GEZ ummelden, anmelden, abmelden – Wissenswertes zur Online Ummeldung

GEZ anmelden bei Umzug – GEZ über Adressänderung online informieren

GEZ Adressänderung mitteilen – anmelden und abmelden

Um die GEZ ranken sich die kuriosesten Geschichten und Gerüchte. Von mafiösen Methoden ist da die Rede und von an Haustiere gerichtete Forderungsschreiben. Leider steckt in vielen Erzählungen ein Fünkchen Wahrheit und dass die GEZ an Ihrem Image arbeiten muss, ist kaum zu bestreiten.

Tatsache ist aber auch, dass Sie, wenn Sie Rundfunkgebühren zahlen, bei – automatisch über das Einwohmermeldeamt bei der Ummeldung – informieren müssen. Die Besmessungsgrundlagen der GEZ gilt es in jedem Fall auf Richtigkeit zu überprüfen – auch auf diese Weise lassen sich unnötige Umzugskosten einsparen. Was die GEZ ist, wer und wie Sie sich ummelden, erklären wir Ihnen im Folgenden.

„GEZ ummelden“ – aus der GEZ wurde der Rundfunkbeitrag

: Seit Januar 2013 gilt für Bürgerinnen und Bürger der Rundfunkbeitrag. Für das neue Finanzierungsmodell des öffentlich-rechtlichen Rundfunks gibt es nun eine einfache Regel: Sie zahlen nur noch Pro Wohnung – egal wie viele Menschen dort leben und welche Rundfunkgeräte sie haben.

Zeitgemäßes Modell: Beim neuen Beitrag wird nicht mehr zwischen Radio, Fernseher und Computer unterschieden. Alle Verbreitungswege sind so abgedeckt

Stabiler Beitrag: 17,50 Euro monatlich. Der Rundfunkbeitrag bleibt so stabil.

GEZ Ummeldung – Online Formulare zur Anmeldung nutzen

Was ist der Rundfunkbeitrag? Warum man den Wohnsitzwechsel unabhängig vom Meldeamt anmelden sollte

Der  von ARD, ZDF und Deutschlandradio[/sta_anchor] erhebt den Rundfunkbeitrag und verwaltet die Beitragskonten von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls.

GEZ Wohnung anmelden Formulare

Die ehemalige GEZ ist eine Gemeinschaftseinrichtung der ARD-Landesrundfunkanstalten und des ZDF. Mittels dieser Gebühren sollen die Öffentlich-Rechtlichen ein fast werbefreies, von wirtschaftlichen und staatlichen Interessen unabhängiges Programm bieten können und so die „Grundversorgung“ mit Informationen sicherstellen. Der Hauptsitz ist in Köln.

GEZ Änderungsmeldung bei Umzug – GEZ über die Adressänderung informieren

? Auf den ersten Blick macht es wenig Sinn sich selbständig mit der GEZ in Verbindung zu setzen und die veränderte Wohnungssituation anzumelden. Schließlich werden die neuen Adressdaten vom Meldeamt an den Beitragsservice übermittelt. Dagegen kann man sich als Bürger nicht wehren. Streng genommen muss sich der Bürger also nicht bei der „GEZ ummelden“. Doch hat sich der Datenabgleich bei einer Veränderung des Wohnsitzes in der Praxis bewährt.

In Einzelfällen machte die eigenständige Anmeldung dennoch Sinn, z. B. für Personen, die selbständig sind und vom Homeoffice aus tätig sind. Befindet sich nämlich die Betriebsstätte (z. B. eine GmbH) in einer Wohnung für die bereits GEZ-Gebühren gezahlt werden, kommt das einer GEZ-Befreiung gleich. Die Adressmeldung an den Beitragsservice zu übermitteln spart also effektiv Kosten. Die Adressänderung bewirkt, dass lediglich für ein Firmen-Kfz-Gebühren entrichtet werden müssen, die jedoch mit einem Drittelbeitrag, also monatlich 5,83 Euro deutlich geringer ausfallen.

Merke: Sofern sich eine Betriebsstätte in einer privaten Wohnung befindet, ist diese beitragsfrei. Allerdings ist in diesem Fall das erste Firmen-Kfz beitragspflichtig.

GEZ ummelden – Adressänderung anmelden – achten Sie auf den zuverlässigen Erhalt postalischer Beitragsbescheide

GEZ Anmeldung – Wohnung anmelden

Prinzipiell ist die . Schließlich erhält der Beitragsservice durch die Einwohnermeldeämter Kenntnis von der Adressänderung. Warum also macht es überhaupt Sinn die neue Adresse bei der GEZ anzumelden?

Nun es ist immer ratsam, Rechnungen zu überprüfen. Einige Verbraucher nehmen den Kosten-Check sogar an der Supermarktkasse vor. Nicht ohne Grund. Schließlich verursachen wir alle täglich Fehler und bei einer Veranschlagung wie dem des Rundfunkbeitrags summieren sich die Beträge schnell.

Wer also die Anmeldung der neuen Wohnadresse nach dem Umzug bei der GEZ vornimmt, handelt kostenbewusst. Die veränderten Adressdaten sind schnell gemeldet – der Aufwand bescheiden und die Auswirkungen auf die Forderungen der GEZ Ihnen gegenüber hoch.

