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Einrichten mit Feng Shui
Tai Chi, TCM oder Feng Shui - jedesmal
geht es um den idealen Fluss von Lebensenergie. "Chi"
steht im Chinesischen für Energie.
Deshalb bezeichnen einige Experten Feng Shui auch als "Akupunktur
fürs Haus". Während Akupunktur zur richtigen
Verteilung der Lebensenergie Chi im menschlichen Körper
angewandt wird, sorgt Feng Shui für den optimalen Chi-Fluss
in Wohnungen
und Gebäuden.
Feng Shui, richtig angewandt, bringt der Lehre nach ein Maximum
an Lebensenergie in jeden Wohn- und Arbeitsbereich. |
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| Nach Feng-Shui-Kriterien sind viele unserer
Gebäude "kranke Häuser". Dem zufolge reagieren
Menschen mit Müdigkeit, Erschöpfung oder auch Krankheiten.
Mit den Techniken des Feng Shui sollen die Qualität von
Energien erkannt und Disharmonien beseitigt oder schon während
der Planung vermieden werden. |
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- Positive Energie in der Wohnung
Im Wohnzimmer gilt wie in allen anderen Räumen, möglichst
Ecken und Spitzen zu vermeiden. Das erzeugt negative Energien.
Eine L-Couchgarnitur hat deshalb nichts im Feng-Shui-kompatiblen
Haus zu suchen. Damit sich negative Energie nicht in "toten"
Ecken sammelt, stellt man dort dynamische Elemente wie eine
Pflanze auf. Leichte Vorhänge vor Fenstern verhindern,
dass Chi durch Fenster entweicht.
Im Schlafzimmer sollte das Bett möglichst weit entfernt
von der Zimmertür stehen. Der durch die Tür einströmende
Chi-Strom, soll beruhigt werden, bis er auf das Bett trifft.
Ein vor das Fenster gehängter Kristall soll verhindern,
dass die Energie zu schnell aus dem Raum strömt, insbesondere
wenn sich das Fenster gegenüber der Tür befindet
und so für energetischen Durchzug sorgt.
Spiegel sollte man im Schlafzimmer möglichst meiden,
sie absorbieren sämtliche positive Energien. Auch Elektrogeräte
wie Heizdecke und Wecker haben laut Chi-Philosophie nichts
im Schlafzimmer zu suchen, ihre Wellen stören den Chi-Fluss.
Da Wasser der beste Träger von Energie ist, kann diese
durch das Bad besonders gut entweichen. Lassen Sie daher
Ihre Badtür immer geschlossen, damit Sie die positiven
Kräfte in Ihrer Wohnung halten.
- Feng-Shui, aber bitte vom Profi
Es waren keineswegs Esoteriker,
die der altchinesischen Wissenschaft zum Durchbruch verhalfen,
sondern Ärzte, Anwälte, Hoteliers und Banker.
Sogar British Airways bekennt sich in England offen zu Feng
Shui.
Inzwischen werden auch in Deutschland die ersten Häuser
nach Feng-Shui-Kriterien ausgerichtet und erbaut. Bevor
man sich selbst einem langwierigen Studium der fernöstlichen
Wissenschaft hingibt, sollte man erwägen, einen Experten
ins Haus zu holen eine Investition, die sich mit
dem alltägliche Wohlbefinden schnell auszahlt.
Die Gefahr, einem Berater zu begegnen, der sich nach der
Lektüre eines einzigen Buches oder Kurses als Feng
Shui-Experte präsentiert, ist nicht unerheblich. Eine
große Anzahl professioneller Feng-Shui-Experten hat
sich in dem Berufsverband "Feng Shui Professional Association
e.V." (FSPA) zusammengeschlossen. Über diesen
Verband bekommen Firmen und Privatleute Kontakt zu seriösen
Feng-Shui-Beratern.
- Info:
Feng Shui Professional
c/o Barbara C. Ziemek
Koppeldamm 52
D-25368 Kiebitzreihe bei Hamburg
http://www.shui.org
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Neuer
Trend: die Wohnung als Erlebnisraum
Soll der Schrank nun in kühlem Blau, sachlichem Grün
oder erregendem Rot sein? Diese Frage werden sich Möbelkäufer
in Zukunft nicht mehr stellen müssen. Ein neues Container-System,
dessen Farben sich mit einer Fernbedienung in Sekunden verändern
lassen, ist nur einer der neuen Möbeltrends.
