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Bürgeramt Umzugsmeldung

Die Adressänderung bei einem Umzug kann man der Post kostenfrei bekannt geben. Der Service wird häufig gleichzeitig mit der Wohnsitz-Anmeldung in Anspruch genommen.Die zuständige Meldebehörde nach dem Einzug zu informieren ist obligatorisch. Der oder die frisch Umgezogene hat nach dem Einzug hierfür 14 Tage Zeit.

Verpflichtend neben der Einhaltung dieser Frist ist zudem die Vollständigkeit der erforderlichen Unterlagen zu denen seit 2004 auch wieder die Vermieterbestätigung gehört.

Die Änderung hat der Gesetzgeber in neuen Meldegesetz erlassen, das seit dem 1. November 2015 in Kraft ist. Auszüge des Meldegesetzes, die die Umzugslebenslage betreffen, sind hier einsehbar.

Neben der behördlichen Adressänderung ist auch die Umzugsmitteilung an Vertragspartner und Institutionen unvermeidlich. Neben einer Vorlage zur Umzugsmeldung als pdf auf unseren Seiten stellt die Deutsche Post einen nützlichen Service zur Verfügung, der die veränderten Adressdaten im Rahmen der strengen Datenschutzbedingungen entgegennimmt.

Wohnsitz ummelden

Alles zur Wohnsitzummeldung, Fristen, Unterlagen und Bußgelder, die das Einwohnermeldeamt erheben kann.Häufig gestellte Fragen bei der Wohnsitzummeldung beziehen sich auf die Unterlagen, die beim Gang zum Einwohnermeldeamt erforderlich sind. Eine Checkliste der Unterlagen findet sich auf https://www.ummelden.de/wohnsitz-ummeldung.html.

Selbstverständlich sind darüber hinaus die Fristen von Interesse. Hier hat der Gesetzgeber die Zeiten im aktuellen Bundesmeldegesetz verdoppelt. Dennoch werden viele Bundesbürger nach wie vor die Fristen überschreiten die zur ordnungsgemäßen Ummeldung nach einem Umzug notwendig sind und gefahren laufen Bußgelder zahlen zu müssen.


Die Höhe dieser Bußgelder wurde angehoben. Generelle Aussagen zur Bußgeldhöhe, die allgemein verbindlich für das gesamte Bundesgebiet gelten, sind schwierig bis unmöglich.

Wohnsitz anmelden

Mehr Informationen über die Wohnsitzanmeldung in Deutschland. Welchen Zweck erfüllt die Vermieterbescheinigung und Details zu den möglichen Bußgeldern bei Fristüberschreitung.Bei der Wohnsitz-Anmeldung gibt es einiges zu beachten. Unser redaktioneller Schwerpunkt behandelt die Aspekte eines Zweiwohnsitzes und geht detailliert auf Übermittlungssperren ein.

Drüber hinaus haben wir die gesetzlichen Grundlagen der Meldepflicht behandelt, beleuchten die Bußgeldhöhen bei Fristüberschreitungen und gehen auf den Datenaustausch zwischen Einwohnermeldeamt und GEZ ein.

Unsere FAQ schließen ebenso Bestimmungen ein, die Bevollmächtigungen betreffen und in welchen Fällen Abmeldungen beim Meldeamt erforderlich sind.

Hauptwohnsitz ändern

Diese Meldeunterlagen werden benötigtWelche Unterlagen das Bürgerbüro bei Anmeldungen, Ummeldungen oder Abmeldungen fordert, kann variieren. Derjenige, der Wege zur Gemeindeverwaltung vermeiden möchte, die letztlich zu keinem Ergebnis führen, sollte sich daher im Vorfeld auf den Seiten des Meldeamtes, bzw. Bürgeramtes informieren.

Meldeunterlagen

Einwohnermeldeamt Fristen AnmeldungDas Meldegesetz unterscheidet grundsätzlich zwischen Anmeldungen des neuen Wohnsitzes und Ummeldungen. Wer sich genauer über die Fristen und benötigten Unterlagen informieren möchte, dem sei ein Klick auf “Hier klicken” empfohlen.

Meldeämter im Test

Icon EinwohnermeldeamtFast 200 deutsche Online-Stadtverwaltungen wurden 2012 zum dritten Mal getestet.

Ist online Ummeldung möglich?

Das Melderechtsrahmengesetz ermöglicht es, einen Wohnortwechsel online mitzuteilen. Aber auch nur, wen gesetzliche Bestimmungen des Bundeslandes es auch erlauben.