Selbstverständlich stellt der Beitragsservice ein praktisches Änderungsformular online bereit. Wer eine neue Wohnung anmelden möchte nutzt das Anmeldeformular, bei einer bestehenden Meldung lassen sich unter Angabe der Beitragsnummer die Details über „Daten ändern“ anpassen.

Wie es geht! Die Anmeldung bei der GEZ ist simple. Nach der Eingabe der persönlichen Adressdaten, werden Angaben zur Wohnung abgefragt, daraufhin die gewünschte Zahlungsweise und nachdem die Zusammenfassung geprüft wurde wird das ausgefüllte Formular online versendet. Die Anmeldung nimmt weniger als 5 Minuten in Anspruch.

GEZ abmelden wegen Adressänderung – Tipps zur Online Ummeldung

Unter ist es natürlich auch möglich sich von GEZ-Beitrag zu befreien sofern sich die persönliche Wohnungssituation ändert.

Wenn ein Beitragszahler verstorben ist, muss der Beitragsservice selbstverständlich zeitnah über die Veränderung informiert werden. Hierzu steht auf den Seiten „rundfunkbeitrag.de“ ein Abmeldeformular zur Verfügung. (Link siehe nebenstehend).

Abmelden kann man sich selbstverständlich auch bei Haushaltszusammenführungen. Oder dem Einzug in eine Pflegeeinrichtung. Ähnlich wie bei der Abmeldung des Wohnsitzes ist auch ein Wegzug in Ausland eine Voraussetzung für die GEZ-Abmeldung. Bei der Aufgabe eines Nebenwohnsitzes ist die Abmeldung ebenfalls zu empfehlen. Grundsätzlich wurde im Sommer 2018 vom Gesetzgeber beschlossen, dass für Nebenwohnsitze keine GEZ-Gebühren zu entrichten sind.

Ein Kommentar von Jorg Mühlenberg zum bevorstehenden Urteil des Bundesverfassungsgerichts am 18. Juli 2018

Jorg Mühlenberg

Entfällt der Rundfunkbeitrag? Nein, das wird er nicht und das ist gut so, aber…

… der verpflichtet Bürger zur monatlichen Zahlung von 17,50 Euro pro Wohnung und dabei handelt es sich quasi um eine Steuer, die diverse Unkorrektheiten im aktuellen Berechnungsmodell beinhaltet, z. B. die Benachteiligung von Single-Haushalten.

Der Beitrag wird seit 2013 pauschal pro Wohnung erhoben und befördert viel Geld in die Kassen der öffentlich-rechtlichen Sender. Laut ‚Focus Online’ beliefen sich die Einnahmen aus 39 Millionen Wohnungen, die dem Beitragsservice gemeldet sind, im Jahr 2017 auf 7,97 Milliarden Euro.

Die Verfassungsrichter werden das bestehende Finanzierungsmodell hinterfragen und kritisch beurteilen. Das es vollkommen verschwindet, ist nicht anzunehmen, auch wenn die GEZ-Gegner seit Jahren die Abschaffung des Zwangsbeitrags fordern.

Den Intendanten der Sender ist klar, dass es möglicherweise um den Fortbestand heutiger Senderformate geht und werden deshalb nicht müde in Zeiten von „Fake News“ auf den Informationsauftrag der öffentlich rechtlichen Sendeanstalten zu verweisen.

Doch wird vieles – Hand aufs Herz – nach wie vor fortgeführt aus Traditionsgründen, Gewohnheit und Alt-Bewährtem vor der Zeit des Privatfernsehens. Täglich präsentiert man uns hunderte redundante Berichterstattungen in Form von Zusammenfassungen, internationalen Video-Aufzeichnungen, Interviews und Talk-Sendungen. Das gesamte System scheint personell mehrfach belegt sowie im Aufwand überdimensioniert und hat häufig nichts mit einer (unumstritten notwendig – zweifellos sinnvollen), unabhängigen investigativen Berichterstattung zu tun.

Warum braucht es sowohl die ARD und das ZDF? Ist eine Zusammenlegung der Sender nicht längst überfällig? Was ist sinnvoll an einem TV-Angebot von Regionalsendern, die 24 Std. am Tag senden?

Mit welcher Selbstverständlichkeit konnten sich im Laufe der Zeit Städte in der ARD einen Tatort (Berlin, Bremen, Dortmund, Dresden, Erfurt, Frankfurt, Freiburg, Hamburg, Hannover, Kiel, Köln, Konstanz, Leipzig, Ludwigshafen, Luzern, München, Münster, Nürnberg, Saarbrücken, Stuttgart, Weimar, Wien, Wiesbaden) zueigen machen?

‚Tatorte‘ sind inflationär. Der Krimi-Hype nervt, zeigt Bürgern ein Zerrbild der Zustände in Deutschland und geht längst vorbei am gesellschaftlichen Interesse zur Prime-Time.

Ist es tatsächlich Aufgabe einer Krimireihe gesellschaftspolitische Strömungen aufzugreifen, wie so häufig hervorgehoben wird? Ganz schön viel Overhead wäre das für ein derartiges Ansinnen.

Sind wir inzwischen so entrückt, was die gesellschaftlichen Probleme hierzulande betrifft, dass es inzwischen einer „Mordkommission Istanbul“ in der ARD bedarf?

