Kosten der Wohnsitz Ummeldung – Kosten der behördlichen Wohnsitzänderung

Was kostet die Ummeldung beim Einwohnermeldeamt?

Kosten der Ummeldungen bei Umzug

Die gute Nachricht ist: Umzüge sind kostspieligUmmeldungen nicht, sofern man ein paar wichtige Regeln beachtet.

  1. Behördliche Ummeldungen innerhalb des gleichen Meldebezirks sind häufig kostenfrei. Bei Anmeldungen können geringe Gebühren erhoben werden, die Ädressänderung in Kfz-Dokumenten ist fast immer gebührenpflichtig. Achtung! Vermeiden Sie unnötige Bußgelder, in dem Sie die Fristen der Ummeldung einhalten.
  2. Bei der amtlichen Ummeldung muss auch der Zweitwohnsitz – soweit vorhanden – gemeldet werden. Hier drohen empfindliche Strafen, wenn man den Zweitwohnsitz nicht termingerecht meldet.
  3. Die Post nachsenden zu lassen ist empfehlenswert. Andernfalls läuft man Gefahr wichtige, z. B. behördliche Post, nicht zu empfangen. Das kann weitere Kosten nach sich ziehen. Aufgerechnet am Nachsendeauftrag zu sparen wäre falsch!

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4. Bei Internet, TV und Festnetzanschlüssen entstehen Bereitstellungskosten bei der Ummeldung des bestehenden Anschlusses in die neue Wohnung. Diese sind gesetzlich festgelegt und bewegen sich i. d. R. unterhalb von 100 Euro.

5. Die Ummeldung bei Verlagen, Unternehmen, Institutionen und Dienstleistern ist vergleichsweise aufwändig, doch ohne viel Kostenaufwand verbunden. Ein Adressänderungsformular kann hilfreich sein.

6. Kostspielig ist die Ummeldung für alle Kapitalgestellschaften. Hier gilt z. B. bevor Firmensitze und Firmenwagen umgemeldet werden können, bedarf es zunächste einem Gang zum Notar.

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Meldedetails Wohnsitz Ummeldung bei Umzug

Kosten, Fristen, Tipps zur Wohnsitz Ummeldung und Adressänderung

Wissenswertes zur Ummeldung

  1. Die Ummeldung des Wohnsitzes ist in den meisten Gemeinden kostenfrei. Trotzdem empfiehlt es sich sicherheitshalber einen Betrag von 20 Euro mitzuführen.
  2. Entgegen vieler veralteter Informationen, die sich noch im Web befinden müssen Sie sich innerhalb von einer Frist von zwei Wochen nach dem Einzug umgemeldet haben. Ansonsten drohen Ordnungsstrafen.
  3. Die Ummeldung muss nicht persönlich erfolgen. Eine Vollmacht berechtigt anderen Personen das für Sie zu übernehmen.
  4. Finden Sie online Ummeldeformulare bei Ihrer neuen Gemeinde, drucken Sie sie aus und füllen Sie sie vor dem Behördengang aus. Das spart Zeit im Amt und reduziert die Wartezeit für andere Personen.
  5. Eine Abmeldung Ihres bisherigen Wohnsitzes ist nicht erforderlich. Das übernimmt das Einwohnermeldeamt automatisch.
  6. In manchen Fällen lässt sich beim Bürgeramt auch eine Adressänderung in den Fahrzeugpapieren vornehmen. Prüfen Sie, ob das möglich ist. Das erspart Ihnen den Gang zum Kfz-Zulassungsamt.
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Tipps:

  1. Wenn Sie innerhalb desselben Zulassungsbezirks umziehen, können Sie u. U. auch gleich Ihr Auto ummelden. In diesem Fall sollten Sie die Zulassungsbescheinigung Teil I (früher: Fahrzeugschein) mitbringen sowie mit einer Gebühr von ca. 15 Euro rechnen. Ob die KFZ-Ummeldung beim Bürgeramt möglich ist und wie hoch die Kosten sind, sollten Sie vorher telefonisch erfragen.
  2. Sollten Sie bisher keinen Reisepass besitzen, ist die Ummeldung eine gute Gelegenheit diesen ebenfalls zu beantragen. Hierzu benötigen Sie ein geeignetes Passfoto und einen ausgefüllten Antrag. Gebühren können Sie ebenfalls telefonisch erfragen. Gleiches gilt für die Verlängerung Ihres Personalausweises.
  3. Weitere Anträge, die Sie unter Umständen stellen können sind: Außerbetriebsetzung eines Kraftfahrzeuges, Bewohnerparkausweise, Ersatz- oder Erstausstellung von Lohnsteuerkarten und Erziehungsgeld.