Umzugstipps – was beachten? Wie man clever plant und organisiert

Umzug Organisation – Tipps von Profis

Wer kennt das nicht? Endlich kann in die heißbegehrte Wohnung bezogen werden, doch das Parkett in der neuen Wohnung hat häßliche Flecken. Oder die schönen, alten Sprossenfenster quietschen beim Öffnen und Schließen. Nützliche Tipps und Tricks zu diesen und vielen anderen Themen sowie praktische „Do-it-yourself“-Anleitungen erwarten Sie in diesem Kapitel.

Der wichtigste Tipp für eine reibungslose Umzugsorganisation bezieht sich selbstverständlich auf einen Organisationsplan. Hierbei helfen sowohl Online-Checklisten als auch Ratgeber, die im Web gerne sowohl für Büroumzüge als auch für Privatumzüge genutzt werden.

Eine Übersicht der besten Tipps

Das, was Sie bei online erledigen können, nehmen Sie prompt in Angriff. Mittels kostenloser Checklisten erhalten Sie einen guten Überblick, über die Aufgabenstellungen. Eine gute Planung sollte rund vier Wochen vor dem „Tag X“ starten.

Als erster wichtiger Tipp gilt daher:Der Post Nachsendeauftrag - Übersicht der Preise - unnötige Kosten vermeiden!

Bestellen Sie Kartons möglichst einen Monat vor dem Umzugstag. Packen Sie die Kartons, wann immer Sie Zeit und Lust dazu haben. Das vermeidet Stress, wenn der Tag näher rückt.

Trennen Sie sich von Einrichtungsgegenständen, die Sie nicht mehr benötigen. Einen Karton könnten Sie sogleich mit „eBay“ oder „Trödelmarkt“ beschriften. Auf diese Weise verringern Sie das Volumen und laufen nicht Gefahr unwichtige Gegenständ mitzubefördern.

Checkliste Umzugstipps

Zeitdruck vermeiden sowie auch unnötige Kosten

1. Miettransporter reservieren

Auch bei der Reservierung des Miet-Lkw bzw. Transporters (bei einer Autovermietung) sollten Sie möglichst früh aktiv werden. Das gilt vor allem, wenn Ihr Auszug und Einzug unbedingt in Stoßzeiten stattfinden muss (Wochenende, Monatsende, Monatsanfang). Noch wichtiger ist die frühzeitige Reservierung im Fall von Einwegmieten.

Tipps:

  1. Top-Seller (wie den Mercedes Sprinter) reservieren Sie am Besten fünf Wochen vor dem Umzugstag.
  2. Lassen Sie sich das Fahrzeug an der Verleihstation ausgiebig erklären.
  3. Bedenken Sie die voluminöseren Abmessungen bei Einfahrten, an Tankstellen und Einfahrten, verglichen mit Ihrem Privatauto.
  4. Planen Sie genug Zeit ein. Ein Miet-Lkw ist rund ein Drittel langsamer, als Sie für die gleiche Wegstrecke mit Ihrem Pkw benötigen würden.

2. Nachsendeauftrag hilft bei Überbrückung von Umstellungsphasen

Wer für das Ummelden Tipps sucht, stößt im Zusammenhang mit der Änderung bei der Postadresse immer wieder auf einen besonderen Hinweis: Es ist fast immer sinnvoll, wenigstens für einen gewissen Zeitraum den Nachsendeauftrag der Post zu beauftragen. Denn bis sich die Adressänderung bei den Absendern von Briefen und anderen Zustellungen herumgesprochen hat, können mitunter ein paar Wochen oder gar Monate ins Land ziehen.

Bei nur gut 20 Euro für ein halbes Jahr (für Privatkunden der Post) ist dies in jedem Fall eine lohnende Investition, um sich die regelmäßigen Besuche beim Nachmieter in der alten Wohnung zu ersparen, weil dort vielleicht immer noch Post ankommt. Der Service kann für bis zu 12 Monate gebucht werden, spätestens dann sollte wohl selbst das letzte Unternehmen in der Adressdatenbank berücksichtig haben, dass die Adressaten jetzt unter einer anderen Anschrift zu erreichen sind. Preistipp: Seit 2015 sind nun auch von vorne herein Beauftragungslängen von 24 Monaten möglich.