Aus welchem Grund ist das von öffentlichen Geldern finanzierte staatlich protegierte Fernsehen nicht werbefrei?

Was ist eigentlich der Media-Wert von ‚Check24’-Einspielern bei der Fußball-WM? Sprich, wie viele Millionen Euro?

Wie hoch ist der Anteil der Nachrichtensendungen bei den öffentlich-rechtlichen Sendern im Verhältnis zum Unterhaltungsprogramm?

Ich schätze das Verhältnis 2018 auf: 40 Prozent Information ./. 60 Prozent Unterhaltung.

Es gibt wenige Kritiker, die gegen Reports, Brennpunkte, Nachrichten, XY, die Sportschau, ein Morgenmagazin, Kinderfernsehen, Dokumentationen und Arthaus-Filme Sturm laufen. Information, Kultur & Bildung gehören schließlich zur DNA, z. B., von ARD & ZDF und Co.

Doch ist die Verwendung von Beitragsgeldern für Unterhaltungsprogramme seit Jahrzehnten ausufernd, was Talkshows, Kochsendungen, Quizshows, Unterhaltungsformate und den Ankauf von Lizenzprodukten aus dem Ausland betrifft.

Teilweise gehen ARD und ZDF gar dazu über Unterhaltungsformaten aus dem Privatfernsehen nachzueifern, finanziert mit Quasi-Steuern.

Ist die in Deutschland lebende Bevölkerung zur Zwangsfinanzierung von „Der Bergdoktor“, „Das Traumschiff“, „Um Himmels Willen“ und „Rosamunde Pilcher“ verpflichtet?

Ja – so ist es, leider!

Ich meine, die inhaltlichen Dubletten von ARD und ZDF sind genauso gestrig wie die behördliche Struktur, die Beitragsverwaltung sowie die überreichliche Zahlung von Löhnen, Gehältern und Pensionen.

Zur Erinnerung – im Jahr 2006 schloss die ARD einen Vertrag mit Radsportler Jan Ulrich (dem TdF-Gewinner von 1997). Man garantierte Herrn Ulrich die Zahlung von mindestens 195.000 Euro jährlich für Interviews, die er mit Sicherheit zur Eigenwerbung auch freiwillig gegeben hätte.

Man darf gespannt sein, wie das Bundesverfassungsgericht am 18. Juli in Sachen Beitragsservice/GEZ urteilen wird. Begrüßenswert wäre es, würde sich die Einnahmesituation von rund 8 Millionen Euro jährlich auf ein Drittel reduzieren, bei einer gleichzeitigen Gebührenanpassung. Das wären immerhin noch 5,3 Milliarden Euro – jährlich. Das ist (nach den Zahlen des Bundesministeriums für Finanzen) ähnlich viel, wie für den Umweltschutz im Bundeshaushalt 2018 vorgesehen ist.

Würden die Verfassungsrichter am 18. Juli 2018 eine nennenswerte Neuberechnung der GEZ-Zwangsabgabe beschließen, blieben wir mit Sicherheit fortan u. a. von sinnbefreiten Mainzelmännchen verschont, die zur besten Sendezeit heute Kernzielgruppen von unter 3 Jahren und über 90 Jahren adressieren. Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen sind Maskottchen für das Verprassen von Steuern ohne Sinn und Zweck.

GEZ ummelden: FAQ zur Anmeldung und Ummeldung – Umzugsmitteilung bei Adressänderung

Online per Formular neue Wohnung anmelden – Adressänderung melden

: Wer einen Fernseher oder ein Radio besitzt und zum Empfang bereithält, gehört zu den so genannten gebührenpflichtigen Rundfunkteilnehmern. „Zum Empfang bereithalten“ bedeutet, dass die Geräte technisch funktionsfähig sind – dann können sie theoretisch öffentlich-rechtliche Fernseh- und Radiosender empfangen. Daher muss jeder, der solche Geräte besitzt, sich anmelden und zahlen, unabhängig davon, ob er die Programme tatsächlich anschaut oder nicht. Auch Autoradios müssen angemeldet werden.

Seit einigen Jahren besteht zudem eine Gebührenpflicht für so genannte neuartige Rundfunkgeräte. Dazu gehören etwa Computer mit Internetanschluss oder UMTS-fähige Handys. Denn auch über das Internet ist der Empfang von öffentlich-rechtlichen Programmen möglich. Privatleute müssen allerdings nur Gebühren für neuartige Rundfunkgeräte entrichten, wenn für den Haushalt noch kein Radio und kein Fernseher angemeldet sind. Anders sieht es bei Rechnern mit TV-Karte aus: Da hier uneingeschränkter Fernseh-Empfang möglich ist, gelten diese als TV und kosten die vollen Gebühren.

Die Umzugsmitteilung erfolgt automatisiert zwischen Meldeamt und GEZ (Beitragsservice). Diese Information über den Wohnsitzwechsel ist vom Gesetzgeber vorgegeben. Als Bürger kann man die Datenweitergabe nicht verhindern.

