Umzugsunternehmen ausfindig machen – preiswerte Umzugsunterstützung finden

Günstige Umzugsfirmen finden und Kosten für den Umzug ermitteln

Umzugsfirmen online Suche

1. Umzugsunternehmen suchen und finden – grundsätzliche Überlegungen

, sich selbst mit der Frage zu konfrontieren, was genau im Zusammenhang mit dem Ortswechsel für eine Firma gesucht wird. Fragen in diesem Zusammenhang können sein?

  1. Welchen Dienstleistungsbereich sollte der Möbeltransporteur abdecken? (Privatumzug, Firmenumzug, Fernumzug bzw. internationaler Möbeltransport, Spezialtranporte)
  2. Handelt es sich bei dem Vorhaben eher um Aufgaben, die mit standardmäßigen Arbeitsmittel zu bewältigen sind oder sind Spezialaufgaben angedacht (Klaviertransport, Außenlift, Schreinerarbeiten, Küchenmontage, Antiktranport)
  3. Steht der Umzugstermin bereits fix fest oder gibt es eine Zeitspanne, die zur Verfügung steht (Flexibilitäts- und damit Preisvorteile)
  4. Haben Sie im Sinn den kompletten Transport des Mobiliars und Hausstandes anbieten zu lassen? Oder schwebt Ihren eine Mischform, inklusive Eigenleistungen vor?
  5. Was soll in dem Angebotspreis enthalten sein? (Leihkartons, Kleiderkartons, Halteverbotsbeantragung, Demontage, Einlagerung, Müllentsorgung)
  6. Bevorzugen Sie einen regionalen Auftragnehmer? Oder ist wenig entscheidend, wer letztendlich Ihren Auftrag erhält, sofern die Angebotskonditionen stimmen.
  7. Existiert ein preisliches Limit für die Angebotsvergabe?
  8. Wie ausgeprägt ist Ihr Sicherheitsbedarf? (Versicherungsschutz, Transportschäden, Datensensibilität bei Büroumzügen, Diebstahlschutz)
Umzugsfrimen-Suche online

2. Der Trend heißt: Umziehen lassen!

2018 in Deutschland täglich weit mehr als 20.000 Umzüge statt. Die Zahl der Wegzüge ins Ausland lässt sich nicht genau beziffern. Tatsache ist allerdings, das die Anzahl derjenigen, die gleich mehrmals innerhalb eines Jahres ihre Koffer packen und den Wohnsitz wechseln, in den vergangenen Jahren beständig zugenommen hat.

Besagte Studien verweisen ebenso auf eine sinkende Bereitschaft, die Umzugsdurchführung tatkräftig selbst mit zu gestalten, d.h. der Eifer zur Eigenleistung des Transports sinkt merklich (ähnlich wie beim Winterreifenwechsel, Gartenarbeiten, Haushaltsreinigung, etc.)

Umzuziehen ist nicht unbedingt ein freudiges Ereignis. Deshalb sinkt die Bereitschaft zu einem Ortswechsel mit zunehmender Lebenserfahrung. Da unsere Gesellschaft demografisch immer älter wird, verstärkt dies den Effekt dazu Angebote bei Umzugsfirmen anzufragen.

Geradezu befeuert wird der Effekt, im Web nach Umzugsangeboten zu fahnden durch die Möglichkeiten das Vorhaben ausschreiben zu lassen und interessante Angebote zu vergleichen.

Diese Handhabe entspricht ungefähr der bekannten Vorgehensweise in einem Reisebüro. Der Kunde gibt vor: Spanien, Juli, Strand, 4 Personen und vier Sterne – und der Reisebüroberater füttert mit diesen Anforderungen sein Buchungssystem. Der Urlauber erhält 5 Hotelvorschläge.

Bei der Suche nach einem geeigneten Umzugsdienstleister verhält es sich gewissermaßen ähnlich. Der, der den Wohnungswechsel plant tippt in das Angebotsformular: Berlin, Privatumzug, 4 Zimmer, Dachgeschoss, Innerortsumzug <20 Kilometer, 2 Erwachsene, 2 Kinder, im August. Der Umzugsplanende erhält 5 Kostenvoranschläge.