3. Ablaufplan erstellen - richtige Reihenfolge der Aktonen festlegen

Wie man den Umzug plant, hängt ganz von den eigenen Vorstellungen ab, wie man all die kleinen und großen Erledigungen hinter sich bringen will. Eine richtige Reihenfolge gibt es im Grunde nicht. Während der eine vielleicht zunächst den Transporter bucht, beginnen andere lieber zunächst mit dem Packen der Umzugskartons, um so besser zu erkennen, welche Anforderungen das benötigte Fahrzeug eigentlich erfüllen muss.

Tipp: Ist der Ablauf bei jedem auch sehr individuell – so bedeutet das nicht, dass man sich über die Reihenfolge keinen Gedanken zu machen braucht.

In der Tat fällt es vielen Umziehenden eher schwer, abzuschätzen, wie groß das Fahrzeug eigentlich sein muss, damit möglichst alle Möbel und Kartons mit einer einzigen Fahrt aus der alten in die neue Wohnung gebracht werden können.

Weit weniger Spielraum präsentiert sich den Umzugsplanern dann, wenn es an die Ummeldungen bei Behörden und Unternehmen geht. Eine ganze Reihe von Firmen verlangen in ihren Geschäftsbedingungen eine zeitnahe Benachrichtigung von ihren Kunden, sofern diese einen Wohnungswechsel hinter sich gebracht haben.

Um fürs Ummelden von Profis lernen zu können, ist das Internet die ideale Anlaufstelle. Doch auch hier haben Verbraucher die freie Entscheidung, wie sie am liebsten vorgehen möchten. Mancher Internetnutzer sucht sich vielleicht für das Ummelden Tipps auf unterschiedlichen Webseiten zusammen.

So gibt es eine Vielzahl von Online-Rathäusern, auf denen Bürger in Umzugsratgebern nachlesen können, innerhalb welcher Fristen sie die Anmeldung bzw. Ummeldung bei ihrem zuständigen Einwohnermeldeamt vorgenommen haben müssen. Auch können Organisationstalente dort bereits das erforderliche Um- oder Anmeldeformular herunterladen, um sich die Ausfüllarbeit in der Behörde zu ersparen und die Anmeldung zu beschleunigen. Denn gerade Zeit ist fast immer Mangelware, wenn ein Umzug bevorsteht.

4. Die 4 wichtigsten Planungstipps nutzen

Profitipps für die clevere Umzugsplanung

Fragt man Privatleute, die häufiger umgezogen sind kristallisieren sich vier wesentliche Tipps heraus, die erfahrende Umziehende beherzigen. Dies ergab eine Umfrage der Umzug-AG, einem Institut, das seit 2009 Wohnungswechsel in Deutschland näher untersucht. Demzufolge ist zunächst die zeitliche Planung eines Umzugsvorhabens entscheidend. Wer seinen Umzug rechtzeitig in Angriff nimmt und sich den Herausforderungen früh stellt, vermeidet nicht nur logistische Engpässe sondern auch Stress mit Vertragspartnern, wie zum Beispiel der Telekom, die für die Ummeldung der bestehenden Anschlüsse eine Vorlaufzeit von 3-4 Wochen empfiehlt.

Bei der Vorbereitung des Auszugs sollte zudem dafür gesorgt werden, dass alle wichtigen Materialien für das Einpacken und den Transport zeitig bereitstehen. Es zeigt sich, dass Leute, die Umzugskisten einige Wochen vor dem Auszugstag kaufen, selten unter Zeitdruck geraten. Der Kauf von Umzugskartons läutet sozusagen die konkrete Umzugsphase ein, auch im Kopf…

Dieser Planungstipp steht im Zusammenhang mit der Erkenntnis das nahezu alle Befragten angaben immer dann mit den Planungen zufrieden zu sein, wenn ausreichend Zeit für das Aussortieren des Hausstandes eingeplant wurde. Häufig werden nämlich persönliche Dinge in die neue Wohnung befördert, die dort eigentlich nicht hingehören. Immerhin jeder Zweite ist von dem Problem betroffen. Viele finden im Alltag nicht (mehr) benötigte Dinge in den neuen vier Wänden vor, die vor dem Umzug besser hätten ausgemistet (bzw. ausgelagert) werden sollen.

Der vierte Planungstipp bezieht sich auf die Pflege und Reinigung des Hausstandes. Umzüge sind eine perfekte Möglichkeit Teppiche zu reinigen, Gebrauchs- und Dekorationsgegenstände zu entstauben, Lampen zu putzen, etc. Wer z. B. aus zeitlichen Gründen auf diese Top-Gelegenheit verzichtet, befördert zwangsläufig einiges an Schmutz aus der bisherigen in die neue Wohnung.