Allerdings – so zeigen es viele Fälle – ist es sinnvoll die GEZ proaktiv über den Wohnungswechsel zu informieren. Der Beitragsservice nimmt dann wiederum einen Datenabgleich zwischen den gemeldeten Daten aus öffentlichen Stellen und den Angaben vor, die von der kürzlich umgezogenen Person im Rahmen des GEZ-Umzugsservices und einschlägiger Formulare übermittelt wurden.

Dieses Vorgehen ist sinnvoll. Für Nebenwohnsitze müssen seit dem Jahr 2018 keine Rundfunkgebühren mehr entrichtet werden. Seit dem Jahr 2017 können übrigens fehlerhafte Gebührenbescheide drei Jahre rückwirkend korrigiert werden. 

Sie zahlen nicht mehr für die Rundfunkgeräte, sondern Pro Wohnung. Das heißt: Eine Person entrichtet den Rundfunkbeitrag für die gemeinsame Wohnung. Egal wie viele Personen dort leben und wie viele Rundfunkgeräte genutzt werden.

Für die meisten Bürgerinnen und Bürger hat sich am 1. Januar 2013 finanziell nichts geändert: 90 Prozent zahlen seitdem genauso viel wie vorher oder sogar weniger.

Die neue Regelung kommt daher besonders Familien und Wohngemeinschaften entgegen, die oftmals mehrfach GEZ Gebühren bezahlt haben. Der neue Rundfunkbeitrag deckt ebenfalls die privaten Autos mit ab.

Prinzipiell sollte sich jeder, der Rundfunkgebühren zahlt, auch bei der GEZ ummelden. Darum kann man sich schon frühzeitig kümmern, sobald man die neue Adresse und das Einzugsdatum weiß.

Hinweis:

Einige Personenkreise sind von der Zahlung von Rundfunkgebühren befreit, dazu gehören etwa Arbeitslose, Empfänger von ALG II, Schwerbehinderte, Schüler und unter bestimmten Bedingungen auch Studenten, Auszubildende und Rentner. Aber auch dieser Personenkreis sollten den Wohnungswechsel mitteilen.

Es gibt auch die Möglichkeit, aus finanziellen oder gesundheitlichen Gründen eine Befreiung von der Rundfunkbeitragspflicht oder eine Ermäßigung zu beantragen. Das Antragsformular können Sie online ausfüllen danach ausdrucken. Das Formular finden Sie auch bei den Meldeämtern. Den Antrag bitte vollständig ausfüllen und den erforderlichen Nachweis mit dem angegebenen Antragsgrund mitschicken.

Um die Änderung des Wohnortes und / oder der Kontoverbindung mitzuteilen, kann man verschiedene Wege nutzen: Eine  Möglichkeit ist, das Änderungsformular über die Website rundfunkbeitrag.de abzurufen, auszudrucken und auszufüllen und dann per Fax zu schicken.

Am schnellsten und kostenlos funktioniert allerdings die Ummeldung online. Unter rundfunkbeitrag.de ruft man dafür den Menü-Punkt Anmelden und Ändern auf. Dort kann man unter Bürgerinnen und Bürger wählen, welche Daten man ändern möchte. Nach einem Klick auf „Ändern“ erscheint das Formular und man kann nun direkt seine persönlichen Daten eingeben sowie die alte und die neue Adresse, zudem natürlich das Datum, ab dem die neue Adresse gilt.

Mit dem gleichen Formular kann man ebenso die Zahlungsweise ändern und entscheiden, ob man die Gebühren per Lastschrift oder per Überweisung zahlen möchte. Nachdem das Formular ausgefüllt ist, muss man seine Daten noch einmal prüfen und bestätigen und kann die Änderungsanzeige dann abschicken. Anschließend besteht die Möglichkeit, das Formular für die eigenen Unterlagen auszudrucken.

Für welchen der drei Wege man sich auch entscheidet – man muss auf jeden Fall seine Teilnehmernummer bereithalten. Diese findet sich auf der GEZ-Meldebestätigung, die man nach der Erstanmeldung bekommen hat.

Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Institutionen sowie Einrichtungen des Gemeinwohls zahlen den Rundfunkbeitrag und finanzieren damit gemeinsam den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Adressänderung kann online vorgenommen werden. Hierzu stehen sowohl ein Online-Formular als auch ein PDF-Formular zur Verfügung.

Warum ist eine Anmeldung zum Rundfunkbeitrag erforderlich, obwohl keine Empfangsgeräte vorhanden sind? Kann man sich abmelden? Ist es unerheblich, wie viele Personen in der neuen Wohnung leben?

Dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk liegt die Idee eines solidarischen Finanzierungsmodells zugrunde. Deshalb ist seit dem 1. Januar 2013 mit der Umstellung der Rundfunkfinanzierung nicht mehr relevant, ob jemand einzelne Rundfunkgeräte besitzt oder nutzt. Der Rundfunkbeitrag wird für die Möglichkeit gezahlt, sich über das öffentlichrechtliche Rundfunkangebot informieren, bilden und unterhalten lassen zu können.

Für jede Wohnung besteht Anmeldepflicht. Daher ist generell pro Wohnung ein monatlicher Beitrag von 17,50 Euro zu zahlen. Es reicht jedoch vollkommen aus, wenn einer der Bewohner den Rundfunkbeitrag entrichtet. Auch Unternehmen und Institutionen wie Behörden oder Verbände beteiligen sich an der Finanzierung und zahlen den Rundfunkbeitrag. Wer nach einem Wohnsitzwechsel in einer Wohnung lebt, für die bereits Rundfunkgebühren gezahlt werden sollte die „Abmeldung einer Wohnung“ vornehmen.