Wohnungsübergabe

PDF ChecklisteBeim umziehen sollten Sie die aktuellen Zählerstände für Strom und Wasser in der alten und in der neuen Wohnung notieren. Diese Checkliste hilft dabei.

Wohnsitz abmelden

Abmeldung des aktuellen Wohnsitzes bei Wegzug ins AuslandDie Meldevorgänge von Bürgern in Deutschland, die ihren ständigen Wohnsitz ins Ausland verlegen werden gerne vernachlässigt.

Wir haben die wichtigsten Bestimmungen, gesetzlichen Vorlagen und Tipps deshalb für Leute zusammengefasst, die ihren Wohnsitz in Deutschland abmelden werden. Ein Tipp an dieser Stelle gleich... der Meldevorgang ist ähnlich seriös wie eine Ummeldung im Inland anzusehen.


Wer die Abmeldung des Wohnsitzes also nicht fristgerecht vornimmt, dem drohen die gleichen Bußgelder wie bei einem unangemeldeten Umzug in Inland.

GEZ ummelden

GEZ online ummelden

Zwar nehmen die Meldeämter einen Datenaustausch mit der GEZ vor, doch empfiehlt es trotzdem die veränderten Adressdaten beim Beitragsservice bekannt zu geben. Auf diese Weise lassen sich fehlerhafte Berechnungsgrundlagen vermeiden, wie z. B. die Doppelveranschlagung verschiedener Personen oder die Zahlung von Firmenbeiträgen in Privatwohnungen, die gleichzeitig als Firmensitz genutzt werden.

Einwohnermeldeamt: Hauptwohnsitz und Anschrift beim Ortswechsel ändern – ummelden & anmelden

Einwohnermeldeämter wurden mittlerweile mit anderen Dienstleistungen von Kommunen in sogenannte Bürgerämter umgewandelt. Bürgerservice, Bürgerdienste, Kundenzentrum, Servicepunkt und ähnliches werden die Ämter heute auch genannt, um einen freundlichen Eindruck zu vermitteln und um deutlich zu machen, dass diese Service am Bürger anbieten und keine graue Behörde mehr sind.

Die Abmeldung beim Einwohnermeldeamt ist nur bei einem Wegzug ins Ausland notwendig. In Deutschland informieren sich die Meldebehörden untereinander. Neu ist die Vermieterbescheinigung, die nun zu einer Verschärfung der Anmeldevorgänge bzw. Ummeldungen führt, da sich aufgrund der Vermieterangaben sehr viel leichter Bürger lokalisieren lassen, die die Meldefristen weit überschritten haben. Ihnen drohen Bußgelder.

Bundesweit galt in vielen Ländern bis zum November 2015 eine Frist von einer Woche, nun sind es zwei Wochen innerhalb derer sich Umziehende umgemeldet haben sollten. Von einer Ummeldung spricht man übrigens innerhalb eines Umzugs innerhalb des bisherigen Meldebezirks. Bei allen anderen Fällen handelt es sich um die Anmeldung eines Wohnsitzes.

Wohnsitzänderungen beim Meldeamt vornehmen - §2 Aufgaben und Befugnisse der Meldebehörden.

1. Die Geschichte des Meldewesens in Deutschland

Die Anfänge des Meldewesens betrafen im 19. Jahrhundert polizeiliche Registrierungen zum Zweck der Verbrechensbekämpfung. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die melderechtliche Erfassung auf alle Bürger ausgeweitet.

Geschichte des Meldewesens in DeutschlandNach der Gründung der Bundesrepublik übernahmen 1949 die Bundesländer die Zuständigkeit für das Meldewesen, der Bund war lediglich in geringem Umfang an Gesetzgebungsdetails beteiligt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Meldewesen von einem Instrument polizeilicher Kontrolle zu einem Verwaltungsdienst mit vielfältigen Nutzungszwecken, z. B. statistische Erfassungen und Melderegisterauskünfte.

2006 verabschiedete man eine Föderalismusreform, die zum Ziel hat Verwaltungsvorgänge zu vereinfachen. Mit Inkrafttreten des Bundesmeldegesetzes am 1. November 2015 gibt es zum ersten Mal bundesweit einheitliche melderechtliche Vorschriften für alle Bürgerinnen und Bürger in Deutschland.

 

2. Was sind die entscheidenden Änderungen im aktuellen Bundesmeldegesetz?

Das neue Meldegesetz machte eine Änderung im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland notwendig. Im Artikel 73 heißt es: „Der Bund hat die ausschließliche Gesetzgebung über die Freizügigkeit, das Paßwesen, das Melde- und Ausweiswesen, die Ein- und Auswanderung und die Auslieferung.“ Zum ersten Mal hat der Bund also die ausschließliche Gesetzgebungskompetenz im Meldewesen.

