Adressänderung bei Umzug – Vorlage und Checkliste nutzen!

Adresse ummelden online – Vorlagen zur Information des Finanzamtes, Adressänderung der Post mitteilen, Checkliste downloaden und GEZ und Rentenversicherung informieren

Adressänderung bei Umzug melden

Adressänderung bei Umzug

Einige Änderungsmitteilungen haben Vorrang, andere haben eine geringere Priorität. Von großer Bedeutung sind naturgemäß alle behördlichen Stellen, die zeitnah über den Wohnungswechsel informiert werden sollten.

Dazu zählen:

  1. Gemeindeverwaltung / Kfz-Zulassung
  2. Finanzamt
  3. Krankenkassen (BKK)
  4. Arbeitsamt bzw. Jobcenter
  5. Handelsregister (falls zutreffend)

Nachrangig ist der Priorität, doch ebenfalls wichtig sind z. B.

  1. Kreditinstitut/ Bank
  2. Arbeitgeber
  3. Bahn (Bahncard)
  4. Telekom (Provider allgemein)
  5. Rentenversicherung
  6. Jugendamt, Kindergarten, Schulen, Uni
  7. Rundfunkbeitrag/GEZ
  8. Vereine, Verbände, Organisationen

Mustervorlage Adressänderung bei Umzug

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Manche Umzugsmeldung ergibt sich zeitnah nach dem Einzug. Andere dauern etwas länger, sowohl privat als auch im geschäftlichen Zusammenhang. Jedem ist klar, dass eine aktuelle Anschrift nur Vorteile mit sich bringt, doch vielen ist nach dem Einzugstag erstmal nach Ruhe zumute und nicht unbedingt nach Adressänderungen und Ummeldungen bei Firmen und Vertragspartnern.

Tipp: Nutzen Sie die Online-Kundencentren der Telekom und anderen Providern. Jeder Kabelanschluss-Anbieter und Anbieter von Telekommunikationsleistungen bietet Online-Services, mit denen sich nach dem Login einfach und bequem Adressänderungen und Änderungen bei der Rechnungsanschrift vornehmen lassen.

Adressänderungen mitteilen – wichtige Anschriftänderungen wem mitteilen?

Adressänderung bei Umzug – Checklisten und Mustervorlagen helfen

Die neue Adresse online ummelden kann man offiziell nicht. Hierzu ist immer noch der persönliche Gang zum Einwohnermeldeamt erforderlich. Allerdings sind mit den angekündigten Bemühungen um die Schaffung eines bundesweiten Bürgerportals die Weichen auf eine solche Online-Adressänderung seitens der Bundesregierung gesetzt. Doch auch wenn die Online-Ummeldung beim Meldeamt noch nicht gänzlich digital vollzogen ist, sind Erleichterungen in den vergangenen Jahren deutlich spürbar geworden. So stellt inzwischen fast jede Gemeinde in Deutschland die erforderlichen Meldeunterlagen online zum Download zur Verfügung.

Tipp: Nutzen Sie diesen behördlichen Service und füllen Sie die Meldeunterlagen zuhause aus. Das erspart Ihren und andern unnötige Wartezeiten in den Amtsstuben. Nutzen Sie ebenfalls die Gemeinde-Homepage um die individuellen Öffnungszeiten in Erfahrung zu bringen. In machen Bürgerämtern lassen sich sogar Online Termine vereinbaren. 

Umzug Adressänderung – Checkliste nutzen!

Adressänderungen möglichst zeitnah nach dem Umzug aktualisieren

Die Ummeldung beim Amt, sprich die persönliche Ummeldung der neuen Adressdaten gehört zu der vorrangigsten Aufgabe jedes Umziehenden. Schon deshalb weil hier Fristen gelten, die man besser nicht aus dem Blick verlieren sollte. Der Gesetzgeber hat mit dem bundesweiten Meldegesetz hier eindeutige Regelungen geschaffen. Allerdings ist zu beachten, dass die behördliche Ummeldung des Wohnsitzes und die damit verbundenen Fristen ab dem Einzugstag gelten und nicht etwa, wie vielfach angenommen, ab Datum der Mietvertragsgültigkeit.

Die Adresse ändern beim Umzug ist eine lästige Angelegenheit, die gerne aufgeschoben wird. Wer hingegen fix alle Vertragspartner und offiziellen Stellen über den Wohnungswechsel informiert, der kann auf eine geringe Laufzeit des Nachsendeauftrags zurückgreifen. Ansonsten gilt die Zeit der Nachsendebeauftragung als „Puffer“ für verschlafene Anschriftänderungen.

Die Postadresse anmelden sollte man zügig bei allen behördlichen Stellen, z. B. auch der Müllabfuhr und dem regionalen Stromanbieter. Auch ist die Ummeldung der Abwassergebühren erforderlich, falls es sich bei dem Mietobjekt um ein Haus und nicht um eine Wohnung handelt. Häufig unterschätzt, wird übrigens die Anmeldung bei der GEZ nach einem Wohnungswechsel.