Guten Möbeltransporteur auffinden

3. Über den Sinn und Unsinn von Suchanfragen nach Umzugsfirmen im Web

  1. Zunächst einmal ist festzustellen, dass sich. Selbst dann nicht, wenn stark traditionell geprägte Branchen, wie das Möbeltransportgewerbe (einschließlich zugehöriger Interessenvertreter wie Verbände, Vertriebsgemeinschaften und Fachmedien) damit lange haderten.
  2. Die Kunde „Finde das günstigste Angebot!“ trifft den Zeitgeist ins Mark der Verbraucher. Wiederum ist die Tourismusbranche zum Vergleich geeignet – auch wenn die Sucheingabe „Günstigen Urlaub finden“ dort weitaus seltener zutage tritt als der Gefallen an „Günstiges Umzugsunternehmen finden“.
  3. Der zuvor gemachte Vergleich macht deutlich, dass es bei dem auskundschaften von Möglichkeiten und Preise selbstverständlich immer gleichzeitig um das beste Preisleistungsverhältnis geht (gehen sollte).
  4. Unsinnig ist die Annahme, man könne die exakte Dienstleistung zu einem Preisvorteil von 70 Prozent einkaufen. Oder ist Ihnen eine Autowaschanlage bekannt, bei der man statt 10 Euro für eine Komplettwäsche nur 3 Euro zahlt? In Deutschland ist das undenkbar. Trotzdem werben Umzugsvermittler mit diesen Preisnachlässen, die sich jedoch noch nicht einmal bei Großprojektumzügen ins Ausland realisieren lassen.
  5. „Geiz ist geil!“ – Kunden werden von Aktionsangeboten magisch angezogen. Umzugsfirmen werben allerdings nicht mit Sonderangeboten a la „Im Oktober 25 % Preisnachlass auf alle Umzüge innerhalb Berlins!“ Oder „Umzugsausverkauf – außer auf Tiertransporte in Hamburg, gültig bis zum 30. November!“
  6. Preisnachlässe sind bei Umzugsunternehmen nur dann möglich, wenn A. der Unternehmer von vorne herein einen Kampfpreis anbietet (beispielsweise um seine Möbelpacker und den Fuhrpark auszulasten) oder B. wenn der Kunde den Spediteur runterhandelt und man sich auf eine geringere Angebotssumme verständigt, bzw. C. wenn Kundenberater und Auftraggeber einen Pauschalpreis aushandeln (Achtung: Qualitätsrisiken bzw. Möglichkeiten zur Nachberechnungen bei Unvorhergesehenem)
  7. Positiv beim Googeln von Umzugsfirmen ist, dass sich mögliche Auftragnehmer grundsätzlich ausfindig machen lassen. Statt dem 1:1 Kontakt und dem Hinterherlaufen nach Informationen ist der Konsument heute in einer komfortablen Position: Die Umzugsprofils jagen Aufträgen hinterher, für die sie ggf. eine Vermittlungsgebühr zahlen, selbst wenn der Auftrag nicht zustande kommt. Die Umzugsbranche ist also noch dienstleistungsorientierter geworden, als sie es ohnehin schon war, wenngleich auch nicht ganz unfreiwillig in manchen Bereichen.
Tipps für die Beauftragung einer Möbelspedition

4. Auf welche Weise man Umzugsfirmenkontakte ausfindig machen kann

  1. (sehr häufig und prinzipiell gut – Risiko = Firmenchef hat einen 1:1-Kontaktbonus, der Preisverhandlungen beeinträchtigt)
  2. Google Suche nach lokalen Firmen (gut, bei lokaler Präferenz – Nachteil – Adwords und Webseiten-Optimierungen verzerren die Empfehlungswürdigkeit)
  3. .. Online ermitteln (okay, Gefahr von Vermittlungsangeboten wie z. B. im Schlüsseldienst-Gewerbe üblich. Sucheingabe: „Schlüsseldienst München“ – Vermittler optimierte aus dem Firmensitz in Hamburg)
  4. Branchenbücher wie die „gelben Seiten“ (Klassiker, bewährt in der 1:1 Kommunikation, methodisch veraltet, da kaum Preisvergleichsmöglichkeiten)
  5. Branchenverzeichnisse online (in Teilbereichen nutzbar, jedoch nicht am Interessentenverhalten orientiert, deshalb mittelfristig ein Auslaufmodell)
  6. Online-Anzeigen ähnlich quoka oder eBay-Kleinanzeigen (ganz gut für minimalistische Umzüge und vor allem handwerkliche Hilfe – wenig geeignet für die Suche nach Qualitätsumzugspartnern)
  7. Handwerkerbörsen wie MyHammer (Möbelpacker sind keine Handwerker – mit dem Ziel der Expansion wurde die Angebotsvielfalt einst erweitert durch benachbarte Dienstleistungen – nach wie vor vergleichsweise geringer Marktanteil)
  8. Schwarzes Brett und Aushänge in Einkaufsmärkten, Hochschulen (guter Fundort für lokale und preiswerte Angebote aus dem Semi-Profibereich)
  9. Aufschriften auf Lkw (nicht grundlos ein geschätzter und bewährter Klassiker bei der Firmensuche – warum nicht z. B. mal aussteigen und nachfragen während des Ausladens?)