Weitere Erkenntnisse der Befragung zur Umzugsplanung sind: Kaum jemand nutzt eine Software, um seinen Umzug zu planen, wohl aber fast jeder handgeschriebene Listen und ausgedruckte Checklisten. Letztere werden kostenlos im Web angeboten. Überhaupt steht die Informationsbeschaffung im Web hoch im Kurs. Beliebt sind Informationsquellen für den Umzug mit Kindern und Haustieren.

Hier die Übersicht der Befragungstipps von Leuten, die ihre Wohnsitzänderung perfekt planen und organisieren wollen/geplant haben:

  1. Planung & Beschaffung rund 4 Wochen vor dem Auszug in Angriff nehmen
  2. Umzugskisten kaufen und nach Lust & Laune immer mal wieder befüllen
  3. Konsequent ausmisten – bei Bedarf frühzeitig für Lagerraum sorgen
  4. Reinigung des Hausstandes gewissenhaft vornehmen – Chancen nutzen

5. Transport der Möbel organisieren

Ein wesentlicher Bereich kommt im Umzugsplaner ebenfalls nicht zu kurz. Hierbei geht es um den eigentlichen Wohnungswechsel. Es gibt viele Dinge, die Mieter ohne die Hilfe bei der Vorbereitung eines Wohnungswechsel falsch angehen können. Den Anfang macht bereits die Reservierung des Transportfahrzeugs. Nicht jeder Mieter oder Eigentümer weiß wirklich, wie groß der fahrbare Untersatz für den Umzug sein muss. Der Umzugsplaner informiert in vielen Fällen darüber, wie groß ein Wagen sein sollte, damit mit einer einzigen Fahrt alle Möbel und Habseligkeiten von A nach B transportiert werden können.

Neben dem Faktor Zeit sind auch die Mehrkosten durch eine Fehlbuchung keineswegs zu unterschätzen. Ein zu kleines Fahrzeug kann die Ausgaben ebenso steigen lassen wie ein Umzugswagen, der eine Nummer zu groß bestellt wurde. Während mehrmaliges Fahren zwischen dem ehemaligen und dem neuen Wohnort im ersten Fall zu unnötig hohen Investitionen führen kann, ist die Buchung eines zu großen Wagens ein Kostenfaktor, weil Stauraum durch zu geringe Auslastung verschwendet wird.

Aufträge bei Speditionen sollten sorgfältig geplant werden

Doch damit nicht genug. Profis weisen auch darauf hin, dass es zu hohen Kosten bei der Beauftragung einer Möbelspedition kommen kann, wenn Kunden nicht über ausreichende Erfahrungen mit Umzugsunternehmen verfügen. Oft beziehen sich die Ratschläge auf den Versicherungsschutz. Denn bei vielen günstigen Angeboten ist nur ein Mindest-Versicherungsschutz enthalten.

Tipp: Auch können Pauschalangebote vielfach die falsche Wahl sein. Sinnvoller ist es, Ortstermine mit dem Verantwortlichen des Umzugsunternehmens zu vereinbaren, damit sich die Experten ein eigenes Bild vom tatsächlichen Bedarf der Kunden machen können. Im Rahmen solcher Gespräche stellt sich schnell heraus, welche Gegenstände die Spedition ohne Versicherungsrisiken transportieren kann und welche Kostbarkeiten die Eigentümer lieber selbst in die neue Wohnung bringen sollten.

6. Entrümpeln Sie konsequent!

Rechtzeitig muss die bestehende Wohnung gekündigt werden. Hier sind die Fristen genau zu beachten, die je nach Mietdauer zwischen 3 und 12 Monaten liegen können. Mit dem Vermieter können im Anschluss Einzelheiten über die Rückgabe der Mietkaution vereinbart werden. Es ist ratsam, sich früh genug um Handwerker zu kümmern, denn sie haben in der Regel lange Wartezeiten. Das erspart so manch unliebsame Überraschung beim Abbau von Herd oder Waschmaschine.

Nicht vergessen:

Denken Sie daran, Ihre Kinder an geeigneten Schulen oder Kindergärten am neuen Wohnort an- und an den alten Einrichtungen abzumelden. In der Zeit der großen Ferien, gelingt allen die Umgewöhnung leichter.