Unter anderem sind folgende Änderungen seit dem 1. November 2015 gültig:

  • Die Mitwirkungspflicht von Vermietern bei der Anmeldung von Mietern wird wieder eingeführt. Diese Maßnahme soll unter anderem Scheinanmeldungen verhindern und der Kriminalität entgegenwirken.
  • Wer in Deutschland aktuell bei einer Meldebehörde gemeldet ist, und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine weitere Wohnung bezieht, muss sich für diese weitere Wohnung weder anmelden noch abmelden.
  • Die Möglichkeiten zu Melderegisterauskünften mit gewerblicher Motivation werden eingeschränkt. Der Zweck der Anfrage wird hinterfragt und die Auskunft wird zweckgebunden erteilt (Verbot des Datenpoolings).
  • Meldedaten können von Sicherheitsbehörden nun bundesweit und rund um die Uhr abgefragt werden.
  • Melderegisterauskünfte, die zum Zweck des Adresshandels und der Werbung vorgenommen werden sind nur noch mit der Einwilligung Betroffener zulässig.
  • Die Pflicht von Hotelmeldungen und die Meldepflicht in Heimen und Krankenhäusern werden vereinfacht.
  • Wer ins Ausland umzieht kann bei der Abmeldung künftig beim Einwohnermeldeamt seine Anschrift im Ausland hinterlassen.
  • Für Personen, die im Ausland wohnen und in Deutschland nicht gemeldet sind, besteht eine Anmeldepflicht nach dem Ablauf von drei Monaten.
  • Eine Neuheit stellt der „vorausgefüllte Meldeschein“ dar, der bis zum Jahr 2018 von allen Bundesländern verpflichtend einzuführen ist.

 

Aufforderung zur persönlichen Vorsprache im Meldeamt Leipzig 1910.

 

3. Welche kommunalen Dienstleistungen werden in Einwohnermeldeämtern vorgenommen?

Im Zuge der Föderalismusreform und im Bemühen um Vereinfachungen verwaltungsbezogener Vorgänge (E-Government) wurden viele Bereiche kundenfreundlicher und serviceorientierter gestaltet. Diese Veränderung wirkt sich im behördlichen Bereich auch im Sprachgebrauch aus.

Man denke an die Namensänderung von Arbeitsamt in Jobcenter und auch ein großer Teil der Einwohnermeldeämter bedient sich seit Jahren Bezeichnungen wie Bürgerservice oder Kundencenter. Eklatante Verbesserungen im Bereich des Meldewesens sind auch in der Bereitstellung einschlägiger Informationen und Meldeformalitäten auf den Online-Seiten der Rathäuser festzustellen, die die Anmeldung des Wohnsitzes nach Umzug erleichtern.

Folgende Verwaltungsvorgänge werden häufig von Einwohnermeldeämtern vorgenommen:

  • Meldepflicht der Wohnsitzanmeldung, -ummeldung, -abmeldung lt. Meldegesetz
  • Anschriftänderungen in Fahrzeugscheinen (Zulassungsbescheinigung)
  • Anwohnerparkausweis-Antragstellung, -Umschreibung, -Verlängerung
  • Haushaltsbescheinigungen (z. B. für Kindergeld)
  • Passangelegenheiten (Verlustanzeige, Neuausstellung bei Verlust, Aktualisierungen, Reisepass)
  • Auskünfte aus dem Melderegister
  • Meldebestätigungen (Nachweis der Anmeldung des Wohnsitzes beim Einwohnermeldeamt)
  • Lebensbescheinigungen (z. B. für Rentenzwecke im Ausland)
  • Kinderreisepässe (für Kinder bis zum 12. Lebensjahr)
  • Beantragung von Führungszeugnissen (früher polizeiliches Führungszeugnis) beim Bundeszentralregister
  • Amtliche Beglaubigungen (Bescheinigung der Richtigkeit einer Unterschrift oder Abschrift)

 

4. Was ist bei der Ummeldung des Wohnsitzes auf dem Meldeamt zu beachten?

In größeren Städten ist darauf zu achten das an einigen Standorten (Außenstellen) nur Terminkunden bedient werden (z. B. Berlin). Gelegentlich kommt es zu geänderten Öffnungszeiten innerhalb der Regelöffnungszeiten.

