwa einem Transportvolumen von 20-30 Kubikmetern. Im Nahbereich bis 50 Kilometer fallen hierfür Umzugstransportkosten in einem Preisbereich zwischen 800 und 1200 Euro an.

Da die Umzugspreise auch je nach Region in Deutschland variieren sind halbwegs verlässliche Vorausberechnungen der zu erwartenden Transportkosten seriös nur nach der Eingabe der Umzugstransportdaten vorzunehmen. Konkret bedeutet das, das sich die Frage: „Was kostet mein Umzug“ nur dann annähernd ausrechnen und mit Mitbewerbsangeboten vergleichen lässt, wenn folgende Kalkulationsdetails bekannt sind: 

  1. Ort/Region der bisher bewohnten Wohnadresse
  2. Wohnungsfläche – Kubikmeterumfang
  3. Transportentfernung zum neuen Wohnort
  4. Datum des Wunschtermins und ggf. späterer Transporttage (WE oder Arbeitstag)
  5. Umfang der Arbeiten (Verpacken & Verlagen oder Demontage und Installation z. B.)
  6. Erschwernisse (enge Türen, lange Transportwege, hochwertiges Beförderungsgut, Klavier, Tresor, Kunstgegenstände, antike Lampen oder historische Bücher)
  7. Erforderliche Personalstärke – zur Verfügung stehendes Zeitfenster 

Im Prinzip sind beim Umzugspreisvergleich stets zwei Abrechnungsmodelle nebeneinander zu stellen. Beide bergen Vorteile und Risiken. Die Rede ist von einer Berechnungsgrundlage auf Stundenlohnbasis oder auf Basis eines vereinbarten Festpreises.

Auf dem ersten Blick scheint die Berechnung, die sich am tatsächlichen Aufwand orientiert verlockend. Werden für den Umzug der Wohnungseinrichtung 6 Stunden benötigt, werden mit einem Personalschlüssel 6 Stunden abgerechnet. Doch hier lauert eine Falle. Erfahrene Möbelpacker beherrschen die „Kunst des Verzögerns in Perfektion“. Besonders beliebt sind Möbeldemontagen (z. B. Küchen) und Arbeiten, die das Verladen des Umzugsgutes und deren Sicherung betreffen. Selbst dem geübten Auge fällt es hier gelegentlich schwer, die Arbeitsgeschwindigkeit objektiv zu beurteilen.

Festpreisangebote sind deshalb so beliebt, weil sie eine Garantie der Gesamtkosten für einen Wohnungswechsel vermitteln. Wie erwähnt schützen Festpreise allerdings vor Nachtragsforderungen nicht und vor allem sind sie alles andere als geeignet eine bestimmte Transportsicherheit zu garantieren. Wer sich also im Angebotspreisvergleich für das günstigste Möbeltransportunternehmen entschieden hat, der nimmt in Kauf, dass mit dem einzelnen Umzugskarton oder dem Lieblingsmöbelstück auch mal hier und da etwas ruppiger umgegangen werden kann, um ein für den Auftragnehmer passendes Preis-/Leistungsverhältnis sicherzustellen.

Tipp: Achten Sie bei der Gegenüberstellung verschiedener Umzugsangebote auf die Vergleichbarkeit der gebotenen Arbeit in qualitativer Hinsicht. Stellen Sie, zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe sicher, dass das beauftragte Unternehmen auch tatsächlich Ihr Auftragspartner ist und der lancierte Auftrag nicht an einen Billig-Subunternehmer weitervermittelt wird.

Weitere Tipps für die Zusammenarbeit mit gewerblichen Umzugshelfern und wie man diese findet haben wir hier zusammengefasst.

4. Praxisbewährte Tipps für den vollendeten Umzugspreis-Vergleich ohne Fehler

:

Die Abwägung welches Umzugsangebot nun das vorteilhaftere ist, ist zugegebenermaßen nicht immer ganz einfach. Ein Bewertungskriterium, das generell in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen hat, die die Reputation eines Umzugsunternehmens, das sich in der engeren Auswahl befindet. Was sind empfehlenswerte Umzugsfirmen in Hamburg? Welchem Möbeltransporteur in Berlin kann man vertrauen? Und mit welchem Umzugsunternehmen in München haben User die besten Erfahrungen gemacht? 

Denken wir an Amazon und die Bewertungsmöglichkeiten auf diesem Marktplatz, so ist der reine Preisvergleich selten das entscheidende Kaufargument. Genauso verhält es sich längst in der Tourismusbranche.