Post Adressänderung Checkliste

Post nachsenden lassen – kleiner Preis – große Wirkung!

Wer in eine neue Wohnung zieht, der sieht sich mit einer Fülle von Ausgaben konfrontiert. Manche lassen sich vermeiden, andere reduzieren, einige Kosten sind kaum abzuwenden.

Zu diesen Kosten gehört der preisleistungsstarke Nachsendeauftrag der Post, der einfach und bequem online zu beauftragen ist. Wer hier spart, spart erfahrungsgemäß am falschen Platz.

Der Verzicht, Briefsendungen nicht automatisiert an die neue Postanschrift nachsenden zu lassen hat sich bereits in vielen Fällen als leichtfertiger Irrtum erwiesen. Tatsächlich ist der Nachsendeservice der Post unschlagbar günstig (sofern man nicht auf Angebote von Drittanbietern reinfällt, vor denen die Post eindringlich warnt).

Checkliste zur Adressänderung

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Insbesondere im behördlichen Zusammenhang ist es unerlässlich erreichbar zu sein. Beispielsweise existieren für das Jobcenter keine Ummeldefristen bei einer Veränderung der Wohnungssituation. Entscheidend für das Jobcenter ist alleine, ob die Korrespondenz den Jobcenter-Kunden erreicht und dieser gegebenenfalls fristgerecht reagiert.

Gut zu wissen!

Der Post Nachsendeauftrag ist ein Klassiker im Umzugszusammenhang und unerlässlich bei der Veränderung der Postanschrift. Deshalb nutzen ihn Millionen von Umziehenden in Deutschland jährlich.

Während in der Postfiliale lediglich die 12-monatige Variante zur Verfügung steht, sind per Online-Formular auch Beauftragungszeiten von sechs Monaten bzw. 24 Monaten möglich. Letzteres ist besonders für Geschäftskunden reizvoll.

Kurzum: Der Post Nachsendeservice ist preislich alternativlos im Fall einer Adressänderung!

Checkliste Umzug ummelden
Einer der preiswerten Umzugshelfer überhaupt – der Post Nachsendeauftrag

Bei der Adressänderung im Grunde alternativlos – zum Gegenwert weniger Euro können diverse Probleme und Ärger vermieden werden

Preise Nachsendeauftrag online

Wie die Post die Zustellung (Nachsendung) von Päckchen und Paketen handhabt

Wer bei der Deutsche Post einen Nachsendeauftrag erteilt hat, kann nicht automatisch von einer Nachsendung von Paketpost ausgehen. Viele Leute tun das, doch die Nachsendung via DHL ist nicht im Standard-Nachsendeprogramm enthalten.

Wer sich für diese Zusatzleistung interessiert, muss die damit verbundenen Kostengesichtspunkte abwägen. Knapp 7 Euro veranschlagt die Post für die Nachsendung von Paketen und Päckchen (6,90 Euro inklusive 19 Prozent Mehrwertsteuer). Der Service (die Preisangeaben) beschränken sich prinzipiell auf das Bundesgebiet.

Zahlungsmöglichkeiten des Post Nachsendeauftrags

Die schlechten Nachrichten vorweg. Eine Zahlung per PayPal ist (noch) nicht im Angebot der Post vorgesehen. Weltweit kann man vieles per PayPay einkaufen, doch die Post featured an dieser Stelle im Inland bevorzugt die „Eigenmarke“ GiroPay. Allerdings stehen mit der Zahlungsmöglichkeit via Kreditkarte wenigstens moderne Wege zur Verfügung und selbstverständlich ist auch die Zahlung per Lastschriftverfahren möglich (Achtung Vorlaufzeigen beachten und Bankdaten bereithalten).