Deshalb lohnt es sich auf die Hinweise zu achten, die auf der Homepage der Stadtverwaltung bekanntgegeben werden. Auch können die Zahlungsmöglichkeiten im Einwohnermeldeamt eingeschränkt sein. Vorsorglich ist es empfehlenswert eine gewisse Menge an Bargeld mitzuführen. In Berlin beträgt die Verwaltungsgebühr pro Person beispielsweise 5 Euro.
Vielerorts werden keine Kosten erhoben.

Die Formulare bei Zuzug (Anmeldung) in eine andere Stadt unterscheiden sich häufig von den Formularen einer Mitteilung über die Änderung der Hauptwohnung (Ummeldung).

 

5. Ist es möglich einen Wohnwagen als festen Wohnsitz beim Einwohnermeldeamt anzugeben?

Das ist möglich, selbst in einem Hotel ist die Wohnsitzanmeldung möglich oder auf einem Schiff. Das Bundesmeldegesetz definiert den Begriff der Wohnung in § 20 wie folgt: „Wohnung im Sinne dieses Gesetzes ist jeder umschlossene Raum, der zum Wohnen oder Schlafen benutzt wird. Als Wohnung gilt auch die Unterkunft an Bord eines Schiffes der Marine. Wohnwagen und Wohnschiffe sind nur dann als Wohnungen anzusehen, wenn sie nicht oder nur gelegentlich fortbewegt werden.“

Grundsätzlich ist es hierzulande nicht möglich, den Hauptwohnsitz auf einem Campingplatz anzumelden, da hier das Baurecht maßgeblich ist (§10-§11 BauNVO). Nähere Informationen stellt der Verband der Campingplatzbwohner zur Verfügung, die sich u. a. auf Facebook in der Gruppe “Wohnen auf dem CP” zusammengefunden haben.

 

6. Wann muss man einen Zweitwohnsitz beim Meldeamt anmelden?

Immer dann, wenn man einen Nebenwohnsitz unterhält und dort vorübergehend wohnhaft ist.

Auch hier gelten die gleichen Fristen für die Anmeldung, also innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug muss die Meldebehörde unterrichtet werden. Die Abmeldung einer Nebenwohnung erfolgt nur noch bei dem Einwohnermeldeamt, das für den Hauptwohnsitz zuständig ist. 

 

Nach einem Umzug ist die Wohnsitzänderung innerhalb einer Frist von 2 Wochen beim Einwohnermeldeamt bekanntzugeben.

 

7. Wie viel Strafe kostet es, wenn man sich nach dem Umzug zu spät ummeldet?

Die Bußgeldhöhen wurden im aktuellen Meldegesetz kräftig angehoben (teils verdoppelt). Der Bußgeldrahmen wurde auf maximal tausend Euro erhöht, in besonders schweren Fällen (z. B. bei gewerbemäßig schweren Verstößen gegen das Meldegesetz) können Ordnungsvergehen mit Geldbußen bis zu fünfzigtausend Euro bestraft werden.

Eine allgemein verbindliche Antwort kann nicht gegeben werden, da es auf den Verzug und die persönliche Beurteilung durch die Mitarbeiter des Meldeamtes ankommt. Strafen über 100 Euro werden durchaus erhoben, Spätummelder berichten allerdings auch von glücklichen Umständen und fadenscheinigen Angaben, die nicht explizit überprüft wurden. Eine Kulanzspanne ist in vielen Fällen vorhanden, allerdings ist die Informationspflicht der Vermieter dem Kaschieren von tatsächlichen Gegebenheiten nicht gerade zuträglich.

Die Umzugsmeldung betrifft übrigens nicht nur Pflicht zur Adressaktualisierung beim Einwohnermeldeamt. Wer sein Kfz nicht ordnungsgemäß ummeldet und die Fristen deutlich überreizt, dem droht sogar eine Zwangsstilllegung des Fahrzeugs. Die seit Anfang 2015 mögliche Beibehaltung des Kfz-Kennzeichens hat damit nichts zu tun.

Wer von München nach Berlin umzieht und sein liebgewonnenes M-Kennzeichen in Berlin dauerhaft beibehalten will, muss das Fahrzeug trotzdem bei den Berliner Zulassungsbehörden ummelden.

 

8. Was muss zuerst umgemeldet werden, der Wohnsitz oder das zugelassene Kfz?

Die Fristen zur Wohnsitzummeldung sind mit zwei Wochen nach dem Einzug relativ eng vorgegeben. Die persönliche Ummeldung beim Einwohnmeldeamt hat immer Priorität vor der Aktualisierung der neuen Adresse in den Kraftfahrzeugpapieren.