Tipps für die alten und neuen vier Wände: Mehrere Wochen vor dem Auszug mit der Planung starten

Bei allen Ausweisen, auch Kfz-Papieren, sollten Sie nun die Adresse ändern lassen und sämtliche Dienstleister ummelden: Dazu gehören Energieversorger, die GEZ, Banken, Versicherungen, Krankenkasse, Bausparverträge, Arbeitsamt (Kindergeldkasse), Finanzamt und Vereine. Natürlich müssen Sie auch Ihren Arbeitgeber über die neue Adresse informieren. Jetzt ist es an der Zeit, Telefonanschluss und Internet zu kündigen und neu einzurichten sowie einen Nachsendeantrag bei der Post zu stellen – kostenlose Vordrucke gibt es bei allen Banken und Sparkassen.

Praxistipp:

Keller, Dachboden und Garage können schon entrümpelt werden. Wer rechtzeitig Sperrmüll bestellt, freut sich in der neuen Wohnung umso mehr, wenn keine überflüssigen Möbel mehr im Weg stehen.

Mögliche Renovierungsarbeiten sollten mit dem Vermieter besprochen und die Nebenkostenabrechnung angefordert werden. Überprüfen Sie, ob auch alle Wohnungsschlüssel vorhanden sind. Gegebenenfalls müssten Sie noch welche nachmachen oder gleich das Schloss auswechseln lassen.

7. Tipps für den Umzugstag - das Finale

Finale – Der Umzugsratgeber rät eine Woche vor dem Auszugstag: Ruhe bewahren!

Nun wird es ernst. Spätestens jetzt ist es Zeit, eine Umzugsfirma zu beauftragen. Im umfangreichen Onlineangebot findet man viele nützliche Webseiten, die die Planung erleichtern und Kosten senken können. Wer selbst umzieht, sollte jetzt einen Transporter mieten.

Auch in der Firma daran denken, rechtzeitig Urlaub zu beantragen – ein Urlaubstag steht Ihnen gesetzlich zu. Falls notwendig, müssen Reinigungsgeräte für die Wohnung organisiert werden. Baumärkte vermieten diese Geräte zwar, doch sind sie leider häufig ausgeliehen. Timing ist also auch hierbei von Nöten.

Nach dem Organisieren der Kartons, die man neu und gebraucht kaufen oder ausleihen kann, werden diese möglichst mit System gepackt. Gleichzeitig kann man für die neue Wohnung schon einen Stellplan der Möbel anfertigen. Wer Fensterbreite und Zimmerhöhe in der neuen Wohnung ausmisst, kann besser planen.

Die Möbel können zerlegt werden. Frei nach dem Motto „Wiedersehen macht Freude“ darauf achten, dass Schrauben, Schlüssel und Kleinteile in Plastikbeutel verpackt, gekennzeichnet und an die Möbelteile geheftet sind. Zum Schluss der Woche alle Kisten und Möbel mit dem Zielraum der neuen Wohnung beschriften.

Am Umzugstag

Die Nerven liegen blank und Sie wünschen sich, endlich alles hinter sich zu haben? Alles halb so schlimm. Beginnen Sie damit, das Team zu informieren, was wo stehen soll. Füllen Sie eine Kühlbox mit den übrigen Lebensmitteln aus dem Kühlschrank. Dann kümmern Sie sich um die Verpflegung der Helfer. Wie wäre es mit Pizza vom Pizzaservice?

Wichtig:

Halten Sie wichtige Utensilien für die neue Wohnung griffbereit: Handy, WC-Papier, Seife, Abfallsäcke, Putzmaterial, Werkzeug, Klebeband, Messer, Schreibzeug, Sicherungen, Verlängerungskabel, Taschenlampe, Glühbirnen, Pflaster und Ihr Adressbuch.

In der neuen Wohnung

Na also, Sie haben es fast geschafft! Decken Sie die Böden im neuen Domizil ab, um sie zu schonen. Legen Sie Stellpläne für die Möbel aus und beschriften Sie die einzelnen Räume. Nachdem Sie vorher schon Glühlampen eingeschraubt und WC-Papier deponiert haben, können Sie sich nun dem bürokratischen Teil widmen. Fertigen Sie mit dem Vermieter ein vollständiges Übernahmeprotokoll an, in dem der Wohnungszustand genau festgehalten ist.

Jetzt nur noch die Schlüssel abgeben und Sie können langsam anfangen, sich häuslich einzurichten.

Das Gelingen hängt auch davon ab, ob man selbst bei größtem Chaos den Überblick behält. Darum ist eine vernünftige Planung so wichtig. Auch wenn es viel Organisation erfordert, gibt es keinen Grund, zu verzweifeln.