Möglich wird das durch im Rahmen versteckte neuartige
LED-Lichtleisten in den drei Grundfarben. Sie lassen die Möbel
in allen nur denkbaren Farbnuancen von sonnengelb, meergrün,
himmelblau und zartrosa bis zu einem tiefen violett erscheinen.
Das Wohnzimmer wird damit zu einem Erlebnisraum für die
Sinne, das sich in Sekunden der jeweiligen Gefühlssituation
anpasst.
- Hier bin ich Mensch, hier darf
ich's sein
Der Megatrend des neuen
Wohnjahrtausends nennt sich "Edel-Cocooning".
Die neue Wohn-Welle setzt vor allem auf edle Materialien
und unaufgeregtes Design. Der Mensch steht im Mittelpunkt
und nicht die Welt am allerwenigsten der "Protzfaktor".
Das Heim muss wieder Heimat werden. Hier soll der Mensch
nicht nur essen, schlafen und fernsehen, sondern vor allem
er selbst sein. Wenn früher nur reiner Bedarf und Nutzen
als Kriterien für neue Möbelstücke galten,
so gehen die Entscheidungen zum Möbelkauf heute weiter.
Der neue Konsument läßt sich von Werten wie Harmoniebestreben,
Lust an Gemütlichkeit, Wichtigkeit von Gesundheit oder
Verwirklichung von Träumen leiten. Möbelhersteller
wie Rolf Benz, Ligne Roset oder de Sede orientieren sich
an dieser neuen "Inselphilosophie" der Designer
und führen inzwischen verwandelbares Mobiliar für
Wohnräume, ein jedes Sofa oder Fauteuil eine Insel
für sich.
- Düfte für das Wohlbefinden
Eine Aroma-Leuchte gehört
eigentlich in jedes Wohn- und Arbeitszimmer. Der Duft von
Zitronenöl kann nicht nur die Konzentration deutlich
verbessern, sondern auch entspannen, anregen, inspirieren,
erfrischen, beruhigen und die Atmosphäre reinigen.
Das haben streng wissenschaftliche Studien ergeben und nicht
nur esoterische Gurus gepredigt. Ob sich jemand wohl fühlt
in seiner Umgebung, vital oder entspannt ist, ob die Atmosphäre
im Wohnzimmer zum Engagement mit dem Partner oder Freunden
einlädt, läßt sich mit Duftessenzen gezielt
beeinflussen.
Duftmischungen wie "Orangenhain" und auch einzelne
Duftnoten wie "Rose" bekommt man mittlerweile
in jeder Apotheke, aber auch in Bioläden und Drogerie-Märkten.
- Der Klang
macht die Musik
Auch die Beschallung
des Wohnzimmers trägt zu einem optimierten Wohngefühl
bei. Klotzige, störende Boxen, wie sie früher
einmal üblich waren, sind passé. Der Systemmöbelhersteller
Brinkmann hat sich mit der Siemens AG zusammengetan und
bietet Flächenlautsprecher mit der Optik einer 2,2
Zentimeter dicken Schranktür an. Deren innere Holzfläche
(Soundboard) wird Teil des Lautsprechers. Das Ergebnis ist
die ideale Verbindung brillanter Klang- und gehobener Wohnkultur.
Entscheidender Vorteil dieser neuartigen Flächenlautsprecher:
Beethovens Neunte klingt in jeder Raumposition gleich gut,
da sich der Schall völlig gleichmäßig und
in hoher Wiedergabequalität im Raum verteilt. Wegen
der sehr guten Sprachverständlichkeit und Klangwiedergabe
eignen sich diese Flächenlautsprecher für hochwertige
HiFi-, F-S- und Heimkino-Anlagen, für Wiedergabe in
Stereo oder auch Dolby Surround 5.1.
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Prima
Licht und Raumklima
Zum Wohlbefinden in den eigenen
vier Wänden trägt auf jeden Fall ein gesundes Raumklima
bei. Besonders die Luftfeuchtigkeit wird von vielen Mietern
und Hausbesitzern im Winter vernachlässigt. Zu trockene
Räume begünstigen Erkältungskrankheiten, da zu
trockene Luft die Atemwege belastet. Abhilfe schafft ein Luftbefeuchter,
eine Wohnungsbelüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
oder ganz bodenständig, die gekonnte Begrünung der
Räume mit Pflanzen. Das spart Geld und Energie.
Auch ein Wintergarten kann zur Energieeinsparung beitragen,
wenn er isolierverglast ist und im Winter nicht beheizt wird.