Handelt es sich um einen privaten Kfz-Halter ist die Adressummeldung Voraussetzung für die veränderten Daten in der Zulassungsbescheinigung. Bei gewerblich zugelassenen Fahrzeugen ist die Sachlage etwas komplizierter sofern es sich um Kapitalgesellschaften (z. B. GmbH, AG) handelt.

In diesem Fall muss eine Adressänderung vor der Kfz-Ummeldung im Handelregister bekanntgegeben worden sein. Eine HR-Änderung setzt häufig eine notarielle Änderung im Gesellschaftervertrag voraus.

 

9. Kann man seinen Wohnsitz ohne Mietvertrag ummelden?

Die Vorlage des Mietvertrags beim Einwohnermeldeamt ist nicht zwingend notwendig.

Lediglich in Ausnahmefällen wird dies gefordert. Allerdings ist der Einzug in die neue Wohnung vom Vermieter zu dokumentieren. Und das Vermieterformular bestätigt in der Regel inhaltlich alle Kerndaten des Mietvertrags, wie den Mietbeginn und die Namen der wohnhaften Personen.

 

10. Welche Daten werden vom Einwohnermeldeamt weitergegeben und wie lässt sich die Datenweitergabe verhindern?

Einerseits dient das Melderegister der Aufgabe, Auskünfte an Behörden und nicht öffentliche Stellen zu erteilen, andererseits dürfen aber nach dem Meldegesetz die schutzwürdigen Belange des Bürgers (z.B. Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit) durch die Auskunftserteilung grundsätzlich nicht beeinträchtigt werden. Zu diesem Zweck werden in begründeten Fällen Auskunftssperren eingerichtet, die jedoch nicht für Auskünfte an Behörden oder öffentliche Stellen gelten.

 

11. Ist es rechtens, dass die Einwohnermeldeämter einen Datenabgleich mit dem Beitragsservice vornehmen? Kann man sich dagegen wehren?

Wechselt jemand den Wohnort informiert das Einwohnermeldeamt den GEZ-Nachfolger Beitragsservice über die veränderte Wohnsituation. Der Abgleich der Meldedaten ist umstritten und es wurden bereits gerichtliche Auseinandersetzungen zu diesem Thema geführt. Ein wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für öffentliches Recht und Internetrecht der Universität Passau stellte 2013 einen Eilantrag auf Verfassungswidrigkeit am Bayerischen Verfassungsgerichtshof, musste jedoch eine Niederlage hinnehmen (Aktenzeichen: Vf.   8-VII-12, Vf. 24-VII-12).

Begründung (Auszüge)

Die Landesrundfunkanstalten haben zum Ablauf des Meldedatenabgleichs mitgeteilt, dass die Einwohnermeldeämter die Daten zum 3. März 2013 ermitteln und die auf diesen Stichtag eingefrorenen etwa 70 Millionen Datensätze dem Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio aufgeteilt in vier Tranchen jeweils im März und im September der Jahre 2013 und 2014 übermitteln werden. (...)

Gemäß § 2 Abs. 1 RBStV ist im privaten Bereich für jede Wohnung von deren Inhaber ein Rundfunkbeitrag zu entrichten. Inhaber einer Wohnung, also Beitragsschuldner, ist jede volljährige Person, die die Wohnung selbst bewohnt (§ 2 Abs. 2 Satz 1 RBStV). (...)

Bei dem Meldedatenabgleich handelt es sich um ein effizientes Kontrollinstrument, mit dem in der Umstellungsphase eine verlässliche und möglichst vollständige Erfassung der Rundfunkbeitragsschuldner im privaten Bereich in einem überschaubaren Zeitraum sichergestellt werden soll. Er dient damit der Vermeidung von Vollzugsdefiziten und einer größeren Beitragsgerechtigkeit.

 

Empfehlung

Übrigens:

Mit der Neuregelung entfallen, ist auch die rein schriftliche Möglichkeit einer Ummeldung beim Einwohnermeldeamt. Unverändert ist die Möglichkeit jemanden mit einer Vollmacht auszustatten, der die Wohnsitzänderung vornimmt. In einigen Regionen wie München übernehmen diesen Gang zur Meldebehörde auch Dienstleistungsunternehmen.

Einwohnermeldeamt Hauptwohnsitz Adresse bei Umzug ändern

Wie man die Ummeldung beim Gemeindeamt ordnungsgemäß vornimmt

Ummeldung ordentlich absolvierenEndlich ist der Wohnungswechsel geschafft: Man ist im neuen Heim angekommen, sitzt zum Teil noch auf gepackten Koffern und Kartons und wünscht sich nichts sehnlicher, als endlich entspannt die Füße hochzulegen.