Pro Wohnung ist ein Rundfunkbeitrag von monatlich 17,50 Euro zu zahlen. Sie haben eine neue Adresse, Ihre Bankverbindung, Ihre Zahlungsweise oder Ihr Name ändert sich? Die Änderungen können online mitgeteilt werden. Wahlweise kann die Änderung online in einem Formular ausgefüllt oder per PDF übermittelt werden. Das „GEZ ummelden“ sollte auf keinem Umzugsablaufplan fehlen.

Kann der Rundfunkbeitrag monatlich bezahlt werden?

Eine monatliche Zahlung des Rundfunkbeitrags ist nicht möglich. Der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag sieht generell einen vierteljährlichen Zahlungsrhythmus vor. Die Fälligkeit liegt hierbei in der Mitte eines Dreimonatszeitraums. Alternativ kann aber eine vierteljährliche, halbjährliche oder jährliche Vorauszahlung gewählt werden.

Wie steht es um den Datenschutz bei der Erhebung des Rundfunkbeitrags?

Maßgeblich für die Erhebung sind die gesetzlichen Datenschutzbestimmungen. Der Beitragsservice und die Landesrundfunkanstalten erheben die personenbezogenen Daten auf Grundlage der § 8 und 9 Abs. 1 Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (RBStV). Sie dienen ausschließlich dem Zweck der Beitragserhebung und werden nicht an Dritte weitergegeben.

Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio ist Teil des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und zuständig für Fragen rund um den Rundfunkbeitrag.

Der Beitragsservice erhebt den Rundfunkbeitrag für ARD, ZDF und Deutschlandradio und verwaltet die rund 42 Millionen Beitragskonten von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls. Er bearbeitet Anträge auf Befreiung und Ermäßigung und steht für Fragen zum Rundfunkbeitrag zur Verfügung. Der Beitragsservice informiert telefonisch, per Post oder per E-Mail.

Neben dem Beitragsservice in Köln Bocklemünd hat jede Landesrundfunkanstalt eine Servicestelle, wie etwa den Beitragsservice NDR oder den Beitragsservice RBB. Die Aufgaben des Beitragsservice sind gesetzlich vorgegeben und im Rundfunkbeitragsstaatsvertrag definiert. Die GEZ (Gebühreneinzugszentrale) war die Vorgängerverwaltung des Beitragservices und zog bis Dezember 2012 Rundfunkgebühren ein. Heute ersetzt der Rundfunkbeitrag die Rundfunkgebühr, die von der GEZ seit 1976 eingezogen wurde.

Für beide Vorgänge stehen Online-Formulare zur Verfügung. Eine Zweitwohnung kann ebenso per PDF als auch durch Ausfüllen im Web angemeldet werden. Auch für die Abmeldung der Rundfunkgebühren ist gesorgt. Dieses Formular zur GEZ-Abmeldung sollte z. B. genutzt werden wenn jemand umgezogen ist und unter einer neuen Anschrift gemeldet ist, für die bereits ein Rundfunkbeitrag gezahlt wird. Eine Adressänderung macht die Nutzung des Formulars „Änderung zum Beitragskonto“ erforderlich.

GEZ Ummeldung – neue Adresse online mitteilen

Die Deutschen haben bekanntlich in den Augen vieler Menschen im Ausland vor allem eine besondere Vorliebe: So gilt Deutschland als Land, in dem Behörden und Bürokratie eine ausgesprochen wichtige Rolle spielen. Mancher ist sogar der Auffassung, Deutschland bräche gänzlich in sich zusammen, sollten die Behörden im Lande irgendwann einmal abgeschafft werden. Natürlich handelt es sich bei diesen Ansichten nur um ironische Einschätzung der Lage in Deutschland.

Denn in Wirklichkeit beneidet mancher Deutschland um die klaren bürokratischen Strukturen, während keineswegs jeder Deutsche wirklich begeistert ist über die heimische Behördenlandschaft. Zu den Institutionen im Lande, die bei den deutschen Bürgern immer wieder zu heftigen Debatten führt, gehört die GEZ – die Gebühreneinzugszentrale, respektive Beitragsservice. Sie sorgt dafür, dass die nur zu einem geringen Teil werbefinanzierten öffentlich-rechtlichen TV- und Radiosender ihren Anteil am Kuchen der Rundfunkgebühren erhält.

Kurios:

Wer von einem Homeoffice aus arbeitet, zahlt einmal privat Rundfunkgebühren und noch einmal, wenn auf die gleiche Adresse eine Firma angemeldet ist. Wenn auf der gleichen Adresse zwei Firmen angemeldet sind und eine Privatadresse, dann zahlt der Bewohner 3 x an den Beitragsservice.