Durch Abgabe der erwärmten Luft an die angrenzenden Räume
läßt sich dann die Heizperiode etwas verkürzen.
Wintergärten nutzen den Treibhauseffekt , das heißt
Sonnenstrahlung erwärmt das Innere dieses Glashauses, die
Wärme wird vom Glas zurückgehalten.
In unseren Breiten werden während der Heizperiode etwa
zwei Drittel der Sonnenenergie durch ungerichtete (diffuse)
Strahlung und nur ein Drittel durch direkte Strahlung übertragen.
Optimale Gewinne während der Heizperiode und keine Überhitzung
im Sommer lassen sich am einfachsten mit dem nach Norden orientierten
Wintergarten und mit senkrechten Fensterflächen auf der
Südseite des Hauses erreichen. Gleichzeitig sorgt der Wintergarten
für eine natürliche Beleuchtung der Wohnräume.
- Licht macht
Stimmung
Wohnräume werden von vielen Bewohnern oft unzureichend
mit Lichtquellen versorgt. Das belastet abends und im Winter
nicht nur die Augen, sondern kann auch unbewusst für
getrübte Stimmung sorgen. Meist lohnt sich auch hier
die Konsultation eines Elektrikers oder Licht-Designers,
um ein optimales Konzept passend zum Mobiliar und zum Raumschnitt
zu verwirklichen. Wem das zu aufwändig und kostspielig
erscheint, der kann selbst experimentieren. Wandleuchten,
Deckenleuchten, Strahler, Tisch oder Standleuchten bieten
ein unerschöpfliches Reservoir an Beleuchtungsvarianten,
die abwechselnd oder ergänzend eingesetzt werden sollten.
Wichtig ist beim Fernsehen, dass ein diffuses Licht, das
nicht im Bildschirm reflektiert wird, den Raum erhellen
sollte. Beim Lesen ist eine große Lichtstärke
direkt auf dem Text wünschenswert, um die Sehkraft
nicht zu strapazieren. Das Licht so lange auszulassen, bis
auch wirklich kein allerletzter Tageslichtstrahl mehr ins
Haus dringt, ist ungesund. Angesichts der Stromkosten und
der Unbezahlbarkeit des eigene Augenlichts sollte man letzterem
unbedingt den Vorzug geben und mit künstlichem Licht
niemals geizen.
- Kerzen nicht nur für romantische
Abende
Nicht nur bei besonderen Anlässen
kann Kerzenlicht eine starke Wirkung erzielen. Die dichte
Atmosphäre und das warme Licht von Kerzen bilden
einen fantastischen Kontrast zu den kühlen und klaren
Formen gut ausgeleuchteter Zimmer, wie man es tagsüber
halten sollte. Designerkerzen, Duft- und Schmuckkerzen
und raffinierte Kerzenhalter und Beleuchtungssysteme mit
Windlichtern lassen auch hier eine Vielzahl an Lichtspielen
zu, die wichtige Auswirkungen auf die Entspannung und
die Befindlichkeit haben können.
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Schädliche
Bausubstanzen
Es ist bekannt, dass bei den verwendeten Materialien im Bau
bis in die 80er Jahre in erster Linie auf Kostenoptimierung,
nicht auf mögliche Gesundheitsrisiken für die Bewohner
geachtet wurde.
Bevor Sie ein neues Haus oder eine Wohnung beziehen, können
Sie dem Vermieter ruhig ein paar Fragen stellen auch
auf die Gefahr hin, den Zuschlag nicht zu bekommen.
Ein ungesundes Haus kann zu gesundheitlichen Einschränkungen
bis zu schweren chronischen Krankheiten führen. Viele
Schadstoffe dünsten lange Zeit aus Baumaterialien und
Einrichtungs- gegenständen aus.
Kann der Vermieter zum Beispiel ausschließen, dass Asbest
und andere gesundheits-gefährdende Materialien und Dämmstoffe
wie Formaldehyde, Aldehyde, PVC, Holzschutzmittel, Chlor,
Brom oder Jod beim Bau verwendet wurden? Sind Schimmelpilze
ausgeschlossen? Im besten Fall kann der Vermieter Zweifel
anhand von Gutachten ausräumen.