Offiziell vorbei ist der Umzugsmarathon jedoch erst, wenn Sie auch die Behörden von ihrem Wohnungswechsel in Kenntnis gesetzt haben. Wer Geldbußen vermeiden will, sollte daher ein letztes Mal seine Kräfte sammeln und sich auf den Weg zur Stadtverwaltung machen. Damit die nötigen Ämter-Ummeldungen nicht ebenfalls zum Marathon werden, haben wir hier ein paar Tipps und alle wichtigen Stellen zusammengefasst.

Die Abmeldung des bisherigen Wohnsitzes ist bei den Meldeämtern nicht mehr erforderlich

Abmeldung beim Meldeamt nicht mehr nötigUmzüge sind eine anstrengende Unternehmung, doch so gerne man sich nach dem Wohnungswechsel erstmal auf der Couch zurücklehnen würde: Einen Weg sollte man in jedem Fall noch gehen, denn in Deutschland herrscht Meldepflicht.

Ob Sie in eine neue Stadt oder innerhalb einer Gemeinde umziehen, das betreffende Amt des neuen Wohnortes muss immer informiert werden, ansonsten machen Sie sich strafbar.

Einwohnermeldeamt: Welche Unterlagen werden benötigt?

Warum Sie die Fristen zur Ummeldung einhalten sollten

Fristen sollten beim ummelden beachtet werdenDie Ummeldung ist ein Aspekt beim umziehen, der noch immer gerne auf die leichte Schulter genommen wird. Leider. Denn tatsächlich ist die zeitige behördliche Korrektur beim zuständigen Verwaltungsamt des neuen Wohnortes aus mehrerlei Gründen durchaus sehr bedeutend. Berufstätige müssen die Ummeldung schnellstmöglich wegen der Zusendung der umfangreichen Steuerunterlagen vornehmen.

Wohnsitz Ummeldung - eine Handvoll wichtiger Aspekte

Unterlagen zur Ummeldung parat haltenZu den ersten Amtshandlungen, an die es nach dem Einzug in die neue Wohnung zu denken gilt, ist die Anmeldung des neuen Wohnsitzes. Ein wichtiger Schritt ist dies schon aus dem einfachen Grund, weil es für verschiedene andere Dinge von großer Bedeutung ist.

So können Fahrzeughalter beispielsweise ihren Wagen am neuen Wohnort nur dann bei der Zulassungsstelle melden, wenn die Personen zuvor ihren neuen Wohnsitz anmelden. Auch für die Zustellung der Steuerunterlagen und die Zusendung der zugehörigen Dokumente durch den Arbeitgeber ist die Adressänderung eine wichtige Voraussetzung.

Arbeitsamt über die Wohnsitzänderung und neue Adresse informieren

Umzug dem Arbeitsamt meldenDie aktuellen Diskussionen um die Hartz-IV-Leistungen machen einmal mehr deutlich, dass auch Empfänger staatlicher Unterstützung dem Gutdünken ihres Sachbearbeiters nicht hilflos ausgeliefert sind und wie wichtig es ist, seine Rechte genau zu kennen. Dies gilt auch für einen Umzug. So wissen die meisten Hartz-IV-Empfänger nicht, dass es Ihnen jederzeit freisteht, einen Wohnungswechsel vorzunehmen – ob mit oder ohne Genehmigung der ARGE.

Die Ummeldung geht in Hamburg vergleichsweise leicht von der Hand

So läuft die Ummeldung in HamburgWenn mal wieder ein Wohnungswechsel ins Haus steht, gibt es wohl keine Arbeiten, die bei allen Bürgern als gleichermaßen gilt. Doch es gibt Dinge, die mancher wenigstens halbwegs gerne in Angriff nimmt. Dazu gehört vermutlich das Besichtigen der neuen Wohnung, das Aussuchen der neuen Möbel und sogar das Packen und Transportieren der Besitztümer sowie das Renovieren des zukünftigen Refugiums. Immerhin beziehen sich diese Arbeiten direkt auf den neuen Lebensabschnitt, der mit einem Ortswechsel beginnt.