Vorbereitung – Umzugstag – nach dem Einzug

Vorbereitung

Tippsammlungen geben Hinweise, wie man einen Auszug und einen Einzug am besten chronologisch anpackt. Einige Dinge, wie beispielsweise das Ausmisten von Kellern und Dachböden, kann man schon Wochen vor dem Auszugstermin erledigen. Ebenso sollte man sich frühzeitig um die An- bzw. Ummeldung von Telefonanschluss, Strom und gegebenenfalls Kabelanschluss kümmern.

Neben den Tipps und Informationen erleichtern Umzugsratgeber die stressige Zeit, indem sie zu vielen nützlichen Services weiterleiten. Zum Standard gehören etwa Kontakte zu preiswerten Umzugsunternehmen und Möbelspeditionen. Zudem hat mandie Möglichkeit, gleich ein günstiges Umzugsunternehmen zu beauftragen. Hier kann man beispielsweise kostenlos mehrere Angebote von Umzugsunternehmen einholen.

Alternativ bieten einige Umzugsratgeber auch die Vermittlung von privaten Helfern, meist Studenten, die sich ein paar Euro dazuverdienen wollen, an und verlinken Websites von Autovermietungen. Gleichzeitig informieren sie über die Kosten und die Versicherungsbedingungen – freiwillige Helfer sind beim Umzug nämlich in der Regel nicht über die Haftpflicht abgesichert, da diese von einem „Freundschafts- oder Kulanzdienst“ ausgeht.

Weiterhin leiten die Portale zu den Internetseiten von Telekommunikationsunternehmen weiter, zu den Seiten von Stromanbietern und der GEZ, wo man sich dann gleich ab- bzw. ummelden kann. Ebenso findet man Links zum Nachsendeservices der Deutschen Post, der sicherstellt, dass man im neuen Zuhause auch Briefe erhält, die noch an die alte Anschrift adressiert sind.

Checkliste Umzugstipps
Profi Umzugstipps

Der Tag des Umzugs

Umzugsratgeber geben auch Tipps, wie man Umzugskartons richtig packt – klassische Fehler sind zum Beispiel, dass man die Kartons viel zu schwer befüllt und sie nicht vernünftig transportieren kann oder dass man die Kisten falsch stapelt. Damit riskiert man Verletzungen der Helfer und auch Beschädigungen des Karton-Inhalts. Hilfreich ist auch die Beschriftung der Kartons, damit sich der Inhalt in der neuen Wohnung schnell wiederfinden lässt. Natürlich müssen auch freiwillige Helfer während des Umzugs versorgt werden – auch hierzu finden sich Umzugstipps im Web.

Ein wichtiger Hinweis ist weiterhin, für den Tag des Umzugs frühzeitig einen Halteplatz zu beantragen. Umzugsratgeber führen auf, welche Stellen dafür zuständig sind und an welche Fristen man sich halten muss. Halteverbot-Infos finden sich zuhauf im Web rund um dieses Thema.

Wie teuer ist mein Umzug?

Nach dem Umzug

Hat man endlich alle Möbel ins neue Heim geschleppt und den Inhalt der Kisten verstaut, warten immer noch einige wichtige Dinge, die erledigt werden müssen. Dazu gehören die Ummeldung des Wohnsitzes auf dem Einwohnermeldeamt und die Ummeldung des Fahrzeugs. Aber auch Arbeitsamt, Schulen und Kindergeldstellen sind vom Wohnungswechsel zu unterrichten. Umzugsratgeber informieren, welche Fristen man einhalten muss, welche Ämter zuständig sind und ob eventuell Kosten entstehen. Tipps für die wichtigsten Ummeldungen finden Sie beispielsweise hier.

Tipp:

Um einen reibungslosen Wohnungswechsel zu gewährleisten, müssen Sie keineswegs Projektmanagement studiert haben: Umzugsratgeber ersetzen Ihnen ein ganzes Team kompetenter Logistiker. Nutzen Sie die kostenlosen Möglichkeiten, die Ihnen das Netz bietet, um aus Ihrem Wohnungswechsel eine wohldurchdachte Unternehmung zu machen. Es lohnt sich sowohl finanziell als auch körperlich und geistig. Sind die organisatorischen Aufgaben erledigt, können Sie sich voll und ganz den schönen Seiten wie der Einrichtung Ihres neuen Zuhauses widmen.