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Ummelden und Fristen bedenken |
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Die Ummeldung ist ein Aspekt des Umzugs, der noch immer gerne auf die leichte Schulter genommen wird. Leider. Denn tatsächlich ist die zeitige behördliche Korrektur beim zuständigen Einwohnermeldeamt des neuen Wohnortes aus mehrerlei Gründen durchaus sehr bedeutend. Berufstätige müssen die Ummeldung schnellstmöglich wegen der Zusendung der umfangreichen Steuerunterlagen vornehmen.
Auch für Studierende ist es ratsam, die neue Anschrift möglichst früh nach dem Einzug in die neue Wohnung anzumelden, vor allem dann, wenn die ummeldende Person Anspruch auf Bafög hat. Erfolgt die Ummeldung zu spät, kann es auch bei der Prüfung und Bewilligung des halbjährlichen Bafög-Antrags und zwangsläufig auch bei der Auszahlung der möglichen Leistungen zu Verzögerungen kommen. |
| Was kostet ein Umug mit einer Möbelspedition? |
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Späte Ummeldung kann Geld kosten!
Besonders wichtig ist beim Ummelden die Einhaltung von Fristen auch dann, wenn am neuen Wohnort ein Kfz zugelassen werden soll. Die Zulassungsbehörde wird grundsätzlich keine Zulassungen von Autos, Motorrädern oder anderen Kfz erlauben, sofern kein Anmeldung im Zuständigkeitsbereich erfolgt ist. Und nicht zuletzt müssen sich Bürger noch aus einem weiteren Grund bald nach dem Einzug ummelden. Fristen regeln in Deutschland das gesamte Leben der Menschen, daher ist nicht überraschend, dass auch beim Umzug solche Vorgaben existieren, die nicht sonderlich großzügig bemessen sind. Überall im Land muss – nicht sollte – die Ummeldung spätestens eine Woche nach dem Wohnungswechsel erfolgen. Geschieht dies nicht, können durch die Mitarbeiter des Einwohnermeldeamtes Bußgelder für die Verzögerung verhängt werden. Wie hoch diese ausfallen, hängt einerseits vom guten/schlechten Willen der Behördenmitarbeiter ab, zudem differieren die maximalen Versäumnisgebühren zwischen den verschiedenen Regionen Deutschlands doch teilweise erheblich.
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Viele Behörden drücken ein Auge zu - aber verlassen Sie sich lieber nicht darauf!
| Die Ordnungsgelder können im Einzelfall Bereiche von mehreren Hundert Euro erreichen, wenn es sich bei der Verzögerung der Ummeldung um mehrere Wochen oder Monate handelt. Vergisst man aber beim Ummelden die Fristen, bedeutet dies nicht unbedingt, dass der Gang zur Behörde schon in verängstigter Vorahnung eines Bußgeldes erfolgt. Denn seit einigen Jahren sind Verbraucher in Deutschland nicht mehr gezwungen, mit der eigenen Ummeldung auch einen Nachweis des Vermieters mit dem genauen Einzugsdatum einzureichen. Wer sich also nicht im Eifer des Gefechts verspricht und zugibt, dass der tatsächliche Einzug schon einige Wochen |
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| zurückliegt und dies versehentlich auf dem Anmeldeformular der Gemeinde oder Stadt vermerkt, hat in der Regel keine Kosten zu fürchten. Ein Aufruf zum Flunkern soll dies aber dennoch nicht sein. Die eingangs genannten Gründe sollten ausreichen, um zu erkennen, dass es ausgesprochen ratsam ist, beim Ummelden die genannten Fristen einzuhalten. Außerdem lassen die meisten Behörden heutzutage meist doch eher Gnade vor Recht ergeben, weil die verspätete Wohnsitz-Anmeldung ohnehin vor allem zu Lasten des Behördenbesuchers gehen wird. |
Ummeldung per Post kommt nicht ohne persönlichen Behördenbesuch aus
Auf die Möglichkeit einer postalischen Ummeldung dürfen sich die Verbraucher jedoch leider nicht verlassen. Denn in jedem Fall muss die neue Anschrift im Personalausweis festgehalten werden. So führt kein Weg am persönlichen Besuch des Einwohnermeldeamtes vorbei. Und selbst bei den wenigen Orten (wie etwa der bayerischen Hauptstadt München), die zunächst ein Ummelden im Rahmen der Fristen per Post erlauben, müssen die Bürger früher oder später trotzdem zwecks Eintragung vorbeischauen. Wer aus zeitlichen Gründen zunächst den Postweg nutzen möchten, muss das vollständig und korrekt ausgefüllte Anmeldeformular – das es fast überall auf den Webseiten der jeweiligen Behörden zum natürlich kostenlosen Download gibt – samt Kopien des oder der gültigen Ausweise zusenden. Wer zeitgleich auch den Rest der Familie ummelden möchte, muss beim Ummelden auch die Ausweise oder Kinderausweise der übrigen Familienmitglieder vorlegen können bzw. mit zusenden und die Personendaten von Frau/Mann und Kindern im Formular eintragen.