Wer skeptisch bleibt, kann aber
auch einen unabhängigen Prüfer (zum Beispiel
Ingenieurbüro für Umweltmessungen) beauftragen
oder sogar eine baubiologische Nachbesserung verlangen. |
- Schadstoff-TÜV für Möbel
Einen zweiten Blick sollte man
bei einem Umzug auch auf seine Möbel werfen. Vielleicht
lassen sich einige schon vor dem Umzug aussortieren, denn
auch Mobiliar kann durch Umweltgifte in den Polstern und
der Lackierung belastet sein. Umweltfreundliche und gesundheitsverträgliche
Möbel sind an dem "Blauen Engel", dem Umweltzeichen
für emissionsarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen,
zu erkennen. Mit diesem Umweltzeichen konnte nach umfangreichen
Messungen eine Reihe bekannter Möbelprogramme, Laminatböden
und Paneele ausgezeichnet werden.
Der "Blaue Engel" ersetzt das alte Umweltzeichen
für formaldehydarme Holzprodukte und berücksichtigt
neben der Ausdünstung von Formaldehyd auch die Emissionen
anderer organischer Schadstoffe in die Innenraumluft.
Darüber hinaus werden Anforderungen an den Lebensweg
der Produkte wie zum Beispiel umweltverträgliche
Herstellung und Entsorgung gestellt.
- Hohe Heizkosten dank veralteter
Technik?
Heizkosten, egal ob man Mieter
oder baldiger Neueigentümer ist, sollten unbedingt
unter die Lupe genommen werden. Hier sammelt sich bei
einer veralterten Anlage über das Jahr eine stattliche
Summe an.
Ein Energieberater oder Heizungsfachmann könnte jedoch
auch Schwachstellen im Wärmeverteilsystem oder bei
der Warmwasserbereitung aufdecken. Energieberater in der
Umgebung vermittelt die Hauptberatungsstelle für
Elektrizitätsanwendung (HEA e.V.), der Bundesverband
der Gas- und Wasserwirtschaft (BGW e.V.) oder die Handwerkskammer.
- Auf die Dämmung kommt es an
Ein deutlicher Hinweis auf einen
schlechten Wärmedämmstandard ist der jährliche
Heizenergieverbrauch pro Quadratmeter Wohnfläche.
In Mehrfamilienhäusern, die vor 20 Jahren gebaut
wurden, ist ein Verbrauch von jährlich 25 Litern
Heizöl pro Quadratmeter Wohnfläche und oft noch
mehr üblich. Dagegen werden die heute gebauten Häusern
mit weniger als zehn Liter pro Quadratmeter und Jahr beheizt.
Wer bauen lässt, sollte ein Niedrigenergiehaus in
Erwägung ziehen. Die eingesparten Heizungskosten
rechnen die Mehrkosten in Windeseile auf. Wer sein Haus
fürs kommende Jahrhundert ausrüsten will, für
den ist eine gute Wärmedämmung oberstes Gebot.
Die Dämmung des Hauses sollte sich an der neuesten
Wärmeschutzverordnung orientieren, die seit 1995
für Neubauten und bei erstmaligem Einbau, Ersatz
und Erneuerung von Bauteilen gilt. Am besten, man übertrifft
die Dämmwerte um mindestens 30 Prozent, um die eines
echten Niedrigenergiehauses zu erreichen.
- Info:
RAL Deutsches
Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung
e.V.
Siegburger Straße 39
D-53757 Sankt Augustin,
http://www.ral.de
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Fachverband
für Energie-Marketing und -Anwendung (HEA) e.V.
beim VDEW
Am Hauptbahnhof 12
D-60329 Frankfurt am Main
Tel.: (069) 2 56 19-0
http://www.hea.de
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Achtung
Elektrosmog!
Auch durch den so genannten
Elektrosmog wird unser alltägliches Wohlbefinden beeinträchtigt.
Selbst wenn Experten noch über Richtwerte streiten, unbestritten
ist mittlerweile, dass hochfrequente Strahlungen den menschlichen
Körper beeinträchtigen.
Das kann beim Einrichten und Planen einer neuen Wohnumgebung
weitgehend verhindert werden. Als Erstes vergewissert man sich,
ob vorhandene Geräte das VDE-Siegel (Verband Deutscher
Elektrotechniker) tragen und gemäß der Gebrauchsanweisung
eingesetzt und platziert werden. Das garantiert den ersten Schutz
vor den meisten gesundheitsgefährdenden Emissionen.
- Elektrische Geräte richtig
im Wohnraum platzieren
Oft genügt es, einfache
Regeln zur Anordnung der Geräte im Raum zu befolgen.