Hauptwohnsitz ändern bei der Stadtverwaltung

Beim Einwohnermeldeamt ummeldenIst man neu in eine Stadt gezogen, sollte einer der ersten Wege zum Bürgeramt führen. Das gilt allerdings genauso, wenn man den Wohnsitz innerhalb einer Gemeinde gewechselt hat – auch dann muss die Adresse amtlich umgemeldet werden. Zuständig ist immer das Meldeamt am neuen Wohnort. Die Anmeldung einer Adresse ist nötig, damit die Kommune zum Beispiel Lohnteuerkarten richtig ausstellen oder bei Wahlen das Wählerverzeichnis ordnungsgemäß vorbereiten kann.

Bürgeramt: Wohnsitz anmelden, ummelden und abmelden

Meldeämter in München, Berlin, Hamburg

Wie viele Umzugskartons brauche ich? Wo erhalten Umzügler notwendige Formulare für An-, Ab- oder Ummeldungen? Auf welchen Web-Seiten stehen Formulare direkt zum Download bereit und in welchen Bundesländern sind schon heute Ummeldungen online möglich?

Anmelden bei der Einwohnerbehörde – gute Planung und schnelle Erledigung

Beim Wohnungswechsel gibt es tausend kleine und große Dinge, die unbedingt berücksichtigt werden wollen. Nur wenn an alles gedacht ist, kann man sich endlich entspannt die Zeit nehmen, um sich schnellstmöglich einzuleben zu können. Denn vielfach verfügen Mieter oder frisch gebackene Hausbesitzer nicht über ausreichend Urlaub, um sich für den Einzug erst einmal ein paar Tage freinehmen zu können.

Praxistipp:

Das Auspacken der Umzugskartons hat in vielen Fällen noch ein wenig Zeit. Wichtiger ist es im Zusammenhang mit einem Wohnsitzwechsel an die erforderlichen Ummeldungen bei Behörden und Unternehmen zu denken. Die Umstellung auf die neue Adresse bei Versandhäusern hat im Normalfall höchstens zur Folge, dass Kataloge und Versandartikel wie bisher an die alte Adresse zugestellt werden.

So müssen die früheren Mieter auch nach dem Auszug hoffen, dass die Nachmieter die Pakete und Päckchen in Empfang nehmen. Schlimmstenfalls wird das Paket an den Absender zurückgesendet. Bei Banken und Versicherungen kann die verspätete Ummeldung aber durchaus ernstere Konsequenzen haben.

Auch Versicherungen und Banken möchten Bescheid wissen

Bei Kreditkunden legt die Hausbank Wert darauf, frühzeitig über einen Wohnungswechsel informiert zu werden. Versicherungen können vielleicht sogar die Übernahme von Kosten verweigern, wenn die zeitnahe Benachrichtigung über die neue Wohnadresse ausbleibt. Denn die Konditionen der Policen sind in solchen Fällen schlicht nicht mehr aktuell. In diesen genannten Bereichen jedoch spielt ein Tag mehr oder weniger keine bedeutende Rolle.

Anders sieht es aus, wenn Umziehende zum Ummelden Einwohnermeldeamt oder Kfz-Zulassungsstelle aufsuchen. Diese beiden Punkte stehen in unmittelbarem Zusammenhang. Denn will ein Verbraucher sein Kraftfahrzeug bei der zukünftig zuständigen Zulassungsstelle anmelden, ist das vorherige Ummelden beim Einwohnermeldeamt obligatorisch. Ihren neuen Wohnsitz müssen Bürger bei der Meldebehörde auch aus dem Grund zeitig anmelden, weil die neue Adresse für die Zustellung von Unterlagen beim Finanzamt wichtig ist. Und auch für die Steuerdokumente vom Arbeitgeber ist die Ummeldung innerhalb der gesetzlich geregelten Fristen wichtig.

Nur zwei Wochen Zeit für die Ummeldung des Wohnsitzes

Zur eigentlichen Frist für das Ummelden beim Verwaltungsamt: Der deutsche Gesetzgeber sieht generell einen zeitlichen Rahmen im Umfang von lediglich sieben Tagen vor. Wer sich für die neue Wohnung entschieden hat und bereits weiß, dass der Umzug nicht lange auf sich warten lassen wird, sollte daher frühzeitig in Erfahrung bringen, zu welchen Zeiten das Meldebüro in der neuen Heimat geöffnet hat.

Ebenfalls sollten frisch Umgezogene ganz genau wissen, welche Unterlagen mitzubringen sind, wenn sie sich ummelden. Fast jedes städtische Bürgeramt hat inzwischen einen virtuellen Auftritt im Web. Den Internetseiten können Bürger zum Beispiel auch entnehmen, welche Zweigstelle der Meldebehörde im persönlichen Fall eigentlich zuständig ist für die An- und Ummeldung. Denn gerade in Großstädten gibt es in vielen Vororten Filialen, die dafür sorgen, dass der zeitliche Aufwand für Mitarbeiter der Behörde und die Besucher ebenso geringer ausfällt, als wenn nur eine einzige zentrale Anlaufstelle für alle Bürger tätig wird.