5. Wenn Sie auf der Suche nach einem guten Umzugsunternehmen sind – darauf sollten Sie achten!

Zu den , die gleichzeitig gute Arbeit leistet und zuverlässig ist, gehört sicherlich eine gewisse Umsicht bei der Auswahl geeigneter Kandidaten.

Beispiel: Wenn man im Kleinanzeigenteil einer Tageszeitung nach einem Auto der Marke VW Golf sucht, in der Farbe Rot und mit einem Kilometerstand von weniger als 80.000 Kilometer. Und in dieser Zeitungsausgabe befindet sich lediglich ein einziges Angebot, das diesen Kriterien entspricht, habe ich aus moderner Sicht, meine Auswahl künstlich verengt. Deshalb schrumpfen Kleinanzeigenteile beständig und der stationäre Autohandel verzeichnet ebenfalls seit langem eklatante Umsatzeinbußen.

Die Angebotsvielfalt, die sich online findet, ist derart revolutionär, dass sie ganze Branchenzweige neu entstehen lässt und andere dem Niedergang weiht. Vielleicht prominentestes Opfer einer solchen Veränderung ist der Spielwaren-Anbieter ‚Toys „R“ Us’, der zu zögerlich und dann zu spät seine Online-Shop-Aktivitäten startete.

Zwar nahmen Kunden bereitwillig das Angebot in Anspruch Babyausstattung, Spielzeug und Sportartikel anzuschauen und auszuprobieren. Doch via Smartphone ist die Bestellung zum Vorzugspreis und ohne Lieferkosten nur wenige Klicks entfernt.

Daraus folgt für Privatleute oder Geschäftskunden, die einen Umzug planen:

Je mehr Angebote verschiedener Umzugsfirmen mir zum Vergleich vorliegen, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit ein sehr gutes Angebot zu finden.

Zwei Tipps beziehen sich in diesem Zusammenhang auf denselben Faktor: Erstens – Die Zeit! Wer früh recherchiert, hat beste Aussichten auf die allerbesten Angebote. Zweitens: Wer sein Umzugsvorhaben in ein grobes Zeitfenster packen kann, ermöglicht allen Beteiligten Verhandlungs-Spielräume.

Deutschlandweite Umzugsprofis finden

6. Umzugsfirmen-Recherche via umzugsauktion, umzug-easy und movinga

Anfang der 2000er Jahre kam Bewegung in den seit jeher , in der sich Umzugsunternehmer gelegentlich auch gerne als „Möbler“ bezeichnen.

Inspiriert durch die Vermittlung von Beiladungen via Web, konkretisierte man mit der umzugsauktion.de erste Chancen Ausschreibungen öffentlich vorzunehmen und diese ähnlich dem Versteigerungsprinzip von eBay zum Bestpreis in einer „Umzugsbörse“ zu versteigern. Das Vertriebsmodell der umzugsauktion war von Beginn an stark medienoptimiert. Es bewegte sich bis zur Übernahme & umfangreichen Qualitätssicherungsmaßnahmen durch immonet.de (Immowelt, Axel Springer) regelmäßig in Grenzbereichen werblich-seriöser Kundenversprechen.

Der vertriebliche Ansatz von umzug-easy entsprach nie dem fragwürdigen Ansatz Umzüge öffentlich versteigern zu können (um Preiseinsparungen zu realisieren  wie es lange im Fall der umzugsauktion kommuniziert wurde. Früh erkannte man die Möglichkeiten einer sogenannten Lead-Gewinnung, also der Vermittlung konkreter Vorhaben an angeschlossene, kooperierende und mit „gut“ bewertete Transportfirmen zu vermitteln. Für die Vermarktungsbemühungen des Portals zahlen Möbelspediteure eine Provision an den Marktführer Immobilienscout24, der das Vermittlungsportal vor vielen Jahren übernahm, um sein qualitativ hochwertiges Dienstleistungsangebot im Immobilienbereich zu vervollständigen.

Im Gegensatz zu den beiden zuvor genannten Vermittlern ist das aus einem Startup entstandene Unternehmen Movinga laut Eigendefinition ein reales Umzugsunternehmen. Zwar realisiert movinga kaum Umzüge selbst, tritt jedoch Verbrauchern gegenüber als Vertragspartner auf. Kunden zahlen also an das Unternehmen, nicht an jene Subunternehmen, die die Umzugskisten vor Ort schleppen.