Welcher Hotelgast würde bei der Bewertung der Preisleistungswürdigkeit nicht gleichzeitig auch auf die Beurteilung von früheren Gästen schielen? Größere Hotelketten unterhalten deshalb längst einen Social-Media-Experten, der sich um das positive Kunden-Feedback intensiv und mit allen Tricks bemüht.

 

Was kostet mein Umzug im Preisvergleich?
5. Die ultimativen Tipps für den professionellen Umzugspreisvergleich haben wir hier zusammengefasst:

Seien Sie von vorne herein Rabattversprechen > 50 % gegenüber kritisch. Das gilt auch für konkret vorliegende Umzugsangebote, die jene des übrigen Mitbewerbs unrealistisch unterschreiten.

  1. Vergleichen Sie alle Angebotspositionen auf ihre Vollständigkeit
  2. Geben die dem Unternehmen, dass Sie in der engeren Auswahl haben, die Gelegenheit zu einem Vor-Ort-Termin
  3. Seien Sie selbst offen und ehrlich. Verheimlichen Sie keine Extraarbeiten in der Hoffnung die Auftragsfirma würde den Mehraufwand nicht bemerken. Vermeiden Sie Nachträge!
  4. Lassen Sie Ihren gesunden Menschenverstand walten und werfen Sie einen Blick auf die Homepage der Umzugsfirma – lesen Sie die Beurteilungen früherer Kunden. Sind Datumsangaben der Referenzen vorhanden? Erscheint das Feedback glaubwürdig?
  5. Wägen Sie gut ab zwischen den Abrechnungsmethoden „Festpreisauftrag“ und „Arbeiten auf Stundenlohnbasis“. Beide Modelle bergen jeweils Vorteile und Risiken.
  6. Gestalten Sie den Umzugstermin möglichst flexibel. Alleine durch die Verlegung des Umzugsdatums können Sie beträchtliche – nicht selten sogar zweistellige Prozent- an Kosten einsparen.
  7. Fokussieren Sie sich nicht ausschließlich auf den Vergleich der reinen Umzugsangebote. Ggf. übernimmt der Arbeitgeber Kostenanteile, werfen Sie einen Blick auf Steuervorteile und beziehen Sie in Ihre Gesamtkostenbetrachtung die Möglichkeiten weiterer Umzugskostenreduzierungen ein.

Preisvergleich Umziehen mit Unterstützung
6. Umzugspreisvergleich Fazit

Merke: Von einem Kostenvoranschlag geht grundsätzlich eine andere Rechtsverbindlichkeit aus als von einem Umzugsangebot. Während das Angebot vergleichsweise vage in seiner Verbindlichkeit durch den Gesetzgeber beurteilt wird, ist der Kostenvoranschlag innerhalb bestimmter Fristen verbindlich.

Aus Verbrauchersicht ist also genau darauf zu achten, welche Begrifflichkeit bei dem Angebotsvergleich verwendet wurde. In der Umzugspraxis wird derartigen Details häufig nicht viel Beachtung geschenkt, doch lohnt es sich diese Vergleichskriterien in die Entscheidung einzubeziehen. Das gilt insbesondere für Angebote im gewerblichen Zusammenhang. Umzugsfirmen, die beispielsweise einen Büroumzug anbieten weisen die Angebotspreise üblicherweise netto, also ohne Umsatzsteuer aus.

Genauso verhält es sich bei Firmenumzügen, die von Umzugsfirmen üblicherweise mit der Maßeinheit Kubikmeter berechnet werden und nicht, wie im Privatumzugsbereich überwiegend mit Quadratmeter-Angaben. Gerade bei Angebotsvergleichen, die zum Beispiel ein Homeoffice einbeziehen und steuerlich mit einer entsprechenden Rechnungsadresse versehen sind, lohnt sich der genaue Blick auf die Berechnungsgrundlagen.

Umzugsangebote sind stets kostenfrei, das heißt gratis. Umzugsangebote sind immer unverbindlich und deren Einholung und Anforderung verpflichtet zu rein gar nichts. Kostenvoranschläge sind etwas weniger unverbindlich, das gilt vor allem für die Umzugsfirma, die die Kostenberechnung vorgenommen hat.

Innerhalb bestimmter Fristen ist ein Kostenvoranschlag für den anbietenden verbindlich. Unter bestimmen Voraussetzungen ist es gesetzlich zulässig auch Angebotskosten mit den tatsächlichen Angebotskosten zu verrechnen. Selbstverständlich macht diese Vorgehensweise nur bei Großprojekten Sinn.