Den Hauptwohnsitz muss man innerhalb von 14 Tagen beim Einwohnermeldeamt anmelden, sofern sich die Wohnadresse geändert hat.

Online über Sprechstunden informieren und Adressen herausfinden

Bezüglich der Öffnungszeiten sollten sich Bürger einerseits ein wenig Zeit nehmen, denn manchmal kann es doch etwas länger dauern. Vielfach ist dies in den wärmeren Monaten des Jahres der Fall, denn diese Zeit des Jahres ist für Umzüge besonders beliebt bei den Bürgern. Verkürzen können die Behördenbesucher ihre Wartezeit, indem sie vor dem Ummelden bei der Gemeindeverwaltung schon daheim das Ummeldeformular präzise und vollständig ausfüllen.

Praxistipp:

Nachfragen sind oft die Ursache für längere Aufenthalte bei der Behörde. Die notwendigen Anhaben sind nicht allzu umfangreich. Der Download der Formulare kann ebenfalls über die Internetseiten der Meldebehörden erfolgen. Auch in Umzugsportalen finden Neubürger die Gelegenheit vor, sich die Anmelde- und Ummelde-Unterlagen für fast alle deutschen Städte zu beschaffen. So können die Dokumente nicht erst in der Behörde ausgefüllt werden.

Es liegt nahe, dass die Ausfüllarbeit bei Familien etwas umfangreicher ausfällt als bei den Behördenbesuchern, die nur einen Single-Haushalt ummelden mit ihrem Gang zum Meldebüro. Bei Familien müssen auch die Personendaten für den Nachwuchs sowie den Partner oder die Partnerin angegeben werden. Doch selbst diese Ausfüllarbeit ist binnen weniger Minuten erledigt.

Gültige Pässe müssen vorgelegt werden – Ummeldung im Auftrag ist möglich

Zu den Ummelde-Formularen müssen Bürger auch gültige Personalausweise – alternativ einen gültigen Reisepass oder Kinderausweis – mitbringen für alle Personen, die umgemeldet werden sollen. Darüber hinaus können Verbraucher das Ummelden bei der Stadtverwaltung auch im Auftrag erledigen. Hat ein guter Bekannter oder ein Verwandter keine Zeit, um die Ummeldung selbst zu erledigen, kann dies auch durch Dritte erledigt werden.

Hier verlangt die Behörde eine Vollmacht sowie natürlich ebenfalls die behördlichen Formulare und Pässe. Handelt es sich bei ummeldenden Personen nicht um deutsche Staatsbürger oder Bürger der EU, kann die Behörde im Einzelfall Wert auf die Vorlage eines Visums oder anderer Dokumente legen. Eine ausführliche Auflistung aller Sonderfälle würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen. Auf Anfrage (oder einmal mehr im Internet) geben Behörden bereitwillig Auskunft darüber, welche Unterlagen vorzulegen sind, damit das Ummelden beim Bürgeramt reibungslos und vor allem zügig vonstatten gehen kann.

Nachweise vom Vermieter erforderlich seit 11/2015

Während eine Ummeldung oder die erstmalige Wohnsitz-Anmeldung via Internet generell nicht zulässig ist, kann mancherorts die Ummeldung auf dem Postweg erfolgen. Dabei handelt es sich jedoch eher um Ausnahmen. Wissen müssen Bürger allerdings: An einem Behördenbesuch führt nichts vorbei. Auch wenn die Ummeldung erst einmal postalisch möglich ist (hier werden Kopien an der Unterlagen mit dem Ummelde-Formular an die Meldestellen übersendet), der persönliche Besuch ist später dennoch nötig, weil die neue Anschrift im Ausweis eingetragen werden.

Angst vor einem drohenden Bußgeld muss man sich im Fall eines verspäteten Ummeldens beim Einwohnermeldeamt heute aber nicht mehr machen. Auch wenn die Behörde bei zeitlichem Verzug Ordnungsgelder verhängen kann. Da mittlerweile ein Nachweis vom Vermieter und vorzulegen ist, hängt bei der An- und Ummeldung nicht mehr vieles von den Aussagen der Betroffenen ab. Deutliche Überziehungen der Meldefristen werden mit Bußgeldern belegt.

 
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