Umgezogene, die sich mit dem Formular befassen, erkennen schnell, dass sie auf diesem Wege nicht nur die eigentlichen Wohndaten bei der GEZ ummelden können. Nicht nur bezüglich eines möglichen Umzugs kann sich Korrektur-Bedarf ergeben. Dass sich Bürger bei der GEZ ummelden müssen, kann ebenso gut daran liegen, dass sich die eigene Bankverbindung geändert hat. Hierbei sollten Verbraucher besonders sorgfältig die Ummeldung planen. Wird die Änderung der Kontodaten zu früh oder zu spät vorgenommen, kann es zu Problemen bei der Abbuchung der Gebühren kommen.

Dies wiederum kann weitere Kosten verursachen, wenn es beispielsweise zu Rücklastschriften aufgrund mangelnder Deckung des Kontos kommt, weil das GEZ Ummelden nicht pünktlich zum Wechsel der Hausbank erfolgt ist. Angeben müssen Verbraucher auf der Webseite der GEZ mit dem Direktzugriff, auf welche Art GEZ-Nutzung sich die Ummeldung bezieht. So müssen Gebühren wie bereits angeführt nicht nur für den Privathaushalt entrichtet werden. Darüber hinaus können Privatleute online auch im Hinblick auf den Arbeitsplatz, die Zweitwohnung oder das Kfz die Daten bei der GEZ ummelden.

Korrigieren können Umziehende auch die Art der Gebühren-Bezahlung sowie der Termine, zu denen die Gebühren zu bezahlen sind. Wer sich bei der GEZ anmelden will, kann hier zwischen der Vorauszahlung pro Quartal, Halbjahr oder für ein ganzes Jahr entscheiden. Alternativ kann die so genannte gesetzliche Zahlung beauftragt werden. In diesem Fall werden die Gebühren jeweils in der Mitte eines Quartals fällig. Verbraucher, die der Gebühreneinzugszentrale keinen Auftrag für die Abbuchung via Lastschriftverfahren erteilen oder diesen über das GEZ ummelden widerrufen möchten, können im virtuellen Formular die Überweisung ankreuzen.

Wenn ich mich nach dem Einzug nicht beim Beitragsservice anmelde – wie erfährt dieser trotzdem vom Wohnungswechsel?

Der Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio gleicht auf gesetzlicher Grundlage umstellungsbedingt und einmalig seine Bestandsdaten mit den Daten der Einwohnermeldeämter zu allen volljährigen Bürgerinnen und Bürgern ab. Der einmalige Meldedatenabgleich stellt sicher, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger an der Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks beteiligen. Ziel ist es, zu klären, für welche Wohnungen bislang kein Rundfunkbeitrag entrichtet wird und auf diese Weise Beitragsgerechtigkeit zu schaffen. Streng genommen ist das eigenständige „GEZ ummelden“ an und für sich nicht erforderlich. Allerdings treten bei der Datenübermittlung des Meldeamtes durchaus Fehler auf. Insofern ist eine GEZ-Ummeldung für Privat- und Geschäftsleute durchaus empfehlenswert.

Umzugsdaten werden von den Einwohnermeldeämtern übermittelt. Angaben werden an den Beitragsservice gesendet, die grundsätzlich auch wie bislang im regelmäßigen Abgleich übermittelt werden. Dieser findet weiterhin anlassbezogen bzw. monatlich nach Einzug volljähriger Personen (bzw. bei Sterbefällen) statt.

Kann man der Übermittlung der Adressdaten widersprechen?

Der umstellungsbedingte, einmalige Meldedatenabgleich wird auf gesetzlicher Grundlage durchgeführt. Das bedeutet, dass die Meldebehörden verpflichtet sind, die im 15. Rundfunkbeitragsstaatsvertrag (§ 14 Abs. 9 RBStV) definierten Daten aller volljährigen Bürgerinnen und Bürger zu übermitteln. Ein Widerspruch ist daher nicht möglich. Eine Erlaubnis jedes Einzelnen ist nicht notwendig.

Zudem werden im Rahmen des einmaligen Meldedatenabgleichs die grundsätzlich gleichen Daten wie auch bisher bei der regelmäßigen Übermittlung der Meldeämter an den Beitragsservice übergeben. Der Gesetzgeber hat den umstellungsbedingten, einmaligen Meldedatenabgleich vorgesehen, um Beitragsgerechtigkeit zu schaffen.

Wo kann man Auskunft über die Daten erhalten, die dem Beitragsservice vorliegen?

Alle Bürgerinnen und Bürger haben das Recht, über ihre beim Beitragsservice gespeicherten Daten Auskunft zu verlangen. Die Anfrage muss schriftlich bei der Datenschutzbeauftragten des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio oder bei den Datenschutzbeauftragten der Rundfunkanstalten, des ZDF oder des Deutschlandradios eingereicht werden.

Es versteht sich von selbst, dass die von den Einwohnermeldeämtern übermittelten Daten dem Beitragsservice zur Berechnungsgrundlage dienen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig, alle Adressangaben bei der Wohnsitzanmeldung möglichst korrekt vorzunehmen.

Wenn Anmeldung und Ummeldung der Adressdaten bei dem Beitragsservice direkt möglich sind – werden auch Abmeldungen angeboten?

Die Möglichkeit einer Abmeldung besteht und kommt in den Fällen zum Tragen, in den beispielsweise eine Ferienwohnung, die rein privat genutzt wurde, veräußert wird. Der mit großem Abstand häufigste Abmeldungsgrund ist allerdings der Zusammenzug von Paaren, bzw. der Einzug einer Person in eine Wohnung, für die bereits Rundfunkbeitrag gezahlt wird.