Ein Hoch auf den Nachsendeservice bei der veränderten Postadresse

Adressänderung bei Umzug – wissenswertes und Online-Checkliste

  1. Nehmen Sie wichtige Adressänderungen zeitnah vor. Höchste Priorität hat die Ummeldung der Personendaten beim Amt. Hierfür gilt eine Frist von zwei Wochen nach Einzug. Tipp: Füllen Sie das Formblatt zur Adressänderung im Vorfeld aus und nicht erst im Bürgeramt. Das spart Wartezeit… auch Ihre persönliche, sofern jeder Umziehende vor Ihren genauso verfährt. Bleiben Sie erreichbar in der Umzugsphase. Am besten mit einer unveränderten Mobilfunknummer, was auch für die Erreichbarkeit für Umzugsunternehmen wichtig ist.
  2. Nutzen Sie den Post Nachsendeantrag, um die Briefsendungen Ihrer Vertragspartner und von Behörden an die neue Adresse zu leiten. Wer am Nachsendeauftrag der Post spart, spart an der falschen Stelle Umzugskosten. Tipp: Statt den Nachsendeservice um maximal 6 Monate zu verlängern (systembedingte Vorgabe) – beauftragen Sie vor der Ablauffrist gleich einen neuen. Für Firmenkunden sind 24 Monate ohnehin üblich, die ausschließlich per Online-Formular beauftragt werden können (Postfiliale: maximal 12 Monate).
  3. Effektiv Kosten beim Nachsendeantrag sparen, können Sie, dadurch, das Sie eine vergleichsweise geringe Laufzeit wählen. Das setzt allerdings Disziplin bei der Meldung der veränderten Adressdaten gegenüber Firmen und Institutionen voraus. Veränderte Adressdaten lassen sich häufig online mitteilen, z. B. via Telekom KundencenterKabelanschluss ummelden oder Strom ummelden. Diese Adressänderungsservices sollten Sie unmittelbar nach Ihrem Umzug nutzen.
  4. Bleiben Sie erreichbar für Behörden. Jobcentern ist es beispielsweise gar nicht so wichtig, dass Kunden sich zeitnah ummelden, wichtiger ist die Möglichkeit mit dem Kunden postalisch korrespondieren zu können. Auch hier ist der Nachsendeservice wirkungsvoll und verhindert im schlimmsten Fall Kürzungen bei den Bezügen aufgrund von Nichterreichbarkeit.
  5. Ein Sonderfall ist zudem die Ummeldung von Kfz. Ersparen Sie Ihren bisherigen Nachbarn Protokolle im Hausflur, die an Sie gerichtet sind jedoch postalisch nicht bei Ihnen eintrefen. Das gilt auch für andere Briefpost (Achtung Datenschutzrisiko) – diesbzgl. hilft der Nachsendeauftrag ebenfalls, also bei der Vermeidung von Ärger. Für die Ummeldung von Firmenwagen gilt zudem: Kapitalgesellschaften (GmbH) müssen zunächst im Handelsregister umgemeldet sein (Gang zum Notar notwendig) bevor eine Adressänderung in den Zulassungspapieren vorgenommen werden kann.
Neue Adresse online mitteilen

Adressänderung bei Umzug – wissenswertes und Online-Checkliste

6. Der in Punkt 5. thematisierte Aspekt des Datenschutzes ist vielen nicht bewusst. Wird die veränderte Adresse nicht gemeldet und Vertragspartner und Ämter schicken Post an Ihre bisherige Anschrift, kann das Umgezogenen Indiskretionen bescheren. In der Praxis haben sicherlich viele von uns bereits einmal Post geöffnet, die an einen Adressaten gerichtet war, der vor Jahren an einen anderen Ort gezogen ist. Besondere Brisanz haben Rentenversicherungsbescheide, Kontoauszüge, Steuerbescheide des Finanzamts, Mahnungen, Lebensversicherungen, Bafög-Bescheide, Beitragsbescheide von BKK, DAK und AOK sowie Versicherungsschreiben von der AXA oder Korrespondenz von Banken und Kreditinstituten (Kreditkartenabrechnungen bzw. Kontoauszüge). Kurzum – alle Adressänderungen, die finanzielle Komponenten (private Einblicke) beinhalten, sollten Sie bevorzugt vornehmen, um möglichen Indiskretionen durch Dritte vorzubeugen.

7. Adressänderungen nachrangiger Ordnung beziehen sich auf den Arbeitgeber, den ADAC, Vereine und Clubs, Bahncard, eBay und andere Online-Shopping-Portale, Ärzte, Zeitschriften, Gemeindeeinrichtungen.

8. Denken Sie bei der Mitteilung über die neue Wohnanschrift auch an Ihre Versicherungen und an Anpassungen des Versicherungsumfangs durch veränderte Wohnbedingungen, z. B. bei Haushaltszusammenlegungen (betrifft vor allem Hausratversicherungen und Haftpflichtversicherungen). Merke: Doppelversicherungen zu vermeiden, hilft ebenfalls Umzugskosten zu sparen.

9. Prinzipiell wird die GEZ über Ihre Ummeldung über das Meldeamt über Ihre Wohnsitzveränderung informiert. Ob Sie allerdings richtig veranschlagt werden, entscheidet der Beitragsservice. Vor diesem Hintergrund ist es ratsam eine detaillierte Veränderungsmeldung bei der GEZ vorzunehmen. Auch hier stehen im Web praktische Formulare zur Verfügung. Vermeiden Sie fehlerhafte Veranschlagungen Ihrer persönlichen Wohnungssituation!

10. Adressänderungsservices finden sich im Web ebenfalls. Diese Dienstleistungen unterliegen strengen Datenschutzbestimmungen und werden trotzdem in einigen Fällen kostenlos angeboten. Eine Mitteilung über den Umzug kann vorteilhaft sein. Privatleute und Geschäftskunden sollten abwägen, ob derartige Services im individuellen Fall vorteilhaft nutzbar sind.

Amtliche Ummeldung beim Meldeamt - Adressänderung

Schon gewusst?

  1. Die Umzugsmitteilung der Post ist etwas vollkommen anderes als der Nachsendeauftrag. Mit der kostenfreien Mitteilung lassen sich Vertragspartner, Institutionen und Firmen informieren. Das Nachsenden der Briefpost an die neue Adresse gewährleistet ausschließlich der kostenpflichtige Nachsendeservice der Post.