Das Unternehmen erhielt, trotz seiner jungen Geschichte, diverse Negativ-Schlagzeilen, ersetzte z. B. das Management komplett und sah/sieht sich diversen Anfeindungen und Kritiken in der Möbeltransportbranche ausgesetzt. Nach wie vor nimmt das Unternehmen Movinga für sich in Anspruch, die Art und Weise des Umziehens neu erfunden zu haben. Das vor allem kommunikativ.

Es ist anzunehmen, dass Movinga-Kunden auch in anderen Bereichen eher leichtgläubig sind.

Was kosten Umzugsfirmen – jetzt preiswerte finden!

Umzugskosten jetzt kostenlos online berechnen lassen

Kostenlos lassen sich die Umzugskosten entweder selbst ermitteln oder man bezieht Umzugsunternehmen in die Kalkulation ein. Bei Selbstberechnung lauern manche Fallstricke. Besser ist es die Berechnung von Profis vornehmen zu lassen und dann genauestens zu prüfen. Grundlage für die Berechnung sind gerne Kubikmeter-Angaben, doch lassen sich diese nicht so leicht ermitteln. Auch hier spielt der Profi bei einer Ortbegehung sofort seine Erfahrungsvorteile aus.

Die kostenlose Berechnung von Firmen vornehmen zu lassen hat noch niemanden geschadet. Schließlich ist das Einholen von Kostenvoranschlägen eine völlig unverbindliche Sache. Übrigens lassen sich ein Teil der Umzugskosten auch steuerlich absetzen.

Praxistipp: Umzugskosten beim Arbeitsamt oder beim Finanzamt geltend zu machen ist weitaus einfacher wenn ein offizieller Kostenvoranschlag, bzw. eine Endrechnung vorgelegt werden kann.

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Die Notwendigkeit Kosten des Umzugs zu ermitteln ist vielen leider nicht bewusst. Tatsächlich lassen deshalb viele Privatleute in die Gefahr finanzieller Engpässe. Umzugsstudien zeigen, dass gerade die Umzugsfinanzierung nicht zu unterschätzen ist und auf Platz 2 der Kardinalfehler angesiegelt ist (nach dem Unterschätzen der benötigten Organisationszeit.

Sind die Ausgaben für die Ummeldung nach dem Umzug weitgehend zu vernachlässigen, so sind die Kosten, die beim Transport des Mobiliars entstehen schon wesentlichere Kostenpunkte.

Das Internet hilft dabei Angebote einzuholen und ganz nebenbei geeignete Umzugsfirmen zu finden, doch wenn alle Kosten final berechnet wurden, sollte man ggf. in Erwägung ziehen einen Kredit für das Umzugsvorhaben aufzunehmen. Das ist besser, als in finanzielle Not zu geraten oder das Girokonto mit teuren Überziehungskrediten zu belasten.

Unternehmen mit Kapazitäten finden, die gleichzeitig empfehlenswert sind

Kostenvoranschlag bei Umzugsunternehmen anfordern

Preisvergleiche liegen im Trend und es ist naheliegend, dass sich Privatpersonen, die sich für die Zusammenarbeit mit einer Umzugsfirma interessieren im Web über ungefähre Preise informiert.

Preislisten von Umzugsunternehmen finden sich online selten und da diese immer stark regional orientiert sind, wären sie auch selten aussagekräftig. Eine konkrete Anfrage mit Hilfe einer Abfrage aller Eckdaten ist da weitaus erfolgversprechender.

Gleich eine Handvoll Umzugsangebote lassen sich per Online-Formular sofort anfordern. Diese Angebote sind z. B. auch vollkommen ausreichend, um dem Jobcenter vorgelegt zu werden. Am besten gibt man in dem Fall, in dem der Kostenvoranschlag zur Genehmigung für die Arge benötigt wird, den Verwendungszweck gleich an.

Umzugsunternehmen kennen die Anforderungen eines Hartz-4-Umzugs bestens und können das Angebot entsprechend gestalten. Für den Fall, dass der Umzug vom Arbeitsamt gefördert wird, haben wir nähere Hinweise und Tipps zusammengefasst, da Umzüge bei Beziehern von Alg-2 recht häufig vorkommen.

Preisewerte Unternehmen finden - Angebotskosten ermitteln

Preise im Überblick: Der Kostenvoranschlag

Je nach Wegstrecke, Menge und Größe des Umzuggutes fallen die Preise für die Beförderung mittels Spedition unterschiedlich aus. Bevor ein Unternehmen den Zuschlag erhält, holen Umziehende am besten zwei oder drei Alternativangebote ein.