Dies ist ein großer Unterschied zur GEZ, da zur Zeit der Rundfunkgebühren diese personenbezogen und nicht objektbezogen erhoben wurden.

Wer ermittelt die Höhe des Rundfunkbeitrags und wer legt den Beitrag fest?

Die Höhe des Beitrags wird von der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) vorgeschlagen und von den Parlamenten der Bundesländer gesetzlich festgelegt.

GEZ ummelden – eine Befreiung ist möglich – Hinweise zur Gebührenpflicht

: Doch unter gewissen Umständen besteht die Möglichkeit einer Befreiung. Im wie Falle der Abmeldung von der Gebührenpflicht gestaltet sich diese Befreiung den Erfahrungsberichten vieler Verbraucher im Internet zufolge nicht gerade einfach. Angeblich macht es der Beitragsservice den Bürgern bewusst schwer, eine Befreiung durchzusetzen. Ob diese Mutmaßungen berechtigt sind, soll an dieser Stelle nicht weiter thematisiert werden.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (6 votes, average: 4,83 out of 5)
Loading...

Wichtig ist vielmehr der Hinweis: Die Befreiung ist möglich. Welche Anforderungen existieren und welche Unterlagen vorlegt werden müssen oder sollten, um eine rasche Umsetzung und die wunschgemäße Senkung der monatlichen Fixkosten zu erreichen.

Die Gebührenpflicht

Um sich mit der Befreiung eingehend befassen zu können, muss man sich erst vor Augen führen, welche Gebühren überhaupt zu entrichten sind. Es gilt seit dem 1. Januar 2013 das Prinzip: Eine Wohnung, ein Beitrag. Der Rundfunkbeitrag bringt also klare Regeln.

Die Anzahl der Rundfunkgeräte und Personen in einer Wohnung spielt keine Rolle mehr, so wie vorher bei der GEZ mit der geräteabhängigen Abgabe.

Falls Umziehende Sozialleistungen wie Grundsicherung oder Arbeitslosengeld II erhalten, können diese sich von der Rundfunkbeitrags-Pflicht befreien lassen. Das gleiche gilt für Verheirate sowie eingetragene Lebensgemeinschaften:

Interessent zu wissen: Wenn einer der Partner von der Rundfunkgebühr befreit ist, muss auch der andere nicht zahlen.

Hinweis – Regelungen in einer WG: Auch wer Bafög oder Berufsausbildungsbeihilfe erhält, ist berechtigt sich von der Rundfunkbeitragspflicht befreien zu lassen. Wenn innerhalb einer Wohngemeinschaft ein Bewohner von der Gebühr befreit ist, weil er Bafög erhält, dann muss den Rundfunkbeitrag allerdings ein anderer, nicht befreiter Mitbewohner übernehmen.

Ummeldung Online: Wer befreit werden kann von der GEZ

Studenten und Azubis können Befreiung durchsetzen

: Bei der Befreiung von der Gebührenpflicht müssen Bürger bestimmte Voraussetzungen erfüllen, derer es eine ganze Reihe gibt. Die wesentliche Erkenntnis bezüglich der Befreiung besteht darin, dass es hierbei vielfach nur um einen vorübergehenden Zustand handelt. Ausgelöst wird dieser Zustand durch bestimmte Rahmenbedingungen, die beruflicher oder rein finanzieller Natur sein können.

Junge Bürger in der Ausbildungsphase – also im Studium oder einer der verschiedenen Arten der Berufsausbildung – können eine Befreiung von der Gebühr erreichen. Bedingung für die Befreiung ist zunächst, dass die Verbraucher wahlweise Förderungen nach dem Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG) oder die so genannte Berufsausbildungsbeihilfe erhalten und nicht mehr im elterlichen Haushalt wohnen.

Auch behinderte Bürger, die Ausbildungsgeld beziehen, können in den Genuss einer Befreiung kommen.

Freistellung für Arbeitslosengeld-, Hartz IV- und Sozialhilfe-Empfänger

Die wohl größte Gruppe, für die eine Befreiung eine unerlässliche wirtschaftliche Entlastung darstellt, sind die Empfänger von staatlichen Leistungen wie Hartz IV oder Arbeitslosengeld I und Sozialgeld. Auch Sozialhilfe-Empfänger und -Empfängerinnen und Bürger, die andere Leistungen zum Lebensunterhalt wie etwa die Grundsicherung für ältere Menschen beziehen, können die Befreiung beantragen.

Viele andere Empfänger von Sozialleistungen können sich ihrerseits von den Rundfunkgebühren befreien lassen (GEZ abmelden). Dazu gehören etwa blinde, sehbehinderte und Menschen mit anderen Behinderungen. Eine Rolle spielt hierbei mitunter der Grad der bestehenden Behinderung.

Ummeldung: Wie die Abmeldung bei der GEZ funktioniert

Die , das zeigt ein rascher Blick in die Internetforen zum Thema, ist nicht so leicht wie die Kündigung einer Mitgliedschaft in einem Verein. Der erste Nachteil für Internet-affine Bürger: In digitaler Form, also online, können sich „Kunden“ der Gebühreneinzugszentrale nicht von den Beiträgen der GEZ abmelden.