Einfacher haben es Bürger, die sich innerhalb der Fristen in der bisherigen Stadt ummelden möchten. Sie müssen nur einen eher kurzen Ummelden ausfüllen, der ausgefüllt und unterschrieben eingereicht werden kann.
Ummeldung im Auftrag mit Vollmachten möglich!
Wem es zu unsicher ist, den Postweg zu nutzen, kann das Ummelden im Rahmen der Fristen auch durch Dritte erledigen lassen. Diese benötigen eine ordentliche Vollmacht, andernfalls wird der Antrag auf Ummeldung mit großer Wahrscheinlich verweigert. Eine Vollmacht ist auch dann nötig, wenn die Ummeldung für andere volljährige Personen der Familie mit erledigt werden soll. Die Kosten für eine Ummeldung halten sich in Grenzen, häufig ist die Prozedur kostenlos, manche Städte erheben Gebühren im einstelligen Bereich.
Öffnungszeiten und Behördenadressen online nachschlagen
Welche Unterlagen genau mitzubringen sind, wenn Sie sich ummelden wollen binnen der gesetzlichen Fristen, können Sie sicherheitshalber die so genannten elektronischen Rathäuser im WWW aufsuchen. Dort wird in aller Ausführlichkeit dargestellt, welche Unterlagen unbedingt mitzubringen sind. Zudem wissen die Seiten, an welchen Wochentagen die Einwohnermeldeämter ihre Sprechstunden abhalten und welche Behörde überhaupt zuständig ist. Die Zuständigkeit ist dann wichtig, wenn Sie sich in einer Großstadt ummelden. Neben den Fristen muss auch festgestellt werden, welche Anlaufstelle die richtige ist. Denn in größeren Städten gibt es vielfach in den den Vororten eigene Zweigstellen der Behörde, um die Hauptstellen zu entlasten. |
Nicht nur das Einwohnermeldeamt will informiert werden
Bezüglich der Ummeldung des Wohnsitzes waren dies im Grunde alle wesentlichen Punkte, die zu beachten sind.
Doch darüber hinaus gibt es noch andere Behörden, die unbedingt informiert werden wollen. Dazu gehört die Arbeitsagentur, denn ein Umzug kann auch hier zu einer Verschiebung der Kompetenzen führen. Zudem will das Finanzamt beim Wohnrotwechsel Bescheid wissen. Gleiches gilt für die Familienkasse. Natürlich müssen Sie beim Ummelden auch Fristen im Blick haben, wenn Sie ein Kfz angemeldet haben. Verspätete Ummeldungen können Probleme bringen.
Abschließend wollen auch die Hausbank und Versicherungsgesellschaften oder der Automobilclub zeitnah in Kenntnis gesetzt werden. Aus eigenem Interesse macht es Sinn, auch Zeitungsboas und andere regelmäßige Absender von Schriftstücken in informieren, um so zu verhindern, dass man später ständig beim Nachmieter vorstellig werden muss, um die Post abzuholen, die eigentlich schon längst an die neue Anschrift geschickt werden sollte. Hierzu können Verbraucher inzwischen unter anderen einen speziellen Service der Post und private Dienstleister nutzen, um sich die Verladearbeit in diesem Bereich zu erleichtern. Alles in allem gilt also: Wer früh aktiv wird, kann sich schneller zurücklehnen und damit beginnen, sich endlich richtig einzuleben!
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Die angegebenen Leistungen und Preisangaben dienen lediglich als Entscheidungshilfe. Sie umfassen keine Garantiezusage. Eine vollständige Leistungsbeschreibung, z. B. Preislisten mit Verbindungsentgelten und Bedingungen zu Tarifen in der jeweils aktuellen Fassung, finden sich in den veröffentlichten Preislisten und AGB der genannten Unternehmen. |
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