Telefon, Fax, PC und Handy gehören nicht ins Schlafzimmer
und auch nicht unbedingt direkt neben die Couch. Selbst
der Radiowecker und das beliebte TV-Gerät haben im
Schlafraum nichts verloren, zumindest nicht in Kopfnähe.
Schlaf- und Wohnzimmer sollten möglichst weit weg sein
von Küche, Büro und Wasch küche. Außer
wenn nicht anders planbar, auf gar keinen Fall Kühlschrank,
Computer und Waschmaschine an die Außenwand des Schlafzimmers
platzieren. Das Babyphone im Kinderschlafzimmer setzt man
am besten auch möglichst selten ein und immer mindestens
1,5 Meter vom Kopf des Kindes entfernt.
Grundsätzlich gilt: Elektrosmog tritt nicht nur dann
auf, wenn die Geräte eingeschaltet oder im Stand-by-Modus
sind. Auch wenn die Geräte ausgeschaltet sind, stehen
die Zuleitungen unter Spannung und strahlen elektromagnetische
Wellen ab, die den menschlichen Organismus stören können.
Eine am Schalter ausschaltbare Mehrfachsteckdose kann hier
helfen; sie unterbricht die Stromzufuhr zu den Geräten.
Es gibt viele Experten, die Elektrosmog in der Wohnung messen.
Kontakte zu vereidigten Sachverständigen vermitteln
die Industrie- und Handwerkskammern.
- Sofortmaßnahmen gegen Strahlen
Wer meint, in seinem Wohn- und
Schlafambiente massiv durch Elektrosmog beeinflusst zu
werden, der kann zu einigen Sofortmaßnahmen greifen.
Das Bett wird mindestens zehn Zentimeter von der Wand
weggerückt, Federkernmatratzen und Metallbettgestell
werden ausgemustert. Die metallenen Federn stehen im Verdacht,
Elektrosmog zu verursachen. Latex-Matratzen sorgen ohnehin
für natürlicheren Schlafkomfort.
Auch in Wänden können durch Elektroleitungen
Strahlenfelder entstehen. Verlängerungs-kabel werden
ganz verbannt. Wenn es nicht anders geht, dann kommen
nur die kürzestmöglichen in Frage. Für
alle elektrischen Geräte gilt: nach Gebrauch den
Stecker herausziehen.
In Altbauten ist es schwierig, neue Kabel zu verlegen.
Am besten, man rüstet seine Wohnung mit Netzfreischaltern
nach. Diese unterbrechen den Stromkreis automatisch, wenn
kein Gerät in Betrieb ist. Zudem ist es dann nicht
mehr nötig, den Stecker eines Gerätes herauszuziehen,
wenn diese nicht im Stand-by-Modus belassen wurden.
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Der
Stand-by-Modus gilt ohnehin als heimlicher Stromfresser
und
bekannter Elektrosmogverbreiter. Auch Halogenleuchten,
Heizdecken,
elektrisches Spielzeug und schnurlose Telefone belasten
die Räume
mit ihren starken hochfrequenten Feldern. |
- Info:
Deutscher Industrie- und
Handelskammertag (DIHK)
Adenauerallee 148
D-53113 Bonn
http://www.ihk.de
- Gebirgsluft im Flachland
Viele Elektrogeräte, insbesondere
solche mit Hochspannungsspulen wie Fernseher und Monitore,
verbreiten positiv geladene Luftmoleküle (Ionen)
in der Raumluft. Diese gelten als gesundheitsschädlich.
Daher gilt: Monitor in Arbeitspausen immer ausschalten,
auch wenn der PC eingeschaltet bleibt.
Im Elektronikhandel bekommt man so genannte Luft-Ionisatoren;
kleine Geräte, die negativ geladene Ionen erzeugen,
welche ihre positiv geladenen Gegenstücke kompensieren
und so für gesünderes Raumklima sorgen. Die
bekanntlich gesunde Meer- und Gebirgsluft enthält
übrigens einen vielfach höheren Anteil an negativ
geladenen Ionen als übliche Raumluft.
Eine nicht ganz so effektive Alternative oder Ergänzung
zum Ionisator sind Salzkristall-Lampen, auch völlig
stromfrei für Teelichter erhältlich. Durch die
von der Glühbirne oder Kerzenflamme erzeugte Wärme
gibt das Natursalz ebenfalls negativ geladene Ionen an
die Luft ab. Nebenbei zieht die Lampe Staub an, der dadurch
nicht woanders landet, und verbreitet ein angenehmes orangefarbenes
Licht.
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