Zwar können Bürger das erforderliche Formular für die Abmeldung herunterladen. Ausfüllen und zustellen müssen die Gebührenzahler das vollständig ausgefüllte Dokument aber auf dem Postweg. Alternativ besteht die Möglichkeit des Fax-Versandes. Kompliziert wird es auch bei der Begründung, weshalb man keine Gebühren mehr bezahlen möchte.

Erfahrungsberichte anderer Gebührenzahler können beim Abmelden helfen

Wer einmal in der Datenbank der GEZ ist, muss möglichst nachvollziehbar erklären, weshalb in Zukunft keine Beiträge mehr gezahlt werden soll und weshalb man sich bei der GEZ abmelden möchte. Genau Aussagen zu möglichen Gründen macht die Zentrale selbst nicht wirklich. In diesem Punkt können Erfahrungsberichte anderer Bürger aus dem Web oder im direkten Gespräch eine große Hilfe sein, um sich keinen langwierigen Papierkrieg mit der Gebühreneinzugszentrale liefern zu müssen.

Der bloße Hinweis, man verfüge schlicht nicht mehr über einen Fernseher oder ein Radiogerät reicht nicht aus, um sich problemlos von der GEZ-Gebühr befreien zu können. Dies liegt nicht zuletzt auch daran, weil moderne Technologien wie das Internet auf dem Handy oder der normale Internetanschluss Verbraucher ebenfalls in die Lage versetzt, öffentlich-rechtliche Inhalte abzurufen.

Es gibt gute Gründe und Argumente für die Abmeldung

, man nutze vorhandene Geräte nicht mehr, nicht aus. In vielen Fällen folgt ein Schreiben der GEZ mit der Bitte um eingehende Erklärung der Veränderungen. Schon die Verfügbarkeit reicht aus, um gebührenpflichtig zu werden. Als Argument fürs GEZ abmelden kann unter anderem angeführt werden, wenn Paare zusammenziehen oder ein Umzug in eine WG bevorsteht, in der bereits Gebühren bezahlt werden.

Zweitweise Abwesenheiten, die belegt werden können haben Erfolgssichten

Zweit- und Nebenwohnsitze sind seit 2018 nicht mehr gez-abgabepflichtig. Die Begründung bezieht sich darauf, dass öffentliche Rundfunkangebote vom Wohnenden in nur einer Wohnung zur gleichen Zeit in Anspruch genommen werden können.

  • Das Bundesverfassungsgericht hat die GEZ-Rundfunkgebühr im Wesentlichen für verfassungskonform erklärt. (Urteil von 16. Juli 2018 (Aktenzeichen 1 BvR 1675/16 u.a.)
  • Allerdings ist für Zweit- oder Nebenwohnungen ein zusätzlicher Beitrag unzulässig, so das Urteil der Richter in Karlsruhe.
  • Können Bürger soziale oder gesundheitliche Gründe vorweisen, ist die Befreiung (Abmeldung) von der Beitragspflicht möglich.

Wer als Argumentationsgrundlage also z. B. einen längeren Auslandsaufenthalt nachweisen kann (Au Pair, militärische Entsendung, Montage, Entwicklungshilfe, Forschung, etc.) ohne dabei seinen Wohnsitz in Deutschland abzumelden, hat ggf. Aussicht darauf, dass die Abmeldung der Rundfunkgebühren zeitweise ausgesetzt werden kann.

Nur bestimmte Nachweise müssen für die Befreiung eingereicht werden

Bezüglich der Nachweispflicht kursieren gerade im Internet etliche widersprüchliche, mitunter aber vor allem falsche Aussagen. So müssen Antragsteller für ihre Befreiung zum Beispiel trotz aller Hinweise im Web nicht ihre Kontoauszüge oder Einkommensnachweise einreichen, um eine Chance auf die Freistellung zu erreichen. Auch der Mietvertrag muss generell nicht vorgelegt werden. Empfänger von Wohngeld, Pflegegeld, Rentenleistungen oder Arbeitslosengeld müssen ebenfalls grundsätzlich keine Bescheide vorlegen.

Natürlich wird die Befreiung nicht ohne Prüfungsvorgänge bewilligt durch die Gebühreneinzugszentrale. So müssen viele Antragsteller durchaus Nachweise einreichen, wobei normalerweise Kopien der Originaldokumente ausreichend sind. Allerdings sollten diese in beglaubigter Form vorliegen. In Frage kommen für die Befreiung unter anderem der Bescheid vom BAföG-Amt oder der Bescheid für das Anrecht auf AB-Unterstützung, also Ansprüche auf Berufsausbildungsbeihilfe.

Wurden Leistungen in Form von Sozialhilfe bewilligt, kann auch dieser Bescheid eingereicht werden. Gleiches gilt für den Bewilligungsbescheid zur so genannten Grundsicherung im Alter. Auch hinsichtlich der Erbringung von Nachweisen ist die individuelle Situation entscheidend, weshalb sich Bürger genau informieren sollte. Oft ist es ratsam, den direkten Kontakt zur Gebühreneinzugszentrale zu suchen, um zuverlässige Aussagen zu erhalten, damit die Befreiung reibungslos vonstatten gehen kann.

GEZ ummelden