Praxistipp:

In ihren Angeboten sollten die Spediteure ihre Leistungen detailliert beschreiben. Nur so können Umziehende die Preise vergleichen und sich einen Überblick verschaffen, wie viel der Auszug und der Einzug tatsächlich kosten wird.

Handelt es sich um einen Kostenvoranschlag, so kann der tatsächliche Endpreis über dem des Angebots liegen. Ist jedoch ein Festpreis als Endpreis ausdrücklich vereinbart, so muss sich der Unternehmer daran halten, es sei denn, die Auftraggeber verlangen während des Umzugs weitere Leistungen.

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Was ist im Schadensfall?

Wichtig im Schadensfall: Die Möbelspedition ist versichert

Übernimmt ein Spediteur den Transport, ist das Umzugsgut gesetzlich mit etwa 600 Euro je Kubikmeter versichert. Doch keine Regel ohne Ausnahme: Bei höherer Gewalt zahlt das Unternehmen nur, wenn vorher eine entsprechende Zusatzpolice abgeschlossen worden ist. Nicht versichert sind außerdem Tiere, Pflanzen, Schmuck, Wertsachen und -papiere, Urkunden, Lebensmittel sowie Computer – es sei denn, zuvor wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Tipp: Nutzen Sie den Umzugskostenrechner, der online kostenlos zur Verfügung steht.

Sollte etwas zu Bruch gegangen sein, stellt sich natürlich die Frage: Bis zu welchem Zeitpunkt muss reklamiert werden? Bei offensichtlichen Schäden wie zum Beispiel gebrochenen Stuhlbeinen oder tiefen Kratzern in Tischplatten ist der Spediteur spätestens einen Tag nach dem Transport schriftlich zu informieren. Finden Umzügler verdeckte Schäden – sie sind nicht sofort von außen erkennbar – bleiben ihnen 14 Tage Zeit. Verursachen die Möbelpacker Schäden an Haus oder Wohnung, schaben sie beispielsweise den Putz im Treppenaufgang ab oder zerkratzen sie den Parkettboden, so muss der Schaden innerhalb eines Monats schriftlich angezeigt werden.

Wer packt, der haftet

Was viele nicht wissen: Packt man die Kisten selbst ein, läßt sie aber von einem Spediteur transportieren, haftet dieser nicht für Beschädigungen. Vereinfacht gesagt: Wer packt, haftet auch. Bestimmte Wertsachen oder Computer sind generell nicht versichert, selbst wenn Speditionen den Transport der persönlichen Habseligkeiten übernehmen.

Umzugskosten von Profis kalkulieren lassen – Angebote von Umzugsfirmen per Online-Rechner vergleichen

Übrigens: Vorausberechnungen sind umso verlässlicher, je gewissenhafter die Umzugsfirma den Aufwand berechnen kann und das ist in der Regel nur bei einem Vorort-Termin möglich. Ansonsten sind Abweichungen eigentlich der Regelfall und Festpreisversprechen nach reiner Online-Vorlage immer mit Skepsis zu beurteilen.

Umziehen ist Vertrauenssache, schließlich wird einem Spediteur dass eigene Hab und Gut anvertraut. Doch wie können seriöse von weniger verläßlichen Umzugsunternehmen unterschieden werden?

Werden in Inseraten kostengünstige Umzüge angeboten, außer einer Telefonnummer jedoch weder Name und Adresse des Unternehmens genannt, darf man ruhig etwas kritischer nachfragen.

In der Branche ist es üblich, dass Möbelspediteure ihre Angebote kostenlos erstellen. Skepsis ist also geboten, wenn Unternehmen Gebühren für die Angebotserstellung verlangen.

Auch wenn Speditionen damit werben, Kostenvoranschläge unentgeltlich zu erstellen, ist Vorsicht angebracht, schließlich versteht sich dieser Service nicht von selbst.

Werben Speditionen mit Angeboten, die nur die Kosten pro Stunde nennen, verstoßen sie gegen den lauteren Wettbewerb. Solche Angebote täuschen über die tatsächlichen Kosten hinweg.

Eine solide Berechnungsgrundlage ist eine sogenannte Umzugsgutliste. Die Spediteure tragen dort die Menge des Hausstands ein und können so die anfallenden Kubikmeter ausrechnen. Auf diese Weise haben Spediteure und Auftraggeber das Umzugsvolumen sowie die Kosten im Blick. Ein Angebot sollte neben dem Preis auch eine genaue Auflistung aller Leistungen und deren Kosten beinhalten. Umziehende können dann genau abschätzen, wie teuer der Möbeltransport insgesamt wird.